Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 4144:

    Hallo Hr Dr. Schmickl
    Zunächst wünsche ich ein Xundes Neues Jahr. Habe Ihr Buch schon seit einigen Jahren und auch schon einige Schnäpse erfolgreich angesetzt (Quitte, Apfel, Zwetschge) die ich in einer Abfindungsbrennerei habe brennen lassen. Die Ergebnsse waren immer gut bis sehr gut. Jetzt ist mir aber ein peinlicher Lapsus passiert, ich hätte das Buch mal wieder ganz von vorne lesen sollen, bevor ich die Quitten-Maische ansetzte (nach 3 Jahren ohne Ernte). Um sicherzustellen, dass die Maische ja nicht verdirbt habe ich geschwefelt (saublöd, mit Kaliumpyrosulfit K2S2O5). Der pH-Wert war auch im Keller, ich habe den dann mit Natron-Pulver nach 3,5 korrigiert. Gärung habe ich nachgestartet und die ist jetzt abgeschlossen. Maische riecht eigentlich soweit gut.
    In den Fachfragen habe ich 2 Lösungsansätze gefunden, den Schwefel loszuwerden.
    1. Mit Wassertsoffperoxid vor den Brennen
    2. Durch Austreiben nach dem Brennen.
    Welche Lösung würden Sie empfehlen?
    Danke und Gruß
    Peter S.


    Peter S., Franke
    01.Jan.2016 20:22:35


      Danke, wünschen wir Ihnen ebenfalls!
      Soweit ich verstanden habe, hat die Maische NACH dem Schwefeln noch einmal begonnen zu gären. In diesem Fall war die Zugabe des Pyrosulfits zu gering um einen Effekt zu haben. Somit destillieren wie sonst auch. Sollte das Destillat dennoch stechend scharf riechen, mit einem Milchaufschäumer oder Pürierstab ca. 2 bis 3 min je Liter schäumend mixen beim Verdünnen. Diese Prozedur treibt die schweflige Säure aus dem Destillat.

    Eintrag Nr. 4143:

    hallo ich habe eine frage kann man eine fertige maische mit wasser verdünnen wenn ich für denn brennvorgang zu wenig maische habe
    danke


    christian schmid, oö
    28.Dez.2015 20:02:37


      Ja, ist aber nicht sinnvoll, weil dadurch der Alkoholgehalt verringert wird. Es muss dann gegebenenfalls öfter destilliert werden als sonst. Besser eine Wasser-Alkohol-Mischung zugeben die ca. den gleichen Alkoholgehalt wie Maische hat. Ob Sie das rechtlich tun dürfen (Fremdalkohol zugeben) müssen Sie vorher abklären.

    Eintrag Nr. 4142:

    Hallo,
    ich habe mir vor einer Woche das Buch Schnapsbrenne als Hobby gekauft und es komplett gelesen.
    Ich habe jedoch noch eine Frage zum Vorlauf.
    Wenn ich einen reinen Alkohol nur aus Turbohefe und Zuckerwasser herstelle und damit einen Geist destillieren möchte, müsste ich mir doch um einen Vorlauf keine sorgen machen, richtig?
    Bzw. wenn ich mit diesem reinen Alkohol einen Angesetzten herstelle und diesen destilliere kann im Bezug auf einen Vorlauf ebenfalls nichts passieren, da dieser ja nur durch Verunreinigungen in der Maische selbst entstehen kann?!
    Somit müsste ja direkt der "Edelbrand" aus dem Kühler laufen, oder?


    Michael Schwarz, NRW-Deutschland
    24.Dez.2015 11:08:33


      ja, das stimmt, Vorlauf entsteht bei Vergärung von Obst.

    Eintrag Nr. 4141:

    Hallo Herr Schmickl, das Ihr Forum und Ihr Buch 1a ist habe ich schon im Eintrag 4134 erwähnt, aber man kann es nicht genug loben. Wenn ich eine Maische habe die schön lange gereift ist und sich alles auf dem Boden abgesetzt hat, muss ich die vor dem Brennen ersteinmal gut durchmischen, damit ich auch den Aromavollen Fruchtmus in der Destille habe ???? im Voraus vielen Dank und besinnliche Weihnachten bei einem leckeren Tröpfchen :-)

    Blackburn, NRW
    15.Dez.2015 12:24:06


      Danke nochmals, sorry für die späte Beantwortung... :-(
      Ja, durchmischen, eine dünne Schicht Hefeschlamm bleibt am Boden kleben, die kann im Fass bleiben.

    Eintrag Nr. 4140:

    Hallo Herr Schmickl,
    Eine Frage hätte ich noch die ich ihrem wunderbaren Buch nicht entnehmen konnte.
    Ich habe meine ersten Versuche mit verdünnten Weingeist gemacht und war nie so recht zufrieden. Der Schnaps wurde immer sehr scharf.
    Ich wollte es jetzt mal mit Korn versuchen, weil Sie meinten der wäre milder.
    Die Frage ist:
    Kann ich auch den 5 Euro Todeskater-Korn vom Discounter kaufen oder sollte man schon einen Korn nehmen der zumindest eine gewisse Qualität hat?


    Jakob, Köln
    12.Dez.2015 11:26:57


      Danke! :-)
      Nein, es spielt keine Rolle ob Korn vom Diskonter (aus Deutschland!) oder eine teurere Marke. In gewissen osteuropäischen Ländern ist das jedoch nicht unbedingt der Fall.

    Eintrag Nr. 4139:

    Hallo,
    wir haben ca. 60-70 l Quittenmaische aus Streuobstbeständen hergestellt (nur Reinhefe, keine Zuckerbeigabe). Nun sind wir auf der Suche nach einem Lohnbrenner.
    Beim ersten in unserer Nähe haben wir die Info bekommen, dass für Quitte mind. 120 l Maische als Grundmenge benötigt würden, da sonst eine Ablehnung durch die Zollbehörde erfolgt. Kann das jemand bestätigen?
    Falls das wirklich so ist, was könnten wir sonst noch mit der Maische anstellen - außer entsorgen?
    Viele Grüße,
    Kristina


    Kristina, Baden-Württemberg, Deutschland
    11.Dez.2015 11:24:55


      Das stimmt sicher nicht allgemein, aber es kann natürlich sein, dass der Lohnbrenner aus diversen Gründen die durchaus nachzuvollziehen sind, nicht mit einem halb gefüllten Brennkessel arbeiten möchte.
      Alternative: hervorragenden Essig herstellen, siehe Essigbuch! ;-)

    Eintrag Nr. 4138:

    Guten Tag,
    Ich habe in Okt. 2014 eine Zuckermaische (8 kg) mit Turbohefe gemacht. Nach heftiger Gären gab es eine dicke schleimige Maische. Habe es trotzdem stehen lassen. Jetzt nach einem Jahr (!) wollte ich mein Fass reinigen. Stellte dann aber fest dass die Maische zwar nog schleimig ist, aber keine schlechte Geruch mehr hat. Meine Frage. Kann ich doch noch diese Zuckermaische brennen (Geist)? Kann es ja dann immer noch wegwerfen. Oder gibt es gefahren (Giftig?).
    Herzlichen Dank


    Cornelius, Bayern
    10.Dez.2015 11:32:30


      giftig eher unwahrscheinlich. Auf jeden Fall brennen, und das Destillat dann beurteilen. Am besten vor einem Geist der nach etwas Gutem schmecken soll, einen Probebrand nur mit der Zuckerwassermaische alleine durchführen.

    Eintrag Nr. 4137:

    Hi Mr Schmickl,
    Habe zwei Maischen eine Apfel, eine Zucker ( für Ansatz ). Die Apfelmaische Messungen geben folgende Ergebnisse
    0% Zucker Klosterneubürger Waage, pH ist 3.3 und der Alkoholgehalt lt Kapillar Alkotester ist 20 % aber der Eintauch Alkotester zeigt nur 5 % Alkohol???????? Was stimmt???? aber die Zuckermaische erreichte mit der TURBO Hefe nur 10 % so setze ich einen Gärstarter lt ihrem Rezept an mischte ihn in der stürmischen Phase mit der Maische und nun sind die Werte sehr verwirrend, 25 % Alkogehalt im Kapillar Tester ) 0 oder minus % mit dem Eintaucht Tester, Rest Zucker mit der Klosterneuburger Waage 6- 7 % und de pH Werte ist 4,5. Was stimmt? was habe ich falsch gemacht? hätte ich den pH Wert während der Gärung reduzieren sollen? Für Ihre wertvolle Antworten Dankt der Österreichischer Ire
    Fritz


    Fritz RINAGL, Ireland
    07.Dez.2015 19:43:59


      Falsche Anwendung der Messgeräte, siehe Buch! Zucker verändert die Dichte und Alkohol auch. Daher kann in einer Messflüssigkeit die beides enthält sowohl das Alkoholometer alsauch die Klosterneuburger Mostwaage nicht wirklich sinnvoll eingesetzt werden. pH-Wert hat nichts mit Zuckergehalt zu tun, nochmals: siehe Buch!
      Weil Sie schreiben "Ireland", das Buch gibt's jetzt auch auf Englisch! :-) Titel: "The Artisan’s Guide To Crafting Distilled Spirits" ISBN: 978-1943015047

    Eintrag Nr. 4136:

    Guten Tag
    Ich habe eine Quittenmaische angesetzt. Nun blubbert es nur noch wenig und ich wollte mit dem Vinometer den Alkohol messen. Dazu habe ich mit einem Kaffeefilter ein bisschen Maische gefiltert um eine Flüssigkeit zu erhalten. Nun aber frage ich mich wie das gehen soll.. Da die Flüssigkeit transparent ist, kann ich da nichts ablesen. Auch trotz dem filtern mit dem Kaffeefilter, läuft die Flüssigkeit nicht durch den Vinometer. Bitte um Rat wie ich da am besten vorgehen soll damit ich eine Messung machen kann.
    Des weiteren, frage ich mich, wie lange ich die Maische noch stehen lassen soll. Wenn dazu auch Tips gegeben werden können, bin ich sehr dankbar.
    Beste Grüsse


    Tobler, Schweiz
    30.Nov.2015 15:21:24


      Am besten mit Wein vorher üben. Egal ob Rot- oder Weißwein, beides ist in der dünnen Kapillare nahezu durchsichtig. Tipp: Wein einfüllen, umdrehen, wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben, das Vinometer vor sich halten um es abzulesen, dann zusammen mit dem Vinometer sich selbst ein wenig nach links und rechts drehen. Bei einem gewissen Winkel des Lichteinfalls auf die Kapillare leuchtet der obere, hohle Teil hell auf, der untere, volle Teil bleibt matt, durchsichtig. Denke nicht, dass mit Kaffeefilter filtrierte Quittenmaische zu dickflüssig sein sollte um durch die Kapillare zu fließen, natürlich dauert es ein wenig länger als mit dünnflüssigem Wein, aber bisher haben ich noch nie erlebt, dass filtrierte Maische zu dick dazu.
      Wie lange Maische stehen lassen ist abhängig vom Alkoholgehalt, siehe Buch.

    Eintrag Nr. 4135:

    Hallo ich hab mal eine Frage über die ich im Web keine Antwort finde! Für was ist eine dampfüberleitung in die brennblase? Verdünnt sich die Maische nicht mit Wasser wenn Dampf in die Blase ströhmt oder kommt bei der Vorlage mehr Wasser als Alkohol raus? Arbeitet dieses Gerät ohne Überdruck im Wasserbad? Kennen Sie den Hersteller dieser brenngeräte?
    Mit freuntlichen grüßen Hans-Jürgen


    Hans-jürgen, Oberstmk
    29.Nov.2015 18:17:09


      Ja, selbstverständlich kommt der Dampf in Form von Wasser dann auch beim Kühler wieder heraus, erhöht das Volumen und reduziert den Alkoholgehalt. Nein, trotz Einleiten von Dampf in die Brennblase muss der Inhalt erhitzt werden, der Überdruck im Wasserbad bestimmt die Temperatur, höher, desto heißer. Dampfeinleiten würde ich persönlich nur zur Herstellung von ätherischen Ölen machen. Dazu in die Brennblase zerkleinertes Pflanzenmaterial einfüllen, der Dampf extrahiert dann die ätherischen Öle aus dem Material. Anmerkung: nur Kräuter, Gewürze, Wurzeln und Nadelhölzer enthalten ätherische Öle, keine Früchte (bis auf wenige Ausnahmen, wie z.B. Wacholderbeeren).

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