Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3228:

    Sehr geehrter Herr Schmickl!
    Ich habe heute das 1. x mit der deluxe Anlage mit dem 2l Kessel gebrannt. 1l Wein eingefüllt, Vorlauf ab 79° - ein paar Tropfen, Edelbrand von 83-91° - ca. 1/4 vom Kupferbecher der Anlage und ab 91-fast 94° Nachlauf ca. 0,15 l. Im Kessel ist mind. der 1/2 Wein übriggeblieben. Was hab ich da falsch gemacht - es ist vom Edelbrand bis zum Nachlauf ziemlich schnell getropft ?Das Thermometer habe ich wie in der Anleitung angebracht?
    Schöne Grüße aus dem verregneten Tirol
    JB


    JB, Tirol
    24.Jun.2009 13:35:00


      Sie haben gar nichts falsch gemacht. Die Tropfgeschwindigkeit hat nichts mit den Mengen in der Vorlage und im Kessel zu tun, beeinflusst lediglich die Qualität. Langsam tropfen (geringe Heizleistung) ergibt bessere Qualität vom Brand.
      Zu dem Mengen: die müssen in Summe immer gleich bleiben. Wenn Sie in den Kessel also beispielsweise 1,5 Liter einfüllen, bleibt diese Menge erhalten, d.h. nach der Destillation ergibt Summe aus Destillat und Kesselrückstand wieder 1,5 Liter.

    Eintrag Nr. 3227:

    S.g. Hr. Schmickl
    1.) Wie oder womit kann ich Alkoholgehalt von eher dickflüssigem Liör messen ?
    2.) Kann sich Ihre Destillieranlage nach ca. 6 Jahren häufigem Gebrauch "abnutzen"?
    Danke im Voraus und mfg
    F.J. M.


    F.J. M., Steyr / Oberösterreich
    24.Jun.2009 09:58:29


      ad 1) Da bei allen Alkoholmessmethoden der Zucker stört, muss der Likör zuerst destilliert werden, bevor im (zuckerfreien) Destillat der Alkoholgehalt z.B. mit einem Aräometer gemessen werden kann.
      ad 2) Nein, nicht bei sachgemäßem Gebrauch. Unsere Seminaranlagen sind bereits seit den 90'er Jahren in Betrieb ohne Abnützungserscheinungen.

    Eintrag Nr. 3226:

    Hallo, Frage an die Profis:
    Wir haben Schlehen in hochprozentigem Weingeist angesetzt, mit Zucker. Schmeckt gut!!
    Aber, nun meine Frage: Die Farbe verändert sich von wunderschönem hellpurpur im Laufe von 3 Wochen zu bräunlichrot: Geschmack bleibt gleich!
    Wie kann ich die ursprüngliche Farbe erhalten??
    Danke für jeden guten Rat!


    Hofbauer, Schweiz
    15.Jun.2009 22:00:33


      Das lässt leider kaum verhindern, das kommt u.a. durch Lichteinstrahlung, Luftoxidation und dergleichen. Lässt sich jedoch verzögern durch möglichst dunkle (kühle) Lagerung und indem Sie die Schlehen noch vor der Braunfärbung abfiltrieren.

    Eintrag Nr. 3225:

    Ich bin vor kurzem in ein Haus eingezogen,wo im Garten ein wunderschöner grosser Nußbaum steht. Ich würde mir gerne selbst einen wallnußschnaps ansetzen. Kann mir Bitte jemand diesbezüglich ein rezept zukommen lassen wie mann sowas am besten selber macht. Und vorallem welcher brand eignet sich am besten dafür zum ansetzen. danke im vorraus robert

    robert, salzburg
    13.Jun.2009 13:22:12


      Diesbezüglich darf ich Sie bitten ein wenig unter "Rezepte" zu stöbern, dort gibt es sehr viele Einträge zu diesem Thema.
      Einfachste Methode: grüne, unreife Nüsse (wenn das Innere noch weich ist, ca. Ende Juni) abpflücken, je nach Größe halbieren bzw. vierteln, ein Glasgefäß mit breiter Öffnung ca. zur Hälfte damit füllen und mit geschmacklosem Alkohol oder Korn auffüllen, ca. 8 Wochen stehen lassen. Sollte Ihnen der Geschmack doch zu bitter sein, mit Honig, Zimt, braunem Zucker verfeinern.

    Eintrag Nr. 3224:

    Habe nach Lesung des Buches folgendes zusammengerührt, in der Hoffnung, rasch eine Maische mit möglichst 16 0/o zu erhalten:
    -4 kg Wildpreiselbeeren aus dem Supermarkt, pektiniert und gezuckert (50 0/o) und gesäuert
    -18 Liter Wasser (Gesamtvolumen 24 l)
    -4 kg Zucker
    -Nährsalz
    -Sherryhefe
    Ist diese Kombination in der Lage 16 0/o trinkbaren ALk. zu erzeugen? Das spätere Destillat darf mich zwar zum Erbrechen, nicht aber zur Erblindung führen.


    Stefan, Ruhrgebiet
    10.Jun.2009 19:45:07


      Aus diesem Grund wird kein Blindenhund notwendig sein. Der Alkoholgehalt wird jedoch bedeutend weniger als 16%vol werden, da Sie nur 166 g/l Zucker zugegeben haben (ergibt ca. 8%vol) und der Zuckergehalt der Preiselbeeren für den fehlenden Rest nicht ausreicht (siehe Menüpunkt "Zucker-Alkohol-Rechner").

    Eintrag Nr. 3223:

    Guten tag
    Hab da mal ne frage:
    Ich habe Zuckermaische mit 10KG Zucker und 11 Liter wasser angesetzt. Dies mit normaler wein hefe vermischt hab auch noch einen apfel reingeschnitten. Jetzt lese ich was von Turbohefe. Dies sollte schneller gären.
    Zu meiner frage, kann ich jetzt nach 4 tagen noch die turbohefe hinzugeben.
    Danke schon im vorrab


    Ase1989, HD
    10.Jun.2009 00:00:28


      Nein. Wenn es bereits gärt, werden frisch zugegebene Hefen dadurch sofort gekillt.
      Anmerkung: Zucker sollte nur bei Turbohefe verwendet werden, bei anderen Hefen werden Sie vom Ergebnis enttäuscht sein. Sehr detaillierte und für Laien leicht verständliche Informationen dazu finden Sie im Buch "Schnapsbrennen als Hobby".

    Eintrag Nr. 3222:

    hallo doc,
    zum ersten muß ich auch mal loswerden das ihr Buch echt klasse und auch für anfänger gut geschrieben und verständlich ist.
    doch nun zu meiner frage. ich habe mich letztens mit einem alten brenner aus dem ehemaligen jugoslavien über das brennen unterhalten und durfte auch bei einem brand dabei sein. doch als ich sah wie dieser den vorlauf bzw. nachlauf trennte bin ich ins grübeln gekommen. gebrannt wurde ohne thermometer, der brand lief aus dem kühler in ein zu ca. 3/4 mit wasser gefülltem glas welches ja dann irgendwann überlief. die übergelaufene flüssigkeit war sein schnaps mit der begründung das der alkohol durch diese methode gewaschen wurde durch die höhere dichte der giftstoffe. tatsächlich war eine sehr trübe schicht in dem glas zu erkennen welche ungefär der vorlaufmenge entsprechen könnte.
    haben sie schon mal etwas von diesem vervahren gehört oder kennen es sogar ?
    kann ich ohne bedenken schnaps von ihm trinken ?
    er trinkt ihn angeblich schon 35 jahre und diese brennmethode von seinen vater, und der vom großvater ....
    vielen dank im voraus


    hasi-schnucki, thüringen
    08.Jun.2009 19:19:36


      Ja, habe ich. Ist zwar ein lustiger optischer Effekt, die Vorlaufbestandteile werden dadurch jedoch, wenn überhaupt, nur sehr unzureichend abgetrennt. Eine einfache und zugleich zuverlässige Methode ist die Erstellung eines Brennprofiles (siehe Buch), Vorlauf ist in den einzelnen Gläsern sehr deutlich am Geruch erkennbar. Insbesondere wenn Vorlauf in rauen Mengen enthalten ist, wie bei solcherart hergestellten Bränden leider üblich...

    Eintrag Nr. 3221:

    Gibt es eine Vereinfachung beim Schnaps verdünnen. Z.B. Schnaps und Wasser haben gleiche Temperatur (10°). Wieviel Wasser muss ich bei einer Menge von 100 l Schnaps 64% dazugeben, dass das fertige Produkt bei Trinktemperatur 18° 40% Vol. hat.

    Huber, österreich
    07.Jun.2009 18:26:55


      Auf der Seite "Alkohol verdünnen" (siehe Menü, links oben) können Sie sich die notwendige Wassermenge selbst berechnen.

    Eintrag Nr. 3220:

    ehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    Sollte ich mit die Herstellung von Geist auch den Kessel 3/4 abfüllen, oder sind nur enige Liter ausreichend?
    Mit freundlichem Gruß,
    Mike


    Mike, die Niederlande
    04.Jun.2009 10:22:49


      Ja, auch bei der Geistherstellung empfiehlt es sich, den Kessel mindestens ca. 3/4 zu befüllen, weil sonst der Dampfraum in Relation sehr groß wäre, woraus sich Ausbeute- und Geschmacksverluste ergeben würden.

    Eintrag Nr. 3219:

    Hallo zusammen!
    Mein Onkel hat mir bei einem Besuch ein paar Zweige Wermutkraut (Artemisia absinthium) gegeben und ich wollte daraus einen Absinth machen. Leider stehen mir aus technischer Sicht nicht die Möglichkeiten zu Verfügung um etwas zu destillieren, ich habe zwar natürlich Küchensachen aber in diesem Forum schon gelesen, dass man am besten die Finger vom Brennen läßt.
    Aus meiner Erfahrung als Bierbrauer kann ich das nachvollziehen, wenn man das nicht richtig kann und ohne Übung kommt nichts dabei raus.
    Jetzt wollte ich fragen ob jemand ein Rezept hat nur mit "Ansetzen", habe auch gelesen, dass ich möglichst hochprozentigen Alkohol brauche, da sich der Bitterstoff im Wasser löst.
    Vielleicht kann mir jemand helfen.
    Grüße!
    Tilmann


    Klerafukan, D
    02.Jun.2009 16:21:01


      So schwer ist das Destillieren nun auch wieder nicht, klarerweise nur mit der richtigen Anleitung. Beides, wie Sie einen Angesetzten herstellen (auch für den Wermuth) und der Destillationsvorgang im kleinen Maßstab sind im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sehr detailliert und für Laien leicht verständlich erklärt.

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