Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3153:

    Was ist der Unterschied zwischen Feinbrand und Edelbrand?

    Christian Daglinger, Österreich
    24.Okt.2008 16:35:44


      Feinbrand ist der zweiter Durchlauf beim doppelten Brennen. Edelbrand ist das trinkfertige Produkt.

    Eintrag Nr. 3152:

    Hallo Herr Schmickl... eine Frage. Wenn ich Angesetzte destilliere, z.B. Walnuß, da ist ja kein Vorlauf ab zu trennen (oder?), das Destillat kommt ab die 74-75 Grad zum laufen, und nicht erst bei 80-81 Grad wie bei Maische. Ist das normal? Kann ich das Destillat zwischen 75-80 Grad verwenden oder besser weg schütten. Hat diese Strecke zwischen 75-80 Grad Auswirkung auf den Geschmack, oder sollte man wirklich nur ab ca. 80 bis ca. 90 Grad verwenden.
    Grüsse von der Alm.


    Almöhi, in den Bergen
    18.Okt.2008 19:56:00


      Stimmt, kein Vorlauf. Die Dampftemperatur muss niedriger sein als bei einer Maische, weil der Alkoholgehalt viel höher ist. Wie im Buch beschrieben: die Dampftemperatur ist abhängig vom Alkohgolgehalt, je mehr Alkohol, desto niedriger der Siedepunkt. Anscheinend haben Sie bei der Dampftemperaturmessung eine Abweichung von ca. 4-5°C, da der Siedepunkt von reinem Alkohol bei 78,5°C liegt.

    Eintrag Nr. 3151:

    Hallo,
    in Deutschland ein Brennrecht zu bekommen ist inzwischen fast unmöglich bzw. unbezahlbar. Kann ich in Österreich ein Obstgrundstück kaufen und dann ein Abfindungsbrennrecht in Österreich beantragen? Die Frage ist ob ich das als Deutscher Staatsbürger in Österreich darf?
    Viele Grüße
    Andreas


    Andreas, Hessen
    15.Okt.2008 12:53:55


      Ja, als EU-Bürger geht das ohne Probleme. Allerdings weiß ich nicht, ob Ihr Wohnsitz dann auch hier gemeldet sein muss.

    Eintrag Nr. 3150:

    hallo zusammen,
    hat jemand ein gutes rezept für walnussmaische an der hand.
    wie sind die erfahrungen mit walnussbrand oder ist evtl der geist besser- sicherlich einfacher oder.
    bin für jeden tipp dankbar, am besten mit mengenangabe, wollte erst mal vier liter maische ansetzen.
    mfg
    markus


    markus, bayern
    13.Okt.2008 19:14:49


      Maische: entschälte Nüsse fein raspeln, 1:1 Wasser dazu und mit Turbohefe, Biogen M und (viel) Verflüssiger wie sonst auch gären lassen.
      Angesetzter/Geist: 5 Liter Glasgefäß mit entschälten, fein geraspelten Nüssen halb füllen, mit ca. 45%vol auffüllen. Ca. 8 Wochen ziehen lassen, danach entweder direkt genießen oder brennen. Beim Brennen empfiehlt es sich, wenn Sie frische Nüsse in den Aromakorb geben, statt der aus dem Angesetzten. Diese schmecken mit Schlagsahne nicht schlecht...

    Eintrag Nr. 3149:

    Hallo Herr Dr.
    ich habe eine pottstil mit 1,5L Kesselvolumen. Habe eine sehr hochgradige Maische mit über 20% gebrannt. Nun bin auf ca. 300ml edelbrand gekommen, muss allerdings dazu gestehen, dass ich die Temperatur immer mal wieder abfallen lies zwischen 82-87grad, ansonsten wäre ich ja viel zu schnell bei 91grad gelandet. Der Birnenbrand ist mir ziemlich gut gelungen. Hätte ich allerdings die Flamme nicht ab und an mal weggenommen wären wahrscheinlich lediglich 150ml anstatt 300ml zu erwarten gewesen.
    Wie kann ich dies zukünftig verhindern, ist es schädlich fürs destilat wenn man die temperatur abfallen lässt und dann wieder nachfeuert?
    Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe.


    Rainer, Öbberöstereich
    13.Okt.2008 15:40:40


      Stimmt, es ist aromamäßig nicht unbedingt vorteilhaft die Destillation immer wieder zu unterbrechen. Am besten ist es, wenn der Kesselinhalt fortlaufend immer sanft köchelt. Zur Erinnerung: Die Dampftemperatur können Sie NICHT beeinflussen, diese ergibt sich ausschließlich aus dem augenblicklichen Alkoholgehalt im Kessel. Die Dampftemperatur ist somit nur ein Maß für den momentanen Alkoholgehalt. Wenn Sie die Temperatur durch Reduktion der Heizleistung "abfallen" lassen, passiert nichts anderes, als dass es im Kessel aufhört zu kochen. Sobald es beim erneuten Aufheizen wieder zu kochen beginnt, lesen Sie wieder dieselbe Temperatur ab wie vor der Koch-Unterbrechung. Der Siedepunkt von Wasser (100°C) lässt sich auch nicht durch die Heizung ändern. Was mit der Heizleistung sehr wohl beeinflusst werden kann, ist die Kochstärke, zu sehen an der Kühlerausflussgeschwindigkeit.
      Genauso wenig können Sie die Destillatmenge beeinflussen. Ein Thermometer benötigt immer einige Zeit, bis die richtige Temperatur angezeigt wird (Stichwort Fieberthermometer), diese Verzögerung vermittelt den Eindruck, dass durch die Kochunterbrechungen mehr herauskäme.
      Fazit: stellen Sie Ihre Heizung so ein, dass es aus dem Kühler rasch heraustropft, keinesfalls rinnt, sonst kocht es zu stark. Vollkommen egal welche Temperatur angezeigt wird bzw. wie rasch diese ansteigt. Gelingt dies nicht, tauschen Sie die Heizquelle aus gegen ein Gerät mit weniger Leistung.

    Eintrag Nr. 3148:

    Da ich bisher (fast) nur ätherische Öle destilliert habe,wollte ich wieder einen Versuch mit Weinbrandt starten.
    Ich nahm 750 ml eines falsch gelagerten Bordeaux aus 2005(12,5 % Vol.).
    Ein paar Tropfen Vorlauf kamen ab 74 C°,bis 82 C° stieg die Temperatur,so wie es sein soll schnell an.(ich habe sehr behutsam aufgeheizt).
    Nach 45 Minuten habe ich abgebrochen.
    Ergebnis: ca. 140 ml Edelbrand(48 % Vol.)-Riecht gut,schmeckt gut. ca. 110 ml Nachlauf (15% Vol.)
    Meine Frage nun an Sie: Habe ich was falsch gemacht??? Mir kommt nähmlich die Edelbrandmenge im Vergleich zur Menge des Nachlaufes etwas zu hoch vor. Bei 95°C habe ich abgebrochen.
    Anmerkung:
    Ich bin auf ca. 600m über NN,das und den Umstand, dass das Thermometer etwas zu tief sitzt habe ich berücksichtigt (Abweichung=1.5 °C). Destille:
    1,25l Potstill.


    Willy, Tirol
    08.Okt.2008 19:44:59


      Sie haben gar nichts falsch gemacht, die Mengen stimmen durchaus. Bei 12,5%vol hat der Mittellauf in der Regel um die 51-52%vol. Bei Ihnen hatte diese Fraktion 48%vol, wodurch das Volumen auch entsprechend größer sein muss. Diese (geringe) Abweichung ist jedoch kein Grund zur Sorge.

    Eintrag Nr. 3147:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich bin ebenfalls Feuer und Flamme, aus meinem eigenen Obst einen guten Brand herzustellen. Ihr Buch ist klasse. Meine Anlage habe ich selbst gebaut und dazu einen 5L Muscheltopf verwendet. Das Steigrohr ist recht kurz (keine 2 cm). Ich bin unsicher, ob ich die Temperatur an der richtigen Stelle messe. Wenn ich das Geistrohr entferne und in den Abzweig zum Steigrohr blicke, dann ist so eben noch der obere Rand der Meßkugel des Thermometers zu erkennen. Ich hoffe, dies ist so korrekt.
    Ich habe hier im Forum etwas über die Temperaturkorrektur gelesen, aber keine Anleitung dazu. In dem Buch "Schnapps brennen als Hobby" kann ich dazu leider auch nichts lesen. Können Sie mir hier eine Auskunft geben?
    Ist die Reflux-Wirkung des Muscheltopfes zu vernachlässigen oder muss ich mit Aroma-Einbußen rechnen?
    Vielen Dank und viele Grüße aus NRW
    Stephan


    Stephan, NRW
    06.Okt.2008 23:58:27


      Je länger (höher) die Strecke ist und je mehr Hindernisse der Dampf überwinden muss, bis er den höchsten Punkt der Anlage erreicht (= Unterkante Abzweigung zum Geistrohr bzw. Unterkante Geistrohr an dessen höchster Stelle), umso mehr Aroma wird abgetrennt. Darum ist es am besten, von der Geometrie her einen "stinknormalen" Topf zu verwenden und den Dampf über den kürzest möglichen Weg zur Kühlung zu leiten.
      Temperaturkorrektur ist nur notwendig, wenn das Thermometer an der falschen Stelle eingebaut wurde. Laut Ihrer Beschreibung dürfte das nicht der Fall sein. Ich würde das Thermometer sogar so weit hineinschieben, dass die Meßkugel zur Gänze gerade NICHT mehr sichtbar ist.

    Eintrag Nr. 3146:

    Hallo Herr Schmickl... eine Frage, nur um sicher zu gehen... wenn ich einen Angesetzten destilliere, es muß hier keine Vorlauf abgetrennt werden? Es wurden ja nur Früchte, oder Kräuter und reiner Alkohol verwendet, also entstehen keine Schadstoffe wie bei der Maischeherstellung. Ist das richtig?
    Grüsse, Almöhi.


    Almöhi, Aus den Bergen
    05.Okt.2008 21:25:30


      Stimmt vollkommen. Die Gifte, welche den Vorlauf bilden, entstehen beim Gären und nicht beim Kochen. Wenn also beim Ansetzen vorlauf-freier Alkohol verwendet wurde, gibt es beim Brennen auch keinen Vorlauf.

    Eintrag Nr. 3145:

    Bei schnapsbrennen mit Obstmaische den Kocheinsatz verwenden, oder nur Maische einfüllen?

    Jennifer Kolb, Ennstal
    05.Okt.2008 12:07:53


      Den Einsatz verwenden, da sonst der Anbrennschutz fehlt.

    Eintrag Nr. 3144:

    Lieber Herr Dr. Schmickl, habe eine Pflaumenmaische mit ca. 18 % Alc-gehalt nahezu ein Jahr im Keller stehen. In den Foren wurde die Blausäure in Steinobstmaischen kontrovers disskutiert. Daher meine Frage: Stellt zu lange Lagerdauer bei Steinobst ein Problem dar?
    Beste Grüße
    Matthias


    Matthias, Mecklenburg
    28.Sep.2008 21:06:46


      Nein, auf keinen Fall! Wie im Buch beschrieben, haben wir mit Steinobstmaischen, welche z.T. 4 bis 5 Jahre alt waren, Blausäure-/Cyanid-Tests durchgeführt. Sowohl die Maischen selbst, alsauch die daraus erzeugten Destillate. Ergebnis: KEIN Cyanid, so als würde man reines Wasser messen. Beim Einmaischen wurde darauf geachtet, dass die Steine nicht zerstört wurden, die Steine sind während der gesamten Lagerzeit in der Maische verblieben.

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