Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3214:

    ola herr schmickl!
    bitte, was wäre ungefähr der alkoholgehalt jenes, in ihrem buche erwähntem "filetstückes" das gleich nach dem vorlauf rauskommt?
    und was wäre er vom edelbrandende,so kurz vor 91?
    selbstverständlich wäre alles bezogen auf eine ihrer destillen. ich habe beim bau meiner potstill den refluxeffekt etwas unterschätzt und wäre sehr dankbar um ihre expertenmeinung,
    grüsse an alle helmut


    helmut, brasilien
    22.Mai.2009 13:18:03


      Beides hängt sehr stark vom ursprünglichen Alkoholgehalt im Kessel und von der Maischebeschaffenheit (Feststoffgehalt usw.) ab. Am besten Testen Sie Ihre Anlage mit Wein mit ca. 12%vol. Bei einer pot-still sollte das Ergebnis (ohne Nachlauf, Vorlauf gibt's keinen) ca. 50%vol betragen.

    Eintrag Nr. 3213:

    Hallo Herr Schmickl,
    habe vor einiger Zeit ihr Buch gelesen und darauf hin eine hochgradige Apfelmaische mit Turbohefe und Biogen-M angesetzt und mit dem Gärspund vergären lassen. Hat soweit auch alles bestens funktioniert und das Vinometer zeigte 23% Alkoholgehalt.
    Danach habe ich die Maische in der "Classic" gebrannt. Das lief etwa so ab:
    Nachdem die Dampftemperatur 65°C überschritten hatte, reduzierte ich die Heizleistung. Bei ca. 73° bis 75°C kamen die ersten Tropfen Destillat raus.
    Gemäss Ihrem Buch sollte die Temperatur nun immer noch zügig steigen, bis so ab 81°C der Edelbrand kommen sollte.
    Bei mir stieg die Temperatur jedoch kontinuierlich langsam an und bis 81°C hatte ich bestimmt schon 0,2 liter Destillat gesammelt. Handelt es sich dabei insgesammt um Vorlauf?
    Generell hatte ich den Eindruck, der Temperaturverlauf sei bei mir nicht so, wie die Kurve in Ihrem Buch?!
    Was mache ich falsch?


    Fabio, Tschechien
    20.Mai.2009 15:39:32


      Doch, dass ist schon richtig, Sie sollten bedenken, dass das Thermometer, wie bei einem Quecksilber-Fieberthermometer, einige Zeit beraucht, um die exakte Temperatur anzuzeigen.
      Dennoch sollten Sie folgende Punkte überprüfen:
      - Die rote Thermometerkugel muss zur Gänze unten aus dem Schaft herausragen, wenn es in den Helm gesteckt wird.
      - Tauchen Sie das Thermometer ca. 8-10 min lang in kochendes Wasser. Die angezeigte Temperatur sollte ca. 98°C betragen.
      - Beim Brennen die Heizleistung so einstellen, dass es fortlaufend schnell aus dem Kühler heraustropft. Sollte es wegen zu geringer Leistung nicht mehr tropfen, kocht es im Inneren nicht mehr, dann wird die Temperatur auch entsprechend sinken. Insbesondere zu Beginn, bevor noch etwas aus dem Kühler herauskommt, kann es vorkommen, dass der Brenner zu weit gedrosselt wird.

    Eintrag Nr. 3212:

    hallo
    super seite und super buch!
    wenn ich eine zuckermaische mache, muss ich da auch den pH-Wert testen und wenn notwendig mit säure ausgleichen?
    wieviel backhefe brauche ich für 1,5 liter zuckermaische?
    danke im vorraus


    jerome, schweiz
    18.Mai.2009 17:53:53


      danke, freut uns!
      Wenn Zuckermaische mit einer Turbohefe hergestellt wird, ist es nicht notwendig den pH-Wert anzupassen, nur wenn mit Früchten gearbeitet wird.
      Mit Backhefe wird das Ergebnis, auch wenn der pH-Wert entsprechend eingestellt wird, nie zufriedenstellend sein. Abgesehen davon, dass der maximal erreichbare Alkoholgehalt sehr gering ist, Stichwort Alkoholresistenz. Daher nur soviel Zucker zugeben, wie für ca. 5%vol Alkohol notwendig sind (siehe Buch bzw. Zucker-Alkohol-Rechner). Für 1,5 Liter Zuckerwasser genügen ca. 5-10 g Backhefe.

    Eintrag Nr. 3211:

    Hallo,
    habe gestern Rhabarber gemantscht, etwas Wasser und 1/3 der Gesamtmenge Zucker zugegeben. Anschließend nach Anweisung Turbohefe. pH-Wert ca. 3,0
    Problem: Maische beginnt nicht zu gären.
    Ab welchem Zeitpunkt nach Zubereitung muß eine Obstmaische (oder allgemein) spätestens eine Reaktion zeigen? Steht leider nichts im Buch.
    Grüße aus Hessen.


    Peter, Hesen
    16.Mai.2009 07:56:43


      Spätestens nach einem Tag sollte die Gärung bemerkbar sein (doch dies steht schon im Buch). Eine der häufigsten Ursachen für eine Verzögerung ist die Temperatur. Die Maische darf zum Starten nicht zu kalt sein, d.h. die Maischetemperatur (nicht verwechseln mit der Umgebungstemperatur) sollte dazu nicht unter ca. 16-17°C liegen. Je wärmer die Maische, desto schneller beginnt die Gärung. Daher ist es durchaus sinnvoll die Maische bei ca. 20-22°C zum Gären zu bringen und erst nach Beginn der Gärung in einen Raum mit ca. 15-19°C zu stellen.

    Eintrag Nr. 3210:

    Zu Eintrag Nr. 3209:
    Na ja, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrück. Es handelt sich nicht wirklich um einen Ansatzschnaps, sondern eher um einen Likör oder Aperitiv. Der Alkoholgehalt ist ca. bei 15%.


    Gabriel, Wien
    11.Mai.2009 14:56:54


      Auch in diesem Fall müssen neu gekaufte Korken nicht desinfiziert werden, weil ab einer Konzentration von ca. 16%vol der Alkohol konservierend wirkt.

    Eintrag Nr. 3209:

    Hallo
    Zu Eintrag Nr. 3194:
    Ich muss die Flaschen bzw. die Korken aus dem Handel nicht desinfizieren? Wie sieht es bei Schraubverschlüssen aus?
    Danke


    Gabriel, Wien
    08.Mai.2009 17:18:36


      Nein, waschen mit Geschirrspülmittel genügt. Der Alkoholgehalt eines Angesetzten liegt bei ca. 40-50%vol, bei diesem Alkoholgehalt kann nichts mehr verderben.

    Eintrag Nr. 3208:

    Kann man mit der destille leonardo schnaps brennen?
    tim25651


    tim25651, Nürnberg
    07.Mai.2009 16:36:09


      Nein, der Kühler wurde nur für die Wasserdampfdestillation zur Herstellung ätherischer Öle ausgelegt.

    Eintrag Nr. 3207:

    Hallo,
    da ich ein neuling bin und eher erfahrungen im bereich des aufesetzten habe, kam mir die frage, ob man nicht die früchte aus dem aufgesetzten noch mal einmaischen kann? wir entsorgen jedes jahr eine enorme menge an früchten und beeren aus dem aufgesetzten. dieser wird ausschließlich mit korn hergestellt. wie kann ich die früchte und beeren nun behandeln, um sie anschließend brennen zu können?
    mfg
    Kalle


    kalle, tief im westen
    07.Mai.2009 00:03:31


      Einmaischen geht nicht, da sich in den Früchten ja bereits Alkohol in Schnapsstärke befindet, Hefe würde dadurch sofort absterben. Sie könnten jedoch versuchen aus den angesetzten Früchten zusammen mit geschmacklosem Alkohol einen Geist herzustellen (Anleitung zur Geistherstellung siehe Buch). Befürchte allerdings, dass dies aromamäßig keinen Sinn macht, weil die Geschmacks- und Aromastoffe durch's vorherige Ansetzen ja großteils schon extrahiert wurden.
      Alternative: Früchte zusammen mit z.B. Schlagsahne als Dessert genießen. Aber Achtung: Früchte enthalten Alkohol!

    Eintrag Nr. 3206:

    Hallo,
    ich habe mir aus einem Stahltopf mit Messing-Klemmfittings und Kupferrohr eine Destille gebaut. Der Deckel hat bereits ein eingebautes Überdruckventil (Ja, es ist der Entsafter, der auch auf vielen Bildern in der Gallerie zu sehen ist. Genialer Ausgangspunkt für den Selbstbau!) Topfinhalt 15 Liter, das Geistrohr ist ein kurzes Stück (5 cm) 22er Kupferrohr, es geht über in ein T-Stück mit Thermometer und Abzweigung zu einem Reduzierstück von 22 auf 15 mm. Dieses ist mit einem rechtwinkligem Fitting an den Rohrkühler aus 15er Kupferrohr (Kühlstrecke ca 130 cm, Gesamtlänge 150 cm) angeschlossen. Eine Probe mit Rotwein verlief sehr zufriedenstellend. Das Destillat läuft kalt aus dem Kühler, schmeckt wie Grappa, Alkoholgehalt des Destillats ca 55%, Ausbeute 950ml bei 4,5 Liter Einsatz. Überraschenderweise hatte ich ein wenig Vorlauf.
    Es gibt allerdings ein leises, rhytmisches Geräusch und ich kann am Austritt einen sanft pulsierenden "Luftzug" spüren. Würde das aber nicht als "Spucken" bezeichnen.
    1. Halten Sie das für problematisch, ist vielleicht der Kühler zu lang?
    ------------
    Ich habe beim Bauen ein ca. 120 cm-Stück 22er Rohr übrig behalten. Nun hatte ich die Idee, meine Potstill im Bedarfsfall in eine Reflux-Destille umzubauen, zur Erzeugung von Ansetzalkohol. Dazu soll das 5cm-Stück gegen das 120cm-Stück getauscht werden.
    2. Gibt es eine theoretisch sinnlose länge des Geistrohrs, oder soll ich die vollen 120cm nutzen.
    3. Erreiche ich mit dem ungekühlten Rohr überhaupt schon eine Retifikation, oder müsste es gekühlt werden?
    4. Ist es vieleicht sinnvoller, das Rohr mit Stahlwolle o.ä. zu befüllen und dafür zu kürzen? Was für eine Füllung und Länge wäre dann sinnvoll? Ich habe hier leichte Bedenken, dass dadurch ein zu hoher Druck in der Anlage entstehen könnte.
    Übrigens: Wie von so vielen, auch von mir ein großes Kompliment für Ihr tolles Buch!


    Scot, Niedersachsen
    05.Mai.2009 16:27:24


      ad 1) Nein, ist es nicht, stammt von den Dampfblasen, die beim Kochen zwangsläufig entstehen. Ein Rührwerk oder Siedesteinchen o.ä. könnten diesen Effekt mindern, ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, solange es nicht zu einem Siedeverzug (explosionsartiges Überkochen) kommt.
      ad 2) Nehme an, Sie meinen damit das Stiegrohr (ist das vertikale Verbindungsrohr zwischen Kessel und dem höchsten Punkt, also dem T-Stück mit dem Thermometer). Hier gilt: je länger (höher) das Rohr, desto besser wird die Trennleistung bei der Rektifikation sein. 120 cm sind diesbezüglich eher als kurz zu betrachten.
      ad 3) Rektifikationskolonnen werden optimal betreiben, wenn kein Energieaustausch mit der Umgebung stattfindet, d.h. die Kolonne weder kühlen noch heizen, sondern möglichst gut isolieren.
      ad 4) Ja, Füllkörper sind sogar sehr sinnvoll. Dadurch kann die Trennleistung je Meter Kolonne wesentlich erhöht werden. Wenn die Stahlwolle locker gepackt ist, sollte der Druckverlust nicht sehr hoch sein. Klassische Füllkörper sind Raschig-Ringe oder ähnliche Gebilde wie z.B. Schraub-Muttern oder kubische Glasrohrstücke, also gleicher Durchmesser wie Länge, z.B. jeweils ca. 1 cm.
      Danke, freut uns!

    Eintrag Nr. 3205:

    hallo
    wann ist der vorlauf zu ende oder anders gefragt wie viel muss ich wegschütten dass ich keinen vorlauf in meinem schnaps habe?
    Ich möchte nämlich KEINE Giftstoffe in meinem schnaps haben
    danke


    jerome, schweiz
    04.Mai.2009 19:03:06


      Ob Vorlauf überhaupt enthalten ist und ggf. in welcher Menge hängt von sehr vielen Faktoren ab. Daumenregel: wildvergorene Maischen, also OHNE Zugabe von Reinzuchthefe, Säureschutz usw. enthalten am meisten Vorlauf, die Menge kann durchaus 10% erreichen. Sauber vergorene Maischen (also mit Reinzuchthefe, Säureschutz, Gärspund ...), die meisten Weinsorten, Angesetzte, Liköre usw. enthalten gar keinen bzw. so gut wie keinen Vorlauf.
      Wie Vorlauf richtig erkannt, abgetrennt und bei der Gärung verhindert werden kann, ist im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sehr detailliert und für Laien leicht verständlich erklärt.

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    Design und Implementierung:
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