Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2837:

    sehr geehrter hr dr schmickl,
    wir planen heuer himbeeren einzumaischen und würden gerne ihre meinung hören-
    sind himbeeren für hochprozentige maische geeignet oder wird unter umständen ein "bittergeschmack" frei.
    ps: unser marillenschnaps, den wir nach einem seminar bei ihnen ausprobiert haben, erfreut sich größter beliebtheit.
    mfg
    toni


    Toni, NÖ
    15.Apr.2007 21:24:57


      Nein, das ist kein Problem, funktioniert hervorragend.
      Super, das freut uns!

    Eintrag Nr. 2836:

    Hallo!
    Wir wollen Wodka herstellen und haben dazu eine Maische aus Weizen, Weizenmalz und Vodkahefe (nach Rezept) angesetzt. Das einzige Problem war, dass wir aufgrund der großen Behälter und schlechter Ausstattung Weizen und Malz nicht bis 75°C erhitzen konnten. Wir haben es lediglich auf etwa 60°C geschafft, konnten diese aber gut halten. Bei der Gärung selbst hat sich die Maische nicht erwärmt, was uns schon ein bisschen komisch vorkam. Beim Öffnen der Gärbehälter ist uns ein sehr starker Geruch entgegengekommen. Wir vermuten, dass sich bei der Gärung Buttersäure gebildet hat, das würde den Geruch erklären. Der Siedepunkt beim Destillieren lag bei 101°C und nicht wie erwartet bei etw 96 °C (Buttersäure hat 164°C)...was den Verdacht bestätigt.. Kann die Buttersäurebildung auf die zu niedrige Temperatur beim Ansetzen der Maische zurückgeführt werden? Ist es möglich, dass die Buttersäure beim Destillieren als flüchtiger Bestandteil mit in das Destillat übergeht oder kann man das durch den hohen Siedepunkt ausschließen? Da Buttersäure nur schwach ätzend ist, frage ich mich auch, ob das überhaupt gefährlich ist.
    Vielen Dank schonmal im Voraus,
    Merle


    Merle, Hamburg
    13.Apr.2007 10:47:12


      Sollte sich tatsächlich Buttersäure gebildet haben, stinkt das Fass wie Schweißfüße oder uralte Socken nur viel viel intensiver. In diesem Fall hatten Sie eine Fehlgärung, da sich diese Säure sonst nicht bilden würde. Da durch die unerwünschten Mikroorganismen nicht nur Buttersäure sondern auch eine Reihe anderer, z.T. sehr giftige Substanzen entstehen können, würde ich in Ihrem Fall alles wegschütten und einen neuen Versuch starten, aber diesmal in kleinerer Menge, falls es wieder nicht funktioniert.
      Siedepunkt 101°C? Da haben Sie falsch gemessen. Bezüglich Dampftemperaturen beim Brennen und Einmaischen stärkehältiger Produkte lesen Sie am besten im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" nach.

    Eintrag Nr. 2835:

    Hi Dr. Schmickl,
    meine erste Turbomaische ist fertig, und an sich bin ich viel zu neugierig um sie vier Monate stehen zu lassen.
    Ich frage mich, ob es für die Geistherstellung ein Nachteil ist, schon jetzt zu brennen (und dann mit 12%vol den Geist zu machen), da man
    dazu ja auch z.B. billigen Wein nehmen kann.
    Oder sollte ich doch besser abwarten?
    Vielen Dank!!
    PTR


    ptr, Rhein-Ruhr
    11.Apr.2007 12:07:43


      Wird zu früh gebrannt, hat der Alkohol oft einen leichten Hefegeschmack. Bei der Geistherstellung ist dies jedoch kein Problem, da er zuerst ohnehin verdünnt wird und der Dampf anschließend mit Aromastoffen aus den diversen Zutaten in Berührung kommt. Das Stehenlassen ist nur dann unbedingt erforderlich, wenn man geschmacklosen Alkohol erzeugen möchte.

    Eintrag Nr. 2834:

    Hallo,
    ich würde gerne einen Spargelgeist ansetzen, muss ich dafür den Spargel schälen oder geht es auch ungeschält, wenn ja was ist besser? Und wenn ich später einen oder zwei Spargel in die Flasche stellen möchte, muss ich die dann schälen? Muss man sonst noch etwas beachten?
    schonmal Vielen Dank!
    Gruß
    Heiko


    Heiko, Pfalz
    09.Apr.2007 22:59:54


      Ja, schälen Sie den Spargel. Bei Spargel funktionieren alle drei Methoden: einmaischen, ansetzen und zu Geist verarbeiten.

    Eintrag Nr. 2833:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    soll der aus Wasser, Zucker und Turbohefe hergestellte Alkohol erst gebrannt werden um ihn dann in einem zweiten Brennvorgang (nach Verdünnung auf Weinstärke) zu einem Geist zu verarbeiten? Oder kann dies direkt im ersten Gang erfolgen?
    Vielen Dank


    Oliver, Österreich
    05.Apr.2007 00:46:25


      Sie können die geschmacklose Maische direkt zu Geist verarbeiten. Bei 20% in der Maische diese vorher mit Leitungswasser auf ca. 11-14% verdünnen.

    Eintrag Nr. 2832:

    Hallo,
    ich habe ein Alkoholometer zur bestimmung des Alkoholgehalts einer Flüssigkeit. Meine Frage: wie benutze ich das überhaupt? Zur verfügung steht mit das Alkoholometer und ein passender Glaszylinder. Gibt es vielleicht eine Anleitung?
    MfG: Dennis


    Dennis, RLP
    03.Apr.2007 14:06:47


      Ein Alkoholometer kann nur für reine Destillate, ohne gelöste Feststoffe, verwendet werden. Das Gerät in den Zylinder geben, mit Alkohol auffüllen bis es schwimmt, die Flüssigkeitsoberfläche gibt den Alkoholgehalt bei 20°C an. Die Temperaturkorrektur können Sie am Thermometer im unteren Teil des Alkoholometers ablesen (falls vorhanden). Mehr Infos, Fotos, eine detaillierte Beschreibung und einige Beispiele finden Sie im Buch "Schnapsbrennen als Hobby".

    Eintrag Nr. 2831:

    In meinem Trester haben sich nach 9-montiger Lagerung obenaufschwimmend einige türkisfarbene Kristalle gebildet. Es sieht aus wie Weinstein und lässt sich zwischen den Fingern leicht zerreiben. Ansonsten ist das Destillat klar und wohlriechend und schmeckend. Ist das schädlich?
    Ich brenne sein 3 Jahren mit der Schmickl'schen Anlage und habe bislang keine Probleme gehabt. Beim Brennen habe ich nur wenige Traubenkerne und Schalen in der Maische belassen, danach das Destillat mit Mineralwasser (Badoit) auf 41Vol% verdünnt. Danke im Voraus für die Antwort!


    peter, elsass
    03.Apr.2007 08:51:21


      Das stammt wahrscheinlich vom Mineralwasser, da Mineralien (Salze) in Alkohol sehr schlecht löslich sind. Es genügt das Destillat zu filtrieren.

    Eintrag Nr. 2830:

    Möchte gerne einen Brennkessel mit Wasserbad selbst bauen und habe mir deshalb schon mehrere Kessel als Muster angesehen. Bei einigen habe ich bei den Wasserbad-Armaturen neben Überdruckventil und Füllstutzen auch ein Unterdruckventil gesehen. Braucht man das unbedingt, wenn ja zu welchem Zweck? Danke im Voraus für die Auskunft!
    h.p.


    h.p., wien
    01.Apr.2007 21:46:52


      Das ist notwendig, wenn der Druck im Inneren des Mantels plötzlich rapide abnimmt, z.B. während der Eindüsung von Kaltwasser um die Manteltemperatur schnell zu reduzieren. Ohne die Möglichkeit einer Kaltwassereindüsung ist ein Unterdruckventil nicht erforderlich.

    Eintrag Nr. 2829:

    Hallo, Drs. Schmickl,
    Ich habe noch eine Beerenmaische von 2006 und je eine Apfel- und Beerenmaische von 2005. Alle Maischen sind gut verschlossen und riechen gut.
    Je ca. 25 ltr. Kann ich diese noch für Brennzwecke verwenden ? Gibt es dabei etwas zu beachten ?
    Danke für Ihre Antwort.
    Liebe Grüße aus Ostfriesland


    Würb, Ostfriesland
    30.Mär.2007 18:11:25


      Sofern es hochgradige Maischen sind bzw. die Maischen haltbar gemacht wurden, können Sie diese schon brennen. Andernfalls auch, dann werden Sie allerdings einen Nebengeruch/-geschmack so ähnlich wie "modriger Keller" nicht vermeiden können.

    Eintrag Nr. 2828:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich möchte demnächst einen Angesetzten machen. In ihrem Buch empfehlen sie ja dazu große Einmachgläser zu verwenden und diese dann ab und zu zu schütteln. Jetzt ist es doch aber so dass die Einmachgläser eine Gummidichtung haben welche mit dem Alkohol beim Schütteln in Berührung kommen. Könnte sich dadurch nicht der Weichmacher rauslösen und ins Destillat übergehen?
    Gruß Alex


    Alexander, Franken
    27.Mär.2007 12:46:05


      Solange Sie die Ansatzgefäße nicht kopfüber lagern, ist die Gummidichtung kein Problem.

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