Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2778:

    Meine Wiliamsbirne Maische hat einen leichten Essigstich soll ich ihn brenne ???

    Eisi, Straden
    03.Feb.2007 11:37:47


      Essigstich können Sie nicht mehr entfernen.

    Eintrag Nr. 2777:

    Hallo, Herr Dr. Schmickl,
    habe in Ihrem Kurs im Juli 2006 ein Ebulliometer kennen gelernt und dessen Funktion, aufgrund der Dampftemperatur die Alkoholgrade am Thermometer abzulesen. Habe so ein Gerät (nach Vidal-Malligand) durch Zufall erworben, weiss jedoch nicht, wie es zu bedienen ist. Z.B.: wo wird die alkoholische Mischung eingefüllt (oben? - unten?) und wieviel ccm? Da Sie das gleiche Gerät besitzen: haben Sie eine Gebrauchsanleitung, die Sie mir zur Verfügung stellen können? Bzw. können Sie mir beantworten, wie ich an eine Gebrauchsanleitung komme? Die Internet-Recherche gab dazu nicht viel her. Danke für Antwort und freundliche Grüße - auch an Ihre Frau - aus Frankfurt am Main - Manfred


    manfred s., Hessen
    02.Feb.2007 16:57:19


      Nein, wir haben kein Ebulliometer Ihrer Bauart, daher weiß ich leider auch nicht wie Sie Ihr Gerät richtig bedienen sollten. Das kann jedoch nicht so schwierig sein. Die eingefüllte Meßflüssigkeit muss jedenfalls kochen. Verwenden Sie doch Wein aus dem Supermarkt um das Gerät zu testen, dadurch wissen Sie zumindest welcher Alkoholgehalt angezeigt werden soll.

    Eintrag Nr. 2776:

    Hallo,
    Kann ich meine turbo-hefe im Froster lagern?


    cirrus, Franken
    01.Feb.2007 10:26:54


      Sie meinen Tiefkühler? Ja, das geht, muss aber nicht sein. Einfach luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

    Eintrag Nr. 2775:

    Hallo Herr Schmickl,
    1. Kann ich für eine Kartoffelmaische auch geschwefelte Kartoffeln verwenden, bzw Knödelhilfe damit die geriebenen Kartoffeln nicht schwarz werden?
    2.wieviel Amylase bzw. Malz braucht man um ca. 20 kg Kartoffeln zu fermentieren?


    cirrus, Franken
    01.Feb.2007 10:10:15


      ad 1) nein
      ad 2) das hängt von jeweiligen Produkt ab, siehe Packungsbeilage. Viele Einträge bezüglich Malz finden Sie auch unter den Rezepten (Suchfunktion benutzen).

    Eintrag Nr. 2774:

    hallo. weiss jemand, wie man mit dem rest der biermaische - also nachdem das bier gefiltert worden ist - noch den letzten rest uas der maische brennen kann. es handelt sich ja um eine reine roggen-hopfen-maische. damit muss man doch was machen können. bekomme ich damit einen bierschnaps oder muss ich dazu reines bier nehmen?

    grimi, baden
    31.Jan.2007 19:09:18


      Das ergibt den sogenannten Hefebrand oder Bierhefebrand. Schmeckt zwar nicht so wie ein Brand aus reinem Bier (wegen dem hohen Hefeanteil der Schlempe), geht aber prinzipiell.

    Eintrag Nr. 2773:

    Hallo,
    kann man zum verdünnen des Destillates bidestilliertes Wasser verwenden?
    Beste Grüße


    Zackzick, Mitte
    31.Jan.2007 16:10:05


      Ja, ist jedoch nicht notwendig. Wichtig ist nur, dass das verwendete Wasser kalkfrei ist. Entmineralisiertes Wasser (das sogenannte "destillierte Wasser" aus dem Supermarkt) geht also genau so gut.

    Eintrag Nr. 2772:

    Baue grad eine (meine erste) Destille es ist eine Reflux. die Rohre und den kühler hab ich aus Kupferwasserleitungen gelötet. als Kessel dachte ich an eine alte Milchkanne. Nur sind Edelstahlmilchkannen scheinbar seltener als ich dachte, und wenn ich denn mal eine finde (egal ob neu oder gebraucht) ist sie unbezahlbar. Alu-Kannen allerdings krich ich nachgeschmissen. wenn ich eine alu kanne Galvanisch verkupfer, funktionirt das denn genau so gut? oder gibt es andere günstige Kesselalternativen?
    MFG


    Burghard, Lippe
    31.Jan.2007 11:16:38


      Ja, das funktioniert, Sie können die Alu-Kanne jedoch auch direkt verwenden.

    Eintrag Nr. 2771:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich suche Ihre Seite öfter auf weil ich den integrierten Zucker Alkohol Rechner schätze. Den Rechner für die Alkoholverdünnung ebenfalls. Diesen besonders für die Likörherstellung. Bin hobbymäßig im größeren Rahmen mit Fruchtweinen Apfelmost ect.beschäftigt. Die Likörbereitung ist jetzt in den Wintermonaten besonders dran. Frage:
    1. kann man diese Software bei ihnen beziehen?
    2. Können Sie eine Bezugsquelle nennen?
    Herzlichen Dank
    Joachim Weller


    Joachim Weller, Deutschland Baden-Württemberg
    30.Jan.2007 23:39:27


      Beide Applikationen wurden im PHP von uns selbst ausprogrammiert, diese Programmiersprache eignet sich nur für die Darstellung von interaktiven Webseiten. Sie können diese "Software" also nirgends beziehen, nur online verwenden. Die Grundlagen für beide Berechnungen finden Sie im Buch "Schnapsbrennen als Hobby".

    Eintrag Nr. 2770:

    Guten Tag, Herr Dr. Schmickl,
    ich habe mir einen Gaerspund aus einem PVC-Schlauch gebastelt, dessen Ende ich ein Stueck weit in die Oeffnung meines Gaerfasses eingeseteckt habe. Das andere Ende habe ich einfach in einen Wassereimer getaucht. Es blubbert wunderbar, aber nun meine Bedenken:
    Koennen die gesundheitsschaedlichen Weichmacher in dem PVC-Schlauch durch die (hochprozentige) Maische herausgeloest werden ?
    Besten Dank fuer Ihren Rat,
    Grazius


    Grazius, SSW
    23.Jan.2007 16:00:00


      Ihrer Beschreibung ist zu entnehmen, dass der Schlauch mit der Maische nicht direkt in Kontakt kommt. Dann bestehen keine Bedenken.

    Eintrag Nr. 2769:

    Hallo,
    als Anfänger mit einer Reflux habe ich nach den ersten Brennversuchen u.a. folgende Fragen:
    1. Ich habe immer wieder Probleme mit dem Anbrennen der Maische (Zwetschge). Mittlerweile fange ich das Destillat nach und nach in getrennten Behältern auf, um nicht den gesamten Brand verwerfen zu müssen (Reinigung mit Aktivkohle und nochmaliges Brennen). Zu dem gelieferten Anbrennschutz (dieser ist aufgefaltet 29 cm breit, das Fass jedoch mind. 30 cm) habe ich mir dünnmaschiges Edelstahlgitter besorgt und unter und über den Anbrennschutz in den Kessel gelegt. Es ist zwar etwas besser, aber ein bißchen brennt immer noch an. Auch bei der Brenntemperatur fahre ich fast ausschließlich auf der kleinsten Einstellung (es handelt sich um einen Hockerkocher 40x40cmm, 544g/h bei 7,5 kw; er hat insgesamt 7 x 20 kleine kreisförmig angeordnete Flammen). Als erstes fülle ich immer die flüssige Maische ein und dann erst die festeren Bestandteile. Was kann ich noch machen, um Anbrennen zu vermeiden? Hilft evtl noch ein Leinenbeutel für die festeren Bestandteile?
    2. Wie ist das mit der Temperatur? Zwischen Vor- und Mittellauf klappt es recht gut abzutrennen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich es überhaupt schon bis zum Nachlauf geschafft habe. Ich brenne mit Vorlage und bisher hatte das Destillat in der Vorlage noch nicht annähernd 50 %. Meistens habe ich schon bei 60 - 65 % abgeschaltet, weil die Temperatur schon auf 93 Grad war. Soll man bei 91 Grad oder sogar früher aufhören, egal wie hoch der Alkoholgehalt in der Vorlage ist oder sollte man solange - egal welche Temperatur erreicht wird - weiterbrennen, bis das Destillat in der Vorlage 50 % hat? Die Destillation eines Brandes hat dennoch bisher immer mind. 10 Stunden gedauert. Ist das normal? Hängt damit vielleicht auch das Anbrennen zusammen?


    Zackzick, Mitte
    23.Jan.2007 15:23:33


      ad 1: Sie sollten sich einen neuen Anbrennschutz bauen, der den gesamten Kessel ausfüllt. Leinenbeutel ist keine schlechte Idee.
      ad 2: Refluxanlagen haben einen anderen Temperaturverlauf als Potstills. Im Gegensatz zur Potstill bilden sich Stufen, an denen Sie deutlich erkennen können, wo Vor- bzw. Mittellauf zu Ende sind. Wie deutlich diese Stufen ausgebildet sind, hängt von der Trennleistung der verwendeten Kolonne ab. Je höher bzw. je mehr theoretische Böden, desto deutlicher die Stufen. Daher kann man hier auch keine pauschalen Angaben machen, da dies bei jeder Reflux anders ist. Machen Sie doch einen Testbrand, wobei Sie die Temperatur gegen die Zeit bzw. Durchflussmenge grafisch auftragen, dann sollten Sie die Stufen erkennen.
      ad 3) Das Anbrennen hat nichts mit der Brenndauer zu tun. Wielange eine Destillation (sinnvollerweise) dauern sollte, hängt von der Menge des Kesselinhalts ab.

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