Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4273 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 282 anzeigen Seite 280 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 2803:

    Sehr geehrter Herr Schmickl!
    Nachdem ich nun Ihr Buch "Schnapsbrennen als Hobby" als mein Eigen nennen darf, hätte ich nun einige fragen an Sie: ad S.143: Wie kann ich eine "Brennanlage" wie Sie in Guanaja mit Küchenutensilien herstellen? Wie würde ein Bestellvorgang einer Deluxe 7,8l vonstatten gehen, wenn ich diese in Südamerika benötigen würde (es fällt mir ja wohl einmal die öUSt weg). Weiters würde mich interessieren, was ich alles mit diesem Angebot machen kann, dh welche zusätzlichen Gerätschaften würde ich noch benötigen?
    Beste Grüße in meine Heimat
    Michael


    Mag. Michael Asanger, Südamerika
    23.Feb.2007 20:30:56


      Brennanlage Guanaja: aus zollrechtlichen Gründen (Alkoholmonopol) dürfen wir die Beschreibung nicht angeben. Ähnliche Anlagen finden Sie in der Fotogalerie: Anlage 13, 64, 69 und 90
      Bezüglich einer eventuellen Bestellung bitten wir Sie per e-Mail mit uns Kontakt aufzunehmen.

    Eintrag Nr. 2802:

    Hallo Herr Schmickl!
    Bringt es Vorteile, wenn ich die Kartoffeln vor dem einmaischen in die Gefriertruhe lege? Wieviel kg Kartoffel brauche ich, und brauche ich noch Amylase für ca. 30l Maische?


    juno, S
    23.Feb.2007 11:04:05


      Damit Kartoffeln überhaupt vergoren werden können, muss die Stärke vorher in Zucker umgewandelt werden. Bei der "Gefriertruhen-Methode" wird zumindest ein (geringer) Teil der Stärke in Zucker abgebaut. Viel besser und effektiver ist es jedoch, stattdessen das Enzym Amylase zu verwenden, da die Umwandlung in diesem Fall nahezu vollständig erfolgt. Da es für den Stärkeabbau verschiedenste Produkte gibt, kann hier keine pauschale Angabe gemacht werden. Befolgen Sie daher am besten die Anleitungen auf dem Beipackzettel.

    Eintrag Nr. 2801:

    Guten Tag Herr Schmickl
    Ich habe wie in Ihrem Buch beschrieben eine Zuckermaische (20ltr.mit 6,4kg Zucker) u. eine Schlehenmaische (10ltr.) vor ca.2 Wochen angesetzt. Bei beiden Maischen habe ich Zucker (und bei der Schlehe Verflüssiger) zugegeben, den pH-Wert mit Biogen-M eingestellt und die richtige Menge Turbohefe zugegeben. Gärtemperatur 22°C. Die Zuckermenge bei der Schlehenmaische habe ich am ersten, am dritten und am sechsten Tag zugegeben. In der ersten Woche haben beide Maischen sehr stark gegärt (Blubbern am Gärspund). In der zweiten Woche war die Gärung beendet. Die Schlehenmaische hat einen Alkoholgehalt von 14% u. die Zuckermaische von 11%. Der Fruchtkuchen der Schlehenmaische schwimmt auch noch oben und es schäumt beim aufschütteln noch stark. Beide Maischen hätten doch nach Ihren Angaben einen Alkoholgehalt von min.20% erreichen müssen. Was habe ich verkehrt gemacht und was kann ich noch machen um noch auf 20% zu kommen? (Gärstarter und Zuckerzugabe?)


    Stefan, Niedersachsen
    22.Feb.2007 17:24:07


      Im Buch steht auch, dass die Gärung im Lauf der Zeit immer langsamer wird. Sie ist daher erst zu Ende, wenn es beim Umrühren nicht mehr schäumt, der Fruchtkuchen zu Boden gesunken ist und kein stechender Geruch (Kohlensäure) mehr auftritt. Wie ebenfalls beschrieben, dauert die vollständige Gärung je nach Temperatur zumindest ca. 4-6 Wochen. Sie sollten schon noch Geduld haben!

    Eintrag Nr. 2800:

    Ich möchte gern mal einen Calvados selber machen. Am Straßenrand stehen Bäume genug und es dauert mich um die Früchte, denn keiner will sie. Wie ich die Apfelmaische mache weiß ich. Ich möchte dann nach dem brennen eine echte Faßlagerung machen. nun meine Frage(n):
    Bei einer Faßlagerung müssen min. 60% Alc. sein? Kann ich das Destillat trennen, d.h. alles was über 60% gleich ins Faß und alles was unter 60% ist ohne verdünnen noch einmal brennen, doch nun als Apfelgeist und dann Faßlagern?


    juno, S
    22.Feb.2007 16:44:37


      Ja, 60% für die Fasslagerung sind in Ordnung. Nein, das Destillat sollten Sie keinesfalls trennen. Das Bukett eines Brandes setzt sich aus sehr vielen unterschiedlichen Aromastoffen zusammen, welche während der Destillation nicht alle gleichzeitig und im selben Verhältnis herauskommen. Wann welche Geschmackskomponente auftritt hängt vom momentanen Alkoholgehalt und somit von der Dampftemperatur bzw. von der Destillationsdauer ab. Nur die gesamte Edelbrandfraktion ergibt auch das optimale Bukett. Sie sollten nur geschmacklich einwandfreie Destillate im Fass lagern.

    Eintrag Nr. 2799:

    Hallo Herr Dr. Schmickl
    Vielen Dank für die Antwort in Bezug auf Biertreberbrand. Nun habe ich noch eine zweite Frage: Ich möchte ca. 10 Liter Bier brennen. Welche Variante empfehlen Sie:
    1. die 10 Liter in zwei Tranchen (2x5 Lt) brennen und den daraus erhaltenen Brand, der keine 40 % hat, ein zweites Mal brennen?
    od.
    2. 5 Liter Bier brennen, die zweiten 5 Liter mit dem Brand der ersten Tranche mischen und dann brennen?
    Was ist der Unterschied (Geschmack oder nur in der Verdünnung)?
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Gruss aus der Schweiz
    mooni


    mooni, Schweiz
    21.Feb.2007 16:33:37


      Variante 2 ist geschmacklich sicher besser, da Sie so nicht alles zur Gänze zweimal destillieren müssen.

    Eintrag Nr. 2798:

    Ich möchte wissen, welche Bedeutung der Hefesorte beim Einmaischen hat. Genügt vielleicht der viel billigere Backhefe, oder sollte man unbedingt die teueren Weinhefen und Turbohefen nehmen?
    Wenn ja, was ist der Unterschied?
    Danke


    ein Ungar, Ungarn
    21.Feb.2007 12:34:52


      Backhefe ist zum Backen geeignet und nicht so sehr zum Gären. Es sollte schon eine Wein-, Brenn- oder Turbohefe sein. Unterschied: die Hefen sind auf andere "Endprodukte" spezialisiert. Was sich z.B. auf die unterschiedliche Alkoholresistenz auswirkt. So stirbt Backhefe bei einem viel geringeren Alkoholgehalt ab als die anderen Hefen, außerdem treten Fehlgärungen leichter auf.

    Eintrag Nr. 2797:

    Hallo Doktor
    Ich verstehe immer noch nicht so richtig die kalibrierung des Thermometers. Wasser destiliert bei mir bei 97,5°. Meine Schlehenmaische destilliere ich ab 80°C auf meinem Therm. Ab 91° beginnt für mich der Nachlauf. Ist das korrekt so, oder muß ich eher aufhören und später anfangen. Das Ergebnis ist immer ein Brand von 60% Vol. und schmeckt saugut. (verdünnt natürlich)


    silberfuchs, Bayern
    17.Feb.2007 17:39:46


      Ihre Temperatur-Angaben sind alle korrekt (auch beim Wasser), auch der Alkoholgehalt ist OK, wie Sie am "sauguten" Ergebnis ja bereits bemerkt haben. Wohl bekomm's!

    Eintrag Nr. 2796:

    Habe eine 100 Liter Brennanlage und möchte diese nun mit einem Dephlegmator ergänzen. Wie kann ich den erforderlichen Röhrendurchmesser und die Höhe feststellen? Weiters wäre die Berechnung des Kühlwasservolumens interessant.

    SCHMIDT Werner, Burgenland
    14.Feb.2007 13:27:43


      Hierbei kann Ihnen sicher Ihr Anlagenverkäufer behilflich sein, da diese Parameter sehr stark von der Konstruktion der Anlage (Helmform, Steigrohr, eventuell vorhandene Verstärkerkolonnen o.ä.) abhängen.

    Eintrag Nr. 2795:

    Ich habe eine Anlage Destille "Deluxe" geschenkt bekommen. Zwei Sachen sind mit unklar.
    1. Was ist der Anbrennschutz. Ist es der Aromakorb ohne lange Beine?
    2. Zwischen dem Brenner und dem Kesselboden ist eine Zwischenhalterung. Ist dies nur die Brennerhalterung für die kleineren Kessel?


    UB, ??
    13.Feb.2007 20:14:59


      ad 1: korrekt
      ad 2: Ja, diese Halterung ist für den Brenner, wenn man den 2 oder 3,8 Liter Topf benutzt. Beim 7,8er Topf steht der Brenner direkt auf dem Holzbrett.

    Eintrag Nr. 2794:

    Guten Tag Herr Dr. Schmickl!
    Habe meinen eigenen Weinkeller und die meiner Freunde auf "überlagerte Weine" durchforstet. Also Weine, die seit Jahren in Kellern liegen und zum trinken längst ungeeignet sind - weil es keine "lagerfähigen" Weine sind, oder nicht richtig gelagert wurden. Spätlesen aus 1967 sind da genauso dabei wie Veltliner Selectionen aus den 70-iger Jahren. Von den alten Sektflaschen ganz zu schwiegen. Nun hab ich in kürzester Zeit an die 50 Flaschen (rot und weiß / ca. 35 Liter) gesammelt und es könnten durchaus noch mehr werden. Stichproben haben ergeben, dass sie sehr süß sind, man den Charakter noch erkennen kann, aber kein "Leben" mehr haben, oder einige wenige Trübungen. Aber allesamt nicht "schlecht" schmecken, schimmeln oder muffeln. Ich hoffe nur, dass die nicht aus einer Zeit stammen, wo Glykol eine wichtige Komponente bei der Weinerzeugung war!!!
    a) Kann man hier erneut eine Gärung starten?
    b) Kann man mit Zucker und Ihrer Turbohefe arbeiten? (aufzuckern nach den Werten Ihrer Tabellen aus Ihrem Buch?)
    c) wie kann man den Restzucker aus den alten Weinen und den Zuckergehalt nach dem aufzuckern bestimmen (Indikatorpapier? Messstreifen? Vinometer)
    d) Ist Ihre Turbohefe dazu geeigent?
    e) Habe durch Zufall einen Rest Bayanushefe erhalten die bis zu 15vol% arbeiten soll. Wäre die auch geeignet?
    f) Was wäre Ihr Tipp? Was sollte man daraus am besten machen? (Weinbrand / Aromakorb?).
    lg
    we, oö


    we, oö
    11.Feb.2007 17:11:50


      ad a: kann man schon, ist aber nicht sinnvoll, da es keinen besseren Geschmack ergeben wird. Verwenden Sie die Weine doch als Grundlage für Geiste.
      ad b: ja, das ist möglich.
      ad c: Da Alkohol ebenfalls enthalten ist, ist die Restzuckerbestimmung mit "einfachen" Geräten wie Oechslewaage oder Refraktometer leider nicht sinnvoll, da bei diesen Zuckerbestimmungen der Alkohol stört. Es gibt zwar Indikatorstreifen zur Messung des Blutzuckers, allerdings wird hier Glucose, nicht Fructose, gemessen, außerden stört auch hier Alkohol. Grob abschätzen können Sie den Restzucker, wenn Sie den auf der Flasche angegebenen Alkoholgehalt von 13 abziehen und die Differenz (%vol) dann in den "Zucker-Alkohol-Rechner" eingeben und sich über diesen Umweg den Restzuckergehalt ausrechnen.
      ad d: Ja
      ad e: Nein, dazu ist der Alkoholgehalt der Weine wahrschienlich bereits zu hoch
      ad f: Wie bereits geschrieben, am besten direkt aus den Weinen Geiste herstellen (Schwefelige Säure austreiben nicht vergessen). Im Buch sind viele Rezepte dazu angegeben.

    <<< Seite 282 anzeigen Seite 280 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl