Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2654:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    zunächst einmal vielen Dank für die Aufklärung durch Ihr Buch. Hat mir sehr geholfen.
    Nun zu meinen Fragen:
    1. Ich habe eine Zuckermaische angesetzt und möchte diese ca 4 Monate stehen lassen, bevor ich sie brenne. Soll ich die Maische von der Hefe ziehen wie beim Wein, oder mit der Hefe stehen lassen wie bei herkömmlichen Fruchtmaischen ?
    2. Im Handel werden speiell für Turbomaischen Mittel zum Klären der Maische angeboten. Machen die Sinn?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen im voraus.
    Gruß
    A L


    A L, NRW, Deutschland
    25.Okt.2006 11:43:59


      Danke, freut uns!
      ad 1: Einfach so stehen lassen.
      ad 2: Nicht notwendig, wenn die Maische nicht gleich nach Gärende gebrannt wird.

    Eintrag Nr. 2653:

    Guten Tag Herr Dr. Schmickl,
    ihr Buch ist einmalig, diese Seite ist einmalig und endlich konnte ich meine selbstgebaute Anlage ausprobieren. Allerdings bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Die Anlage besteht aus einem 8-l-Kessel mit Deckel. Auf dem Deckel befindet sich ein 42mm 90-Grad-Bogen (ca. 7 cm hoch). An der höchsten Stelle das Thermometer. Der Durchmesser von 42 mm verjüngt sich, leicht nach unten abfallend, zweimal auf letztendlich 22 mm. Dieses Rohr führt dann zu einem Liebigkühler - alles aus Kupfer. Funktioniert auch alles prima. Allerdings bin ich mit der Ausbeute nicht zufrieden. 5 l Wein mit 9,5 Vol% ergaben bis 92 Grad destilliert nur 230 ml Destillat mit 58 Vol% (viel zu hoch). Wieviel wäre ideal? Was kann an meiner Anlage falsch sein?
    Eine Probedestillation mit Wasser war ok. (98 Grad) - Thermometer also i. O.
    Ich freue mich schon jetzt auf Ihre Antwort!


    Hobbybrenner, Deutschland
    24.Okt.2006 23:12:19


      Danke! Sie sollten im Destillat ca. 43-45%vol erreichen. Wahrscheinlich messen Sie die Temperatur nicht am höchsten Punkt, wo der ungekühlte Dampf noch hinkommt. Dies ist mitten im Steigrohr, auf der Höhe der Unterkante des Geistrohres.

    Eintrag Nr. 2652:

    ich da habe da gerade so eine idee die alle freunde vom guten geist endzücken könnte! also! bei meinen heimlichen versuchen maische zu veredeln ist es mir immer wieder vorgekommen das mir das ganze angebrannt ist! in meiner anlage (50l bierfass mit aufgeschweißtem dampfkochtopf)ist es nicht so einfach einen richtig guten anbrennschutz an bzw "rein" zubringen. es ist eine schlimme arbeit alles abzukriegen,auch unter zuhilfenahme von spültaps oder zahnprotesenreiniger, alles sehr mühselig!!! nun, möchte ich dankbarkeit erweisen für die vielen guten tips und das fachwissen was ich hier gefunden und erlernt habe.
    also! wenn man zuerst einen abstandhalter (stahlschwämme oder ähnliches) auf den kesselboden legt und die maische durch ein leinentuch oder einen kissenbezug in den leeren kessel füllt so das der flüssige teil in die blase abgefiltert wird und die feststoffe im dann anschließen zugebundenen leintuch bleiben kann doch nichts mehr passieren!! ich könnte mir auch vorstellen das ein haken unten am aromakorb oder an der kesselwand angebracht den abstandhalter im kessel überflüssig machen! wenn meine idee gehör und nutzen bei unserer edlen fraktion findet würde es mich sehr freuen!


    ginsterbrenner, tiefste eifel
    23.Okt.2006 22:42:46


      Wenn ich Sie richtig verstanden habe, entspricht das in etwa unserem Anbrennschutz, über das Sie ein Tuch legen, bevor Sie die Maische einfüllen. Selbstverständlich funktioniert das. Sehr gut sogar.

    Eintrag Nr. 2651:

    Hallo Herr Doktor Schmickl,
    gären natürlich vergärende Maischen weniger als "beschleunigte"?
    Meine natürlich gärende Maische blubbert so fröhlich locker dahin ( bei geöffnetem Gärfass erkennbar ). Im Gärspund ist keine Bläschenbildung erkennbar! Kann dies an einem recht langsamen, natürlichen Gärprozess liegen?
    Habe die Maische (ca. 220l vor 9 Tagen angesetzt) bisher mit 2x10kg Zucker vermischt. Der PH Wert liegt bei 3,5; Temp. bei 18°C; alles andere wie Süße, Fruchkuchen ist in bester Ordnung.
    Dummerweise kann ich noch nicht den Alkoholgehlt mittels Vinometer messen...
    Die besten Grüße
    Stranzi


    Stranzi, NRW
    23.Okt.2006 20:54:11


      Eine Hefezugabe führt nicht zu einer Gärbeschleunigung, die Geschwindigkeit hängt von der Temperatur ab. Scheint alles in Ordnung zu sein.

    Eintrag Nr. 2650:

    Hallo
    Ich habe Maische aus Weinbeeren angesetzt. Habe noch 50 Liter Apfelschnaps, den ich zur Maische beimischen will, um einen Obstler zu erhalten. Nun meine Frage. Soll ich den Schnaps gleich zur Maische hinzufügen? Oder soll ich warten, bis die Maische vergoren ist?
    Gruß Matthias


    matthias, kaiserslautern
    22.Okt.2006 14:13:50


      Warten Sie, bis die Maische fertig ist, sonst gärt Sie ja nicht mehr.

    Eintrag Nr. 2649:

    Hallo,
    bei meiner Destille (Pott-Still 8 Liter, 3M Schlangenkühler, kurzes Steigrohr ca.10cm, Thermometer an der höhsten Stelle) beginnt es erst bei 88 Grad zu Tropfen. Vorher passiert nichts. Ich habe es mit schnellem und langsamen aufheizen versucht. Das Ergebnid bleibt immer gleich. Bei 8 Liter Fassungsvermögen fülle ich immer 6 Liter ein. Dann steigt die Temperatur von 88 - 95 Grad sehr langsam. Die Maische (Pfirsich) hat 11 Vol%. Der Brand von 88-95 Grad ca.62% Ab 95 Grad sinkt der Alcoholgehalt auf unter 50% (bei 88Grad hat er 75%). Wieso funktioniert bei mir die Temperaturmethode nicht? Ich würde gern den Edelbrand bei 80-91 Grad auffangen. (Wenn ich bei 91 Grad abbrechen würde hätte ich ja nur ein Paar Tropfen) Nach 95Grad fange ich dann den Nachlauf auf, hat aber noch 40-50%. Trenne ich den Nachlauf zu Früh ab? Kann man den Nachlauf auch dem Alcoholgehalt abtrennen? zB. wenn er nur noch 20% hat? Ich hatte bei 6 Liter Maische 0,8 Liter mit 62%.
    Danke


    Nase, Rhein-Main
    22.Okt.2006 11:31:20


      Ja, Sie trennen den Nachlauf zu früh ab, bei 11% Maische sollte das Destillat ca. 50% vol erreichen. Warum die Temperaturmessung richtig funktioniert kann viele Ursachen haben. Aber Anhand dieser Angaben können Sie Ihr Thermometer "eichen".

    Eintrag Nr. 2648:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    vor fünf Wochen habe ich 2 Fässer mit Williamsbirnen eingemaischt. Sauber gearbeitet, Hefe zugefügt, Gärrohr etc. Da ich kein Biogen M hatte keinen PH wert eingestellt. Ein Fass roch nach 4 Tagen leicht nach faulen Eiern, ansonsten waren sie nicht auffällig. Nach ca. 2 Wochen trat in beiden Fässern ein Klebergeruch auf und sie riechen sehr sauer. (Ich meine nicht nach Essig) Mittlerweile setzt sich am Fruchtkuchen ein weisser Belag ab. Haben sie eine Erklärung dafür? Viele Grüße Jürgen


    Jürgen, Taunus
    22.Okt.2006 10:29:25


      Der weiße Belag dürfte "Kahmhefe" sein (eine Art Schimmel, nicht vorteilhaft), der saure Geruch spricht für eine Fehlgärung (Ethylacetat). Ein guter Brand kann daraus nicht mehr hergestellt werden. Schade! Beim Brennen auf die richtige Vorlaufabtrennung achten! Beim nächsten Mal sollten Sie wie im Buch beschrieben vorgehen.

    Eintrag Nr. 2647:

    Guten Tag,
    Wir haben Ihr Buch leider erst gelesen, nachdem wir ca. 15 Liter Mirabellenmaische angesetzt hatten (mit Gärspund). Wir hatten die Früchte inklusive der Kerne mit dem Kartoffelstampfer zerdrückt, so daß es ein ziemlich fester Brei mit zum Teil ganzen Früchten blieb. Es hat völlig ohne Zugabe sofort angefangen zu blubbern. Nach einer Woche (als wir das Buch hatten), haben wir Zucker mit 1 Liter Wasser zugegeben, aber keine Hefe oder Antigel mehr. Der pH-Wert war immer im richtigen Bereich.
    Nach ca. 5 Wochen und 3 Kg Zucker war an einem Morgen plötzlich der Fruchtkuchen abgesunken.
    Die Messung der Flüssigkeit mit dem Vinometer ergab 15%Vol. Wir haben auch den Brei probiert, er schmeckt sehr lecker und sehr alkoholhaltig.
    Nun haben wir den Ballon kühl und dunkel gestellt und einfach den Gärspund drauf gelassen.
    Seit 1 Woche ist nun oben ein etwa 5 mm hoher Bereich, der sehr dunkelbraun und ziemlich flüssig wirkt. Ist das in Ordnung so? Setzt sich jetzt der ganze Brei unten ab? Besteht so die Gefahr, daß es noch verdirbt?
    Wir würden uns über eine Antwort sehr freuen.
    Außerdem die Frage: Gibt es weitere Seminartermine zum Thema Schnapsbrennen?
    Danke für eine Info.
    Mit freundlichen Grüßen
    Christine Hofmann


    Christine Hofmann, DE
    21.Okt.2006 20:35:50


      Ja, das ist in Ordnung so, die Braunfärbung ist ok. Sie sollten bald brennen. Aktuelle Termine finden Sie unter "Seminar" (siehe Menü links oben).

    Eintrag Nr. 2646:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    Großes Lob für diese Website.Habe sehr viele interessante Beiträge gelesen und inzwischen das Praxisbuch gelesen.
    Nun habe ich jedoch noch ein paar Fragen:
    1.Habe eine Maische aus Äpfel,Birnen und Zwetschen hergestellt.Hätte ich besser nur eine Sorte genonmmen ?
    2.Die Maische ( 50 Ltr.) gährt seit ca. 2 Wochen unter Zugabe
    von Reinhefe,Hefenährsalz,Antigeliermittel und Zucker im Keller bei 18 Grad.Habe Sauerkraut-ähnliche Streifen gerieben.Ist der Fruchtkuchen so ok.oder hätte ich besser einen Brei gerieben?
    3.Soll ich mit Kolonne (Füllkörper o. Boden)
    oder lieber 2x mit kurzem Steigrohr brennen?
    4. Wie soll der Brand nach der Dest. gelagert/behandelt werden?


    Obstler, NRW
    21.Okt.2006 13:13:34


      Danke, freut uns!
      ad 1: Ja, wäre besser gewesen. So haben Sie einen Obstler.
      ad 2: Ist OK.
      ad 3: Am besten einmal mit kurzem Steigrohr brennen. Wenn zweimal notwendig: Verstärkung so gering wie möglich halten (also so wenig wie möglich Böden bzw. kurzes Steigrohr), so einstellen, dass gerade Trinkstärke herauskommt.
      ad 4: Zwei Wochen in offene Flaschen (Watte als "Stöpsel" verwenden) lagern, dann dicht verschliesen.

    Eintrag Nr. 2645:

    Hallo Herr Schmickl, seit einiger Zeit arbeite ich mit Ihrer Kleinbrennanlage "Classic".
    einige Sachen sind mir auch gut gelungen. Nun moechte ich mich mit Kraeterschnaeppsen versuchen, sowie Bonekamp. ectr.
    Kann mir jemand mit Rezepturen und Anwendung weiterhelfen ?
    Der Baer


    Reinhard Lueck, Nordamerika
    20.Okt.2006 22:55:14


      Rezepte finden Sie im Buch und in Forum "Rezepte".

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    Helge Schmickl