Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 4103:

    Hallo
    Habe einen Orangen Schnaps verschnitten dieser ist mir trüb geworden. In anderen berichten habe ich gelesen das das ankühlen etwas bringen sollte. Habe einen Kühlraum der bis 2°C herunter geht ist das ausreichend?


    daniel, vorarlberg
    06.Sep.2015 19:39:15


      Die Trübung ist nichts anderes als das ätherische Öl der Orangen. Kennen Sie sicher vom Ouzo oder Raki wenn Wasser zugegeben wird, dort stammt die Trübung vom Anisöl. Andere Beispiele mit erwünschten Trübungen: Küstennebel (Minzgeist), Limoncello (Zitronenlikör), Pernod (wieder Anis) usw. Jedenfalls stammt der jeweilige Geschmack vom ätherischen Öl.
      Wenn Ihnen dennoch die Optik wichtiger ist: Schnaps auf Trinkstärke verdünnen (je geringer Alkoholgehalt desto stärker Trübung), bei Kellertemperatur einige Wochen stehen lassen, dann mit zwei ineinander gesteckten Faltenfilter "fein, für Weine und Spirituosen" filtrieren. Würden Sie den Schnaps noch mehr abkühlen werden die Trübstoffe größer, dadurch zwar leicht filtrierbar, aber es geht dann beim Filtrieren auch mehr Geschmack verloren.

    Eintrag Nr. 4102:

    Hallo,
    Ich habe mir das Buch "Schnapsbrennen als Hobby" über Amazon gekauft.
    Vieles hat mir hier schon weitergeholfen, leider bin ich noch immer nicht sicher, was man denn in Deutschland als Privatperson darf und was nicht (Eigenbedarf).
    Auch der Paragraph 34 aus dem BranntwMonG verwirrt mich.
    Ich bitte hier um Hilfe damit ich die rechtliche Lage abschätzen kann.

    Vielen Dank


    Robin, Deutschland, BW
    06.Sep.2015 13:36:58


      Ohne Brennrecht und meldefrei dürfen Sie in Deutschland NUR für den Privatgebrauch eine Destillationsanlage mit einem Kesselvolumen von maximal 0,5 Liter betreiben. Größere Anlagen sind meldepflichtig, ebenso wenn Sie eine 0,5-Liter-Destille gewerblich nutzen. Siehe:
      http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Alkohol-Kaffee-Kraftstoffe-Strom-im-Haushalt/Brauen-Brennen-Roesten/Branntwein/Herstellung-Branntwein/herstellung-branntwein.html

    Eintrag Nr. 4101:

    Lieber Herr Dr. Schmickl,
    im Beitrag Nr. 3357 wird das Thema Destillieren von Angesetzten behandelt. Ich habe Zirben in 80% Korn angesetzt. Wird auch bei dieser Stärke der Angesetzte vor dem Destillieren nicht verdünnt? Wie ist die Stärke nach dem Destillieren?


    Herbert Hofstätter, Klagenfurt
    29.Aug.2015 18:10:16


      Wie weit der Alkohol durch die Zirben verdünnt wurde hängt von der Zirbenmenge je Liter ab. Trotzdem würde ich Wasser zugeben, sodass Alkoholgehalt grob geschätzt 50 bis 55%vol ergibt. Bei 50 bis 55%vol ist bei einer pot still der Alkoholgehalt um die 70%vol. Wird 80%vol destilliert ca. 85-90%vol. Stimmt die Unterschiede werden immer kleiner, bis unendlich klein bei 96%vol, dem azeotropen Gemisch von Ethanol-Wasser.

    Eintrag Nr. 4100:

    Hallo Herr Schmickl,
    Gratulation für ihr gelungenes Buch und den interessanten Brennkurs bei Innen.
    Ich habe schon alles durchforstet aber ich finde keine Antwort auf meine Frage.
    Wie lange sollen die Kirschkerne in einer Hochprozentigen Maische bleiben?
    -bis zum Tag des Brennens?
    Herzlichen Dank


    wolle, bayern
    24.Aug.2015 21:03:23


      Danke, freut uns! :-)
      Ja, bei Steinobst die (unzerstörten!!) Steine in der Maische belassen, ca. 20% der Steine mitbrennen.

    Eintrag Nr. 4099:

    Zu Eintrag 4091,

    das Destillat wurde mehrere Tage stehen gelassen und immer wieder durch starkes schütteln durchlüftet. Allerdings nicht mit einem "Handmixer" bearbeitet.
    Jedoch ohne eine Änderung.
    Auch ein Destillat eines Zuckeransatzes mit Turbohefe zeigte ein ähnliches Geruchsbild.
    Der Ansatz selber schmeckte einwanfrei und trocken/etwas herb ohne "Fehlgerüche".
    Egal ob Vor-, Mittel-oder Nachlauf. Der stechende Geruch bleieb vorhanden nur mit sinkendem Alkoholgehalt etwas weniger.
    Ich verwende lediglich eine Silikondichtung und die Kupferdestille war vor dem Brennen mit Zitrönensäure gereinigt.


    Ulrich Weigel, Rheinland Pfalz Deutschland
    20.Aug.2015 10:53:31


      Schütteln ist zu wenig, es muss stark schäumen, sonst hat das Ganze keinen Effekt. Geeignete Geräte je nach zu mixender Menge: Milchaufschäumer batteriebetrieben, Pürierstab, Bohrmaschinenaufsatz.
      Der stechende Geruch bei einer Maische hat eine andere Ursache: Acetaldehyd, ein Zwischenprodukt der alkoholischen Gärung. Baut sich ab beim Lagern der Maische. Wird die Maische zu früh destilliert ist das Destillat scharf, nach zumindest ca. 6 Monate Lagerung der Maische ist die Schärfe weg. Auch hier ist es empfehlenswert das Destillat beim Verdünnen schäumend zu mixen. Jedoch: nur hochgradige Maischen können gelagert werden, bei herkömmlichen Maischen ist der Alkoholgehalt zu gering um konservierend zu sein. Destillate aus zu alten herkömmlichen Maischen haben einen modrigen Geruch, wie ein feucht-modriger Keller. Wegen der Schärfe werden daher qualitativ hochwertige Brände aus herkömmlichen Maischen auch zumindest 2, meistens jedoch 3 bis 4, Jahre gelagert bevor sie abgefüllt und verkauft werden.

    Eintrag Nr. 4098:

    guten Tag . Ich möchte gern einen Brand aus
    Buchweizen machen . Gibt´s dafür eine Rezeptur?
    Wird verfahren wie bei normalem Weizen.?

    wie soll ich vorgehen?


    henry, nw
    18.Aug.2015 15:47:54


      Am besten die Suchfunktion in der Diskussion bzw. den Rezepten benutzen, da gibt es inzwischen unzählige Anleitungen für Stärkeprodukte.

    Eintrag Nr. 4097:

    Hallo
    Erst mal lob zu Ihrem tollen Buch! Habe es in sehr kurzer Zeit durchgelesen ;-)
    Und gleich die erste frage: Habe neu angefangen mit dem Brennen, und es als erstes mit Weisswein versucht. Habe 2x jeweils 4 liter Weisswein in einer 5 liter Pot Still gebrannt.
    Bei jedem Brand hatte ich am anfang dunkel grünen Brand. Den habe ich aufgefanngen und weggekippt, erst den Brand der wieder heller wurde habe ich aufgefangen. Der dunkle brand kam im vorlauf und kurz im mittellauf. Obwohl es eigentlich keinen Vorlauf geben sollte? Es kamen ca ein viertel Schnapsglas grün.
    Habe vorher die Destille mit Wasser und Roggen
    Nach einer anleitung aus dem netz gemacht. Kann ich den rest trinken oder lieber wegkippen?
    Im Buch steht es könnte sich um Metall handeln.
    Gruß vom Sepp


    Sepp, HE
    18.Aug.2015 01:28:53


      Anlage sehr gründlich reinigen, insbesondere den Kühler. Wahrscheinlich ist Ihnen dieses Gemisch beim Kochen übergeschäumt bzw. übergekocht.
      Wenn dann entsteht eine grünliche Farbe aus Kupfer, das ist Grünspan. Aber das ist nicht dunkelgrün, sondern hellgrün, durchsichtig, manchmal nicht sofort erkennbar.

    Eintrag Nr. 4096:

    Hallo Hr. Schmickl,
    Ich habe mit einer Klosterneuburger Mostwaage den Zuckergehalt meiner Maische gemessen.
    Ich habe dabei leider sehr geringe Werte festgestellt, mit reifen Früchten.
    Es kamen dabei Werte von 3, 6 und 9 heraus.
    Wenn ich allerdings eine Maische mit einem Alkoholgehalt von 20% erreichen möchte wäre das laut der Berechnung auf dieser Homepage viel zu wenig.
    Laut diesen Berechnungen bräuchte ich zusätzlich ca. 400g Zucker/L, und das kommt mir schon sehr viel vor.
    Wo habe ich den Fehler begangen?
    Ich habe die Maische gefiltert und darauf geachtet, dass das Messinstrument frei schwimmen kann.
    Danke Vielmals, Werner Schöbitz


    Wermie82, Industrieviertel
    15.Aug.2015 20:48:04


      Der Zuckergehalt ist anhängig von der Obstsorte. Manche Früchte enthalten tatsächlich sehr wenig, eine Tabelle finden Sie im Buch. Für hochgradigen Ansatz kann der (ggf. geringe) Zuckergehalt vernachlässigt werden, kurzum so vorgehen wie im Buch beschrieben.

    Eintrag Nr. 4095:

    Hallo,
    welche Hefe sollte man beim Ansetzen von Elsbeeren nehmen?
    Danke


    dax, Mitteleuropa
    15.Aug.2015 15:40:55


      Je nach dem wie Sie einmaischen möchten, herkömmlich oder hochgradig. Am besten die Hinweise dazu im Buch beachten. Für herkömmliche Maische eignet sich z.B. Gärfix für Stein- und Beerenobst.

    Eintrag Nr. 4094:

    Hallo Herr Schmick1,
    ich bin im Bereich Maische ansetzen und Schnaps brennen ein absoluter Neuling und habe mit Begeisterung Ihr Buch gelesen. Es ist sehr verständlich geschrieben und bietet 1000 gute Tips, insbesondere für Anfänger, die sich in der Materie nicht auskennen. Vielen Dank für die gute Literatur.

    Auf Ihrer Homepage ist mir bei der Berechnung von KMW aufgefallen, das sich hier vielleicht ein Schreibfehler eingeschlichen hat. Sie geben die Formel mit Grad [KMW] = 4,86 * [Oe] an. Rechnet man Ihre Werte jedoch nach glaube ich, dass die Formel 1 Grad [Öchsle] = 4,86 * [KMW] lauten sollte. Liege ich mit der Annahme richtig?

    Herzliche Grüße und vielen Dank für Ihre Unterstützung mit Literatur, Dikussionsforen und Equipment.

    Maischeneuling


    Maischeneuling, Alpenland
    14.Aug.2015 08:01:19


      Danke, das freut uns! :-)
      Natürlich kann sich immer irgendwo ein Schreibfehler einschleichen. Habe daher hier nachgesehen:
      http://www.oesterreichwein.at/unser-wein/das-weingesetz/klosterneuburger-mostwaage/
      Der Tabelle zufolge entspricht 15°KMW 73,0°Oe.
      Unser Eingabeformular für die Umrechnung (http://www.schnapsbrennen.at/zuckerAlkohol.php) ergibt:
      72,9°Oe --> 15,00°KMW
      Sie haben also recht, die Formel im Eingabeformular ist richtig, aber die Erklärung dazu genau verkehrt herum, danke für den Hinweis, werden wir ändern!

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