Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2868:

    Hallo Frau Dr. Malle,
    hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich bin gerade abei einen Weinbrand herzustellen, jetzt hab ich mir anstelle eines Eichenfasses ein Fass aus Kastanienholz gekauft.
    Gibt es beim Geschmack erhebliche Unterschiede zum Eichenfass und wenn ja, inwiefern?
    Sollte man für die Lagerung unbehandelte oder Parafinierte Fässer verwenden?
    Mit bestem Dank im Vornherein für Ihre Antwort verbleibe ich mit freundliche Grüßen:
    Plaickner M.


    plaickner m, Südtirol
    10.Jun.2007 22:34:00


      ad 1) Ja, es gibt einen gewissen geschmacklichen Unterschied.
      ad 2) Unbehandelt, da der hochprozentige Alkohol Beschichtungen auflösen kann.

    Eintrag Nr. 2867:

    Möchte Williamsbirne in die Flasche wachsen lassen. Habe erfahren dass ich die Flasche mit Schwefel behandeln muss. bzw welche Tricks gibt es das es gelingt?

    Schmidler, OÖ
    07.Jun.2007 11:05:22


      Damit haben wir leider keine Erfahrungen. Haben Sie schon versucht diese Frage in den Diskussionen zu stellen?

    Eintrag Nr. 2866:

    Hallo Frau Dr. Malle,
    hallo Herr Dr. Schmickl,
    meine Frage bezieht sich auf einen Walnussschnaps.
    Welches Ergebnis ist geschmacklich besser?
    1. Grünne Walüsse in 50% Alkohol einzulegen und dann zu destillieren oder
    2. reine Walnußkerne mahlen und mit Zucker und Hefe vergären, um dann zu destillieren?
    Vielen Dank für Ihre Mühe


    Al Blindo, NNW
    06.Jun.2007 23:29:02


      Der Geschmack ist vollkommen unterschiedlich, daher stellt sich nicht die Frage schlechter oder besser. Was besser schmeckt hängt von der persönlichen Vorliebe ab.

    Eintrag Nr. 2865:

    guten tag!
    ist es gesundheitlich bedenklich, eine destille aus kupfer mittels weichlot zusammenzulöten? werden vom destillat ggfs. bestandteile aus den lötverbindungen gelöst? vielen dank für ihre antwort!


    moeps, norddeutschland
    06.Jun.2007 21:35:39


      Optimal ist das natürlich nicht. Im Diskussions-Forum finden Sie sehr viele sinnvolle Einträge und Tipps zu diesem Thema.

    Eintrag Nr. 2864:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    vor einigen Wochen fragte ich, ob es Sinn macht, die Wasser-Zucker-Maische ca. 4 Monate stehen zu lassen. Danke für die Antwort. Heute die entgegen gesetzte Frage: Gibt es eine zeitliche Grenze, bis zum Brennen? Muss ich z.B. nach ca. 10 Mon. gebrannt haben? Habe momentan wenig Zeit!!
    Danke!
    MfG
    Roland, MV


    Roland aus dem Norden, MV
    06.Jun.2007 09:34:40


      Nein, bei hochgradigen Maischen gibt es, im Unterschied zu herkömmlichen Maischen (mit geringem Alkoholgehalt), gibt keine zeitlich Grenze.

    Eintrag Nr. 2863:

    Hallo
    Als ich vor kurzem bei einem Schnapsbrenner mit ein paar Freunden eine Schnapsprobe machte,wurde uns zum Essen Schweinefleich serviert,das während des Brennvorgangs in der Maische gekocht wurde.(Apfelmaische) Das Fleisch war übrigens sehr lecker. Kann dabei nichts vom Geschmack in das Destillat kommen? Der Brenner sagte er würde das immer so machen!?


    Walter, Deutschland-Saarland
    04.Jun.2007 23:43:01


      Natürlich beeinflusst diese Methode den Geschmack vom Schnaps. So wie Sie es auch beschreiben, wird dies jedoch hauptsächlich wegen der Aromatisierung des Fleisches und nicht so sehr des Schnapses gemacht.

    Eintrag Nr. 2862:

    Guten Tag Herr Schmickl,
    durch einen Freund in Sizilien hätte ich die Möglichkeit, Kaktusfeigen zu brennen. Wissen Sie, ob das ein lohnenswertes Ausgangsprodukt ist? Was wäre ggf. hinsichtlich des Einmaischens zu beachten? Vielen Dank im Voraus. Tolle Website übrigens, auch wegen des Forums.


    Doc, Niedersachsen
    04.Jun.2007 14:59:54


      Frische Feigen einzumaischen lohnt sich schon, Sie sollten unbedingt reichlich Verflüssiger zugeben und je nach Konsistenz des Fruchtbreies bis zu einem Drittel Wasser.

    Eintrag Nr. 2861:

    Hallo Hr. Schmickl,
    Habe im letzten Jahr Holunderblütenmaische nach Rezept mit Zitronen & Orangen angesetzt.
    Meine Frage: Brennt man die Zitrusfruechte mit, oder sollte man Sie vorher besser entfernen.
    Beim letzten Versuch waren die Zirtonenaromen viel zu intensiv, sodass der Holunder nur sehr schwach aus dem Destillat hervortrat.
    Facts: Gärung mit Turbo und Früchte mit Schale, nach der Gärung ca. 3 Monate stehen gelassen und dann gebrannt.
    Danke!


    Mani, Salzburg
    26.Mai.2007 11:25:14


      Man brennt die Zitrusfrüchte mit. Sollte der Zitrusgeschmack zu intensiv sein, dann sollten Sie die Zitrusmenge bei der nächsten Maische reduzieren (ca. die Hälfte als vorher verwenden, wenn der Geschmack sehr intensiv war, dann nur ein Viertel).

    Eintrag Nr. 2860:

    Habedere
    Ist es möglich Hefen (Turbohefe) selbst weiter zu züchten.
    Vielen dank für ihre Antwort.


    Johannes, Bayern
    22.Mai.2007 17:25:41


      Dies sollte nur ein erfahrener Biochemiker machen, da es sehr leicht zu Fremdinfektionen des Hefestammes kommen kann.

    Eintrag Nr. 2859:

    hallo, ich habe eine maische seit dem 12.3.07 aus argentinischen williamsbirnen am gären. meine frage ist nun, alle 5-10 minuten kommt evtl. noch ein kleiner blubber am gärspund raus. hießt also, fast zu ende gegoren. hab im moment so ca. 16-17 %.aber was mir halt auffällt ist, daß der sogenannte fruchtkuchen sehr weich ist. wenn ich rühre kann ich nicht mehr erkennen das sich da eine obere schicht gebildet hat. die ganze masse ist ziehmlich dünn. ist es immer der fall das sich der fruchtkuchen zu boden senkt., wenn diese ausgegoren ist, oder kann es sein das eine dünnflüßige maische keinen fruchtkuchen mehr bildet. vielen dank im voraus und nochmals viel lob für diese sehr gelunge homepage.

    gubi, eifel
    15.Mai.2007 16:44:43


      Dass der Fruchtkuchen sehr dünn wird ist vollkommen in Ordnung und bei beinahe allen Maischen der Fall, sinkt er zu Boden, ist die Gärung beendet.
      Danke!

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