Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 4084:

    Sehr geehrter Herr Schmickl,
    zunächst ist ihr Buch hervorragend und hat mich schon recht weit gebracht in Sachen Destillation. Ein interessantes Thema ist die Reifung von Destillaten, um den Geschmack abzurunden und die alkoholischen Schärfen zu lindern. Dazu hätte ich noch ein paar tiefergehende Fragen:
    1. Hilft die Reifung (bzw. auch die oft zitierte künstliche Alterung) nur bei Bränden oder haben wir dieselben Effekte bei Geisten und destillierten Angesetzten bzgl. der Qualitätsverbesserung, wenn zur Herstellung eingekaufter Primasprit verwendet wurde?
    2. Bei welcher Alkoholkonzentration ist die Reifung am besten? Trinkstärke, Destillatstärke (also so wie aus der Destille gekommen) oder irgendwo dazwischen (z.B. eine Art "Faßstärke")?
    Ich finde das Thema Reifung sehr interessant, deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir hier etwas weiterhelfen könnten. Vielen Dank!


    Pioneer, Mittelgebirge
    18.Jul.2015 19:24:58


      Danke, das freut uns! :-)
      ad 1) Hilft prinzipiell auch bei Geisten und destillierten Angesetzten. Jedoch haben wir bemerkt, dass ein Geist aus verdünntem Korn (der nahezu geschmacksneutral sein muss) ein wenig milder und weicher schmeckt als verdünnter Wodka oder Primasprit. Keine Ahnung woher der Unterschied kommt, jedenfalls ist er bemerkbar.
      ad 2) Trinkstärke ist für Hobbyhersteller am sinnvollsten, da jederzeit probiert werden kann ohne vorher umständlich Verdünnen zu müssen. Gewerbliche Hersteller verdünnen nicht, denn unverdünnt ist die zu lagernde Menge kleiner und somit kostensparender. Geschmacklichen Unterschied haben wir bisher keinen bemerkt. Selbstverständlich gilt dies nur für luftdichte Lagerung, also NICHT für Holzfässer!

    Eintrag Nr. 4083:

    Hallo, kurze frage ob mir wer weiter helfen kann?
    Habe sehr viele alte Weine, weis und rot und ein paar Sektflaschen dazu. Ich schütte alles in einen Behälter, gib je nach Menge Aktivkohle dazu.
    Lass es ein paar Tage stehen. Muss ich dann noch zusätzlich einen geschmacklosen Schnaps(z.b. einen Brand der Firma Spitz) von 50% Vol. Alkohol dazugeben oder nicht. würde damit gerne einen Marillen Geist destillieren. Hoffe meine Frage versteht jemand und kann mir Antworten. Grüße Renè


    Rene, Niederösterreich
    15.Jul.2015 18:27:45


      Bei Marillen muss der verwendete Alkohol möglichst rein sein, jeder noch so feine Beigeschmack ist sofort erkennbar. Somit würde ich das Wein/Aktivkohlegemisch filtrieren, dann destillieren, Nachlauf sehr früh beginnen. Mit dem auf ca. 12%vol verdünnten Destillat dann Geist herstellen wie im Buch beschrieben. Nein, Zugabe von geschmacklosen Schnaps ist nicht notwendig.

    Eintrag Nr. 4082:

    guten Tag . ich habe im Febr, 15 williams birne
    gebrannt. Der Geschmack ist da , aber nicht so richtig rund. Wie kann ich das verbessern?


    henry, nw
    11.Jul.2015 16:32:23


      Belüften wie im Buch ausführlich beschrieben, zumindest 2 Jahre in 2/3 gefüllten Flaschen stehen lassen, siehe ebenfalls Buch.

    Eintrag Nr. 4081:

    Eigene Antwort auf meine Frage 4080.
    Habe meine Frage selber beantworten können. Im Buch auf Seite 119 z.b. rechts unten und auch noch auf anderen Seiten. Trotzdem Danke!!
    MfG Dieter


    brennfuchs, NRW
    09.Jul.2015 11:23:20


      Gutes Gelingen!

    Eintrag Nr. 4080:

    Sehr geehrter Herr Schmickl. Habe jetzt meine Anlage soweit fertiggestellt (Bild 284) und auch das Buch "Schnaps brennen" mehreremale gelesen. Nun möchte ich als ersten Versuch mal einen Geist, wie auf Seite 120 beschrieben, brennen. Jedoch ist noch eine Frage offen: Wie ist die Flussrichtung des Kühlwassers? Speise ich das Wasser am tiefen oder am hohen Punkt des Kühlers ein ? Also MIT oder GEGEN die Flussrichtung des Destillates ? Habe da noch leider keine richtige Antwort gefunden. Vielen Dank für die Antwort.
    MfG aus Düsseldorf


    Brennfuchs, NRW
    08.Jul.2015 21:29:56


      Danke, dass Sie Ihre Frage selbst beantwortet haben (siehe Eintrag Nr. 4081)

    Eintrag Nr. 4079:

    Guten Abend!
    Die Destille ist angekommen und schon im Einsatz.
    Habe zunächst ne Flasche Bier destilliert und versuche mich gerade an nem Liter Wein mit Erdbeeren im Aromakorb.
    Bei beiden Vorgängen habe ich das Problem, dass ich die Temperatur nicht regeln kann. Sie schreiben in Ihrem Buch, dass bei 91° der Nachlauf beginnt. Aus dem Liter Wein habe ich nicht mal ein Schnapsglas gewonnen und die Temperatur steigt unaufhörlich weiter an. Den Untersatz habe ich schon entfernt und die Flamme auf die niedrigste Stufe gedreht, aber die Temperaturen steigen und steigen. Muss ich die Flamme jedes mal löschen um die Temperatur zu regulieren? Ich kann mir jedoch nicht  vorstellen, dass schwankende Temperaturen gewünscht sind.
    Woran erkenne ich, dass die zu destillierende Menge fertig destilliert ist? Daran, dass irgendwann keine Flüssigkeit mehr aus dem Geistrohr tropft?
    Vielen Dank im Voraus!


    MarsellusWallace, EU
    08.Jul.2015 20:36:49


      Wie im Buch sehr ausführlich beschrieben, ist die Dampftemperatur abhängig vom Alkoholgehalt. Mit anderen Worten: das Dampfthermometer misst den Alkoholgehalt. Da der Alkoholgehalt während der Destillation immer kleiner wird, muss die Dampftemperatur folglich auch immer mehr ansteigen, die Dampftemperatur kann somit nicht geregelt werden. Sie bleibt nur dann unverändert, wenn Sie das Destillat fortlaufend wieder zurück schütten, was natürlich keinen Sinn macht. Ebenfalls ist im Buch beschrieben, dass Bier einen zu geringen Alkoholgehalt hat um nur einmal zu brennen. Daher entweder doppelt Brennen oder mittels Alkoholzugabe den Alkoholgehalt auf ca. 12%vol erhöhen.
      Da Sie schreiben, dass auch bei Wein nahezu nichts herauskommt, sollten Sie das Thermometer überprüfen (was wird nach ca. 8 min in einem Topf mit kochendem Wasser angezeigt?) und ggf. auch die Position der Messstelle.

    Eintrag Nr. 4078:

    Hallo,
    Als erstes und wichtigstes möchte ich mich beim Ersteller der Seite recht herzlich bedanken, dass muss echt ein Haufen Arbeit gewesen sein und ist es sicher immer noch.

    So dann zu meiner "Fachfrage":
    Das Material meiner Destille ist Kupfer, so dachte ich...
    Jedoch sieht es von innen aus als sei es verzinkt... Kann das so sein oder ist es möglich das das dennoch Kupfer ist?


    Sebastian, Steiermark
    07.Jul.2015 08:32:53


      Danke, das freut uns!
      Sind Sie sicher, dass es nicht verzinnt ist? Jedenfalls werden Stahl- oder Kupferoberflächen verzinnt um eine bessere Korrosionsbeständigkeit, Lebensmittelverträglichkeit und Lötbarkeit zu erreichen (https://de.wikipedia.org/wiki/Verzinnen). Dennoch werden professionelle Schnapsbrennkessel normalerweise nicht verzinnt. Sind ohne Oberflächenbeschichtung entweder aus Edelstahl oder Kupfer (z.B. schottische Distilleries).

    Eintrag Nr. 4077:

    Ich brenne noch nicht so lange und möchte mich erst mal bei Herrn Schmickl für diese Seiten bedanken. Ein wahrer Fundus an Information.
    Viele haben beim Verdünnen von Haselnussgeist oder Zitrusfrüchten eine Weißfärbung. Hier mein Tipp: Ich habe Haselnussgeist und auch Orangengeist (Schalen vorher angesetzt) nach dem brennen mit destilliertem Wasser verdünnt. Ganz langsam eingießen und mit einem Handmixer, erste Stufe vermischt. Das Ergebnis war ein perfekt glasklarer Geist.
    Mal probieren.
    mahi


    Mahi, Norden
    26.Jun.2015 15:22:37


      Danke für den Tipp! Ist im Buch auch so beschrieben. Also mixen und währenddessen langsam destilliertes (kalkfreies) Wasser zugeben.

    Eintrag Nr. 4076:

    Guten Abend Herr Schmickl
    In Ihrem Buch (S. 134) schreiben Sie, dass man mit hochgradiger Maische + frische Früchte im Aromakorb eine maximale Aromaintensität erzielt.
    Mein Lohnbrenner hat eine Holstein-Gegenstromdestillationsanlage mit mehreren Glockenböden und einem 200 l Doppelwandkessel (ohne Rührwerk).
    Meine Idee:
    In diesem Brennkessel möchte ich einen Aromakorb oberhalb der Maische anbringen.
    Wenn ich 100 l herkömmliche Pflaumenmaische in den 200 l Brennkessel einfülle, hätte es genügend Freiraum für einen Aromakorb.
    Meine Fragen:
    1.) Lässt sich die in ihrem Buch beschriebene Methode (Maische + Aromakorb) ebenfalls für eine grössere Brennanlage anwenden?
    2.) Wie viele kg Pflaumen müsste ich für 100 l Maische in den Aromakorb einfüllen?
    3.) Würde dies ebenfalls mit einer herkömmlichen Maische (8-10%vol) funktionieren?
    Mit besten Grüssen
    Stephan


    Stephan, Seeland
    21.Jun.2015 23:43:43


      Diese Methode funktioniert nur bei Früchten die einen geschmackvollen Geist ergeben, z.B. Himbeeren oder gewisse Sorten von Äpfeln. Wir haben einmal einen Zwetschkengeist versucht, das Ergebnis war geschmacklos. Ob dies mit der Frucht Ihrer Maische funktioniert sollten Sie daher mit einer kleinen Anlage vorher ausprobieren. Vermute allerdings, dass bei Pflaumen auch kein Geschmack im Geist entsteht. Meines Erachtens viel sinnvoller wäre es, wenn Sie zuerst einen Rohbrand herstellen, diesen dann mit der Maische vermischen, sodass das Gemisch ca. 12%vol Alkohol hat und das Gemisch dann ohne Verstärkung nur einmal zu brennen.

    Eintrag Nr. 4075:

    Guten Tag Herr Dr. Schmickl. Sie schreiben:
    "Ein wichtiger Tip, um Grünspan zu vermeiden: die Anlage immer trocken halten, nach Verwendung abtrocknen und offen stehen lassen. Den Kühler abtropfen lassen, sodaß innen kein Wasser stehen bleibt."
    Währe es nicht sogar besser, das Kühlerinnenrohr nach dem reinigen (Zitronensäure gegen Patina)noch mit 99%igen Isopropanol einmal durchzuspülen. Danach verdunstet doch auch der letzte Rest an Flüssigkeit, der evtl. noch im Kühlrohr ist und das Kühlrohr währe wirklich 100%ig trocken ?!?! Oder schadet das dem Kupfer ?
    Übrigens: Ihr Buch "Schnaps brennen als Hobby" ist wirklich auch gerade für den Anfänger leicht verständlich.


    brennfuchs, BRD
    18.Jun.2015 17:50:38


      Dem Kupfer schadet's nicht, trotzdem würde ich lieber Ethanol 96%vol verwenden.
      Danke! :)

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