Diskussion zum Schnapsbrennen



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Bild333 Hydroxyethan u. der wo
von: IchBinsNur am 23.Aug.2017 19:43:46
Region: Nord-Süd

Hallo
Hydroxyethan und der wo


In diesem Beitrag: http://www.schnapsbrennen.at/diskussion/20121117192553-01.html#20121117192553-01

habt ihr beide über einen Kühler im Steigrohr gesprochen, ich habe dazu die Zeichnung Nr.333
gemacht, habe ich euch da richtig verstanden? meint ihr das so wie ich das gezeichnet habe?
Falls ja, hat das mal einer gemacht? Sollte das gehen, wie würden da in etwa die Abmessungen
sein?

Vielen Dank für eure Hilfe

Mfg.
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 RE: Bild333 Hydroxyethan u. der wo
von: der wo am 24.Aug.2017 20:10:39
Region: da wer

Kommt darauf an, was du willst. Wenn du die Prozente nur ein bisschen anheben willst, ist das eine einfache Möglichkeit. Wenn du aber die ganze Flexibilität haben willst, muss beides, der Kühler und die Kolonne darunter, deutlich länger sein als auf dem Bild. Um sagen wir 2kW zurückzuschicken müsste das Innenrohr des Kühlers ein 28mm Kupferrohr sein und der Mantel so 40cm haben. Die Kolonne darunter dann 54mm Kupferrohr passt bis ca 2.5kW. Vielleicht 1m lang. Eine Spule verbraucht weniger Wasser und ist wahrscheinlich auch deutlich billiger. So 2kW würden passen für eine Anlage 10 bis 25l.
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 RE: Bild333 Hydroxyethan u. der wo
von: IchBinsNur am 25.Aug.2017 12:35:23
Region: Nord-Süd

Hallo lieber wo

Was ich will? ich will was Bauen, in erster Linie will ich was Bauen, das macht mir noch am
meisten Spaß.

Ich hatte das von euch gelesen und mir meine Gedanken über die Machbarkeit gemacht,dabei kam
die Lust so etwas zu probieren.

Meine Destille ist derzeit so aufgebaut, das ich auf dem Deckel eine Steckmöglichkeit habe,diese
ist aus einem 40mm Kupferrohr gefertigt, das gibt mir die Möglichkeit, etwas zu verändern (ich werde
noch Fotos machen) ich habe einen Liebig-kühler und einen Kühler mit 9 Röhren in einem 100mm Kupfer-
fallrohr.Dadurch kann ich praktisch bauen was ich will und einfach drauf-stecken.

Jetzt sind deine Maße schon sehr hoch, was würdest du den davon halten, bzw. bringt es überhaupt
etwas?, ich nehme 40cm Steigrohr 40mm durchmesser da drauf 25-30cm Liebig, durchmesser so das alles
zueinander passt und dann nach unten in denn langen Liebig.

Mittlerweile ist es auch so das ich mit Gas arbeite, also ganz gut zu regeln.

Ich habe noch mal deine Tomatenmarkmaische angesetzt und gebrannt, habe aber vergessen zu messen
was rausgekommen ist :-( es war nicht sehr viel, Gärung war auch sehr kurz, keine ahnung wieso,
geschmack, war aber sehr gut.

Du hast schon mal von der Triple Still Hefe gesprochen, ein Verkäufer wirbt damit , das man es
Trinken kann ohne zu Brennen, ist das tatsächlich so? dann müsste doch der Brannd sehr gut werden
habe ich gedacht, ich würde das gerne mal probieren, kannst du das empfehlen?

Vielen Dank für deine Mühe
Glg.
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 Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 25.Aug.2017 20:49:07
Region: da wer

Du hast leider noch nicht geschrieben, wie viel liter die Anlage haben soll.
40mm Kupferrohr wird mit Packung so bis 1.5kW funktionieren. Das ist für eine Anlage unter 10l ok.
Wenn dir das nicht reicht, könntest du auf die 40mm-Steckmöglichkeit auch eine dickere Kolonne draufmontieren.

Also max.10l, 40cm 40mm Kolonne mit Edelstahl- oder Kupferschrubber, darauf mindestens 30cm Liebig aus 22mm und 28mm-Rohr (besser 10cm länger), in die obere Hälfte vielleicht auch einen Schrubber locker reingesteckt, ergibt eine funktionierende CM. Für Aromabrände top. Für Neutralalkohol eigentlich auch ok. 95% wirst du halt nicht erreichen. Ist aber auch eigentlich unnötig. Der Schritt von 90 auf 95% ist immer mit viel Zeit- und Energieaufwand verbunden, egal wie groß die Anlage ist. Und der zusätzliche Reinigungseffekt entspricht dem nicht. Obwohl ich mit meiner Anlage leicht auf 95% hochkomme, bin ich dazu übergegangen, nur auf 90% zu brennen, dann aber nochmal zu verdünnen und wieder auf 90%. Von Raubränden oder Nachläufen in einem Brand auf 95% oder zwei mal auf 90% ist ein ähnlicher Zeitaufwand, aber 2 x 90% ist sauberer. Die 95% sind der Stern vorne am Auto. Wenn du den brauchst, vergiss was ich geschrieben habe ;-)
Aber generell wird deine Anlage auch bei nur 90% schon langsamer sein als wenn die Kolonne 1m lang wäre. Zumindest dann, wenn der Alkoholgehalt im Kessel gesunken ist.

Thermometer fehlt noch in deiner Skizze, gell?

Ich denke schon, daß man Turbohefemaischen trinken kann. Aber ich fand die TripleStill auch nicht besser als Birdwatchers.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 27.Aug.2017 14:49:06
Region: Nord-Süd

Hallo wo

Thermometer? das sacht mir jetzt so nichts:-)

Den Topf hatte ich vergessen, der hat 10 Liter, ich fülle ihn immer bis ca. 8 Liter auf.

Allerdings ist der Brenner sehr groß, der hat 5,5kw laut Schild, läßt sich aber ganz gut
runteregeln.

Ich werde mal versuchen, das Material so zu bekommen wie du das meinst, ich habe da einen
Klempner, im Bekantenkreis, da brauch ich jetzt nicht viel bezahlen, wenn es dann nicht
funktioniert, ist das nicht so tragisch als wenn man alles kaufen muss und versuch macht
kluch.
Könnte man die schwämme durch kleine Pfannen aus Kupfer ersetzen?

Mal angnommen, das ganze ist fertig, wie würde man so etwas fahren? gedacht habe ich mir,
Kühlkreislauf auf volle Pulle und dann bei bestimmter Temperatur langsam runter bis es
anfängt zu laufen, völlig Falsch?

Auf jeden Fall einen schönen Sonntag

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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 28.Aug.2017 19:28:36
Region: da wer

- Oben brauchst du ein elektronisches Thermometer. Wie bei Bild 304, 325, 332 und andere.
- Diese kw-Angaben auf den Brennern haben sich oft als viel zu hoch herausgestellt. Ich könnte mir gut vorstellen, daß du ihn ziemlich aufdrehen wirst.
- "Kupferpfannen" kenne ich nicht. Edelstahlschrubber aus dem Drogeriemarkt oder Kupferschrubber zB von Redecker (bei anderen Marken darauf achten, daß es wirklich massives Kupfer ist).
- So wie du es beschreibst, ist es richtig. Natürlich wird das ganze dann aber noch etwas detaillierter.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 28.Aug.2017 20:06:03
Region: Nord-Süd

Hallo wo

Das mit dem Thermometer war ein scherz:-) ich habe jetzt ja auch eins, allerdings aus Glas,
bleiben diese elektronischen auch immer an, oder schalten die sich von selber ab? ich habe
da jetzt nur ein ganz einfaches für die Küche, aber das was ihr da habt, habe ich schon
Gegoogelt, gefällt mir auch besser als Glas.

Das mit den Kw. angaben wird schon sein wie du sagst, das Rechnen die hoch bis es denen passt.

Mit den Kupferpfannen hatte ich das so gedacht, es sind mehrere aufgereiht an einer dünnen
Kupferstange in der Kolonne, das 22mm Rohr ragt ja ein stück in die Kolonne rein, wenn jetzt
das Kondensat abtropft fällt es in die erste Pfanne, diese läuft irgendwann über und es fällt
in die zweite Pfanne, zur gleichen zeit wird natürlich alles wieder aufgeheitzt, eigentlich
mehrer Böden übereinander, die Schämme machen doch eigentlich auch nichts anderes als das
Kondensat im Dampfstrom zu halten, oder sehe ich das Falsch?

Ich bin ja froh das ich das nicht ganz Falsch beschrieben habe mit dem Hochfahren:-)
So sehr viel habe ich mich damit auch noch nicht beschäftigt, mir kam der Gedanke
ja erst als ich euren Beitrag dazu gelesen habe. Und wie ich schon sagte, wenn es
nicht wirklich etwas bringt, mir macht das Bauen spaß und die Probleme die dabei
auftreten und beseitigt werden müssen, es muss nicht unbedingt super funktionieren,
wenn doch, wärs natürlich toll :-)

Sag mal was zu den Pfannen, die hätten ja in etwa die größe von Kronenkorken, ich kann
natürlich auch Schwämme nehmen, das soll nicht das Problem sein, ich dachte dann kann ich
das ganz einfach rausziehen und reinigen.

Danke Schön und ganz viele Grüße, wohin auch immer:-)
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 29.Aug.2017 17:37:45
Region: da wer

Die meisten schalten nach einiger Zeit ab. Meist kann man das aber ausschalten, steht in der Gebrauchsanleitung. Die aus Glas sind zu langsam und zu schlecht ablesbar für eine Refluxdestille.

Das mit den Kupferpfannen wird extrem ineffizient. Es hat schon seinen Grund, daß Destillationsböden etwas komplizierter ausschauen (perforiert, Rückleitung etc) als deine Konstruktion. Schrubber sind durch ihre Gleichmäßigkeit sehr effizient und funktionieren relativ idiotensicher in einem weiten Leistungsbereich. Rausziehen und reinigen kann man sie auch ;-)
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 29.Aug.2017 19:14:00
Region: Nor-Süd

Hallo wo

Ja gut, denn will ich mal sehen das ich die Sachen zusammenkriege, die Schruber die du gennant hast gibt es ja sogar
beim großen A. im Netz.
Denn Topf denn ich benutze habe ich auch mitlerweile gekapselt, das geht echt fix.
Ich sag dir bescheid wenn ich etwas gebaut habe.

Danke Schön
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: aragones am 30.Aug.2017 14:46:07
Region: auch wo

Hallo Ichhalt und DerWo,
Hatte mich auch schon mit dem zitierten Artikel beschäftig und wollte hier auch schon mal Nachfragen was aus dem Projekt geworden ist.
Mein Plan wäre
- 30 Liter KEG (Bereits als Potstill im Einsatzs)
- Heizung Hockerkocker (Nominal 10.5 KW)
- 28 er Steig Rohr ca. 30 CM
- 28/18 Kühlrohr 100 cm Lang.
- noch von der 5 Liter Potstill übrig Liebig 15/22mm ca 40 CM lang

Da ich noch 28mm Roh übrig habe hätte ich für (meine CM Erweiterung folgeden Plan gehabt

Steigrohr 28 mm Länge ca 50 bis 100 CM mit Schrubbern ( edalstahl oder nuin dank dem Hinweis aud Redecker - auch Kupfer)
Refluxkühler Liebig 28/22 ca 30.. 40 CM oben drauf ins Steigreohr gesteckt, Kühlrohr ragt ca 5 cm in Steigrohr.
Und einen von meinen beiden Produktkühlern dran.
Hatte zwischendurch auch schon an eine LM-Erweiterung zu integrierenaber ich denke das wir zu viel auf einmal.

Ziel ist es nicht unbedingt 95% aber sagen wir mal so Richtung 90 %.

In Ermangelung von Ernterertägen dieses Jahr muss bislang noch die Zuckerplörre mit Turbohefe herhalten. Hoffe auf Nächste Ernte . bis dahin möchte ich aber Destillentechnisch mehr Erfahrung sammeln.

Aus Wo´s Ausführungen entnehme ich nun das das 28ger Steigrohr wohl unterdimensioniert ist.
Oder Macht es Sinn es doch einfach zu vesuchen. ggf zulasten eine längeren Brennzeit? Habe leider noch keine Bezugsquelle für ca. 100 am 4iger 0der 50ger Kupfer aufgetan.

Auch ist mir noch nicht klar wie dann die Vorlauf uand Nschlaufabtrenn und aussieht..

Ich hätte gesagt Vorlauf abtrennen wie bei Potstille ( ich fahre da sicherheisthalber immer bis ca 83 Grad- der Bereich von 80.. ca 84/85 Grad läuft eh immer recht schnell durch und hat relativ wenig Destillat) dann kühlen und alles zurückschicken ca. 20 Minuten.
und dann langsam Kühlung runter fahren bis Destilat kommt.. ggf hier etwas mit der Einstellung spielen um auf erträgliche Brenndauern zu kommen.

Nachlaufabtrennung dan auch wieder bei so ca. 91 Grad bzw dann ca 55 % in der Vorlage - oder funktioniert das nicht?

Muss hinzufügen das die empfohlene sensorische Abtrennung bei mir magels Sensor (Fehlender Geruchsinn) nicht funktioniert.
Drum wären mir objektive Richtwerte sehr hilfreich.. lieber mehr zum Nachlauf da dieser ja ohnehin weiter Verarbeitet wird im nächsten Brand oder auch gesammelt und dann verdünnt und 2. Brand.
Hier bin ich mir auch noch nicht im klaren was besser ist. Was ist Eure Erfahrung ?


Grüsse Aragones
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 31.Aug.2017 15:55:15
Region: da wer

Ich schätze, durch eine 28mm-Kolonne mit Packung kann man bei vollem Reflux nicht mal 750W verwenden.
Für 30l würde ich so 80mm nehmen, da sind dann 5kW möglich. Selbst damit braucht eine Refluxdestillation von 25l Raubränden oder Nachläufen auf 90% ganz grob 4 Stunden. Hängt davon ab, wie lange du Nachlauf sammelst. Mit 28mm und 750W dauerts mehr als 24h.

Die Abtrennung kann nicht über °C oder % laufen, da man diese ja mit einer Refluxdestille frei wählen kann. Je mehr Wasser du durch den Refluxkühler leitest, desto höher werden die Prozente. Trotzdem kommt irgendwann Nachlauf, selbst wenn du die ganze Zeit bei 95% bleibst. Die Abtrennung läuft hier immer über den Geruch und den Geschmack. Der einzige Tipp der mir einfällt ist, daß du dir einen Kumpel suchst, mit dem du zusammen brennst, und der die Geschmacksentscheidungen fällt. Ist bei einer Potstill aber eigentlich auch so. Das Thermometer sollte keine Entscheidungen fällen. In anderen Foren wird empfohlen, kein Thermometer zu verwenden, da es einen nur dazu verleitet, Entscheidungen gegen den Geschmack zu fällen.

Erst alles zurückschicken, dann den Vorlauf langsam abtrennen. Dann ist er schön konzentriert. Leider auch sensorisch.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Aragones am 31.Aug.2017 21:00:01
Region: Auch wo

Hallo Wo,
Danke für die Rückmeldung.Hab schon vermutet das es in die Richtung geht.
Ich werde dann doch erst mal weiter Potstillen bis ich was passendes gefunden habe für Reflux.
An den Kumpel zum Abtrennen hab ich auch schon gedacht... Muss sich aber auch erst noch finden.Vielleicht kann ich meine Bessere Hälfte doch noch dazu animieren.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 03.Sep.2017 11:30:54
Region: Nor-Süd

Hallo wo

So ich habe eigentlich alle teile fertig, aber jetzt frage ich mich gerade, der Liebig
auf der Kolonne, 22 und 28 mm Rohr, ist das nicht ein bisschen eng? da bleiben rundum
ja nur 3mm für das Wasser.
Ist das so gedacht, oder habe ich etwas falsch verstanden? es ist ja noch nichts Gelötet.

Kupferschwämme sind da, Thermometer ist unterwegs, Bilder der oben erwähnten Geräte sind
auch unterwegs.

Vielen Dank und einen schönen Sonntag
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 04.Sep.2017 11:25:26
Region: da wer

Es sind sogar nur 2mm Spalt. Aber das reicht. Ist oft genug so gebaut worden. Auch ich habe so einen, Bild 286 rechts unten kann man ihn sehen.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 04.Sep.2017 19:47:41
Region: Nor-Süd

Moin Wo

nur 2mm? mir fällt jetzt so schnell keine vernünftige Ausrede dafür ein, deswegen würde ich gerne das
Thema wechseln, so fern es dir recht ist. Aber es sind tatsächlich nur 2 mm, wundere dich nicht, wenn
du Morgen meine Bilder von einem 22 auf ich glaube 42 mm Liebig siehst, ich habs nur gut gemeint.

Ich glaube dir aber gerne, das es so reicht, ich nehme halt immer das was gerade so herumliegt und 28
mm Rohr musste ich tatsächlich erst besorgen, als ich das dann hier hatte, kamen zweifel auf:-)

Ich werde also Löten, aber was ich noch sagen wollte !

Die idee mit den kleinen Pfannen, kam daher, es soll ja das 22mm Rohr ein wenig in die Kolonne ragen,
damit das Destillat abtropft, es sollte ja nicht! am Rohr entlang nach unten laufen,also so ist der
Gedanke entstanden.

Nadelventil ist zwingend erforderlich? so etwas liegt hier gerade nicht herum :-(

Nachdem ich gesagt habe wie ich mir das Destillieren mit so einem Gerät vorstelle hast du gesagt:

So wie du es beschreibst, ist es richtig. Natürlich wird das ganze dann aber noch etwas detaillierter.

Dieses Detaillierte, das muss man doch langsam erarbeiten,es gibt doch jetzt keine festen werte oder?
ich kann doch nur über die Kühlwassermenge versuchen im höheren Prozentbereich zu bleiben, welches
dann auch ständig angepasst werden muss.

Liebe grüße aus kurz vorm Wasser vohin auch immer
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 06.Sep.2017 12:57:34
Region: da wer

42mm geht genauso. Ist halt teuer, wenn du es kaufen müsstest. Es wäre dann aber auch interessant, statt 22mm Innenrohr 28mm zu nehmen, wenn der Mantel eh so groß wird.

Die Besitzer von 325 und 301 sind glaub ich ganz zufrieden mit deren Ventilen. Vielleicht findest du raus, wo man die kaufen kann, schreiben darf ich es dir nicht ;-)
Du kannst es aber auch mal versuchen, nur mit dem Wasserhahn (bzw zwei Hähnen) einzustellen. Nachrüsten geht immer.

Ja, das 22mm Rohr soll minimal in die Kolonne reinragen.

Es gibt keine festen Werte. Die Threads der CM-Brenner solltest du halt verinnerlichen, von Hydroxyethan natürlich, und aber auch von Grog (Anlage 304), dann bist du vorbereitet.
Und dann halt ja sowieso erstmal Essig und dann Wein oder so destillieren zur Reinigung. Das Weindestillat aufheben, aber natürlich nicht trinken.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 06.Sep.2017 18:34:27
Region: Nord-Süd

Hallo wo

Ventile wird kein Problem sein, die Zeit ist immer das Problem, aber heute habe ich gelötet,
Foto ist Unterwegs,ich habe glaube ich, alles so gemacht wie du gesagt hast, die Kolonne kann
ich ja auch noch nach belieben verlängern und den Kühler habe ich jetzt doch 40cm lang gemacht.

was sagst du zu Anlage 334 :-) der Röhrenkühler kann richtig was vertragen.

Ich habe jetzt auch mal im Potstillmodus mit denn Kupferschwämmen destilliert, das ist aber
ein unterschied, das hatte ich so nicht erwartet, echt zu empfehlen, zum ersten mal habe ich
gesehen wie das Thermometer nach oben schoss und ewig bei 84 grad stehen blieb, der Brenner
war auf kleinster stufe kurz vorm ausgehen!!, die Schwämme sind ja nicht ganz billig, aber das
hat spaß gemacht :-)
Thermometer ist auch gekommen, müsste das selbe sein wie du hast, aber noch nicht getestet.

Vielen Dank wo

Ps. Ja du hast recht, ich muss jetzt erst mal lesen, angeschnitten hat man es ja immer mal wieder,
aber es ist nicht wirklich etwas hängen geblieben :-(
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Speedy am 07.Sep.2017 00:56:37
Region: im Brennkessel

Moin,

suche nach Drosselrückschlagventil ;).
Sehen genauso aus wie bei den Anlagen 325/301 die Wo erwähnt hat.
Funktionieren bestens und lassen sich von Tropfenweiße bis Volldampf einstellen, hab auch eins verbaut.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 07.Sep.2017 10:12:06
Region: Nord-Süd

Ich sach auch mal Moin, ist in meiner Region so üblich und bei dir scheinbar auch:-)

Danke Speedy für den Tip :-) es gibt ja so einiges, ich grübel im moment noch über eigenbau, dabei bin ich auf
einen Durchflusszähler gestossen, stell ich mir ganz interessant vor, hab aber noch keine ahnung, wie das mit
sehr geringen mengen aussieht.

Glg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 07.Sep.2017 12:05:43
Region: da wer

Im Refluxmodus musst du dann den Brenner mehr aufdrehen. Der Sinn ist ja, mehrere Destillationen gleichzeitig zu machen. Und die brauchen alle Heizleistung, sonst wirds sehr langsam. Die Grenze ist dann erreicht, wenn die Anlage gurgelt. Dann behindern sich der nach oben gehende Dampf und der nach unten fließende Reflux.

Schöne Destille. Bisher ist alles immer dicht? Ich hoffe, daß die künftig höhere Heizleistung und der damit verbundene etwas höhere Druck daran nichts ändert. Bekommt man dann aber irgendwie hin. Warum ist bei beiden Potstills oben Teflonband und nicht einfach zugelötet?
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 07.Sep.2017 18:33:24
Region: Nord-Süd

Hallo lieber wo

Ja bisher ist immer alles dicht gewesen, es ist auch nicht so, das man das ganz leicht verschliessen
kann, das braucht schon ein bisschen kraft bei dem Topfdeckel.
Und bei denn steckverbindungen ist es so, ich mach die ja selber, ich weite das Rohr erst mal grob auf,
also ein bisschen zu groß, dann wird das Kupfer nochmal geglüht und ein Rohr hineingesteckt von der
größe wie es sein soll, dann lasse ich die Drehbank wieder laufen und drücke das Kupfer stramm an das
Rohr welches drin steckt, das geht dann nur mit der Zange wieder raus, nach dem reinigen passt es
dann sehr genau.

Warum die Deckel nicht gelötet sind? die passen auch sehr gut, sind auch selber gemacht und ich kann
leichter reinigen, oder hineinsehen, ich dachte erst auch das ich so einen bügel mit schraube zum
andrücken brauche, war bisher aber nicht nötig, man bekommt sie ab, geht aber auch schwer.

Irgendwie kann ich mich nicht dazu durchringen Fittinge zu kaufen, deswegen versuche ich es immer
ohne,oben wo es zum Liebig Kühler abgeht, sitzt das Rohr auch so drin, erst ein bisschen zu weit und
nach dem Löten, schleife ich es von innen bündig, deshalb ist da auch so viel zinn, ist mehr eine
Stütznaht.
Leider sind die CM Bilder noch nicht eingestellt, da habe ich auch ein Bild, nur von den Einzelteilen
gemacht, da kann man schön sehen wie das loch oben aussieht.

Ja so hat man immer etwas zu tun, schade ist nur, das man durch diese illegalität immer alleine
damit ist.

Man liest gar nichts mehr von Hydroxyethan, ich hoffe es geht ihm gut?

Vielen Dank wo
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 07.Sep.2017 19:35:51
Region: Nord-Süd

Ich noch mal
Ich habe jetzt gar nichts zu deinem ersten Absatz gesagt,das es mehrere Destillationen sind
habe ich schon verstanden, ich bin gerade dabei zu lesen.

Aber sag mal, du sprichst von Druck, was heißt Druck in diesem Sinne für dich? mit wie viel
Druck ist zu rechnen, sprechen wir hier tatsächlich von einem Druck im Kessel? wenn ja
wie hoch könnte der sein?

Und eine andere Frage: wie groß sollte die maximale durchflussmenge an Wasser für denn
ersten Kühler sein, oder wie viel Wasser wird in etwa benötigt, maximal, weil
minimal denke ich, sollte auf null geregelt werden können.
Danke und einen schönen Feierabend
Glg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 08.Sep.2017 12:11:48
Region: da wer

Kein wirklich messbarer Druck. Aber eine Dampfentwicklung und die Leitung durch ein mehr oder weniger enges Rohr, das ist Druck. Und bei einer Refluxdestille ist mehr Dampf unterwegs, da mehr geheizt wird. Nur wenn es bisher knapp war, daß alles dicht ist, wird es jetzt ein Problem werden.

Wieviel Wasser du maximal brauchst, wird sich erst in der Praxis zeigen. Speedy zB war recht ünberrascht, daß es doch so viel ist. Daß dein Kühler nun 10cm länger ist, wird die Menge reduzieren. Aber egal wie groß der Kühler ist, die Energie die unten reinkommt, muss oben rausgenommen werden.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 08.Sep.2017 14:02:35
Region: Nord-Süd

Ok danke wo, ich war nur etwas verwirrt wegen dem Druck, ich habe schon hin und wieder mal
nur eine kleine menge Wasser aufgekocht und das Kühlerrohr mit einem stück Gummi zu gehalten
um zu sehen ob irgendwo etwas raus kommt, aber es baute sich immer Druck auf, von daher muss
es schon dicht sein.
Ich hatte gestern zwei mal geschrieben, hast du beides gelesen? und jetzt ist auch das Foto
von dem CM Rohr Online.

Schönes Wochenende

Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 09.Sep.2017 11:46:45
Region: da wer

Zu deinem Kupferhandwerk kann ich halt nichts sagen. Wenn es dicht ist, passt alles. Billiger ist es auch als Fittinge, wenn man das Werkzeug eh hat.
Hydroxyethan ist nur noch selten hier. Kann man nichts machen. Wenn er mal was schreibt, freue ich mich immer sehr.

Auf dem neuen Bild schaut es so aus, als ob der Refluxkühler jetzt doch 28/22mm geworden ist, oder? Schaut alles gut aus. Übrigens: Wasser oben rein und unten raus ist effizienter, aber die Luft musst du dann erstmal am Beginn rausspülen (die will ja leider nach oben). Also wenn du das Wasser einschaltest, kurz mal (vorsichtig) stark aufdrehen. Anfangs blubberts dann aus dem Schlauch, kurz darauf nicht mehr, dann ist die Luft draußen, dann kanst du wieder runterdrehen. Merkst du dann schon.

Bin gespannt, was du von den Reinigungsbränden berichtest. Mich interessiert vor allem, wie weit du den Brenner aufdrehen kannst, ohne daß die Kolonne gurgelt (also flutet), und ob der Kühler alles zurückschicken kann (sollte er eigentlich). Und wie weit du das Wasser reduzieren kannst, ohne daß oben Dampf durchkommt. Und wie heiß das Kühlwasser dabei wird.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 09.Sep.2017 18:48:04
Region: Nord-Süd

Moin wo

Mein Kupferhandwerk :-) dabei wollte ich schon auf Edelstahl umsteigen, aber du hast so viel über
Kupfer geschrieben und ich habe auch selber versuche gemacht, Kupfer in Nachlauf, Kupfer in Maische,
ist schon erstaunlich was das ausmacht, man wundert sich doch immer wieder.

Ja der Kühler ist nach deinem Ok! 22/28 geworden, du meintest ja das reicht, der zweite Kühler ist
22/40 .entlüften werde ich wohl irgendwie hinkriegen.

Ja mit Hydroxyethan ist das schade, vielleicht liest er ja mit.

Was die Reinigunsbrände angeht, ja da bin ich auch sehr gespannt und werde dann auch sofort berichten,
den Brenner habe ich noch nicht so lange, aber ich glaube der hat doch ganz schön leistung, auch weil
der Topf gekapselt ist, ich hatte mal Hydroxyethan gefragt vor einiger zeit und er meinte das es bei
ihm eine ziemliche Energieeinsparung wäre.
Der Topf wird auch ringsherum so Heiß, das es zischt, dabei kam mir schon der Gedanke, die Hitze von
unten durch eine Eisenplatte abzusperren und nur von der seite zu Heitzen, sozusagen als anbrennschutz,
leider haben wir diese Jahr aber so gut wie gar keine Äpfel womit sich das Theme Apfelmaische auch erst
mal erledigt hat, was wiederum auch den anbrennschutz überflüssig macht.

Ich reinige jedes neue Teil immer erst mit Zitronensäure, meinst du Essig schafft das auch? allso
gleich mit Essig Destillieren?

Vielen Dank Wo auch für dein Lob :-)
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 10.Sep.2017 12:40:33
Region: da wer

Ich reinige auch immer mit Zitronensäure. Vorher noch mit Seife. Trotzdem erspart dir das den Essigbrand nicht. 2-3 liter Essig mit 2-3l Wasser verdünnen und ein Stündlein destillieren. Auch mal die Kühlung komplett ausschalten, Dampf reinigt besser als Destillat. Danach sofort alles gut durchspülen, sonst bildet sich Grünspan.
Dann so 5l Billigwein destillieren. Viel mit der Kühlung und dem Brenner experimentieren. Generalprobe sozusagen. Das Destillat aufbewahren für zukünftige Reinigungsbrände.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: aragones am 12.Sep.2017 11:19:11
Region: Auchwo im Musterländle

Ich bin´s nochmal .. hab das Project CM- Destille doch noch nicht ganz auf Eis gelegt.

Habe verstanden das für eine 30 L Destille 28 MM als Steigrohr zu dünn sind und Destillieren im Reflux zu lange dauern würde.
Aber für ca 5..8 Liter mit Kochplatte ca. 2500 Watt sollte es doch auch reichend sein um erste Erfahrungen zu sammeln.

@ Derwo: Was meinst Du?

Hab den „Ultimativen Kolonnen Thread“ noch mal Durchgearbeitet – Kaum zu glauben was ich wieder alles schon wieder vergessen hatte.
Was ist denn aus deiner LM – Destille geworden? Ist die immer noch im so im Einsatz oder bist Du auch umgestiegen auf CM?
Bin auch immer noch ob überlegen ob ich das Ganze mit einem Pool/ Reflux Falle für LM- Betrieb ausstatte um flexibel zu sein.

Gruß
Aragones
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 12.Sep.2017 18:48:50
Region: Nord-Süd

Hallo Wo

Eigentlich wollte ich heute reinigen, musste aber feststellen das keine Zitronensäure mehr da war.
Da ich schon alles hingeräumt hatte, habe ich einfach mal Wasser erhitzt.

Brenner Vollgas ohne Kühlung , 99,4 grad oben am ausgang ohne Produktkühler

Alles dicht

Kühlung volle Pulle, oben am ausgang ohne Produktkühler 35 grad.

Versuche irgendwie zu regeln sind gescheitert, Temperatur sprang rauf und runter, es sind aber
auch noch keine Ventile verbaut, regelung nur über schlauch abdrücken mit einer Schraube.

Kühlwassermenge (ca 30 liter) nach kurzer zeit auf 36 grad erwärmt ( läßt natürlich auch keine
Regelung zu wenn es so schnell warm wird)

Dazu auch ein zitat von: Hydroxyethan am 28.Feb.2014 17:14:52
Eine CM verlangt konstruktionsbedingt einen (möglichst) konstanten Kühlmitteldruck und -
Temperatur! Sonst ist man die ganze Zeit am Nachregeln am machen am tun, nicht wünschenswert.
Ist das Regelungsset-up schlecht, kann auch bedingt über den Energieeintrag geregelt werden.
Ist dieser auch nicht stufenlos möglich, Problem!

Also brauche ich schon mal jede menge Wasser welches in etwa die Temeratur hält, die Energie
kann ich ja schon stufenlos regeln, damit hätte ich dann schon mal zwei wichtige Parameter
erfüllt.

Du wolltest jetzt wissen wie weit ich denn Brenner aufdrehen kann ohne das es gurgelt, also
bei Brenner vollgas habe ich kein gurgeln gehört, das gurgeln kam, wenn oben Dampf kam
und ich mehr Wasser gegeben habe, dann es hat ganz kurz gegurgelt, da gab es wohl eine
begegnung, ansonsten war alles ganz ruhig.

Wenn oben Dampf kam, ließ es sich regelrecht per Knopfdruck abstellen und erforderte nur sehr
wenig Wasser, welches allerdings unten auch sehr Heiß herauskam.


Ich weiss wo, das ist alles nur halber kram, aber ich wollte dir das zumindest schon mal
erzählen, ich denke wenn alles fertig ist, wird es auch funktionieren.

Auf meinem Foto, die Potstill mit dem dicken Liebigkühler,da brauche ich für 8 Liter Zucker-
maische, ca 40 Liter Kühlwasser, nur mal so als vergleich, dagegen ist die CM ein
Durchlauferhitzer.

Da es ja nur reines Leitungswasser war, wird das wohl auch die regelung
mit verhindert haben.

so viel da zu, ich hoffe mal das ich zügig weiterkomme und dir dann auch alle deine Fragen
vernünftig beantworten kann.

Danke

Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 12.Sep.2017 22:02:02
Region: da wer

aragones,

Ein kleinerer Kessel bewirkt natürlich, daß die Destillation kürzer ist, aber die Menge Alkohol, die du pro Zeit rausbekommst, bleibt gleich. Die 2500 Watt bringen dir nur beim Aufheizen was. Danach musst du wie gesagt reduzieren auf höchstens 750W.
Bei 5-8l würde ich 42mm Kolonne ok finden, notfalls 35mm. Für 2500W wären 54mm ideal.

Die Anlagen 255 und 262 hab ich irgendwann durch die 286 ersetzt. Warum, die Threads dazu kannst du mit diesen Nummern finden. Dann kam irgendwann das Rührwerk 311 dazu, später noch ein Kühlfinger oben in den Refluxliebig reingesteckt, um bei voller Leistung Wasser zu sparen. Und eine halb so lange Kolonne für Whisky hab ich inzwischen (der Unterschied zur großen ist aber nicht so groß wie erwartet).
Für Aromabrände finde ich eine CM absolut in Ordnung. Für Neutralen würde ich die LM vorziehen. Würde ich nochmal neu bauen, würde ich Details anders machen, aber doch auf jeden Fall bei Potstill + LM bleiben.
Eine LM zu bauen hat halt immer das Problem, ein günstiges Nadelventil zu finden... Und du scheinst dich schon davor zu scheuen ein 54mm Kupfer- oder Edelstahlrohr zu erwerben. Gibts in der Bucht auch meterweise übrigens.



IchBinsNur,

ist schon alles in Ordnung. Wasserdampf hat nun mal immer 100°C. Wenn du 35°C misst, bedeutet das, daß da gar kein Dampf ist, aber das Thermometer halt ein bisschen über das Kupfer erhitzt wird. Bei Alkohol und Wasser im Kessel ist das dann anders. Immerhin weißt du nun, daß der Kühler stark genug ist.

Gurgeln kann es nur, wenn du den Kühler laufen hast, sonst fließt ja nichts herunter und kommt dem Dampf in die Quere. Die Packung war drinnen?
Allgemein hab ich mit Kühlwasserreservoirs keine Erfahrung. Alle meine Destillen hingen immer direkt am Wasserhahn.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: aragones am 13.Sep.2017 16:05:21
Region: auwo im Musterländle und dann links en Buggl nuff

Hallo Wo;

Danke fürs Feedback .. werde mich durch die Threads durcharbeiten.

Ich scheue nicht ein 54mm Rohr zu kaufen… (hatte nur bis gestern) nur noch keine Bezugsquelle gefunden die 54 Rohre und diese auch in nur 1 m langen Stücke vertreibt. Meine Baumärkte enden bei 28 mm und mir eine 5 Meter Stange liefern zu lassen fand ich etwas übertrieben.
Zu den örtlichen Flaschner habe ich noch keine Kontakte geknüpft.
Auch Kupferregenfallrohre etc. habe ich schon in Erwägung gezogen, hab nur noch keine überzeugende Lösung für die Anbindung an den Deckel gefunden und den Kühler gefunden.
Außerdem war bei der Entscheidung zu „ grösser als 54mm“ auch eine Option dann gleich auf die Bausatzlösung mit Tri-Clamps mit fertigen Komponenten zu gehen (analog zu Anlage 301). Der Warenkorb hierzu ist auch schon gefüllt aber die endgültige Entscheidung eben noch nicht getroffen.. der 3..4 stellige Betrag war nicht der Hemmschuh.. das Budget hierfür wäre damit nicht ausgereizt.(Da hab ich aus der Auflösung andere Hobbys noch Budget übrig.)
An der Scheu zur Anschaffung eines Nadelventiles wird es auch also auch nicht scheitern! Darfst mir also gerne deine Präferenz empfehlen
Die Idee war nur mit dem rumliegenden Material was zu bauen um Erfahrung zu sammeln beim „Doing“ bevor ich gleich in die Vollen gehe.
Steh ja auch erst am Anfang und bin noch in der „ Selbstfindungsphase“ Aus Erfahrung weiß ich das Mann – gerade im Hobbybereich nur allzu schnell und gerne „Overequipped“ ist.

Dank deiner ausführlichen Ausführungen her lernen ich aber täglich dazu.
Solltest Du mal ein Buch mit einer systematischen und chronologischen Zusammenfassung all deiner Beiträge hier herausbringen dann bestehe ich darauf eines der ersten Exemplare handsigniert zu bekommen !

Grüsse
Der gerade wenig entscheidungsfreudige Aragones
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 13.Sep.2017 19:30:40
Region: Nord-Süd

Moin Wo

Nein eine Packung war nicht drin, ich wollte die volle Dampfleistung um den Kühler zu testen,
Packung wollte ich erst beim Wein reingeben, dann werde ich auch eine konstante Kühlwasser-
temperatur haben.
Der erste versuch gestern mit dem Wasser war aber auch so ganz interessant, wäre Ärgerlich
gewesen wenn ich bei einem richtigen Brennvorgang nicht genug Wasser gehabt hätte, oder
meine regelung der Wassermenge, das wird jetzt überarbeitet und dann gehts weiter, mir
hats Spaß gemacht.
Auch das Thermometer hat super funktioniert.

Ich werde weiter berichten sobald sich etwas tut.

Vielen Dank Wo
Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 14.Sep.2017 12:30:30
Region: da wer

aragones,

über soetwas wie die 301 hab ich hier neulich geschrieben:
"Es ist nicht leicht, so eine Anlage ... zu betreiben. ... Packungskolonnen sind billiger, leichter zu bedienen und effizienter. Ich persönlich habe nie ein unwiderlegbares Argument gefunden, warum Böden besser sein sollen als Packung. Aber viele schwören drauf."
Und mit Suchwort 301 findest du auch was. Ist halt auch krass teuer sowas. Da es im Gegensatz zu Packungskolonnen viel schwieriger selber zu bauen ist, können sie diese Preise verlangen. Und Packungskolonnen verkaufen sie lieber gar nicht, da sie weniger Umsatz bringen würden.
Mit Suchwort 297 und 317 findest du die Threads über die beiden LMs, die ich begleitet habe. Auch wo man ein Nadelventil aus Edelstahl mit den richtigen Anschlüssen zumindest zum Normalpreis herbekommt, steht da drin. Falls es in Richtung LM gehen sollte, wäre es aber gut, wenn du einen neuen Thread öffnest. Hier passt es dann nicht mehr hin.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: aragones am 15.Sep.2017 11:40:36
Region: auchwo im wilden Süden

@ Wo
Danke für die Hinweise - bietet mir wieder Lesestoff und hoffentlich Entscheidungshilfen.:-)
Wenn meine Einscheidungen kanalisiert sind dann werde ich nen eigenen Thread eröffnen.
Mein Ansatz wäre im ersten Schritt nicht gewesen diekomplette Anlage 301 darzustellen sondern statt den durchaus schicken Glas-Böden dann 2x 2" Rohre ca.50cm mit Packung zu nehmen. Die Fittinge für 54mm sind auch nicht gerade billig und einmal verlötet dann leider nicht mehr verwendbar.
Das moulare Konzept mit den Triclamps würde kalt unendlich viel Freiraum für Umbauten und Erweiterungen etc. bieten. Von Potstill zu reflux in 3 Minuten. Die Anflanschproblematik wäre auch einfach zu lösen.
Preis ist nicht ohne -stimmt .. aber ich denke da immer an meinen Kollegen der Modelleisenbahn hat .. Da kostet ne Lock auch gleich mal die ähnliche Hausnummer.... Hobbys dürfen Geld kosten :-)

Aber zuvor muss ich erst mal mein sensorisches Problem lösen. Sonst klappts mit der Abtrennung nicht und das Ganze ist für ....

Gruss Aragones
PS: Wann gibt es Dein Buch ?
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 15.Sep.2017 21:45:58
Region: da wer

Dann wird das natürlich aber eine CM. Es gibt nur CM bei dem Händler.
Modular geht genauso mit Kupferrohren und Fittingen. Meine 286 ist zerlegbar und braucht nicht einmal Klammern. Einfach zusammenstecken. Das PTFE-Band muss auch nicht erneuert werden.

Ein Buch wird es wohl kaum geben. Steht doch alles schon gratis hier im Forum ;-)
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Hydroxyethan am 18.Sep.2017 22:39:30
Region: Europa

Hi, Ihr lieben!

Doch, doch, ich lebe noch! Mir geht's bestens,freut mich, dass ich noch ein Begriff bin. Und ja, ich lese immer noch alles mit. Allerdings nicht mehr so zeitnah wie früher, so ca. 1x im Monat. Da macht es dann wenig Sinn, noch etwas zu schreiben, hat sich dann meist schon erledigt. Der Wo ist einfach immer schneller :) (und genauso kompetent). Ich habe mein ganzes erarbeitetes Wissen hier geparkt, kann also gefunden werden, wer sich die Mühe macht. Zig-fache Wiederholungen sind nicht so mein Ding. Wer mich hier persönlich anschreibt, bekommt auch Antwort, wenn die Frage nicht ZU blöd ist. Versprochen. Kann halt manchmal etwas dauern, sorry. Dem Wo und allen anderen alten Kriegern einen ganz herzlichen Gruß!

Hydroxyethan
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 19.Sep.2017 11:39:56
Region: Nord-Süd

Hallo
Hydroxyethan
Schön das es dich noch gibt :-)es tut mir ja auch leid mit denn Blöden fragen, es ist mir auch schon
passiert das ich eine Frage abgeschickt habe und mir dann erst augefallen ist, wie blöd sie war:-(
Aber wenn man von gar nichts eine ahnung hat, so wie ich, es aber unbedingt machen will, dann freut
man sich sehr über jede Hilfe, schade ist das man es nicht begleichen kann, in irgendeiner form.

Ich hoffe das ich in nächster zeit das ergebniss aus diesem Thread präsentieren kann, ein Projekt
welches A. ohne deine und Wo`s anfänglicher diskussion gar nicht in gange gekommen wäre und B.ohne
die Hilfe vom Lieben Wo, nicht so ohne weiteres hätte gebaut werden können.

Vielen Dank für eure Geduld
Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 25.Sep.2017 18:39:35
Region: Nord-Süd

Hallo wo und alle anderen

Ja heute war der große Tag, reinigung abgeschlossen, ich habe 9,5% Wein gebrannt, leider reichte mein
Kühlwasserdruck nicht aus, ich muss wohl direkt anschliessen, es war schwierig die Temperatur unten
zu halten.
Zeitweise habe ich es aber geschafft über 85 % zu ereichen und auch eine gewisse zeit zu halten, oder
wenns nicht mehr ging , auch wieder zu ereichen, somit müsste die Funktion gegeben sein, es sind halt
die feinheiten und auch die erfahrung die noch fehlen.
Auf jeden fall ist das eine spannende Geschichte :-)

Ich möchte mich an dieser stelle mal ganz herzlich bedanken für die tolle unterstützung und auch dafür
das es dieses Forum überhaupt gibt.
Ich werde auch noch ein Foto von der Anlage in seiner gesammtheit schicken, ein bisschen Arbeit war es
noch, musste auch einen Fitting einbauen :-)

Ganz vielen Dank
Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Ich binsNur am 28.Sep.2017 14:56:39
Region: Nord-Süd

Hallo wo und so

Heute Morgen habe ich erneut Gebrannt, Birdwatchers nach wo`s Rezept , allerdings mit 500 gr. Zucker
weniger,weil die letzte nach meinem empfinden noch süß schmeckte, was jetzt auch nicht mehr der fall
war.

Brennvorgang:

Nachdem ich einen direkten Wasseranschluss gelegt habe,habe ich erst mal im Potstillverfahren das ganze
gestartet, als dann die ersten Tropfen kammen und die Temperatur auch passte habe ich angefangen zu Kühlen.
Nach ein wenig hin und her regeln hatte ich ziemlich schnell eine Stabilität erreicht, die während des
gesamten Brennverlaufs angehalten hat, der Refluxkühler brauchte dabei sehr wenig Wasser und der Produkt-
kühler so gut wie gar keins, hatte ich so nicht erwartet. Für denn Produktkühler hatte ich ca. 40 Liter
Wasser in einem Kübel mit Pumpe, die Menge hat bisher beim Potsillverfahren immer ausgereicht und war am
ende schön warm, mehr nicht, heute blieb das Wasser kalt, ich hätte wohl noch eine ganze zeit weiter
Brennen können ohne zu tauschen.
Ich weiß das es so noch nicht ganz richtig ist, ich hätte erst mal alles wieder zurückschicken sollen,
aber für mich war das so das einfachste um erst mal wieder einen Schritt weiter zu kommen, ich habe wohl
auch einiges wieder zurück geschickt, da das ganze auch einige zeit gedauert hat, da ich aber frei hatte
war mir das erst mal egal. :-)
Am ende war es so, die Temperatur sprang rauf und runter ca.10 grad, immer wenn sie wieder rauf ging
kammen noch ein paar Tropfen, fiel die Temperatur ab, kam nichts mehr und das Refraktometer zeigte
immer das gleiche.

Das Destillat:

Wie gesagt, Birdwatchers nach wo, ich wollte es erst gar nicht glauben :-) es lief nach meinem Refraktometer,
die ganze zeit mit ca.90%, das Teil geht nur bis 80%, also musste ich schätzen, habe dann aber am ende
noch mal mit einer Spindel gemessen, die Spindel zeigte 91% :-) ob das jetzt genau ist, aber auf jeden
fall wohl nicht so schlecht, Refraktometer und Spindel hatte ich auch mal mit gekauftem Wodka getestet
und da war es in ordnung.

Geschmack, Geruch nach Hefe:

Dem Geschmack von 91% Alkohol kann man wohl nicht trauen, ich mach das eigentlich immer so: ein paar
Tropfen auf den Finger und dann in der Handfläche verreiben, ablüften lassen und riechen, ich finde
man riecht sofort die kleinste menge Hefe, hier aber rieche ich gar nichts und das eine ganze zeit
lang, erst 200ml vor dem ende glaubte ich Ketchup zu riechen:-) Birdwatchers, also Tomatenmark.


Ertrag:

Leider habe ich nicht gemessen, wie viel ich in den Kessel getan habe, es waren ca. 7-8 Liter, gewonnen
habe ich, 750ml. mit 91% ohne Geruch (Tomate) und ca 250ml. 91% mit Tomate welches ich zum Nachlauf
gegeben habe.

Fazit:

Wer das Nachbauen möchte, wichtig sind ja nur die Abmessungen die der wo oben genannt hat und die
richtigen Materialien damit die Giftstoffe gering oder ganz weg gelassen werden, es funktioniert
auf abhieb, ein bisschen Geduld und die Sache läuft.

Fotos:

Nr.333 Nr.335 Nr.336

Vielen Dank u.Liebe Grüße
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 29.Sep.2017 19:34:08
Region: da wer

Generell sollte man Neutralalkohol mindestens doppelt brennen. Einen schnellen Raubrand ohne Reflux machen, alles an Alk rausholen. Dann eventuell verdünnen und mit Relux feinbrennen.

Ich würde die Kühlung anmachen, sobald du mit der Hand fühlst, daß die Hitze die Kolonne hochsteigt. Dann alles zurückschicken eine Weile und dann langsam die Kühlung reduzieren, bis die Temperatur oben dann plötzlich hochspringt. Mich würde interessieren, ob und wo sich die Temperatur stabilisiert, wenn du die Kühlung so weit reduzierst, daß regelmäßig Destillat kommt.
Wie lange hats denn insgesamt gedauert?
Du solltest noch rausfinden, wie weit du den Brenner aufdrehen kannst. Also ohne daß die Kolonne gurgelt und ohne daß der Reluxkühler schwächelt. Es hat wenig Sinn, die Anlage deutlich langsamer laufen zu lassen. Vor allem Zeitverschwendung.

Der Gesamtertrag kommt mir sehr gut vor. Die Maische war also jedenfalls in Ordnung.
War Dünger oder Hefenährsalz dabei bei deinem Birdwatchers? Wenn nicht, dann würde das helfen, doch noch die 500g Zucker reinzubringen.

Irgendwann sollte die Kolonne und der Deckel isoliert werden.

Lustige Halteklammern für die Steckverbindungen hast du dir da gezimmert. ;-)
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 30.Sep.2017 19:31:45
Region: Nord-Süd

Hallo wo
Ja Danke nochmal für deine Hilfe, ich habs ja nur gebaut, das Denken hast du ja übernommen:-)

So, also die Maische war genau so wie dein Rezept eben nur 500g. weniger Zucker, weil ich ja beim
letzten mal geglaubt habe, das noch Zucker da war, Blaukorn war auch drin.

Ich denke es hat so ca. drei stunden gedauert, hab leider nicht auf die Uhr gesehen, inklusive
Schlauch legen und befüllen.

Der Temperaturbereich in dem das Destillat schön langsam lief lag anfangs bei 79,2 und am ende
bei 81.7 grad, da weiß ich jetzt nicht ob das so sein soll, du siehst ja auf meinen Bildern wo
das Thermometer reingesteckt wird, leider habe ich es beim Fotos machen nicht drin gehabt, aber
man sieht ja das kleine Rohr ganz oben auf der rechten seite, das muss doch eine gute stelle sein,
oder was meinst du?

Denn Brennvorgang selber, habe ich ja schon geschrieben, habe ich so nach meinem Gefühl gemacht,
ich werde es aber auch noch so versuchen wie du es geschrieben hast .

Der Refluxkühler funktioniert ja sehr sehr gut, er braucht halt nur einen konstanten druck und
Wassertemperatur, ich hatte ja anfangs zweifel wegen der 2mm rundum für das Wasser,
ich glaube jetzt aber, es darf auf keinen fall mehr sein, je mehr Wasser da rein passt, desto
träger wird das ganze, ich muss ja jetzt schon einen gewissen zeitraum abwarten bis sich etwas
verändert und kann dann auch nur minimal denn durchfluss ändern, man muss die Nerven behalten,
kleines stück drehen und warten:-)

Eigentlich wollte ich ja nie doppelt Brennen, aber nach den Erfolgen der letzten male werde ich
auch das noch mal machen und Geisten würde ich auch sehr gerne mal versuchen, die zeit wird es
zeigen.

Alles was aus Messing zu sehen ist, war mal eine Türschiene,bis auf die Schrauben, ich habe
eine gute Feile und so wurde aus der Schiene eine Destille, oder ein Teil davon.

vielen Dank u.
ein Schönes Wochenende
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 01.Okt.2017 11:28:31
Region: da wer

Der Messpunkt passt. Die Temperaturen entsprechen den Prozenten. Viel höher geht mit so kurzer Kolonne halt nicht.
Ist der Wasserfluß gleichmäßig mit der Schraubklemmensteuerung? Lässt sich das Wasser damit auch bis auf Null herunterregeln?
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 02.Okt.2017 12:03:18
Region: Nord-Süd

Hallo wo

Schön und Danke das alles passt.

Auf die Schlauchklemmen bin ich gekommen als ich auf der suche nach Ventilen war, die werden auch im labor benutzt,
unter diesem Begriff läßt sich da was Googeln:Schlauchklemme stop-it mit Easy-Click oder eben auch nur
Schlauchklemmen und dann auf Bilder gehen, da kommt so einiges, beworben werden sie auch für die regulierung von
Gas.
Regelung ist damit wirklich sehr gut möglich auch auf null, eine andere Möglichkeit sie zu gebrauchen , sehe ich
beim abziehen von Maische, dadurch das sehr langsam, wenn man will sogar über Tage hinweg abgezogen wird , ließe
sich damit auch ein Filter beschicken, es werden ja auch kaum feststoffe mitgezogen, ähnlich eben wie ein Tropf
im Krankenhaus.

Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 06.Nov.2017 19:27:34
Region: Nord-Süd

Guten Abend

Ja heute etwas zeit gehabt, ca. 7 Liter Vodka Star und allerlei Reste in den Kessel gefüllt,
durch die Reste ist jetzt natürlich der Inhalt nicht bekannt, was die Prozente angeht.

Das Aufheizen der ca.8Liter dauerte 20 min, lässt sich da eventuell die Leistung des Brenners
durch errechnen?

Ist vielleicht auch egal, auf jeden Fall habe ich ein bisschen damit gespielt heute.

Getestet habe ich, Brenner volle Leistung und alles zurück geschickt , auch über längere zeit
kein Problem, merkwürdigerweise nur geringster Wasserverbrauch, also ich hätte gedacht,
das ich mehr brauche.

Getestet habe ich auch, das Wasser vom Reflexkühler nachdem es aus dem selben kommt,
direkt weiter durch den Liebig zu schicken, ging auch ganz gut, war aber nur Spielerei,
werde mir noch einen zweiten direkt Anschluss für den Liebig bauen.
Destillat kam dabei mit 25-27 Grad.

Temperatur wieder sehr Stabil, Dauer der Destillation 90 min, danach Deckel runter und
ein bisschen Maische raus, gleich wieder 2 Liter Nachlauf rein, innerhalb kürzester zeit
wieder auf Temperatur, nur wenige Korrekturen am Wasserdruck und alles wieder Stabil.

Destillat läuft gleichmäßig, zum ende hört es immer kurz auf und dann kommt wieder
kurz was , das war aber beim ersten mal auch so.

Wo du meinst ja ich soll mal ein bisschen Isolieren, muss ich mal besorgen, ich mach das
ja im Schuppen, war schon recht kalt Heute Morgen und für Doppelt brennen Sammle ich
jetzt ein bisschen, werde dann wieder berichten, aber das was da jetzt raus kommt, das
ist schon nicht schlecht, ich habe denn Raubrand auch nur mit Reflux gemacht, damit
ich mich noch mehr daran gewöhne, zu meinem erstaunen, waren die Einstellungen
aber genau wie beim ersten mal.

Falls jemand zu dem Gerät etwas wissen möchte , bitte gerne fragen.

Ich hätte gerne ein Auto was so läuft

Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 07.Nov.2017 13:29:10
Region: da wer

Am einfachsten könnte man die Leistung des Brenners glaub ich mit dem Kühlwasserverbrauch und der Erwärmung des Kühlwassers errechnen.
Nur 20min Aufheizzeit klingt aber schon nach sehr hoher Leistung.

Du hast also einen Rest ausgelutschter Maische im Kessel behalten, um damit deine Nachläufe zu verdünnen? Also den Kessel ganz leeren und die Nachläufe mit Leitungswasser zu verdünnen wäre reichlich sauberer denke ich.

Du kannst aber schon mit der Kühlwassermenge die Destillatmenge einstellen, oder? Hast du Prozent- und Dampftemperaturwerte?

Das heißt, auch wenn du wenig Wasser nimmst (damit nicht mehr alles zurückgechickt wird), verlässt es den Kühler so kalt, daß du damit noch den Produktkühler betreiben könntest? Das klingt einerseits nach relativ schlechter Kühleffizienz (ist halt ein Liebig, keine Spirale), andererseits müsste das einen hohen Wasserverbrauch verursachen.

Du könntest ja mal ein Video machen. Auf Youtube kann man das recht einfach anonym reinstellen. Kannst ja mal schauen, ob du anhand eines meiner Videos dort irgendetwas über mich rausbekommst ;-)
https://www.youtube.com/watch?v=VKwXW5Zb5c8
"Nicht gelistet" muss man auswählen beim Upload. Dann braucht man den link, um das Video zu finden, und wenn man auf den Nickname klickt, bekommt man nicht einmal die anderen Videos zu sehen. Und natürlich sollte sowohl dein Name als auch der Name des Videos nichtssagend sein und im Video sollte man möglichst wenig von drumherum erkennen können.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Feingeist am 07.Nov.2017 19:49:30
Region: Diaspora

Hi,
zur Abschätzung der Heizleistung eines Hockerkochers kannst Du ganz gut die Aufheizzeit einer bekannten Wassermenge verwenden. Lediglich die Wärmeübertragung variiert stark je nach den jeweiligen Gegebenheiten. Einige Links: Wikipedia Kalorie",
physikal. Betrachtungen" und hier einer zu den Hobbybrauern mit eher praktischen Erwägungen: Hobbybrauseite",
Gruß
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 07.Nov.2017 19:57:42
Region: Nord-Süd

Moin
Ja das war ein Fehler, 2 Liter, mein Gott :-)

20min. passt, habe extra auf die Uhr gesehen, weil ich es auch wissen wollte.
Der Brenner hat 5,5kw auf dem Schild stehen.
Dampftemperatur :ca. 79-81 Grad
Prozente : 91-92% laut meiner günstigen Spindel und Refraktometer, welches aber nur bis
80% geht, Rest muss ich schätzen, nach Verdünnung passt es aber wieder.
Destillat-menge einstellen , ja von Tropfen bis Fließen aber auch ganz aus, also alles zurück,
der alles zurück Versuch fand ja mit dem Nachlauf statt, sollte schnell gehen, ich wollte ja
auch Berichten:-)

Aber alles zurück ist ja auch so eine Sache, da kommt schon Bewegung rein in das Gerät,
wo ist der Sinn, das zu können? vor allem bei voller Brennerleistung?

Bei für mich normaler Destillation kann ich das Reflux-Kühlwasser weiterverwenden,
war aber wie gesagt nur eine Spielerei, macht ja keinen Sinn, ich möchte ja beides getrennt
schalten können, also Reflux abschalten können.
Es ist gerade auch sehr kalt bei uns, im Sommer könnte es sein das es nicht reicht.
Beim allerersten Versuch mit Maische war ich ja schon sehr verwundert, wie wenig Wasser
ich brauchte, für denn Produktkühler hatte ich da ja so 40 Liter Wasser im Kübel, ich
hatte da ja schon geschrieben, dass das Wasser kalt blieb, aufgrund der Kälte hier habe
ich dann gedacht, ich Probiere es mal aus.

Nicht gelistet bedeutet doch nur, es kann nicht jeder so finden, du hast es aber doch hier
Veröffentlicht. Es hängt halt immer davon ab, wie viel Langeweile die Leute vom Zoll
gerade haben, lieber ein bisschen vorsichtig sein.

Ich könnte vielleicht mal das Wasser auffangen, dann hätte ich Menge und Temperatur.
Würdest du das gerne Wissen wollen?
Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 09.Nov.2017 12:56:22
Region: da wer

Das mit youtube ist natürlich deine Sache. Es gibt sehr viele offensichtliche Destilliervideos dort, mit Anleitung zum Nachmachen pipapo, die würden sie als erstes finden und besuchen. Meine Videos würden sie nur über diese Seite hier finden.
Der Zoll könnte sich auch bei Schmickl melden und die Herausgabe der IP-Adressen verlangen, oder? Wie auch immer, es ist deine Sache.

Alles zurückschicken bewirkt, daß sich mit der Zeit der Vorlauf und die hohen Prozente im oberen Teil der Packung konzentrieren und du sie dann konzentriert abziehen kannst. Hättest du ein Thermometer im oberen Teil der Packung würde die Temperatur erst plötzlich schnellen (Der erste Dampf kommt oben an), dann kurz langsam ca 1°C weiter steigen und dann langsam fallen auf unter 80°C.

Da ja anscheinend alles funktioniert und du mit dem Wasserverbrauch zufrieden ist, brauchst du nichts messen. Nur wenn dich irgendwann die genaue Brennerleistung interessiert. ZB wenn es mit einer größeren Anlage dann plötzlich nicht mehr reicht.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Schmickl am 09.Nov.2017 14:05:38
Region: Kärnten

>> Der Zoll könnte sich auch bei Schmickl melden und die Herausgabe der IP-Adressen verlangen, oder?

Im Gegensatz zu anderen Foren werden bei uns prinzipiell keine IP-Adressen gespeichert...
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 09.Nov.2017 14:48:58
Region: Nord-Süd

Lieber Wo

Ich bin ja mehr als zufrieden sowohl Preis der Anlage wie auch Leistung sind nach meiner Meinung sehr
gut, also mir gefällt es :-) ohne deine Hilfe wäre das ja auch nichts geworden und jetzt bist du immer
noch dabei, deswegen würde ich dich auch gerne mit so viel Informationen wie nur geht versorgen, aber
eben auch nur über diese Seite :-)

So die Tage will ich das erste mal doppelt brennen, ich habe ein bisschen gesammelt, alles 90-91%,
bin schon gespannt wie das wird, wie weit verdünnst du? wieder ganz runter 15-20% ?

Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: der wo am 09.Nov.2017 17:42:25
Region: da wer

kursiv >> Der Zoll könnte sich auch bei Schmickl melden und die Herausgabe der IP-Adressen verlangen, oder?

Im Gegensatz zu anderen Foren werden bei uns prinzipiell keine IP-Adressen gespeichert...


Das wusste ich nicht. Danke für die Info.


IchBinsNur,
ich würde wieder ganz runterverdünnen. Oder halt so, daß der Kessel angemessen gefüllt ist.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 10.Nov.2017 08:45:40
Region: Nord_süd

Moin
Ja ich werde es ganz runter verdünnen, macht schon Sinn, je mehr Wasser desto besser die
Reinigung.

Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Hydroxyethan am 13.Nov.2017 02:17:36
Region: Europa

Gratuliere, sieht gut aus. Wieder ein Bekehrter mehr... ;)

Der Hydro
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: aragones am 13.Nov.2017 11:33:28
Region: mittelerde

bekehrt zu was?
Zum Doppeltbrennen oder mit Refluxen brennen
oder Refluxbrand wieder verdünnen und doppelt brennen ?????
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 13.Nov.2017 19:58:59
Region: Nord-Süd

Danke Hydro :-)freut mich sehr.

Aragones, ich denke er meint das Refluxen an sich :-) ich wollte das ja eigentlich gar nicht,
ich bin eher der einfache Typ, Topf-Deckel-Rohr und Kühler, habe mich jetzt aber Bekehren
lassen, Früher oder Später seid ihr aber alle dran :-) es macht schon Sinn und vor allem
auch Spaß und das was ich unter Anleitung von wo gebaut habe, das kann jeder der auch eine
Potstill gebaut hat.

Lg.
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: Hydroxyethan am 14.Nov.2017 01:33:03
Region: Europa

Bekehrt zum Refluxbrennen natürlich! ;) Kolonne ist vllt ein bisschen kurz. Der Rest ist Ansichtssache. Unterm Strich eine Frage von Zeiteinsatz und Gas in Summe. Ich persönlich finde es für Neutralen am effizientesten, erst mehrere "Raubrände" mit wenig Reflux im Mittellauf aber schon Abtrennung von Vor- und Nachlauf zu fahren um Volumen wegzukloppen, das Produkt taugt dann auch schon gut zum Geisten und Ansetzen oder lagern. Für den Top-Wodka refluxe ich die gesammelten Werke dann hart, verdünnt auf 35-40%. Dann ist der Kessel gut ausgelastet und arbeitet im optimalen Taupunkt/Siedepunkt-diagrammbereich. Wichtig: Neutralmaische muss wirklich gut geklärt sein, spart viel Trennarbeit/Energie. Aber wie gesagt, viele Wege führen nach Rom.

MFG Hydroxyethan
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 RE: Kleine CM-Refluxdestille
von: IchBinsNur am 17.Nov.2017 17:37:41
Region: Nord-Süd

Hallo Hydroxyethan

Ja wo meinte auch schon gleich zu anfang, das die Kolonne ein bisschen länger sein sollte, die
länge hatte sich halt ergeben, da ich zu der zeit eigentlich noch in der Küche Brennen wollte.

Ich bin am überlegen, ob ich noch ein stück Glasrohr dazwischen setze, Kupfer wäre kein Problem,
ich würde aber auch gerne etwas sehen können, ich weiß zwar noch nicht was, aber wer weiß, vielleicht
wirds ja Interessant.

MFG.
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Design und Implementierung:
Helge Schmickl