Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3184:

    Ich hätte da eine Frage, bringt es etwas wenn mann beim Aufschütten der Maische, also unmittelbar vor dem brennen Zuckerwasser der Maische zusetzt?
    Danke im voraus und LG Thomas


    Flying Tom, Steiermark
    07.Jan.2009 11:58:25


      Nein, überhaupt nichts. Weil Zucker (auch in gelöster Form) ein Feststoff ist und daher nicht verdampft werden kann, beim Destillieren also im Kessel zurückbleibt. Vor der Gärung macht dies jedoch sehr wohl Sinn, aber das ist eine andere Geschichte (siehe Buch "Schnapsbrennen als Hobby").

    Eintrag Nr. 3183:

    Hallo ich bin ein Neuling beim Schnapsbrennen. Kann mir jemand die Vor- bzw. Nachteile der Kühlerbauformen (Schlangen, Teller und Röhrenkühler) sagen.
    mfg
    F.H.


    Franz Hirschler, Österreich
    06.Jan.2009 22:27:07


      Schlange: gute Kühlwirkung und zugleich sehr geringer Platzbedarf. Nachteil: schwer zu reinigen
      Teller: einfach zu Reinigen, aber Kühlwirkung je Kubikmeter ist wesentlich schlechter als bei Schlangenkühler
      Röhren: mit Bürsten o.ä. relativ einfach zu reinigen, Kühlwirkung je Kubikmeter zwischen Schlangen- und Tellerkühler

    Eintrag Nr. 3182:

    Ginko-Schnaps:
    Ich habe im Garten einen Ginko-Baum und würde mir gerne einen Ginko-Schnaps herstellen. Hat jemand ein Rezept hierzu bzw. eine Anleitung, wie ich hier vorgehen muß? Vielen Dank im voraus.


    Timo Müller, BRD
    06.Jan.2009 16:09:47


      Die orangegelbe Haut der Samen entfernen. Am besten gelingt ein Angesetzter: Dazu ein Gurkenglas zu ca. 1/3 mit den gerösteten Samen füllen, dann mit Alkohol mit ca. 45%vol aufgießen und etwa 2 Monate stehen lassen.

    Eintrag Nr. 3181:

    Hallo zusammen und nach meinem Urlaub in Österreich eine super gutes Jahr für uns alle. Schon einige male über diese Seite gute Infos eingehot und benötige jetzt wieder Hilfe. Habe letztes und diese Jahr aus eigenen Reben cirka 15 Liter Wein gemacht. Aber sehr sauer und kaum trinkbar. Mit ein wenig Zucker zwar besser, aber das ist nicht Sinn der Sache. Also ist mir der Gedanke an Essig entstanden. Ein Holzfass für mehrjährige Lagerung habe ich auch. Also einfach den Wein in eine Glasballon mit 25 Litern Inhalt gegeben und mit Watte verschlassen. Dachte, es bildet sich eine Essigmutter. Nun nach 3 Wochen habe ich ein Gebilde auf der Oberfläche, das Blasen wirft und weißen Schorf absondert. Wenn ich schüttele, sinkt dieser auf den Boden. Sieht aus wie Gips. Von einer Essigmutter keine Spur, sieht mir wie Kahmhefe aus. Was soll ich machen?
    Für jede Anregung oder Erklärung wäre ich dankbar. Nur wegschütten wäre mir zu schade.
    Gruß.
    Gregor


    Gregor, NRW
    03.Jan.2009 20:02:58


      Stimmt, es handelt sich um Kahmhefe. Jetzt müssen Sie nur noch ca. 4 bis 6 Wochen warten, dann bildet sich von selbst die Essigmutter (sieht eher aus wie eine Qualle) und damit der Essig. Starker Klebstoffgeruch (Ethylacetat) ist ein Zeichen, dass die Essiggärung angesprungen ist. Etwa 1 Monat später (Dauer hängt von Temperatur ab) ist der Essig fertig, der Klebstoffgeruch ist dann vollständig verschwunden. Danach sollte der Essig zumindest ca. 2-3 Monate lagern.

    Eintrag Nr. 3180:

    Hallo
    ich wohne in der Region Emsland und bin Neuling in Sachen Schnapsbrennen. Mein Freund ist Imker. Er hat auch schon sehr leckere Liköre aus Honig hergestellt.
    Wer hat lust uns einmal das Brennen zu zeigen bei dem Honig als Grundstoff verwendet wird bzw. uns Laien auf den weg zum brennen zu helfen. Das Buch "Schnaps brennen" haben wir uns beide gekauft.
    Wir würden uns über eine Antwort sehr freuen.
    DANKE
    Franz


    Krull Franz, Niedersachsen
    28.Dez.2008 12:43:32


      Am besten besuchen Sie bei uns ein Schnapsbrennseminar, siehe Menüpunkt Seminar/Termine, Metbrand ist dabei auch ein oft nachgefragtes Thema.

    Eintrag Nr. 3179:

    Hallo,
    Ich habe im Oktober aus roten Pfirsischen (eigener Anbau) eine 5 l Maische mit Turbohefe angesetzt. Die Gärung ist einwandfrei verlaufen. Während der Gärung roch das Ganze auch stark nach Pfirsisch. Jetzt, nach fast drei Monaten, riecht die Maische zwar sehr alkoholisch, aber nicht mehr nach Pfirsisch, sondern eher nach Bitter Mandel (um Nachfragen vorzubeugen: die Pfirsischkerne habe ich vor dem Einmaischen entfernt). Woran liegt es, daß ich statt Pfirsisch jetzt Bitter Mandel rieche?


    Leo, Bayern
    24.Dez.2008 18:19:33


      Eine gewisse Geruchs-/Geschmacksveränderung während der Lagerung ist normal, da währenddessen Veresterungprozesse stattfinden und damit das Bukett harmonisieren bzw. abrunden.

    Eintrag Nr. 3178:

    Ich hab da mal eine Fachfrage:
    Nebengeschmack, Aroma im Destillat durch Turbohefe?
    Habe 25 Liter Zucker+H2O Maische vergoren mit Turbohefe (Prestige 8 kg Turbo Allround-Turbohefe). Wunderbar soweit, CO2 trieb so gut wie nicht mehr aus dem Gährspund aus. Also nix wie Destillieren. Destillationsanlage: xx Liter Rundbehälter mit Flachboden,Kühler mit Dephlegmator.
    Vorlauf bei ca 70-73 Grad verworfen ca. 5 ml
    Ausbeute danach 1,5 Liter Brand mit ~ 75 %, bis 88 Grad destilliert.
    Problem Destillat riecht komisch nicht sprittig sonder fast blumig, Pflaume, Strohartig. Kommt das von der Turbohefe?
    Ziel war es einen reinen Alkohol wie Primasprit hin zu bekommen um mal auf die schnelle noch einen Eierlikör zu produzieren. Aber das Aroma kann ich nicht übertünchen. Voll in die Hose gegangen hab dann Vodka dazu genommen aber generell würd mich mal interessieren was mein Fehler war.
    Hab da Zeug noch und bin am überlegen es mit Aktivkohle zu probieren oder nochmal abzudestilieren voher natürlich mit Wasser verdünnen. Vielleicht kennt ja einer das Problem bei Zuckermaische mit Turbohefe, das man dann im Destillat son komischen Geruch hat. Danke im Vorraus für eure Tipps und frohe Festtage
    Der Hamburger


    Der Hamburger, Nord
    23.Dez.2008 22:14:23


      Nein, das hat mit Turbohefe überhaupt nichts zu tun. Dieser Geschmack tritt bei jeder Hefe auf wenn zu früh gebrannt wird. Warum wird dieser Effekt dann häufig der Turbohefe zugeschrieben? Weil die Gärzeit bei hochgradigen Maischen viel länger ist als bei herkömmlichen Maischen mit wesentlich geringerem Alkoholgehalt.
      Um dies zu vermeiden: hochgradige Maischen (auch reine Zuckerwasser-Maischen) zumindest 4 Monate nach Gärende lagern. Wenn es im Gärspund scheinbar nicht mehr blubbert ist die Gärung noch NICHT zu Ende! Erst wenn sich die Trübstoffe deutlich abgesetzt haben und beim Umrühren die Maische nicht mehr schäumt. Herkömmliche Maischen (ohne Turbohefe) maximal 1-2 Monate lagern vor dem Brennen, weil diese nicht haltbar sind, Stichwort Essigbildung usw.
      Mit Aktivkohle lässt sich dieser Geschmack leider nur mit relativ großem Aufwand vollständig entfernen.

    Eintrag Nr. 3177:

    wenn ich das alles richtig verstanden habe befindet sich im vorlauf "fast" alles an giftigen stoffen: methanol usw. und hat einen recht hohen alkoholgehalt. stimmt das?
    in der theorie ist es dann möglich diese ungeniessbare flüssighkeit durch nochmaliges brennen noch weiter zu konzentrieren um ein hochprozentiges alkoholkonzentrat zu bekommen?
    wenn teil 1 und 2 stimmen, dann wäre das für mich im modellbau interessant. dieses gemisch mit einem schuß rhizinusoel müsste dann einen fast kostenlosen treibstoff für modellmotoren ergeben. und bevor ich den kaufe köennte ich dann den "abfall" auf diese weise sogar noch sinnvoll verwerten ;-)


    ralf hoehner, d
    22.Dez.2008 16:27:26


      Methanol ist im Vorlauf nicht unbedingt in nennenswerten Mengen enthalten, außer in der Maische befinden sich holzige Bestandteile wie Blätter, Äste usw. Hauptbestandteile sind Ethanol, Ethylacetat und Acetaldehyd. Aber es stimmt, der Vorlauf ist brennbar. Ob er allerdings als Treibstoff für den Modellbau verwendet werden kann, weiß ich nicht. Wenn bei Ihnen so viel Vorlauf entsteht, dass er als Treibstoff verwertbar ist, wird die Qualität des restlichen Destillates nicht sehr hoch sein (siehe Buch).

    Eintrag Nr. 3176:

    kann mir jemand sagen ob man mit einen malligand den alkoholgehalteines likörs bestimmen kann

    Gartner Ignaz, Kamptal
    18.Dez.2008 16:52:17


      Ja, mit einem Ebullioskop nach Malligand (oder Ebulliometer) können Sie auch den Alkoholgehalt eines Liköres bestimmen, allerdings wird der Alkoholgehalt größer sein als der Messbereich. Daher den Likör vor der Messung 1:1 verdünnen und das Messergebnis mit 2 multiplizieren. Liköre enthalten oft eine nicht unerhebliche Menge Zucker, wodurch das Messergebnis ein wenig verfälscht wird.

    Eintrag Nr. 3175:

    Wie kann man beim Honigschnaps (Apfelbranntwein/Honig) das Absetzen des Pollens (klären) beschleunigen?

    Robert Bour, Luxemburg
    18.Dez.2008 07:25:31


      Durch Zugabe von speziellen Fällungsmitteln, diese sind im Fachhandel für Kellereibedarf erhältlich. Ansonsten nach dem Verdünnen bzw. der Honigzugabe ca. 2-4 Wochen bei Kellertemperatur stehen lassen und danach mit Faltenfilter "fein" filtrieren. Dadurch kommt es nicht mehr zu Nachtrübungen.

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