Diskussion zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Fachfragen
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Hilfe zu kleinen Maischen (5-6l) und Hefenmengen etc.
von: Klaus am 19.Mär.2017 09:46:50
Region: Bayern

Ein Hallo an die Profis,
ich bin ein absoluter Neuling, finde das Thema Maischen und Brennen extrem spannend und habe mich bis dato nur darin belesen. Jetzt habe ich mich aber dazu entschlossen eine Birnenmaische anzusetzen, jedoch aus Platzgründen (Wohnung) muss ich hier leider kleinere Brötchen backen, sodass ich 5-6 Liter angesetzt habe.
Leider ist es nun so, dass es zu diesen geringen Mengen nur solche Hinweise gibt, die sagen, dass es sich bei 5l wohl um ein absolutes Minimum handelt - Rezepte oder Mengenangaben für Hefen, Pictin oder Nährsalze ... konnte ich bis dato leider nicht finden. Wenn man die Mengen einfach herunterrechnet, kommen homöopathische Mengen wie 1g Trockenhefe oder wie bei mir 2ml Kaltgärhefe ... heraus.
Super wäre, wenn jemand von euch mit so kleinen Mengen/Maischen (positive) Erfahrungen hätte und diese sowie Mengenverhältnisse, Rezepte mit mir teilen würde.
Auch interessant wäre, ob ich einfach die für 50l gedachten 20ml Kaltgärhefe in die 6l kippen darf oder nur die Hälfte oder eben nur die 2ml. Den Rest der Hefe muss ich ja laut Hersteller eh wegkippen, war sie mal geöffnet.

Meine Maischen macht gerade (nach 36Std) so gar nichts :-(

Ich freue mich auf eure Erfahrungen

Grüße
Klaus

Antwort schreiben

    
 RE: Hilfe zu kleinen Maischen (5-6l) und Hefenmengen etc.
von: Geschmacksverderber am 19.Mär.2017 21:38:57
Region: Wo selbstbrennen verboten ist

Ob du jetzt 2ml oder 10ml Hefe zugibst ist egal, die Hefe vermehrt sich sowieso bis zum Maximum in der Maische um den Zucker zu verbrauchen, danach stirbt sie ab, entweder nix mehr zum Essen oder Zuviel an Alkohol. Also bevor du die Hefe wegwirfst gib lieber alles dazu.
Antwort schreiben

    
 RE: Hilfe zu kleinen Maischen (5-6l) und Hefenmengen etc.
von: Flo am 20.Mär.2017 07:19:22
Region: Brandenburg

Hallo
Wenn du dich für das Thema wirklich interessiert Kauf dir das Buch . Dort findest du die Antworten auf alle deine Fragen. Warum Kaltgärhefe ? Heizt du Zuhause nicht ? Wenn ich mich nicht Täusche vergärt die nur bis 22 Grad, wird es wärmer stirbt sie . Sagen wir Mal 21 Grad Raumtemperatur + Wärmeentwicklung durch Gärung im Fass = 22-23 Grad = tot . Hast du ein Gärstarter angesetzt ?
Antwort schreiben

        
 RE: Hilfe zu kleinen Maischen (5-6l) und Hefenmengen etc.
von: Speedy am 21.Mär.2017 02:07:59
Region: im Brennkessel

Hallo,

ist ja eig. schon alles gesagt...
Kauf dir das Buch das ist für den Anfang sehr Informativ und das Geld Wert.
Alles weitere findet man dann hier.. auch über die Suchfunktion. Es gibt hier User die wirklich sehr viel Fachwissen niedergeschrieben haben, wo es dann aber schon Tiefer in die Materie geht.

Ansonsten...
Ich habe mit dem Hobby Winzern angefangen und bin dann nach Jahren auf den Geschmack eines guten Brandes gekommen.
Ein guter Wein ist auch nicht verkehrt und man kann sehr viel über die Herstellung der Maische erlernen, die im Grunde das gleiche ist wie beim Wein, bis auf den PH Wert und Restzuckergehalt....

Viel Info, aber dafür sehr Informativ und ins Detail gehend genau wie hier: Fruchtweinkeller
Einfach mal googeln ;). Da steht übrigens auch alles zu deinen Fragen niedergeschrieben.

Tipp: Kauf dir Trockenhefe
Gärt viel schneller und ist weniger anfällig für Keime.
Mehr dazu beim Fruchtweinkeller im Kapitel Hefe.

Viel Spass und Erfolg!
Antwort schreiben

            
 RE: Hilfe zu kleinen Maischen (5-6l) und Hefenmengen etc.
von: Klaus am 22.Mär.2017 20:47:45
Region: Bayern

Hallo,
vielen Dank für eure Antworten. Die ersten Fehlentscheidungen habe ich wohl schon getroffen und auch wohl die ersten Früchte in den Sand gesetzt.

Trockenhefe habe ich zwar gekauft aber leider auch die Kaltgärhefe, weil ich gelesen habe, man brauche diese, wenn man die Maische in nicht beheizten Räumen lagert. Ich habe lange überlegt aber falsch entschieden - Mist

Heute nach 3 Tagen habe ich gesehen, dass die Maische weiße Flecken auf der Oberfläche hat. Wie ich vermute, ist damit das erste Lehrgeld bezahlt und ich kann diese Arbeit entsorgen oder seht ihr darin etwas Normales oder noch Hoffnung.

Gärstarter habe ich auch keinen angesetzt - wohl ein weitere Fehler
Antwort schreiben

                
 RE: Hilfe zu kleinen Maischen (5-6l) und Hefenmengen etc.
von: Travelscout am 24.Mär.2017 07:06:08
Region: Nord

Genau so ist es aber Kopf hoch, das Buch kaufen und lesen. Die Fehler von heute sind dein Wissen von morgen. Die weißen Flecken sind Kahmhefe, Google mal, dann weißt du es. Es ist nicht schön und man sollte die Maische verwerfen. Bei größerer Menge kann man die Oberfläche abschöpfen und die Gärung schnell in Gang bringen, dies führt dann auch zum Erfolg. Mir ist dies bei Birnenmaische passiert, weil die Flüssighefe tot war. Das passiert nicht, wenn man einen Gärstarter verwendet. Weitere Vorteile sind das unerwünschte Hefepilze sofort abgetötet/verdrängt werden.
Antwort schreiben

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Design und Implementierung:
Helge Schmickl