Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2973:

    Hallo Herr Schmickl,
    wie sinnvoll halten Sie den Einsatz von Klärmitteln in einer ausgegorenen Maische?
    Ich gehöre zur "Turbohefe - einmal brennen" Fraktion. Um keinen Hefegeschmack im Destillat zu haben sollte die Maische ja ca. 4 Monate ruhen.
    Kann die Zeit bis zum destillieren ohne Hefegeschmack mit dem Einsatz von Klärmitteln verkürzt werden?
    Besten dank für Ihr gesamtes Engagement.
    Viele Grüße
    Hessi James


    Hessi James, Hessen
    29.Sep.2007 21:03:12


      Mit einer Obstmaische haben wir das einmal versucht, aber leider konnten wir keine Verbesserung feststellen. Das Ergebnis war geschmacklich eher "dünn", was sich durch den Umstand erklären läßt, dass nur noch die abgezogene (filtrierte) Flüssigkeit verarbeitet wurde.
      Es kann jedoch durchaus sein, dass die Verwendung von Klärmitteln bei reinen Wasser-Zucker-Maischen sinnvoll ist. Haben Sie in den Foren Diskussion bzw. Rezepte schon gesucht?

    Eintrag Nr. 2972:

    Hallo
    kann man eigentlich davon ausgehen, das alles vor 78,5°C Vorlauf und nicht zu verwenden ist?


    Peter, OÖ
    26.Sep.2007 15:44:36


      Ja. Allerdings dürfen Sie die Trägheit des Thermometers nicht vergessen. Je nach Thermometerart dauert es einige Minuten, bis die Temperatur genau angezeigt wird (wie bei einem Fieberthermometer, auch elektronische Modelle brauchen einige Zeit zum Messen).
      Daher sollten Sie nicht auf die tatsächlich angezeigte Temperatur achten, sondern auf den Temperaturanstieg. Das Destillat so lange in kleinen Fraktionen (bei 5 Literanlagen oder kleiner in Schnapsgläschen) getrennt auffangen, bis die Temperatur konstant bleibt (in Wirklickeit: bis mit freiem Auge nicht mehr erkennbar ist, dass sie nur noch sehr langsam ansteigt). Wenn Sie den Temperaturbereich jedes Gläschens aufnotiert haben und dann sich der Reihe nach durch"schnüffeln", sollte die korrekte Vorlaufabtrennung kein Problem mehr darstellen. Anmerkung: je sauberer die Maische, desto weniger Vorlauf. Z.B. enthalten hochgradige Maischen mit Säureschutz (Biogen M) keinen nachweisbaren Vorlauf mehr. Trotzdem schadet es nicht, ca. 30 Tropfen je 1,5 Liter Kesselinhalt abzutrennen.

    Eintrag Nr. 2971:

    Hallo Dr. Helge Schmickl und alle Forenleser.
    Erstmal : Super Internetseite, sehr informativ.
    Nur ein kleiner Erfahrungsbericht bzgl. Anbrennschutz. Für unsere letzten Zwetschgenbrände in einem Emaille-Eikocher haben wir als Anbrennschutz 2 Stück runde Alu Grillpfannen benutzt (vom Supermarkt fürs Steakbraten...) verdeht und auf Größe gestutz.
    Funktioniert einwandfrei und es brennt nichts an.
    Schöne Grüße aus *****
    Schnapsnase


    Schnapsnase, Deutschland
    26.Sep.2007 10:43:44


      Danke, das freut uns!
      :-)
      Vielen Dank für diesen sehr nützlichen Tipp!

    Eintrag Nr. 2970:

    Hallo!!
    Ich habe eine Frage bezüglich einer Äpfelmaische! wir haben wor ca 1 1/2 Wochen Äpfel eingemaischt und wollen jetzt wieder Äpfel einmaischen, da damals das Fass nicht voll (ca. 1/2 voll) geworden ist, will ich fragen ob es ein problem ist, noch etwas dazuzumaischen??
    Besten dank!
    josef


    Josef Greiderer, Tirol/Österreich
    26.Sep.2007 09:55:15


      Ja das geht, solange die Gärung nicht beendet ist, kann frischer Obstbrei zugegeben werden.

    Eintrag Nr. 2969:

    Hallo
    wer kann mir sagen wie ich den Alkoholgehalt (%) im Likör rausfinde? Ein Vinometer habe ich finde es aber sehr ungenau und es geht nur bis 25%. Vermute mein Kräuterlikör liegt darüber. Ein Alkoholometer hab ich ebenfalls funktioniert aber leider bei Likören ja nicht.
    Für jeden hilfreichen Tip bin ich dankbar.
    Mfg
    Nici


    Nici, NRW
    26.Sep.2007 08:45:32


      Wenn Sie den Likör selbst hergestellt haben, wissen Sie wieviel Alkohol und mit welcher Konzentration Sie ihn zugegeben haben. Daraus und dem Gesamtvolumen lässt sich Alkoholgehalt errechnen.
      Sollte dies nicht möglich sein, bleibt nur eines: in einer Probedestille (mit z.B. 0,5 Liter Kesselvolumen) den Likör zur Gänze überdestillieren und den Alkoholgehalt vom Destillat mit einem Aräometer (exakt) bestimmen. Dies ist die einzig zuverlässige Methode, weil nur Destillate vollkommen zuckerfrei und ohne gelöste sonstige Feststoffe sind.

    Eintrag Nr. 2968:

    Fruchtkuchen, warum dehnt er sich aus und steigt immer höher? Wo doch die Gase entweichen können, was diese auch tun. Nach dem Rühren sackt alles wieder zusammen. Gibt es dafür eine physikalische Erklärung?
    Vielen Dank im Namen aller Betroffenen.


    Klaus, NRW
    24.Sep.2007 15:02:43


      Ja, das sind die vielen kleinen CO2-Gasblasen, die sich im Fruchtkuchen verfangen. Beim Umrühren können sie wieder entweichen und somit sackt alles zusammen.

    Eintrag Nr. 2967:

    Ergänzung zu 2964:

    Jetzt nach 4 Wochen ist der Wert bei 18% geblieben. Der Fruchtkuchen ist zu Boden gesunken. Die Maische schmeckt (köstlich) süßlich. Der pH-Wert hat sich auch wieder auf ca. 3,5 eingestellt.
    Da ich aber die Maische über einen längeren Zeitraum (ca. 1 Jahr) lagern wollte, und der Zielwert von 20% nicht erreicht ist, sollte ich da noch einen Gärstarter machen ???


    PommFritz, D
    23.Sep.2007 12:35:06


      Nein, ist nicht notwendig, einfach stehen lassen. Geht auch mit Gärspund, allerdings sollten Sie darauf achten, dass dieser während der Lagerung immer mit Sperrflüssigkleit gefüllt ist.

    Eintrag Nr. 2966:

    Hallo
    Habe noch eine Frage ist es wegen denn Aroma besser das Geistrohr auch so kurz wie möglich zu halten? Also so schnell wie nur möglich zu kühlen.
    Ist es besser im Geistrohr keinen Bogen oder wie einige sogar ein Wendekreis haben. Sonder denn direkten graden Weg zur Kühlung zu nehmen? Hat Mann durch ein langen Weg zur Kühlung so ca. 25cm Aromaverlust?
    Noch was kann das sein das der Alkoholgehalt umso größer der (Durchmesser 54mm) vom Steigrohr (nur 5cm Hoch) ist umso höher der Alkoholgehalt.


    Frank, BRANDENBURG
    19.Sep.2007 08:06:47


      Alles vor dem höchsten Punkt der Anlage, wo der ungekühlte Dampf noch hinkommt, gilt als Steigrohr, die (fallende) Rohrverbindung Richtung Kühler danach ist das Geistrohr. Ein Rohr welches zwischen Dampfdom und Kühler einen vertikalen Bogen bildet ist somit bis zum höchsten Punkt ebenfalls ein Steigrohr.
      Da im (nach unten geneigten) Geistrohr der Dampf nicht mehr zurück strömen kann, gehört dieser Anlageteil streng genommen ebenfalls zu Kühlung. Ein Geistrohr ist somit ein äußerst ineffizienter Luftkühler, wenn dieses nur lang genug ist, wird unten ebenfalls Destillat heraustropfen.
      Antwort auf Ihre Fragen:
      ad 1) Nein, die Länge des Geistrohres spielt für die Qualität (das Aroma) keine Rolle, weil es bereits ein Teil der Kühlung ist.
      ad 2) Je länger (höher) und dünner das Steigrohr, desto stärker wird der Alkoholgehalt sein, auf Kosten des Aromas. Bei einem Steigrohr mit 5 cm Höhe wird dieser Effekt erst bemerkbar wenn Sie den Durchmesser deutlich verringern, also zumindest auf ca. ein Zehntel.

    Eintrag Nr. 2965:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich habe eine Frage bzgl. dem Anmaischen von Quitten: Ein Bekannter und ich wollen unsere Quitten zusammen einmeischen und brennen lassen.
    Das Problem bei der Sache ist, dass meine Quitten ca. 1-2 Wochen früher reif sind als die meines Bekannten, da er in etwas höheren Regionen wohnt als ich.
    Meine Frage(n):
    (1) Kann man die erste Ladung (welche die kleinere Menge darstellt) bereits jetzt schon einmaischen und eine Woche später die anderen Füchte dazu?
    (2) Wie sieht es dann aus mit Hefe und Verflüssiger? Kann man die Mittelchen die für die zweite (grössere) Menge benötigt werden auch zur bereits gährenden Meische dazugeben?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Grüsse
    Alexander Schätzle


    Alexander Schaetzle, Dreiländereck D/CH/F
    18.Sep.2007 23:45:53


      ad 1) Ja, solange die Maische noch gärt können Sie frischen Obstbrei zugeben.
      ad 2) Hefe ist nicht mehr notwendig, bei der Zugabe zur ersten Portion würde ich jedoch überdosieren, sodass die Zugabe der geschätzten Gesamtmenge entspricht. Dasselbe gilt für den Verflüssiger. Insbesondere bei Quitten macht es jedoch Sinn, diesen bei der zweiten Portion trotzdem nochmals zuzugeben (sodass deutlich überdosiert wird).

    Eintrag Nr. 2964:

    Ich habe eine Frage in der mir beim Diskussionsforum keiner helfen konnte:
    Ich habe eine Zwetschen-Maische zubereitet, genau nach ihrem Buch. Ich habe entsprechend auch Biogen-M in exakter Dosis zugefügt.
    Jetzt nach 3 Wochen muss ich jedoch feststellen, dass der ph-Wert über 4 geht.
    Eigentlich dachte ich mit Biogen-M bin ich auf der sicheren Seite. Soll ich noch zusätzlich Biogen-M zugeben ?
    Ansonsten läuft die Gärung meines Erachtens ohne Probleme. Durch die Turbohefe und Zuckerzusatz habe ich nach 3 Wochen einen Alkoholgehalt von 18 % erreicht. Die Gärung verläuft zwar jetzt wesentlich langsamer, aber ich denke das wird schon.


    PommFritz, D
    17.Sep.2007 20:04:42


      Ja, geben Sie zusätzliches Biogen zu, beim nächsten mal wäre es besser, sofort nach der ersten Zugabe den pH-Wert zu messen (vorher kräftig umrühren!) und bei Bedarf entsprechend mehr zuzugeben.
      Dass die Gärung im Lauf der Zeit immer langsamer wird, ist vollkommen normal. Irgendwann, ca. nach ein-einhalb Monaten (bei Umgebungstemp. kleiner als 19°C und hochgradigen Maischen) hört sie dann ganz auf.

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