Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4278 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 296 anzeigen Seite 294 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 2948:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    lässt sich in der vergorenen Maische noch die Beigabe von Kristallzucker=Saccharose(?) nachweisen?
    Falls ja, lässt sich diese Nachweismöglichkeit dadurch umgehen, dass bspw. statt des Kristallzuckers Fructose zur Alkoholsteigerung beigegeben wird? Sie dürfte dem in natürlichen Früchten enthaltenen Fruchtzucker am nächsten sein?
    Danke für Ihre Antwort.
    Gruß,
    Horst Kurt


    Horst Kurt Müller, Bay. Oberland
    04.Sep.2007 21:37:03


      Ja, läßt sich nachweisen, weil Zucker nie vollkommen restlos aufgebraucht wird (dasselbe gilt für Fruchtzucker). Allerdings bringt es auch nichts Fructose zu verwenden, weil dann der Alkoholgehalt der Maische (viel) höher ist, als vom natürlichen Fruchtzuckergehalt der Früchte möglich wäre.

    Eintrag Nr. 2947:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl!
    ist es sinnvoll die beim Nußangesetzten anfallenden alkoholgetränkten Reste zwecks Alkoholrückgewinnung zu destillieren ?


    zauberlehrling, stixneusiedl, Nö
    04.Sep.2007 09:45:55


      Ja, das macht durchaus Sinn. Oder, wenn Sie den Angesetzten destillieren (um einen klaren Nußschnaps zu erhalten), die Nüsse in den Aromakorb geben.

    Eintrag Nr. 2946:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl
    seit geraumer zeit studiere ich ihr buch das ich von einem Freund, bei seinem letzten besuch geschenkt bekommen habe.
    Nun habe ich mir eine kleine Anlage bebaut, Kessel aus Edelstahl und der Rest ist alles Copper, alles mit Silberlot (weich) das mir ein befreundeter plumber empfohlen hat, da es kein Blei enthält und Silber-hartlot sehr sehr teuer ist. (Wäre das in ihren Augen ein Problehm?).
    Die erste Reinigung mit Zitronensäure ist auch kein Problem, einen test mit wein könnte ich auch durchführen ist aber nicht billig da es hier keinen billig-wein gibt hier ist jeder alcohol teuer.
    nun zu meiner frage; ich habe noch Schwefel Pulver, kann ich das nicht in Wasser auflösen (1g auf 10L Wasser) und den ersten durchlauf damit machen??
    und wie ist es wenn ich meine Anlage gleich in einem Wasserbad lagere und nicht trockne es bildet sich ja auch kein Grünspan in meiner Wasserleitung die wir im Haus haben.
    auf eine Antwort würde ich mich freuen.
    Gruß aus Ca


    Cool Dad, Canada
    02.Sep.2007 04:08:33


      Nein, gegen das verwendete Lot spricht nichts. Statt Wein können Sie zum Reinigen auch Essig destillieren. Sie müssen die Anlage nicht in Wasser lagern um Grünspan zu verhindern, es genügt wenn diese trocken und unverschlossen aufgestellt wird, sodass überall Luft dazu kann und keine Restfeuchtigkeit eingeschlossen ist.

    Eintrag Nr. 2945:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    habe mehr oder weniger erfolgreich versucht, eine Wasser-Zucker-Maische zu brennen.
    Dabei trat folgendes Problem (Phänomen?) auf:
    Beim Brennen - jeweils 3l Maische, im Aromakorb ca. 300g frische Birnen in Scheiben geschnitten. Ergebnis: 1. Versuch 645ml zu 65%, 2. Versuch ähnlich.
    3. Versuch: 600ml zu 60%!!!
    Was habe ich beim 3. Versuch falsch gemacht??
    Ist es möglich, dass ich eventuell zu schnell gebrannt habe- nicht die nötige Geduld hatte?? Oder haben Sie eine vernünftige Erklärung aus der Ferne für diese doch relativ große Abweichung von den ersten beiden Versuchen??
    MfG
    Roland


    Roland aus dem Norden, Norddeutschland
    01.Sep.2007 17:31:47


      Ja, das ist durchaus denkbar. Eine weitere Erklärung wäre, dass beim letzten Versuch eventuell mehr Birnen verwendet oder diese besser zerkleinert wurden, wodurch mehr Fruchtwasser in die Maische gelangt ist, wodurch sich der Alkoholgehalt im Kessel verringert hat.

    Eintrag Nr. 2944:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl
    ich habe mir bei Ihnen ein Meßset zur Bestimmung des Alkoholgehaltes gekauft. Nach dem Studium der Gebrauchsanleitung an einem selbst angesetzten mit Johannisbeeren 32Vol% ausprobiert, mit dem Effekt, dass das Aräometer 0Vol% anzeigt. Die Wirkung bei Testpersonen zeigt hier aber andere Ergebnisse. Bei einer Vergleichsmessung mit käuflich erworbenen Kornschnaps zeigt das Gerät +-0,5Vol% den Wert an, der auf dem Etikett abgeduckt ist (Funktionsprobe bestanden).
    Kann es sein, dass durch die Farbstoffeinlagerung (tiefrot der Johannisbeeren) die Dichte in Richtung 1,0 kg/l geht?
    mit freundlichen Grüßen
    da Bäda


    Bäda, BY
    31.Aug.2007 10:47:15


      Ihre Vermutung ist schon richtig, bei einem Angesetzten werden alle möglichen Substanzen aus den Früchten herausgelöst. Aber dies sind nicht nur Farbstoffe (sind für die Dichte nicht relevant), sondern auch andere Substanzen wie z.B. Geschmacksstoffe (sonst wäre ein Angesetzter geschmacklos) oder (Frucht)zucker. Insbesondere der Zucker verändert die Dichte (und damit das Messergebnis) sehr stark.

    Eintrag Nr. 2943:

    Frage zur Positionierung des Aromakorbs:
    Wenn der Kessel (70 Liter, 45 cm hoch) mit Maische befüllt wird, in welcher Höhe, vom Kesselboden aus gemessen, soll dann der Aromakorb sitzen?
    Besten Dank für eine schnelle Antwort!
    rk


    Beulerich, Süddeutschland
    30.Aug.2007 13:20:37


      Wenn Sie frische (oder gefrorene) Früchte/Kräuter zugeben möchten, dann oberhalb der Maischeoberfläche, also im Dampfraum. Wenn Sie ihn als Anbrennschutz verwenden möchten, dann ca. 3 - 5 cm oberhalb des Kesselbodens.

    Eintrag Nr. 2942:

    Ich habe Zucker mit Turbohefe gären lassen. Nach Ende der Gärung habe ich die Hefe 2 Tage absitzen lassen und nun angefangen zu destillieren.
    Was ich nun feststelle ist, dass das Destillat ziemlich stinkt, nachdem auch schon das Gärgut einen gewissen Geruch nach Lösungsmittel hatte.
    Wenn man den pH-Wert des destillierten Alkohols prüft, hat er 8,5. Ich meine der müsste doch neutral sein. Nach Zugabe von etwas Kaliumhydroxid und dest. Wasser zum Destillar riecht es etwas nach Ammoniak.
    Was kann den da passiert sein?


    Edi, Deutschland
    29.Aug.2007 15:43:06


      Wenn schon die Maische nach Lösemittel riecht, sind leider Fehlgärungen aufgetreten und damit unerwünschte Nebenprodukte entstanden.
      Wenn das Destillat bereits alkalisch ist und Sie nochmals Lauge zugeben, wird das Ganze noch schlimmer. Am besten alles wegschütten und eine neue Gärung starten. Aber diesmal so vorgehen wie im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" beschrieben, sonst werden wieder Fehlgärungen auftreten.

    Eintrag Nr. 2941:

    Guten Tag
    Ich habe eine Frage betreffend dem Vorlauf. Wie kann ich feststellen, wann der Vorlauf zu Ende ist und der reine Alkohol aus dem Destillator fliest?


    J., CH
    29.Aug.2007 08:05:20


      Am Geruch: Vorlauf riecht nach Klebstoff (UHU bzw. Pattex). Am besten das Destillat zu Beginn der Destillation nicht in ein einzelnes großes Gefäß, sondern in mehrere kleine Gläschen auffangen, und jedes Einzelne beschnuppern. Sobald der Klebstoffgeruch verschwunden ist, beginnt der Mittellauf. Um den Geruch besser zu erkennen empfiehlt es sich die Riechproben ca. 1:1 mit Wasser zu verdünnen, sonst sticht's in der Nase wegen dem hohen Alkoholgehalt. Sehr detaillierte Beschreibungen diesbezüglich und noch andere Abtrennungsmethoden finden Sie im Buch "Schnapsbrennen als Hobby".

    Eintrag Nr. 2940:

    Es heißt immer, das Destillationsanlagen stets aus Kupfer zu sein haben. Wenn Ich mir jedoch die Fotogalerie ansehe, sind einige Anlagen mit edelstahl- oder Alukessel dabei. Was Ist das Besondere an Kupfer? hängt es nur mit der Wärmeleitfähigkeit zusammen?

    brenoli, Sachsen
    26.Aug.2007 23:13:23


      Hauptsächlich aus traditionellen Gründen, auch wegen der von Ihnen erwähnten sehr guten Wärmeleitfähigkeit und weil metallisches Kupfer Cyanide katalytisch abbauen kann (dieser Effekt wird von den Kupfer-Befürwortern jedoch meist weit überschätzt).

    Eintrag Nr. 2939:

    Lieber Herr Schmickl,
    vor zwei Jahren habe ich Ihnen in Frage 2110 das Problem eines extrem vorlauflastigen Abfindungsbrands aus Mirabellen geschildert. Inzwischen habe ich mit Ihrer Brennanlage gute Erfahrungen gesammelt, leckere Brände erzeugt und sogar den "Uhu"-Brand von damals gerettet. Nach der Abtrennung des Vorlaufs habe ich das Destillat mit hausgemachtem Bittermandelaroma "behandelt". Dazu habe ich Aprikosenkerne geknackt und die darin enthaltenen Mandeln in 60%igem ALkohol eingelegt. Das ergibt ein tolles natürliches Aromakonzentrat, dass die ewige Frage nach Anzahl ganzer oder zerkleinerter Kerne beim Brennen obsolet macht.
    Nun bin ich dabei nach Versuch und Irrtum nach einer im Internet aufgeschnappten Idee vorgegangen und Pfirsichkerne habe ich genommen, weil mir die Mirabellenkerne einfach zu klein waren. Meine Frage ist nun, ob Sie hierfür ein "richtiges Rezept" parat haben. Wie beurteilen Sie diese Methode grundsätzlich: was spricht dagegen, dass das nicht jeder so macht? Welche Art von Bittermandeln man nimmt, müsste doch egal sein, oder?


    hans-guckt-in-die-luft, Deutschland, Saarland
    26.Aug.2007 16:21:14


      Um dies zu beurteilen fehlt mir leider die Erfahrung. Ich persönlich würde von dieser Methode abraten, da sich im Inneren der Steine (Kerne) Amygdalin befindet, welches zu Blausäure abgebaut wird (hochgradig giftig). Natürlich könnte es aber sein, dass bei der inneren-Mandel-Ansatz-Methode diese Substanz nicht vom Alkohol gelöst wird. Aber, wie bereits geschrieben, entzieht sich dies meiner Kenntnis.

    <<< Seite 296 anzeigen Seite 294 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl