Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2553:

    meine kirschmaische ist nun seit ca 1Woche beim gären (18 liter mit 4 liter Zuckerzugabe an jedem 2. Tag) Habe versehentlich auf 18Liter maische cirka die 3fache Menge der eigentlichen Menge an Turbohefe zugegeben.
    1. Kann ich den Verflüssiger noch hinzufügen?
    2. Kann die maische nach dem Brennen nach Hefe schmecken, wg der Überdosierung der Turbohefe?


    Kunibert, BRD
    03.Aug.2006 23:14:44


      ad 1: Ja, solange es noch gärt.
      ad 2: Um dies zu verhindern, lassen Sie die Maische nach der Gärung zumindest 4-5 Monate stehen und verwenden Sie nicht den am Boden klebenden Schlamm. Also sehr wohl umrühren und den Teil der Maische welcher gebrannt wird herausschöpfen.

    Eintrag Nr. 2552:

    Hallo Zusammen
    Habe gerade ein neues hobby entdeckt: Schnapsbrennen.
    Habe natürlich am anfang ein paar fragen.
    1.Habe eine Teemaische zubereitet, geht das überhaupt zum brennen und können teekräuter Fehlgärungen verursachen?
    2.Wenn ich keine hefe benutze, wie lange dauert der Gärungsprozess?
    Danke im voraus


    Samuel, Schweiz Wallis
    03.Aug.2006 18:44:33


      ad 1) Alles "geht zum brennen" sobald Alkohol enthalten ist. Da weder Teeblätter noch getrocknete Kräuter Zucker enthalten, kann daraus auch kein Alkohol entstehen. Wahrscheinlich haben Sie eine hochgradige Maische mit Turbohefe gemacht, sonst würde es nicht funktionieren. Wenn Sie außerdem Biogen M und einen Gärspund verwendet haben, wird (fast) kein Vorlauf entstanden sein. Ein kurzer Erfahrungsbericht Ihres Teebrandes würde sicher viele Leser interessieren.
      ad 2) Ohne Hefe wird der Zucker nicht in Alkohol umgewandelt, es gärt also gar nicht. Wird Obstbrei stehen gelassen, kann es sein, dass durch die darin befindlichen Wildhefen eine Alkoholgärung einsetzt. Leider entsteht dabei sehr viel Vorlauf, außerdem ist im Brand immer ein Essigstich bemerkbar. Ich glaube nicht, dass Tee von selbst zu gären beginnt. Der Gärprozess hängt von der Temperatur ab, zwischen ein paar Tagen und ein paar Monaten.

    Eintrag Nr. 2551:

    Hallo,
    Ich möchte jetzt vielleicht auch mit dem Schnapps brennen anfangen. meine Frage:
    Wieviel maische brauch ich denn damit ich ungefähr 1 liter Schnapps bekomm??
    Wie ist da das Verhältnis?
    MFG PHil


    Philipp, stuttgart
    01.Aug.2006 21:55:14


      Das hängt vom Alkoholgehalt der Maische ab. Je nach Frucht und Maischeart benötigen Sie dafür ca. 3 bis ca. 50 Liter.

    Eintrag Nr. 2550:

    Hallo, ich habe mit der Classic-Anlage ca. 6 lit Holunderblütenmaische à 18vol% gebrannt. Zügig bis ca. 65°C aufgeheizt; langsam weiter erhitzt; 60 Tropfen Vorlauf abgetrennt; Edelbrand ab 81°C - 91°C gebrannt . Destillat ist dabei schnell herausgetropft.
    Daraus habe ich 1.24 lit Edelbrand à 66vol% erhalten...
    Laut Buch ist dieses Ergebnis viel zu hoch!
    Was habe ich falsch gemacht?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


    Thomas, Schweiz
    01.Aug.2006 13:48:37


      Sie haben die Dstillation zu früh beendet, vermutlich ist das Thermometer nicht korrekt eingesetzt. Ist jedoch kein Problem, destillieren Sie bis die gesamte Edelbrandfraktion ca. 55-57%vol hat und merken sich dann die zu diesem Zeitpunkt angezeigte Temperatur. Dieser Wert ist dann für Ihre zukünftigen Brände der Nachlaufbeginn.

    Eintrag Nr. 2549:

    Guten Tag Habe vorgestern 100l Marillenmaische angesetzt. Ist die Natur-, oder die Hefegärung hier besser?? Wie lange dauert der Gärprozess??
    Vielen Dank
    André Huprich


    Andre Huprich, OÖ
    31.Jul.2006 12:16:30


      Was meinen Sie mit "Naturgärung"? Sowohl wilde Hefen als auch Reinzuchthefen sind natürlich. Es gibt keine unnatürliche oder künstliche Gärung.
      Wenn Sie den Fruchtbrei seit zwei Tagen tatsächlich sich selbst überlassen haben, ohne Hefezugabe, Säureschutz oder sogar Gärspund, hat dieser höchstwahrscheinlich bereits zum Schimmeln bzw. Faulen begonnen. Nachträgliche Zugabe von Hefe oder Fruchtsäure hat keinen Sinn mehr. Schade um die Arbeit und die guten Früchte!
      Beim nächsten Mal sollten Sie bereits beim Einmaischen auf diese Punkte achten.
      Bei einer Umgebungstemperatur von maximal 19°C dauert die Gärung ca. 2 Monate.

    Eintrag Nr. 2548:

    Guten Tag,
    Ich hätte eine Frage bezüglich der Messung des Alkoholgehaltes.
    Ist es möglich, den Alkoholgehalt des fertig gebrannten Schnapps mittels PH-Wert Messung zu bestimmen?
    Wenn ja, sind die Unterschiede zwischen hoch- bzw. niederprozentigem Schnapps gering und nur schwer messbar, oder unterscheiden sich die Werte deutlich?
    Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank in Vorraus
    Roland


    Roland, Kärnten
    31.Jul.2006 11:30:44


      Nein, die pH-Messung hat mit dem Alkoholgehalt nichts zu tun, dafür benötigen Sie ein Alkoholometer. Ethanol beeinflusst nicht den pH-Wert bzw. den Säuregrad.

    Eintrag Nr. 2547:

    Ich habe aprikosenmaische, die trotz Zusatz von Fruchtsäuren nach Essig stinkt!
    Was mache ich falsch? kann man auch zuviel fruchtsäure zugeben?


    Otto Rupf, Niederösterreich
    30.Jul.2006 21:51:42


      Nein, das können Sie nicht. Das ist auch nicht der Grund für den Essiggeruch. Essig entsteht durch Fehlgärungen, die auftreten können, wenn z.B. der pH zu hoch ist (trotz Säurezugabe), das Fass nicht mit einem Gärspund verschlossen wurde, Essigfliegen dazugekommen sind usw.
      Beim nächsten Mal den pH vor und nach der Sre-Zugabe messen und die Säure zugleich mit der Hefe zugeben, nicht später. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das Fass tatsächlich verschlossen ist (außer über den Gärspund).

    Eintrag Nr. 2546:

    Ich habe gerade eine Kirsche maische angesetz, meine frage ist, kann oder soll ich zucker dazu geben? Wann ist die beste zeit den zucker dazu zu geben, und wie viel soll ich dazu geben?
    Danke fuer die hilfe.


    Helmut Somogyi, Britsh Columbia, Canada
    27.Jul.2006 18:02:59


      Dies hängt von der Hefesorte ab die Sie verwenden. Weinhefen sterben bei maximal ca. 13%vol ab, Sherry/Portweinhefe bei maximal 16%vol und Turbohefe überlebt zumindest 20%vol. Die hochgradige Variante (also Zuckerzugabe) ist nur bei den letzten beiden Hefesorten sinnvoll. Wieviel Zucker Sie benötigen können Sie sich mit dem "Zucker-Alkohol-Rechner" (siehe links im Menü) berechnen. Ein Drittel der berechneten Menge sofort zugeben, ein weiteres Drittel nach einer Woche und wieder eine Woche später das letzte Drittel.
      Egal welche Variante Sie wählen, achten Sie darauf, dass die Raumtemperatur beim Gären nicht mehr als 19-20°C beträgt und dass ausreichender Säureschutz (pH=3) gegeben ist.

    Eintrag Nr. 2545:

    Lieber Dr. Schmickl
    Ich habe neulich einige (gebrauchte) Glas-Gärballons bekommen, mit jeweils etwa 25/15l Volumen. In diesen möchte ich nun eine Zuckermaische mit Turbohefe ansetzen.
    Wie weit kann ich die Gärballons füllen, ohne die Gärung zu beeinträchtigen?
    Meine zweite Frage: Mit den Gärballons habe ich noch einige Päckchen Kaliumdisulfit bekommen, laut Hersteller wird dieses nicht nur zum ausbau von Weinen benutzt, sondern auch zur Reinigung von Flaschen. Ist es sinvoll, die Arbeitsgeräte und Behältnisse mit einer Kaliumdisulfit-Lösung zu reinigen, um Fehlgärungen vorzubeugen?
    Im Voraus schon vielen dank für ihre Mühen, und für ihre erstklassige und sehr informative Seite!
    MfG
    Pascal


    Pascal, Norddeutschland
    25.Jul.2006 15:39:12


      Die Gärballons maximal zu 2/3 füllen, weil sie nach oben hin immer dünner werden, dadurch ist die Gefahr des Überschäumens sehr groß.
      Zum Reinigen der Flaschen genügt normalerweise eine Bürste und Wasser/Spülmittel oder etwas Essig bzw. Zitronensäure. Aber natürlich können Sie auch mit Kaliumdisulfit-Lösung reinigen.
      Danke!

    Eintrag Nr. 2544:

    Meine Kirschmaische gärt nun bereits seit 3 Tagen. Habe die maische mit Turbohefe angesetzt. Auf diese 8Liter-Kirsch-Maische habe ich am 2ten Tag 500gr Zucker gegeben. Kann ich jetzt den PH-Wert noch auf 3 bzw 3,5 einstellen?.

    Kunibert, BRD
    24.Jul.2006 20:00:38


      Ja, Sie können es noch versuchen. Allerdings kann es bei nachträglichem Ansäuern zu einem Gärstopp kommen. In diesem Fall einen Gärstarter ansetzen und zugeben.

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