Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4260 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 416 anzeigen Seite 414 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 4150:

    Ich möchte nussschnaps brennen.Bei 10 ltr Alkohol wieviel Hasselnüsse , wie lange dürfen sie im alkohol liegen,( vorher zerkleinern und mit zucker anschwenken)dann inder destille brennen.
    vielen Dank für diec Antwort W.Nickel


    Willi, hessen
    10.Jan.2016 21:15:39


      Dies ist sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich im Buch beschrieben.

    Eintrag Nr. 4149:

    Hallo liebe Schnapsbrenner
    Ein Freund von mir ist Schnapsbrenner (meiner Meinung ein Guter) er möchte auch öfters die Vogelbeere verarbeiten, aber dazu muss man ja die Beere von der Traube trennen.
    Und das ist die Schwierige Sache.
    Könnte uns jemand sagen oder E-Mailen ob es eine Maschine gibt oder wie so etwas aussieht. Vielleicht könnte man diese auch selber bauen odg.
    Bitte Info LG DANKE


    Huber Hans, Göming
    10.Jan.2016 10:28:21


      Stimmt Vogelbeeren abrebeln ist sehr mühsam, deswegen ist der Schnaps auch so teuer. Gerät: Abrebel-Rechen so ähnlich wie für Schwarzbeeren (Heidelbeeren).

    Eintrag Nr. 4148:

    Sehr geehrte Frau Malle, sehr geehrter Herr Schmickl
    alles was ich nach den Anleitungen in Ihrem Buch produziert habe ist hervorragend gelungen,einfach genial. Meine Fragen: Ich habe je ca. 2.5l Destillat von Äpfeln und Weintrauben, beide etwas über 60 Vol%.Wenn ich Eichenspäne für einen Calvados verwenden möchte, soll ich den Brand zuerst auf Trinkstärke verdünnen oder zuerst die Eichenspäne dazugeben? Zur Eiche: Weisseiche (Quercus robur),Steineiche (Quercus ilex) und Korkeiche (Quercus suber) zur Verfügung. Ist frisches, grünes Holz besser oder getrocknetes
    Ich freue mich auf Ihre Antwort
    Stephan Hauser


    Stephan Hauser, Toscana Italien
    07.Jan.2016 21:48:16


      Super, danke, das freut uns!
      Beides ist möglich, verdünnt oder unverdünnt. Da es sich um Chips handelt und ein dichtes Glasgefäß, kann auch nichts durch eine Holzwand hindurch verdunsten. Geschmacklich wird der Unverdünnte bei gleicher Ziehdauer und Chipsmenge ein wenig intensiver werden, jedoch heißt das nicht automatisch auch besser im Geschmack. Es ist nicht schwer einem Schnaps einen Holzgeschmack zu verpassen, es ist aber eine Kunst bei Obstbränden die Harmonie zwischen Fruchtgeschmack und Holzton zu finden. Dafür gibt's keine festen Regeln, ist Erfahrungssache, mit kleinen Mengen mehrere Tests durchführen.
      Getrocknetes Holz ist am sinnvollsten, frisches Holz schmeckt auch "grün, frisch". Wenn alle drei Holzsorten zur Verfügung, würde ich auch alle drei ausprobieren. Einige Chips-Hersteller empfehlen die Chips vorher in Wasser auszukochen. Vielleicht ist es auch eine Idee die Chips vorher in Rotwein einzuweichen. Oder Chips anrösten. So viele Variablen...

    Eintrag Nr. 4147:

    Sehr geehrter Herr Schmickl,
    ich habe ihr Buch studiert und zahlreiche Antworten auf die Fachfragen durchgelesen. Bei der Gin Herstellung sind Sie ja eher ein Fan der Geistvariante im Gegensatz zur Mazeration-Destillationsvariante. Ich persönlich finde das Geistverfahren auch spannender bzgl. der feiner abgrenzbaren Aromen.
    Nun denn habe ich einige Diskussionspunkte zur Gin Herstellung im Geistverfahren:
    1. Sie raten beim Geisten immer zu einem recht niedrigen Alkoholgehalt im Kessel (10-12%) und begründen dies mit einer kürzeren Destillationsdauer (bei einer klassischen Pot-Destille und grundsätzlichem Nachlaufbeginn bei 91 Grad), die die Aromen schonender und ohne Unerwünschtes extrahiert. Dazu meine Fragen:
    1. a. Um die Destillationsdauer so kurz wie möglich zu halten müsste man dann ja auch mit voller Leistung beheizen oder?
    Der niedrige Alkoholanteil von 10-12% im Vergleich zu bspw. 30-40% (zur Destillations verdünntes Mazerat) hat neben der Destillationsdauer ja auch noch zwei weitere Effekte. Die Dampftemperatur des Mittellaufs ist höher und der Alkoholanteil im Dampf ist niedriger (siehe http://homedistiller.org/theory/theory/strong ):
    1. b. Die höhere Dampftemperatur erscheint aber weniger Aromaschonend, was ein Argument für einen höheren Alkoholgehalt im Kessel wäre?
    1. c. Welche Rolle spielt der Wasser-/Alkoholgehalt des Dampfes bei der Vergeistung und Aromaschonung/Sollte man nicht auf ein höherprozentiges Destillat abzielen, um nur die alkohollöslichen Aromen zu erwischen und nicht die wasserlöslichen Öle in Rauen Mengen zu bekommen? London Dry Gin schreibt ja auch mind. 70% vol. für das Destillat vor...
    2. Ich habe nun die Möglichkeit mit einer Destille zu arbeiten, die eine Kolonne mit 3 Böden und Refluxdephlegmator hat (einzeln steuerbar) und den Dampfstrom erst danach über die Gin-Zutaten leitet. Dies ermöglicht mir nun eine sehr genaue Steuerung des Dampfes (Alkoholgehalt, Temperatur), der über die Botanicals geleitet wird. Vor allem natürlich in die Richtung niedrige Temperatur und höherer Alkoholgehalt des Dampfes. Wie sehen Sie die technischen Möglichkeiten, die sich hieraus ergeben für die Gin-Vergeistung bzw. welche Erfahrungen haben Sie in dieser Hinsicht?

    Mein Ziel ist es mit diesen ganzen Optionen den optimalen Weg zu finden ;-) Daher freue ich mich auf eine interessante Diskussion und danke Ihnen schon einmal herzlich für Ihre Hilfe!


    Martin Klein, Nomensland
    07.Jan.2016 11:08:17


      ad 1a) Nein, wenn bei einer 2-Liter-Anlage das Destillat schnell tropfend den Kühler verlässt, dauert es bei 45%vol Alkohol im Kessel viel länger bis der Nachlauf beginnt (der Alkohol sich also entsprechend abgebaut hat) als bei 12%vol. Zur Anmerkung: stimmt genau!
      ad 1b) Solange der Nachlauf noch nicht erreicht ist, ist das geschmacklich überhaupt kein Problem. Oder anders formuliert: bei 12%vol steigt die Temperatur bis zum Nachlauf schneller an als bei 45%vol, jedoch handelt es sich in beiden Fällen um den selben Temperaturbereich, abgesehen davon, dass der erste Tropfen bei 45%vol bei einer niedrigeren Temperatur heraus kommt.
      ad 1c) Öl ist nicht wirklich wasserlöslich... Bei der ätherischen Ölherstellung scheidet sich das Öl oberhalb vom Destillat (Hydrolat) ab, da wird nur mit Wasser bzw. Wasserdampf gearbeitet. Eher umgekehrt: bei hochprozentigem Alkohol handelt es sich streng genommen um eine Lösemittelextraktion, dabei werden viel mehr (auch unerwünschte) leicht flüchtige Substanzen freigesetzt als mit reinem Wasser. Daher werden ätherische Öle für medizinische Anwendungen und für die Aromatherapie auschließlich Wasserdampfdestilliert, ätherische Öle aus Lösemittelextraktion sind für solche Anwendungen verpönt!
      ad 2) Mich stellt sich hier die Frage wozu 3 Böden und Reflux. Wenn Sie mit einer Pot-still arbeiten und entsprechend hochprozentigen, sauberen (!) Alkohol in den Kessel geben, hat der Dampfstrom den gleichen Alkoholgehalt wenn er durch das Pflanzenmaterial strömt, wie wenn das Material in den Dampfstrom NACH der Kolonne gegeben wird. Natürlich kann man so oder so arbeiten, wenn der Alkoholgehalt im Dampf in beiden Fällen der gleiche ist. Nach dem Motto wozu einfach wenn's kompliziert auch geht? Nein, das war jetzt nicht ganz ernst gemeint, natürlich ist es im industriellen Maßstab sinnvoller und billiger eine Kolonnenanlage mit niedrig-prozentigem Alkohol zu befüllen als eine Pot-still mit (sauteurem) Hochprozentigen.
      Mein Tipp: herumtheoretisieren ist zwar ganz lustig, am sinnvollsten ist es jedoch beides auszuprobieren, also Pot-still mit 12%vol und Kolonnen-destille mit allem-was-geht, also beide Extremfälle. Danach dann erst Mischformen, z.B. Pot-still mit 45%vol befüllen oder bei Kolonne nicht alle Böden benutzen usw. Genau so haben das die Engländer vor hunderten Jahren auch gemacht, als plötzlich der Import vom holländischem Genever aus steuerlichen Gründen verboten wurde. Dann sind einige auf die Idee gekommen zu den Wacholderbeeren auch noch andere Gewürze zu geben und so ist der Gin erst entstanden.

    Eintrag Nr. 4146:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich habe Ihr Buch gekauft und gelesen und finde es wirklich ausgezeichnet. Nun habe ich eine Frage zum Vorlauf. In einigen amerikanischen E-Books zum Thema Moonshine (The art of making Moonshine; The home distiller's workbook) finde ich immer die Begriffe "Foreshots" und "Heads". Ich denke, diese Begriffe werden wohl unserem "Vorlauf" entsprechen. Mich irritiert nur, dass die Menge an zu entsorgendem "Heads" viel grösser ist als die Menge an zu entsorgendem "Vorlauf".
    Sie schreiben in Ihrem Buch, dass der Vorlauf bei einer 5 Liter Anlage maximal den Boden eines Schnapsglases bedecken soll. Die Moonshiner sprechen von fast 30% Foreshots und Heads. Woher kommt dieser Unterschied?
    Bis jetzt habe ich nach Ihren Anweisungen getrennt und hatte immer ein Edelbrand von 55-60% (und ich hatte nie Kopfschmerzen :-). Ist das bei Whiskey/Moonshine anders?
    MfG
    Max Strempel


    Max, Barcelona
    06.Jan.2016 13:13:28


      Danke, das freut uns!
      Erstens werden darin sicher keine Obstmaischen beschrieben, sondern Maischen aus Stärkeprodukten, die haben teilweise viel mehr Vorlauf und zweitens gilt das Boden-bedeckte-Schnapsglas NUR für entsprechend lange gelagerte, hochgradige Maischen (herkömmliche Obstmaischen haben um ein Vielfaches mehr Vorlauf). Hochgradige Obstmaischen finden Sie in keinem amerikanischen Buch. Außer, jetzt ganz neu... unser Schnapsbuch ist jetzt bei einem US-Verlag in Englisch erschienen! :-) Titel: "The Artisan’s Guide To Crafting Distilled Spirits" ISBN: 978-1943015047
      Ihre bisherige Abtrennung war somit vollkommen in Ordnung, sofern hochgradige Maische.

    Eintrag Nr. 4145:

    hallo zusammen
    ich habe mitte dez. 70liter whiskymaische angesetzt. jetzt habe ich immer noch kein alkoholgehalt, trotz der turbohefe... was habe ich falsch gemacht. gärtemperatur 20grad
    gruss


    Remo Zweifel, schweiz
    04.Jan.2016 13:09:15


      Zuerst die Frage ob es tatsächlich nicht gärt: Maische umrühren und vorsichtig riechen. Ist ein sehr stechend scharfer Geruch nach Kohlensäure bemerkbar, gärt es. Außerdem schäumt dann die Maische beim Umrühren. Oder ganz leise sein und ins offenen Fass reinhören. Ist ein (sehr) leises Knistern hörbar, gärt es ebenfalls.
      Falls es tatsächlich nicht gärt, zwei Möglichkeiten: Hefe war nicht in Ordnung oder es ist kein Zucker in der Maische enthalten. Damit meine ich nicht unbedingt, dass Sie Zucker zugeben sollten, sondern dass z.B. die Stärke nicht in Alkohol umgewandelt wurde, der Einmalzprozess also nicht funktioniert hat. Ob Zucker enthalten ist oder nicht können Sie ganz einfach schmecken oder Zuckermessung, z.B. mit Oechslewaage oder Schnelltest. Wenn Zucker enthalten, wieder Hefe zugeben, aber diesmal in Form eines Gärstarters: z.B. 1 oder 2 Liter Tetrapack-Apfelsaft, Hefe dazu, zwei/drei Tage gären lassen, dann die gärende Mischung der Maische zugeben.

    Eintrag Nr. 4144:

    Hallo Hr Dr. Schmickl
    Zunächst wünsche ich ein Xundes Neues Jahr. Habe Ihr Buch schon seit einigen Jahren und auch schon einige Schnäpse erfolgreich angesetzt (Quitte, Apfel, Zwetschge) die ich in einer Abfindungsbrennerei habe brennen lassen. Die Ergebnsse waren immer gut bis sehr gut. Jetzt ist mir aber ein peinlicher Lapsus passiert, ich hätte das Buch mal wieder ganz von vorne lesen sollen, bevor ich die Quitten-Maische ansetzte (nach 3 Jahren ohne Ernte). Um sicherzustellen, dass die Maische ja nicht verdirbt habe ich geschwefelt (saublöd, mit Kaliumpyrosulfit K2S2O5). Der pH-Wert war auch im Keller, ich habe den dann mit Natron-Pulver nach 3,5 korrigiert. Gärung habe ich nachgestartet und die ist jetzt abgeschlossen. Maische riecht eigentlich soweit gut.
    In den Fachfragen habe ich 2 Lösungsansätze gefunden, den Schwefel loszuwerden.
    1. Mit Wassertsoffperoxid vor den Brennen
    2. Durch Austreiben nach dem Brennen.
    Welche Lösung würden Sie empfehlen?
    Danke und Gruß
    Peter S.


    Peter S., Franke
    01.Jan.2016 20:22:35


      Danke, wünschen wir Ihnen ebenfalls!
      Soweit ich verstanden habe, hat die Maische NACH dem Schwefeln noch einmal begonnen zu gären. In diesem Fall war die Zugabe des Pyrosulfits zu gering um einen Effekt zu haben. Somit destillieren wie sonst auch. Sollte das Destillat dennoch stechend scharf riechen, mit einem Milchaufschäumer oder Pürierstab ca. 2 bis 3 min je Liter schäumend mixen beim Verdünnen. Diese Prozedur treibt die schweflige Säure aus dem Destillat.

    Eintrag Nr. 4143:

    hallo ich habe eine frage kann man eine fertige maische mit wasser verdünnen wenn ich für denn brennvorgang zu wenig maische habe
    danke


    christian schmid, oö
    28.Dez.2015 20:02:37


      Ja, ist aber nicht sinnvoll, weil dadurch der Alkoholgehalt verringert wird. Es muss dann gegebenenfalls öfter destilliert werden als sonst. Besser eine Wasser-Alkohol-Mischung zugeben die ca. den gleichen Alkoholgehalt wie Maische hat. Ob Sie das rechtlich tun dürfen (Fremdalkohol zugeben) müssen Sie vorher abklären.

    Eintrag Nr. 4142:

    Hallo,
    ich habe mir vor einer Woche das Buch Schnapsbrenne als Hobby gekauft und es komplett gelesen.
    Ich habe jedoch noch eine Frage zum Vorlauf.
    Wenn ich einen reinen Alkohol nur aus Turbohefe und Zuckerwasser herstelle und damit einen Geist destillieren möchte, müsste ich mir doch um einen Vorlauf keine sorgen machen, richtig?
    Bzw. wenn ich mit diesem reinen Alkohol einen Angesetzten herstelle und diesen destilliere kann im Bezug auf einen Vorlauf ebenfalls nichts passieren, da dieser ja nur durch Verunreinigungen in der Maische selbst entstehen kann?!
    Somit müsste ja direkt der "Edelbrand" aus dem Kühler laufen, oder?


    Michael Schwarz, NRW-Deutschland
    24.Dez.2015 11:08:33


      ja, das stimmt, Vorlauf entsteht bei Vergärung von Obst.

    Eintrag Nr. 4141:

    Hallo Herr Schmickl, das Ihr Forum und Ihr Buch 1a ist habe ich schon im Eintrag 4134 erwähnt, aber man kann es nicht genug loben. Wenn ich eine Maische habe die schön lange gereift ist und sich alles auf dem Boden abgesetzt hat, muss ich die vor dem Brennen ersteinmal gut durchmischen, damit ich auch den Aromavollen Fruchtmus in der Destille habe ???? im Voraus vielen Dank und besinnliche Weihnachten bei einem leckeren Tröpfchen :-)

    Blackburn, NRW
    15.Dez.2015 12:24:06


      Danke nochmals, sorry für die späte Beantwortung... :-(
      Ja, durchmischen, eine dünne Schicht Hefeschlamm bleibt am Boden kleben, die kann im Fass bleiben.

    <<< Seite 416 anzeigen Seite 414 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl