Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4301 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 264 anzeigen Seite 262 anzeigen >>>
    431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 2621:

    Hallo Doc,
    da die diesjährige Ernte noch blubbert habe ich mal mein Glück mit Likör versucht. Habe da mal was mit Cappuchino gemacht, vermengt mit einem Schluck Sahne, Jhonny Walker und Zuckerlösung(Zucker und wasser gekocht).
    Problem.
    Egal was ich mache, nach ein paar Tagen setzt sich in der Flasche immer die Sahne oben ab.
    Vielleicht haben Sie ja mit Ihren Erfahrungen und chemischen Kenntnissen einen rat für mich.
    Ein gruß auch an den Trierer Jung 2 Einträge vor mir.
    Kleiner Tip. Kauf die das Buch vom Doc. Echt gutes Werk. Aber auf deine Frage zu kommen. Du musst die Temparatur am Steigrohr messen und zwar die vom Dampf, nicht die Suppe. Am besten direkt vor dem übergang ins Geistrohr. Der Doc möge mich bitte verbessern wenns nicht so korrekt ist.
    Gruß, ein anderer Trierer Jung (aus der nähe)


    Michael, Trier
    19.Sep.2006 14:34:26


      Wasser und Fett/Öl mischen sich nicht, man benötigt einen Emulgator. Leider kenne ich keinen für Lebensmittel.
      Ja, der Tipp stimmt.

    Eintrag Nr. 2620:

    Hallo Herr Dr. Schmickl!
    Eine Frage habe ich noch vergessen:
    Überall wo ich mich umschaue lese ich immer, dass es erstrebenswert sei, einen möglichst hohen Alkoholgehalt in der Maische zu erreichen (bis 20%). Dabei vergisst aber jeder, dass man dann das Destillat stärker verdünnen muss.
    Was ist denn dann geschmacklich besser:
    A) Mehr Alkohol (ca. 20%) löst in der Maische vielleicht mehr Aromen, aber das Destillat ist hochprozentig und muss stark verdünnt werden.
    B) Weniger Alkohol (ca. 12%, so dass es gerade für 1x Brennen reicht) löst zwar weniger, muss aber am Ende kaum verdünnt werden.
    Schöne Grüße nochmal!


    Reinhard, D, Baden-W.
    19.Sep.2006 11:38:07


      Stimmt nicht ganz. Obwohl es paradox klingt treten folgende Effekte auf: Wird der Kesselinhalt vor dem Brennen mit Wasser verdünnt, nimmt der Geschmack von Brand deutlich ab. Wird jedoch fertiges Destillat mit Wasser verdünnt, nimmt der Geschmack NICHT ab. Probieren Sie's doch einfach aus (muss ja nicht Maische sein, ein Angesetzter tut's auch), ist unverkennbar.

    Eintrag Nr. 2619:

    Hallo!
    Bei der Lagerung von Apfelschnaps in einem Eichenfäßchen sollte man den Schnaps vorher auf Trinkstärke verdünnen, oder nach der Lagerung ?
    Mfg
    Rolling Tons


    Rolling Tons, Münsterland
    19.Sep.2006 09:41:43


      Auf jeden Fall nachher, da der Alkohol im Lauf der Jahre durch das Holz verdunstet.

    Eintrag Nr. 2618:

    Ich habe eine Frage! Und zwar, wo muss ich die temperatur messen beim brennen? Im Steigrohr oder in der Flüssigkeit? Hoffe auf baldige antwort!

    Timo, Trier
    18.Sep.2006 15:10:58


      Am höchsten Punkt, den der ungekühlte Dampf erreicht. Dies ist im allgemeinen, je nach Anlagenkonstruktion, die Höhe der Unterkante vom höchsten Punkt des Geistrohres. Eine sehr detaillierte Erklärung finden Sie im Buch.

    Eintrag Nr. 2617:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    ich habe vor ca. vier Wochen 50 l Mirabellenmaische angesetzt (nach Ihrer Anleitung). Hinzugefügt habe ich: Antigeliermittel, Reinzuchthefe zur Weinherstellung, den PH-Wert habe ich auf ca. 3,5 mit Milchsäure eingestellt. Mittlerweile hat sich ein Alkoholgehalt von ca. 8% in der Maische gebildet. Der Fruchtkuchen schwimmt noch oben auf und ist relativ dick. Der PH-Wert ist auf ca. 2,5 abgesunken, die Maische schmeckt ziemlich sauer. Allerdings entsteht beim Durchmengen der Maische immernoch Schaum, d. h. die Gärung ist noch im Gange. Nun meine Frage: Muss eine Korrektur mit Zucker vorgenommen werden, um den PH-Wert wieder anzuheben damit die Hefe nicht abstirbt und um die Gärung nicht vorzeitig zu Stoppen?
    Vielen Dank für die Beangtwortung meiner Frage.
    Viele Grüße, Andreas.


    Andreas, Württemberg
    17.Sep.2006 16:32:02


      Zucker beeinflusst nicht den pH-Wert, sondern Säuren oder Laugen/Basen. Ebenso wird der pH nicht von der Gärung beeinflusst, außer bei Verwendung von Zitronensäure. Vielleicht haben Sie zu Beginn nur falsch gemessen. Wenn Sie Zucker zugeben wird der Alkoholgehalt der Maische höher.
      Wenn kein Zucker zugegeben wird, verhungern die Hefen, sobald der Zucker der Früchte aufgebraucht ist. Dann ist folglich auch die Gärung zu Ende. Dies ist kein "vorzeitiges Stoppen", sondern genau so wie's sein soll, wenn nicht hochgradig gearbeitet wird.

    Eintrag Nr. 2616:

    Hallo Herr Schmickl!
    Ich möchte demnächst mal selbst einen Schnaps brennen und hätte zwei Fragen:
    1) Kann man das Destillat nicht auch mit dem entsprechenden Obstsaft verdünnen um mehr Geschmack zu bekommen, oder ist der enthaltene Zucker nicht so gut für den Schnaps?
    2) Warum misst man die eigentlich beim Brennen die Dampftemperatur und nicht die Temperatur der Maische, die ja eigentlich entscheidend ist?
    Danke schonmal und viele Grüße!


    Mark, D, Schwarzwald
    17.Sep.2006 15:22:31


      ad 1: Kann man, allerdings hat man dann keinen Schnaps mehr, sondern eine Art Likör. Ein Schnaps ist ein klares Destillat.
      ad 2: Nein, die Maischetemperatur im Brennkessel hat keinerlei Bedeutung. Ein genaue und sehr ausführliche Erklärung finden Sie Buch.

    Eintrag Nr. 2615:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    Rezept für eine süße Pastete "Mandel Karamel"
    Die P. schmeckt mir hervorragend. Ich möchte die Zutaten in der Brennblase kochen und ein Destillat erzeugen.
    Die Zutaten, 1/4 des Originalrezepts, ca. 200 gr:
    25 gr karamelisierter (Puder)zucker
    25 gr abgezogene halbierte Mndeln
    50 gr Marzipanrohmasse
    45 gr halbbittere Kuvertüre
    20 gr kandierte Orangescheiben
    20 gr kandierter Ingwer
    1 Eßlöffel Rum, 42 Vol/%
    20 gr Nußnougat mit ganzen Nüssen
    1 Teelöffel Kakao
    Zur Pastete werden die Zutaten erhitzt, teils im Wasserbad, aber nicht längere Zeit gekocht wie beim Destillieren.
    1. Wie stehn Sie generell zu dem Vorhaben?
    2. Könnte das Mengenverhältnis zu 2 ltr 15 Vol/% Alkohol ausgewogen sein?
    3. Werden die 20 % Ingwer den Geschmack dominieren?
    4. Besteht die Gefahr des Überkochens?
    Vielen Dank für die Beantwortung, dieser sehe ich mit großem Interesse entgegen!
    Mit freundliche Grüßen!
    a.a.b.d.d.


    a.a.b.d.d., Rheinland
    17.Sep.2006 11:27:03


      ad 1: Ja, natürlich ausprobieren.
      ad 2: Ja.
      ad 3: Kandierter Ingwer ist nicht so intensiv wie frischer, könnte also durchaus passen
      ad 4: nein, sollte nicht sein, da Sie ja vor haben die Zutaten in 2 Liter Flüssigkeit zu geben. Da sind dann nur ca. 10% der Gesamtmenge.

    Eintrag Nr. 2614:

    Hallo Herr Dr.Schmickl,
    ich habe heute meine 10 Liter Zucker Maische, die ich mit 4 KG Zucker und Turbo angesetzt hatte, gebrannt. Bei ca 79Grad C kam ein leichtes rinnsal. Mit steigender Temperatur wurde dies ein wenig mehr. Bei 92 Grad C habe ich dann aufgehört. Das Ergebnis: 3Liter mit 77Vol% im Gesamtdestilat. Mir kommt die Höhe des Alc-Gehaltes im Gesamtdest. etwas hoch vor. Habe ich etwa zu früh abgebrochen? Mein Thermometer sitzt mit der Messkugel unterhalb der Kante zum übergang in das Geistrohr (da wo der ungekühlte Dampf noch hinkommt bevor er ins Geistrohr übergeht)
    Besten Dank für Ihre Antwort und Ihre unerschöpfliche Geduld mit der Sie hier dieses "Forum" und die Webseite führen.


    Kunibert, im Wald
    15.Sep.2006 17:07:48


      Der Alkoholgehalt vom Ergebnis hängt auch von der Konstruktionsart Ihrer Anlage ab. Stimmt, bei einer pot-still wären 77%vol ungewöhnlich hoch. Bei einer reflux-, Rückflussanlage bzw. Rektifikations/Verstärkerkolonne hängt dieser Wert von der Trennleistung der Kolonne ab. Faustregel: je höher die Kolonne, desto stärker der Alkoholgehalt.

    Eintrag Nr. 2613:

    ich setze immer ca. 80 kg gemuste Quitten mit etwa 20 l Wasser an (es muß sich gut rühren lassen, und wenn man es stehen läßt, darf man ruhig eine Wasserschicht obenauf haben). Dazu 15g Reinzuchthefe und 15g Hefenahrung (Oestreich). Wenn es kalt wird, stelle ich einen Eimer warmes Wasser hinein. Quitten gären langsam, und je langsamer es gärt, umso besser ist das Ergebnis. Ich brenne frühestens im Dezember. Da Quitten zwar stark duften, jedoch der Brand leicht fade wirkt, stelle ich den Brand recht hoch ein ( ca. 46%). Das beißt zwar etwas beim Trinken, aber man hat dafür einen wunderbar cremigen Geschmack.
    Das Destillat läuft anfangs mit 60% aus dem Röhrchen, bei 35% höre ich auf. Ich arbeite mit einer Destille mit Zwischenböden (fraktionierte Destillation), dadurch habe ich max. 1/4 Liter Vorlauf und eine gute Ausbeute.


    Dietlev Bartels, Elsaß
    14.Sep.2006 21:14:23


      Vielleicht sollten Sie mit einer Anlage OHNE Zwischenböden arbeiten, denn Quitten ergeben eigentlich ein relativ starkes Aroma.

    Eintrag Nr. 2612:

    Hi
    Ich hab mir eine Rückfluss Destille gebaut und jetzt will ich brennen. Wie ist das den mit dem Vorlauf. Ich weis das ich von 1,5 Liter Maische 30 Tropfen weg führen muss aber bei der Rückfluss Destille läuft ja die ersten 3/4 wieder zurück. Was muss ich beachten? Den Trink baren Alkohol gibts von 80-93 Grad oder? Was ist eigentlich mit dem blind werden kann das wirklich passieren? Muss ich den Nachlauf beachten?
    Danke für ihr tolle Seite!!
    Danke für ihre Mühe.


    Schnappsler, Bayern
    14.Sep.2006 19:06:13


      Der Temperaturverlauf hängt von der Trennleistung Ihrer Kolonne ab und diese wiederum von Kolonnendurchmesser, -Höhe, Füllkörper, Dampfdurchfluss usw. Vor- und Nachlauf sind abzutrennen. Die Vorlaufmenge ist immer gleich, egal ob es eine pot-still oder reflux ist. Ja, das kann passieren. Ja, auch den sollten Sie beachten.

    <<< Seite 264 anzeigen Seite 262 anzeigen >>>
    431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl