Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2600:

    Hallo Herr Doktor,
    heute nochmal einige Fachfragen an Sie. Ich möchte mir eine Brennanlage selber bauen. Ich werde dazu einen handelsüblichen Edelstahltopf mit ca. 12 Liter Inhalt nehmen und will mir von einem Bekannten den Deckel mit den zugehörigen Anschlüssen aus Kupfer anfertigen lassen (weil's einfach leichter zu bearbeiten ist). Das Geistrohr, schreiben Sie, soll ja so kurz wie möglich gehalten werden.
    Nun die Fragen:
    1. Sind Probleme hinsichtlich des "Materialmixes" zu befürchten?
    2. Kann mit normalem Silberlot gearbeitet werden, oder gibt es, wegen der aggressiven Dämpfe, besser geeignetes Material?
    3. Welchen Durchmesser müsste das Geistrohr bekommen?
    4. Welche Länge, wieviele "Windungen" mit welchem Abstand und welchen Durchmesser soll die Kühlschlange bekommen?
    5. Bezieht sich die Längenangabe der Kühlschlange auf das fertige Produkt (mit den Windungen) oder auf das zu beschaffende Ausgangsmaterial?
    Viele Fragen, ich weiss, hoffe aber trotzdem auf Antwort.


    michel vom norden, sh
    07.Sep.2006 07:08:43


      ad 1: nein
      ad 2: diesbezüglich gibt es sehr gute Einträge in der Diskussion
      ad 3: zumindest 1-2 cm
      ad 4: Bitte Suchfunktion in den Fachfragen und Diskussionen benutzen
      ad 5: Mit Länge ist die Rohrlänge gemeint

    Eintrag Nr. 2599:

    Hallo Herr Dr. Schmickl!
    Ich habe zwei Fragen zu Hefe und Maische:
    1.) Nach dem Gärende senken sich die abgestorbenen Hefekulturen auf den Boden des Maischegefässes. Erreicht man eine signifikante Qualitätsverbesserung, wenn man diese Hefereste nicht mitbrennt? Können diese etwa einen "hefigen" Geschmack im Destillat verursachen, wenn es zuviel ist?
    2.) Vereinzelt wird es vorkommen, dass man aufgrund kleiner Maischegefässe zuviel Hefe dosiert, die Angaben sind meist auf "hl" berechnet, und der eine oder andere mag denken "viel hilft viel". Vielleicht ist auch durch eine Gärstockung und das erneute Gärstarten mehr als nötig Hefe im Spiel. Hat die Überdosierung von Hefe eine wahrnehmbare Auswirkung auf das Destillat? Sollte man bei Überdosierung ggf. die Hefereste von 1.) nicht mitbrennen?
    Für Ihre Antwort vielen Dank!
    Grüße,
    Horst Kurt


    Horst Kurt, Bayer. Oberland
    06.Sep.2006 17:54:38


      ad 1) Nein. Allerdings macht es auch keinen Sinn, wenn man den am Boden klebenden Schlamm zugibt. Einfach die Maische vorher gut durchrühren und das was beim Ausleeren des Fasses nicht mitgeht, auch nicht mitbrennen.
      ad 2) Nein, hat keine Auswirkung, da die Hefe sich sowieso vermehrt. D.h. am Ende ist immer gleich viel Hefe im Fass.

    Eintrag Nr. 2598:

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Kirschlorbeerhecke im Garten die auch viele Früchte trägt. Kann man aus diesen auch Schnaps brennen? Ich habe leider nichts im Internet dazu gefunden! Für eine Antwort danke ich Ihnen recht herzlich!!
    Gruß
    Manuel


    Manuel, Franken, Bayern
    04.Sep.2006 20:57:22


      Ja, können Sie. Allerdings ist der Schnaps dann giftig. Siehe http://www.giftpflanzen.com/prunus_laurocerasus.html
      Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)

    Eintrag Nr. 2597:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich habe ca. 50l Mirabellenmaische mit Turbo Hefe angesetzt. Die Maische hat relativ schnell angefangen zu Gären. Nach drei Tagen hat sich im Fass nichts mehr gerührt. Habe noch zwei Tage gewartet und dann gebrannt.
    Mir ist aufgefallen das das Destillat bei ca. 84 Grad anfängt zu rinnen. Selbst bei 93 Grad schmeckt das Destillat immer noch prima und hat 60% Alkohol. Erst ab ca. 94 Grad schmeckt es flach. Gemessen wird elektronisch (Fluke 52). Mit einem geeichten Thermometer war das Ergebnis gleich. Der Messpunkt liegt an dem in Ihrem Buch beschriebenen Punkt.
    Nun meine Frage:
    Wieso habe ich keinen Vorlauf?
    Warum läuft das Destillat erst ab ca. 84 Grad?
    Wieso habe ich bei 93 Grad immer noch 60 % Alkohol?
    Für eine Antwort danke ich im Vorraus.


    HS, Bingen, Rheinlandpfalz
    02.Sep.2006 11:36:26


      Nach drei Tagen kann eine Gärung nicht zu Ende sein! Sie sollten diesbezüglich zuerst das Buch durchlesen.

    Eintrag Nr. 2596:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    wie voriges Jahr möchte ich heuer wieder eine Vogelbeermaische ansetzen. Allerdings habe ich wie voriges Jahr das Problem, dass ich verunsichert bin, wann denn die Beeren wirklich reif sind und verwendet werden können. Letztes Jahr wollte ich auch zumindest bis Oktober warten, musste aber Mitte September feststellen, dass zum einen die Vogelbeeren bereits weniger wurden (wahrscheinlich die Vögel) und andererseits die Beeren zum Teil schrumpelig bzw. schwarz/faulig wurden. Auch heuer beobachte ich nun seit einigen Tagen, dass die Beeren wieder weniger werden und selbst auf fast 1000 m über NN zum Teil schon abfallen. Obwohl es erst Anfang September ist und ich in einer sehr sehr rauen Gegend wohne, scheinen die Beeren schon reif zu sein. Meine Frage: kann ich diese nun schon verwenden bzw. wie stellt man fest, wann Vogelbeeren reif sind. Herzlichen Dank im voraus.


    Schoosch, Hinterholz 8
    02.Sep.2006 11:31:24


      Ja, Sie können die Beeren natürlich auch früher verwenden. Achten Sie darauf, dass die Beeren bei der Ernte zumindest nicht mehr ganz steinhart sind.

    Eintrag Nr. 2595:

    Hallo Herr Schmickl. Zunächst vielen Dank für das großartie Buch und diese informative HP.
    Zu meiner Frage, ich habe vor einigen Tagen einen Apfelwein gebrannt. Nach relativ wenig Vorlauf, trat eine geringe Menge eines sehr reinen, fruchtigen Destillats auf.Beim weiteren Brenen kam es zu einer schlagartigen mintgrünfärbung des Destillats. Der Geruch war weiterhin sehr gut, nur die Farbe machte mir sorgen. Kann dies die Folge einer Fehlgärung sein?
    Mit freundlichen Grüßen,
    Nils Hansen


    Nils Hansen, Angeln
    01.Sep.2006 13:31:11


      Nein, Fehlgärungen erzeugen keine Farbe im Destillat. Dass die Farbe nicht von Beginn an aufgetreten ist und schlagartig begonnen hat, deutet darauf hin, dass etwas übergekocht ist. Beim nächsten mal die Heizleistung noch mehr reduzieren und/oder Antischaum benutzen.

    Eintrag Nr. 2594:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl
    Nach der Lektüre Ihres (sehr guten weil sehr informativen) Buches habe ich trotzdem noch ein paar Fragen:
    1) Kann man eine mit Gärfix gestartete Obstmaische später noch nachzuckern und mit einem Turbohefe-Gärstarter zu einer Maische mit höherem Alkoholgehalt nachbessern?
    2) Die Zugabe von Zucker ist für Abfindungsbrenner verboten, bei der Erzeugung von Fruchtwein jedoch erlaubt, weil dieser keiner Kontrolle durch das Zollamt unterliegt. Gehe ich richtig in der Annahme, daß bei der Meldung eines Brennvorhabens von Fruchtwein an das Zollamt (mit dem höheren Steuersatz) ich somit die Zuckerzugabe ganz legal durchführen kann?

    Ihrem Buch habe ich auch entnommen dass ein höherer Alkoholgehalt in der Maische auch Aromen besser transportieren kann und somit ein besseres Endprodukt ermöglicht, daher hoffe ich auf eine positive Antwort und würde Ihnen gerne so bald wie möglich meine Bestellung für Turbohefe senden.
    Besten Dank und freundliche Grüsse
    von einem, der kein Schwarzbrenner sein will.


    kein schwarzbrenner, wien
    31.Aug.2006 22:02:56


      ad 1: Ja, wenn der Alkoholgehalt der Maische kleiner als ca. 11%vol ist.
      ad 2: Nein, dazu brauchen Sie ein Verschlussbrennrecht. Bei einem Abfindungsbrennrecht ist es generell verboten der Maische "alkoholbildende Substanzen" zuzugeben. D.h. Sie können zwar hochgradigen Wein herstellen, dürfen den aber nur brennen wenn Sie die entsprechende Genehmigung dafür haben.

    Eintrag Nr. 2593:

    Hallo,
    ich habe eine Frage bzgl. der Hefekulturen in der Maische. Ist es möglich, die Hefen wieder "einzusammeln" (z.b. Schaum) und für einen neuen Maischeansatz wiederzuverwenden? Ich habe nämlich ca 25 l Mirabellenmaische angesetzt mit Sherryhefe. Leider habe ich in Ihrem Buch diesbezüglich nichts finden können.
    Für eine Antwort bin ich sehr dankbar.
    Grüße
    Pascal


    Pascal, Hessen, Deutschland
    31.Aug.2006 12:40:15


      Die einzige einfache Möglichkeit wäre, einen Teil einer noch gärenden Maische (gut durchmischen) als "Gärstarter" zu einem noch nicht gärenden Fruchtbrei zuzugeben. Von allen anderen Zuchtversuchen können wir nur abraten wenn Sie kein ausgebildeter Biochemiker sind, da die Gefahr sehr groß ist, dass Fehlgärungen entstehen.

    Eintrag Nr. 2592:

    Ich habe gestern 2,8 Kilogramm Vogelbeeren gepflückt.Möchte diese mit einem Stabmixer zerkleinern und wie im Buch beschrieben mit ca 230gr Zucker je Liter und Turbohefe einmaischen. PH-Wert mit Biogen-M auf 3-3,5.
    Nun zu meinen Fragen.
    1.) kann ich wärend die Gärung bereits begonnen hat immer wieder neue zerkleinerte Vogelbeeren der Maische zugeben?
    2.) Gesamtzucker muss logischerweise dann auf die dementsprechende Menge Maische korrigiert werden, aber muss auch die Menge an Turbohefe korrigiert werden?
    3.) Ist es besser die neu gepflückten Vogelbeeren ca 2-3 Tage ein einem neuen Gärfass "angären" lassen und dann erst dem ersten Maischeansatz zufügen (habe allerdings nicht so viele Gärbehälter)
    Besten Dank und weiter so.


    Kunibert, Im Wald
    31.Aug.2006 07:35:43


      ad 1: ja
      ad 2: Hefe brauchen Sie nicht zu korrigieren, die vermehrt sich von selbst
      ad 3: nein, direkt der Maische zugeben
      danke!
      :-)

    Eintrag Nr. 2591:

    Hallo!
    Möchte eine Maische für einen Schnapsbrannt ansetzen. Habe jetzt ein halbes Fass Mirabellen.
    Da das brennen für ein Fass immer das gleiche kostet, ob das Fass voll ist oder nur halbvoll, nun meine Frage: kann ich die Mirabellen mit anderen Früchten mischen? wenn ja mit welchen?
    Gruß Thorsten


    Wich Thorsten, Oberfranken
    30.Aug.2006 16:34:09


      Das hängt ganz von Ihrem Geschmack ab. Z.B. für einen Obstler: mit Apfel oder Birne, oder beidem. Wenn Sie jedoch den reinen Steinobstgeschmack bevorzugen, dann wäre die (rote oder gelbe) Haferschlehe, auch Zieberl, Kriecherl oder Ziparte genannt, sehr empfehlenswert. Oder die blauen Kriecherln, Zwetschken oder Pflaumen.

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