Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3698:

    Hallo Herr Schmickl
    In der Fotogalerie das erste Bild zeigt die Anlage212; die schematische Darstellung einer Destille.
    Man sieht dort, wo das Destillat zu erwarten ist, daß das Rohr wieder nach oben führt, um den jeweiligen Alkoholgehalt mittels eines Aräometers messen zu können.
    Kann ich mit einer derartigen Verrohrung wirklich mit der Anzeige des jeweiligs aktuellen Alkoholgehaltes rechnen? Ich habe nämlich das Gefühl, daß sich an dieser Stelle das Destillat vermischt (mit dem, was "nachfließt") und das abzulesende Ergebnis verfälscht. Wie ist Ihre Meinung hierzu?
    Besten Dank im Voraus.
    Gruß Ronald


    Ronald, Oberlausitz / Schweiz
    05.Jun.2012 17:23:20


      Ja, das ist auch richtig. Je kleiner der Kessel im Verhältnis zum Volumen der Vorlage für's Aräometer, desto größer der Messfehler. Solche Vorlagen werden daher normalerweise auch nur für große Anlagen, mit mindestens 100 Liter Kesselvolumen, eingesetzt.

    Eintrag Nr. 3697:

    wie macht man eine kartoffelmaische?

    consolati andreas, österreich
    30.Mai.2012 10:42:26


      Stärke mittels enzymatischem Abbau zu Zucker umwandeln und anschließend mit Hefe vergären. Nähere Infos zum Einmaischen von Kartoffeln siehe unser Buch "Essig herstellen als Hobby", eine allgemeine Anleitung zur Verarbeitung von Stärkeprodukten steht auch in "Schnapsbrennen als Hobby". Auch in den Foren Diskussion/Rezepte sind viele sinnvolle Einträge dazu enthalten. --> Suchfunktion nutzen

    Eintrag Nr. 3696:

    Hallo Frau Malle u. Herr Schmickl,
    ist es möglich aus Sommerfliederblüten eine Maische anzusetzen, wenn ja lohnt es sich.
    Bei Sommerflieder ist ja wie bei Holunder auch sehr viel Necktar vorhanden.
    Gruß Aus Sachsen Anhalt


    Andy, Sachsen-Anhalt
    29.Mai.2012 19:53:17


      Ja, ist möglich. Ob es sich lohnt, kann ich nicht sagen, hängt vom Verwendungszweck ab. Jedenfalls ist Sommerflieder giftig, nach dem Erbrechen wird man vermutlich keine Lust mehr verspüren nochmals davon zu kosten. Ob das Gift beim Schnapsbrennen mitdestilliert oder abgebaut wird, ist mir nicht bekannt. Auch hier: trinkbar ist alles, manches jedoch nur einmal...

    Eintrag Nr. 3695:

    Grüß Gott!
    Auch wenn das Thema Holzfass schon oft hier im Forum (apropos: Geniales Buch und super Forum, gratuliere!:)) diskutiert wurde, hätte ich noch ein paar Fragen dazu:
    1.) Wie oft kann ich ein Eichenfass wiederverwenden, habe im Internet verschiedenste Angaben gelesen?
    2.) Wenn ich mein Holzfass für eine Zeit nicht verwende, kann ich es dann leer stehen lassen oder sollte ich bspw. Wein einfüllen?


    Lukas Schwarz, Oberösterreich
    28.Mai.2012 11:08:45


      Danke! :-)
      ad 1) das Internet hat in diesem Fall recht, es gibt verschiedenste Ansichten zu diesem Thema. Prinzipiell kann ein Holzfass unbegrenzt oft wieder verwendet werden. ABER: der Geschmack ist irgendwann "ausgelutscht", das dauert allerdings Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Danach ist es durchaus sinnvoll, in dem Fass einige Zeit z.B. Rotwein zu lagern, bevor wieder Hochprozentiger eingefüllt wird. Der ursprüngliche Geschmack wird dadurch jedoch nicht mehr erreicht, zumindest wenn das Fass nicht von Anfang an schon z.B. mit Rotwein behandelt wurde.
      ad 2) keinesfalls leer stehen lassen, dann trocknet es aus und wird undicht. Daher z.B. Wein einfüllen oder zumindest Wasser.

    Eintrag Nr. 3694:

    Ich mir im letzten Herbst ihr Buch gekauft und mit meinen ersten Versuchen begonnen.
    Ich habe nun
    1. einen wunderbaren Essig aus Mostbirnen.
    2. eine klitzekleine Menge Quitten-Vogelbeer-Apfelbrand und
    3. Quitten-Apfelbrand und noch etwas Maische die ich erst brennen muss.
    Beim Verdünnen auf Trinkstärke trübt sich der Quitten-Apfelbrand jedoch sofort ein, haben Sie einen Tipp für mich? Bin über jede Hilfe dankbar. Ansonsten ist der Quitten Apfelbrand herrlich.


    Gertraud, Österreich
    21.Mai.2012 16:44:45


      Siehe Fachfrage 3689.
      Weiterhin Gutes Gelingen!

    Eintrag Nr. 3693:

    Hallo Frau Malle u. Herr Schmickl,
    meine Fragen lauten:
    warum ist mein Destilat Trüb?
    warum verhält sich das Destilat irrational zu Temperatur?
    Meine Apfelmaische steht seit letztem Jahr 2011 Oktober, der Alkohol beträgt 11%, ich denke das kein Zucker mehr dinnen ist weil der geschmack sauer ist. Die konsistens der Maische ist sehr breig.
    Wenn ich die Maische nun brenne, beginnt das Destilat bei 80° leicht an zu tröpfeln, soll heissen ca. 1 Tropfen pro 1,5 sekunden, dieses verhällt sich bis ca. 88°, danach tropft es schneller fast rinnend.
    Bei 91° sind gerade mal 20-30ml Destilat endstanden, danach verläuft die Temperaturkurve sehr langsam steigend und bis 96° erhalte ich ca. 250ml Destilat, und der Alkehol gehalt liegt bei 60%.
    Ich dachte das der Messpunkt falsch liege, habe dann meinen Nachlauf vom Kirschbrand als reverens noch ein mal gebrand, und dabei verlief die Temperaturkurve normal, das Destilat begann bei 80° zu Tröpfeln und bei 83° begann es zu rinnen, dieses verhielt sich bis 91°.
    Ach ja zur Anlage, selbst bau Schnellkochtopf ca5l Volumen Alu 5cm Steigrohr 22mm Kupfer T-Stück, Geistrohr 8cm 22mm dann verjüngung auf 12mm durchmasser ca 30cm bis zur Kühlerspirale.
    Mein Gedanke der Fehler lieg bei der Maische!?
    Mfg Peter


    Peter, Niedersachsen
    16.Mai.2012 09:39:13


      Gut, dass Sie die Temperaturmessung mit einer reinen Flüssigkeit, ohne Feststoffe, kontrolliert haben. Somit haben Sie gezeigt, dass es daran nicht liegen kann und die Maische schon SEHR breiig sein muss. Beim nächsten Mal beim Einmaischen von Äpfel (mehr) Verflüssiger verwenden und Wasser zugeben, ca. 5 bis 10% vom Breivolumen, abhängig von der Konsistenz der Maische. Nach ca. einer Woche Gärzeit ist es empfehlenswert die Maische nochmals mit Mixer (Bohrmaschinenaufsatz) zu bearbeiten und Verflüssiger zuzugeben.

    Eintrag Nr. 3692:

    lebe in nord thailand. wie ist es wenn ich rambutan, litschee,lamyai eine maische ansetze mit stein und haut oder nur haut oder nur das reine fruchtfleisch???? wie verhaelt es sich bei maracuja und granatapfel mit haut und kerne oder nur das reine fruchtfleisch???
    mfg frank maerz


    frank maerz, nord thailand
    10.Mai.2012 07:18:23


      Rambutan, Litschee, Lamyai: ohne Schale, Kern nicht zerstören (abgesehen von der Schale so vorgehen wie im Buch unter Steinobst beschrieben)
      Maracuja, Granatapfel: ohne schale mit Kernen (siehe Buch unter Kernobst)

    Eintrag Nr. 3691:

    Guten Tag Herr Dr. Schmickl!

    Ich hätte eine Frage bezüglich der Vodka Herstellung... Soweit ich weiß wird Vodka aus:

    Kartoffeln - (süßlich, schwer)
    (oder)
    Getreide - (lieblich, weich, mild, leicht süßlich)

    hergestellt und nach der Destillation noch durch mit Aktivkohle gefüllte Säulen gepumpt, die die unerwünschten Stoffe an sich bindet. Auch biologisch durch Milcheiweiß, durch Einfrieren und Ausfällen von Verunreinigungen und elektrisch kann das Destillat gereinigt werden. Abschließend werden die verbliebenen Schwebeteilchen mit Hilfe von sehr feinem Filterpapier abgetrennt. Der gereinigte Wodka besteht also fast nur noch aus reinem Wasser und Ethanol.
    Meine Frage:
    Ist es nicht viel einfacher und günstiger Vodka aus Zuckermaische herzustellen? Ein Destillat das aus reiner Zucker- (Wasser) Maische gebrannt wird ist doch nach der Säulung (Filterung) mit Aktivkohle und wiederholter Destillation meiner Erfahrung nach auch komplett geschmacksneutral.
    Ist ein auf diese weise gewonnener "Vodka" dann auch sehr hochwertig, dar er ja so gut wie keinen Geschmack mehr besitzt? Oder bekommt man so am Ende nur ein minderwertiges Produkt?

    Ich würde mich sehr freuen wenn sie mir diese Frage beantworten könnten.
    Ich möchte mich dafür bedanken das sie so viel Zeit investieren um (teilweise sehr lustige) Fragen zu beantworten, dar man hier in den "Fachfragen" durch genaues lesen sehr viel lernt.
    Mit besten Grüßen, Peter.


    Peter, Niederösterreich
    01.Mai.2012 19:57:12


      Mit Ihrer Vermutung haben Sie schon recht, ist ebenfalls möglich. Das Ergebnis ist auch kein minderwertiges Produkt. Soweit mir bekannt, ist die Geschmacklosigkeit und Reinheit vom Alkohol ein Qualitätskriterium bei Vodka. Bei richtiger Arbeitsweise ist dies auch bei einer Zuckermaische gegeben.
      Danke, wir bemühen uns! :-)

    Eintrag Nr. 3690:

    Guten Tag Herr Doktor Schmickl,
    ich habe eine Frage zum Aufheizen der Maische, die ich auch hier im Forum (und ihrem wertvollen Buch) noch nicht beantwortet gefunden habe. Ist es ohne Qualitätseinbuße möglich die Maische auf einem Herd aufzuheizen und im Anschluss in die Destille zu füllen? Oder ist der entstehende Dampf auch schon bei niedrigen Temperaturen für das Ergebnis verantwortlich und notwendig?
    Bis zu welcher Temperatur kann man ggf. vorwärmen?
    Vielen Dank für eine Auskunft und danke für ihr Buch, diese wertvolle Plattform und vor allem ihr Engagement.


    Erich, Niederösterreich
    24.Apr.2012 13:51:56


      Selbstverständlich ist das möglich. Auf dem Herd bis ca. 65°C aufwärmen, dann umfüllen in den Kessel.
      Danke! :-))

    Eintrag Nr. 3689:

    Ich brenne seit 2 Jahren unsere Quitten aus dem Garten. Am Geschmack habe ich nichts auszusetzen, aber es stört mich, das beim Verdünnen der Schnaps leicht trüb ist. Habe schon viele gefragt, die Antworten bringen mich nicht weiter.
    1. ich nehme inzwischen Aquadest zum Verdünnen, hilft aber nichts.
    2. die Temperatur des Schnapes reduzieren, hilft auch nicht.
    Wenn man Pastis mit Wasser vermischt wird er auch trüb. So schlimm ist es nicht, halt eine leichte Trübung,es sind leider auch keine Luftbläschen.
    Wäre schön, hier eine Antwort zu bekommen.


    blumenzauber, Spanien
    14.Apr.2012 14:01:31


      Destillat zuerst verdünnen (je kleiner der Alkoholgehalt, desto stärker werden Trübungen), dann bei Kellertemperatur (kühl, unter 19°C) einige Wochen lagern, danach mit zwei ineinander gesteckten Faltenfilter "fein, für Weine und Spirituosen" (siehe Produktliste) filtrieren. Wird gleich nach dem Verdünnen filtriert, kommt es zu Nachtrübungen. NICHT Tiefkühlschrank, dadurch werden die Trübstoffe zwar größer, da diese in Ihrem Fall jedoch die Geschmackstoffe sind, ist dies nicht sinnvoll.
      Die weiteren zu beachtenden Punkte und Ursachen für Trübungen sind im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich beschrieben...

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