Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4278 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 312 anzeigen Seite 310 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 3108:

    Hallo alle zusammen...könnte ich eine kurze Antwort auf folgende Frage bekommen: Habe 10 kg Johannisbeerenmaische angesetzt - Gärverlauf entwickelt sich normal, nur die Maische, wenn sie denn mal fertig ist, läuft erst seit etwa 1 Woche, ist recht dick (keine Wasserzugabe wg. Geschmacks), kann ich jetzt nachträglich noch die entsprechende Menge Verflüssiger dazu geben, oder schadet das dem Gärverlauf und der Maische?
    Grüsse an Alle,
    Almöhi


    almöhi, in den Bergen
    11.Jul.2008 20:35:51


      Ja, solange es noch gärt können Sie Verflüssiger zugeben. Allerdings würde ich Ihnen empfehlen doch ca. 1-2 Liter Wasser zuzugeben.

    Eintrag Nr. 3107:

    Hallo Herr Schmickl; liebes Brennervolk,
    Ich habe eine Frage zur Vergärung von Sauerkirschen. Die scheinen irgendwie zu stocken. Nach nun 14 Tagen tut sich am Alkoholgehalt gar nichts mehr. Mit dem Refraktometer habe ich noch 90g/l gemesen. Sind da Messfehler möglich? Ich hab natürlich auch sorgen, dass meine Maische mit zunehmender Wartezeit verdirbt. Soll ich jetzt schon brennen? Passiert da noch was? Wie kann ich in Zukunft eine vollständige Vergärung erreichen? Über Anregungen wär ich sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen vom Balkan
    Ben


    Beninem, bosnien
    09.Jul.2008 12:30:31


      Wenn die Maische tatsächlich gärt, muss sich sogar ein Messfehler beim Refraktometer ergeben, weil dann zugleich Alkohol und (Frucht)zucker in der Maische enthalten sind. Beides verändert den Brechungsindex, d.h. das Gerät kann nur etwas falsches anzeigen. Dasselbe gilt auch für Refraktometer zur Messung des Zuckergehaltes. Besser Sie verwenden ein Vinometer, ist zwar nicht so genau, dafür stört eventuell enthaltener Zucker nicht.
      Beobachten Sie die Maische: sobald der Fruchtkuchen zu Boden gesunken ist und es beim Umrühren nicht mehr schäumt, ist die Gärung zu Ende.

    Eintrag Nr. 3106:

    Hallo
    ich bin völliger neuling,und möchte mir als erstes mal eine brennanlge (ca.0,5-1 Litergröße)bauen, und ich wüsste gerne, wie lang der kühler mindestens sein muss?
    und ob ein kühler der einfach nur senkrecht nach unten führt nachteile zu dem gewunden kühler hat, der sehr oft in größe wassertank/gefäße eingearbeitet wird? außerdem wollte ich gerne wissen wie lang/hoch das steigrohr mindestens sein muss?
    ich bedanke mich schon mal im vorraus für eine antwort
    mfg Stephan


    Stephan, ...........
    03.Jul.2008 11:04:17


      Wenn Sie so wenig wie möglich Aroma verlieren möchten, gar kein Steigrohr verwenden.
      Kühler: Ja, ein gerades Rohr geht auch. Wenn dieses Rohr nur mit Luft gekühlt werden soll, muss es verhältnismäßig lang sein, d.h. für 0,5 Liter-Kessel ca. 1,5 bis 2 Meter (D: ca. 1 cm).

    Eintrag Nr. 3105:

    Es wird die Menge 90% Alkohol gesucht die in 1,4 Liter weißen Rum 38% zu 54% macht. Rumtöpfli.
    mfG


    ineke nickisch, SH
    17.Jun.2008 12:41:28


      1400 ml (38%vol) vermischt mit
      622 ml (90%vol), ergibt
      2022 ml (54%vol).

    Eintrag Nr. 3104:

    Sehr geehrter Herr Schmickl,
    ich brenne keinen Schnaps, sondern mache hin und wieder Ansätze direkt mit Alkohohl und Kräutern.
    Nun bin ich veruweifelt da ich nicht weiß ob mein mein angesetzter lavendellikör kaputt ist.
    Ich habe reinen Alkohol (apotheke) und destil. Wasser genommen und Lavendelblüten aus dem reformhaus (Sonnentor). Nach 4 Wochen ziehen habe ich ihn nun gestern mehrmals gesiebt und durch Stofftücher filtriert. Jetzt sieht er trübe und schlierig aus, es schweben Flocken (wie aufgelöstes Weißbrotinneres) darin in unterschiedlicher Größe.
    Kenen sie das? Ist das Schimmel?? Muss ich nochmal filtern, es sollte ein geschenk werden.... ich weiß nun nicht ob er genießbar ist, wissen sie einen rat?
    Vielen Dank im Vorraus
    mit freundlichen grüßen
    M.P.


    M.P., DE
    12.Jun.2008 14:10:50


      Wenn der Alkoholgehalt mehr als ca. 20%vol beträgt, ist diese Erscheinung definitiv kein Schimmel, dafür ist die Alkoholkonzentration zu hoch. Was natürlich schon sein könnte: Lavendelblüten enthalten Unmengen ätherisches Öl. Ätherische Öle sind in 96%vol Alkohol vollständig löslich. Je geringer der Alkoholgehalt, desto unlöslicher werden diese, da die Lösung dann immer wasserähnlicher wird. Es könnte also sein, dass diese Erscheinung Öl-Schlieren sind.
      Sollte dies der Fall sein, drei Möglichkeiten:
      - Alkoholgehalt erhöhen, bis sich die Schlieren wieder lösen
      - Mit Faltenfiltern "fein" ggf. mehrmals filtieren. Stofftücher sind dafür viel zu grob.
      - ca. 1 bis 2 Monate stehen lassen, oft sammelt sich das Öl dann an der Oberfläche

    Eintrag Nr. 3103:

    Lieber Herr Schmickl!
    Mir fällt auf, dass, wenn man im Internet nach Informationen stöbert, man auf unterschiedliche Meinungen stößt, was Kirschkerne und Brennvorgang betrifft. Sie schreiben z.B. in Eintrag 2935 oder 3040, dass man die Kerne drinnen lassen soll/kann. In anderen Foren wird genau das nicht empfohlen. Kann es sein, dass diese Diskrepanz dadurch entsteht, weil Sie davon ausgehen, dass die Maische (mit den Kernen) ohnehin im Maischesieb verbleibt und dort in der Dampfphase "geschont" wird und somit nur wenig giftiges HCN aus den Kernen herausgelöst wird?
    Ich möchte gerne in einer Glaskugel mit Wasserbad destillieren (gute Erfahrungen mit Äpfeln und Birnen gemacht, aber noch keine mit Kirschen), verwende also kein Maischesieb. Bleibt Ihre Empfehlung dennoch aufrecht?
    Auch schreiben Sie in Eintrag 3040, dass die Kerne sich leicht nach langer Lagerzeit aus den Früchten beim Umrühren lösen und zu Boden sinken. Ist das auch dann der Fall, wenn man ohne Verflüssiger arbeitet?
    Bitte um rasche Hilfe/Tipps, sitze auf einem Berg Kirschen (weiß nicht, wie lang die noch gut sind) und habe einen Horror vorm Entkernen!
    Vielen Dank,
    Markus


    Markus, Wien
    09.Jun.2008 15:56:31


      Blausäure (HCN) wird nicht aus den ganzen Steinen herausgelöst, wenn diese in der Maische verbleiben. In den Steinen befindet sich nicht Blausäure, sondern Amygdalin, welches erst durch Zerstörung der Steine freigesetzt werden muss, bevor es sich während der Gärung in Blausäure umwandeln kann.
      Wir haben mit unseren Steinobst-Maischen (bei welchen die Steine nicht entfernt wurden) und deren Destillate einen Cyanid-Test gemacht. Ergebnis: weder in der Maische selbst noch im Destillat war Blausäure/Cyanid/Carbamat nachweisbar. So als würde man reines Wasser messen.
      Nein, das hat mit dem Anbrennschutz nichts zu tun. Durch Verflüssigerzugabe wird nur freies Fruchtfleich (dicker Brei aus zerquetschten Früchten) verflüssigt, jedoch keine ganzen Früchte. D.h. wenn Sie keinen Verflüssiger verwenden möchten, sollten Sie die Kirschen so fein wie nur möglich zerquetschen, selbstverständlich ohne die Steine dabei zu zerstören. Nach der Gärung befinden sich dann die nackten Steine am Boden des Fasses. Ich würde Ihnen jedoch empfehlen trotzdem Verflüssiger zu verwenden, denn je flüssiger die Maische beim Brennen ist, desto mehr Aroma werden Sie in den Schnaps bekommen. Bei Kirschen bewirkt die Verflüssigerzugabe, dass die Maische nach der Gärung nahezu weinartig geworden ist, also optimal zum Brennen.

    Eintrag Nr. 3102:

    Sehr geehrter Hr. Dr. Schmickl,
    letztes Jahr begann ich mich mit dem herstellen von reinem Alkohol aus Zuckermaische zu beschäftigen (für Kräuterauszüge, Tinkturen und Ansätze). Laut Ihrem Buch entsteht da kein Vorlauf, was ich nicht bestätigen kann. Rund etwa 1/50 der Maischegesamtmenge war nach „Klebstoffgeschmack“ Vorlauf und wurde abgetrennt. Desweiteren hat der Alkohol einen leichten Beigeschmack den ich nicht so richtig definieren kann. Ein gekaufter Sprit riecht nur nach Alkohol, der selbstgemachte beinhaltet noch etwas, was und woher? Beim ersten Brand war er deutlich, beim zweiten sehr viel weniger aber immer noch zu erkennen. Rührt dieser Geschmack von der verwendeten Turbohefe?
    Der Gärungsverlauf war einwandfrei. Der Ansatz wurde so hergestellt wie Sie ihn in Ihrem Buch ausführen. Die Gärung im Kunststofffass mit Gärspund war nach rund 20 Tagen vorbei. Nach weiteren Wochen war die Maische völlig klar, die Hefe hatte sich schön am Fassboden abgesetzt. Es war noch etwas Restsüße vorhanden, ansonsten war kein Fehler zu erkennen. Nach etwa 5 Monatiger Lagerung gings nun ans Brennen. Abgesetzte Hefe wurde nicht mitgebrannt. Beim abziehen darauf geachtet keinen Bodensatz aufzuwirbeln.
    Da ich nur eine Potstill habe muss ich, um auf höherprozentigen Alkohol zu kommen, mehrmals brennen. So war die Vorgehensweise folgende:
    Raubrand 1. Maische (etwa 17%) ausdestilliert bis in der Vorlage nur noch 10% ankamen. Vorlauf abgetrennt, Mittellauf und Nachlauf nicht getrennt. Raubrand 1 Alkoholgehalt 55%
    Raubrand 2. Raubrand 1. ausdestilliert bis in der Vorlage noch etwa 12% ankamen. Wieder Vorlauf abgetrennt da eindeutig nochmals Klebstoffgeschmack vorhanden war und schon wie bei Raubrand 1 etwa bei 50 Grad etwas aus dem Kühler tropfte. Raubrand 2 Alkoholgehalt 75%
    Vorgehensweise beim Brennen war die:
    Temperaturmessung am Abgang des Geistrohres direkt im Dampfstrom. Vorlaufabtrennung bis zum Knick in der Temperaturkurve. Ich messe den Temperaturanstieg im Minutentakt und erhalte so einen relativ steilen anstieg der Temperatur von 45 bis etwa 80 Grad (bei Raubrand 2) innerhalb von 15 Minuten, dann geht’s über 2h langsam weiter bis 96 Grad, gleichbleibende Heizleistung. Es werden Kalibrierte Messgeräte mit Thermoelementen verwendet. (Wasserdampftest an selber Stelle 98,5 Grad) Geschmackstest (Biosensor) nicht Kalibriert :-)
    Nun tun sich da mehrere Fragen auf:
    1. Kann ich den „Beigeschmack“ durch Aktivkohle restlos entfernen, Sprich den Raubrand 2 nun mit Aktivkohlegranulat versetzten und mehrere Tage stehen lassen und dann einen Feinbrand durchführen?
    2. Erhöht sich die Ausbeute von Raubrand 2 da ja noch Mittel und Nachlauf zusammen sind bei Zusatz von Aktivkohle die ja eigentlich auch den noch hier vorhandenen Nachlaufanteil reinigt?
    3. Die Meinungen über das reinigen von Nachlauf mittels Aktivkohle sind nicht eindeutig. Was ist wahr, ist Nachlauf „Müll“ oder tatsächlich bedenkenlos wieder zu verwenden?
    4. Sollte die Maische doch kurz nach der Gärung von der Hefe gezogen werden, laut Fachfragen und Forum muss das nicht sein. Kann der Beigeschmack daher kommen?
    5. Brennvorgang so ok?
    Über eine Antwort Ihrerseits würde ich mich sehr freuen,
    Vielen Dank,
    Michl


    Michl, der wilde Süden...
    08.Jun.2008 01:52:17


      Um reinen, vollkommen geschmacks-/geruchsneutralen Alkohol herzustellen benötigen Sie eine Rektifikationskolonne. Mit einer Potstill (hier gelangt mit Absicht soviel wie möglich Geschmack/Geruch ins Destillat) wird dies nicht gelingen, denn dafür genügt es nicht zwei/drei mal zu brennen, sondern das zehnfache, also zumindest ca. zehn bis zwanzig mal, je öfter umso besser. Wenn Sie in die Kolonne Füllkörper geben (Stahlkugeln, Schraubmuttern, Glasstücke, Raschigringe o.ä.), wird, wegen der größeren inneren Oberfläche der Kolonne, die Abtrennleistung noch gesteigert.
      Dass bei Turbohefe Vorlauf entsteht, ist nicht normal, laut Ihrer sehr detaillierten Beschreibung kann ich jedoch keinen Fehler erkennen. Vielleicht liegt's auch an dem für Turbohefe doch relativ geringen Alkoholgehalt (vielleicht die Gärzeit? 20 Tage sind doch etwas kurz, normalerweise, bei ca. 18°C Raumtemp. und Zielalkoholgehalt über 20%vol dauert die Gärung ca. zweieinhalb Monate). Tests von uns haben ergeben, dass Essigbakterien (erzeugen vor der eigentlichen Essiggärung Ethylacetat, also "puren" Vorlauf) bis ca. 17%vol aktiv sein können. Dies ist für Sie jedoch nicht relevant, da Sie durch das oftmalige destillieren sowieso den Vorlauf sehr genau abtrennen können. Jedenfalls hat der Geschmack nichts mit der Turbohefe an sich zu tun, Sie werden dieses Problem auch mit jeder anderen Hefe haben.
      Weiters sollten Sie das Destillat (auch bei Verwendung einer Kolonne) unbedingt mit Aktivkohle behandeln. Am besten durch das sogenannte "Säulen", d.h. Sie geben die Aktivkohle in ein vertikal aufgestelltes Rohr (D: ca. 3 cm, H: ca. 1,5 - 2 m) und lassen den zu reinigenden Alkohol langsam durchtröpfeln. Danach entweder mit Faltenfilter "fein" filtrieren oder nochmals destillieren, um den feinen Graustich der Aktivkohle vollständig zu entfernen.
      Aus Ihrer Beschreibung geht hervor, dass Sie laut Temperaturmessung viel zu weit in den Nachlaufbereich hineinkommen (obwohl der Alkoholgehalt des Destillates im Raubrand 1 und 2 wiederum OK ist), wodurch im Destillat sicher der Nachlaufgeschgmack bemerkbar sein wird. Weiterer Vorteil einer Kolonne: damit lässt sich viel einfacher der Nachlauf abtrennen, da Sie dann während des Destillierens Temperaturstufen beobachten werden.
      ad 1) Ja, besser jedoch durch "Säulen", siehe oben
      ad 2) Nein, Nachlauf entsteht immer, auf nach Aktivkohle-Reinigung
      ad 3) Müll ist Nachlauf nicht, er lässt sich ebenfalls mit Aktivkohle reinigen (danach nochmals destillieren).
      ad 4) Stimmt, unserer Erfahrung nach bringt ein Abziehen nichts. Wenn der von Ihnen beschriebene Beigeschmack auftritt, dann auch wenn die ausgegorene Maische mit Faltenfiltern "fein" filtriert und anschließend gelagert wird.
      ad 5) siehe oben

    Eintrag Nr. 3101:

    Hallo,
    mein Brunnenwasser ist leicht basisch. Muss ich Saeure zusetzen bei Zucker und 20% Turbohefe?Welcher pH ist anzustreben?
    Vielen Dank fuer Ihre Hilfe.


    Bernhard Weiss, Kanada
    31.Mai.2008 22:09:57


      Der pH-Wert spielt bei einer reinen Zucker-Wasser-Gärung keine so große Rolle, nur bei Obst ist ein Säureschutz notwendig. D.h. in Ihrem Fall müssen Sie das Brunnenwasser nicht ansäuern.

    Eintrag Nr. 3100:

    Hallo,
    ich habe hier 5 Kg getrocknete Schlehen. Diese habe ich in geschmacklosen Alkohol eingelegt. Nach 4 Wochen probierte ich den Angesetzten. Leider schmeckte er sehr sehr bitter - ungeniesbar. Können diese Schlehen nicht verwendet werden oder sollte ich den Angesetzten noch brennen?


    Kai Wipferl, DE
    28.Mai.2008 11:37:57


      Stimmt, den Angesetzten brennen, dabei bleiben die Bitterstoffe im Kessel zurück.

    Eintrag Nr. 3099:

    Hallo,
    ich bin sehr zufriegen mit ihrer HP. Habe schon viel gelernt.
    Jetzt habe ich aber ma ne frage welche ich nicht finden konnte. Da hier in Kanada herstellung von hochprozentigen illegal ist und bier und wein legal ist wollte ich ma fragen ob sie gute rezepte fuer bier und wein hatten, und braeuchte ich eine spezielle anlage oder wuerde eine normale destille genugen?
    Danke Schoen
    Andy


    Andy K, Kanada
    14.Mai.2008 05:27:17


      Danke, freut uns!
      Bierrezepte gibt es hier leider keine, Fruchtweine finden Sie unter dem Menüpunkt "Rezepte", sowie im Buch "Schnapsbrennen als Hobby". Wenn Sie mit "normale" Destille eine pot-still meinen, genügt diese vollkommen.

    <<< Seite 312 anzeigen Seite 310 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl