Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4316 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 257 anzeigen Seite 255 anzeigen >>>
    432 431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 2556:

    Ich bin gerade neu beim Brennen eingestiegen und hoffe, jemand kann mir ein paar grundlegende Fragen beantworten:
    1.Kann man die Höhe des Steigrohres irgendwie berechnen oder reicht es, es mehr oder wniger nach Gefühl zu dimensionieren?
    2.Wenn ich den Nachlauf nach dem Brennen sowieso wegleere, kann ich dann nicht den Brennvorgang stoppen, nachdem ich den Edelbrand habe ?
    Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, Danke im Voraus


    Daniel, Heilbronn
    06.Aug.2006 20:27:18


      ad 1: Im Sinne der Aromamaximierung sollte Sie auf ein Steigrohr gänzlich verzichten.
      ad 2: Ja, können Sie. Es ist jedoch schade um den restlichen Alkohol der sich noch im Kessel befindet. Den Nachlauf sollten Sie daher nicht wegschütten, sondern z.B. mit Aktivkohle zu geschmacklosem Alkohol verarbeiten.

    Eintrag Nr. 2555:

    Hallo Herr Schmickl
    Habe letztes Jahr ende September 25 Kg Williams Birnen eingemaischt. Gemäss ihrem Buch habe ich Turbohefe und Zucker beigegeben. Die Maische erreichte 13%, nun ist diese im Keller in einem verschlossenem Kunstofffass gestanden.
    Für die Brennung habe ich ein 2 Liter Anlage verwendet und ca. 3/4 gefült. In der Maische hatte es noch kleine Reste Fruchtstücke die ich mitbrannte.
    Meine erste Brennung ergab nach ca. 50 ml Vorlauf
    1. 100 ml 43 % Temp. 78° C
    2. 100 ml 35 % Temp. 80° C
    3. 100 ml 23 % Temp. 82° C
    4. 100 ml 10 % Temp. 83° C
    anschliesend habe ich den Vorgang abgebrochen
    Die ersten 100 ml haben einen sehr fruchtigen Geschmak, um so weiter die Brennung ging hat der Geschmak abgenommen bis es nach gar nichts mehr geschmekt hat.
    Habe ich zu spät gebrannt?
    Kann mann den Edelbrand nochmals Brennen und Trinken?
    Was muss ich anders machen?


    Baumi, Schweiz
    06.Aug.2006 18:35:36


      Sie haben zuviel Vorlauf abgetrennt. Bei sauberer hochgradiger Maische reicht es, wenn Sie bei 1,5 Liter die ersten 30 Tropfen abnehmen. Das ist deswegen Schade, weil sich die Aromastoffe in Abhängigkeit von der Dampftemperatur auftrennen und die intensivsten bzw. dominantesten kommen zu Beginn, genau so wie Sie es auch bemerkt haben. Gegen Ende des Edelbrandes kommen die unauffälligen "dumpfen" Geschmacksstoffe. Die für sich alleine genommen nicht grandios schmecken, sie sind jedoch trotzdem für das Gesamtbukett des Brandes sehr wichtig. Wenn sie fehlen ist der Geschmack eher "flach" außerdem entsteht dann oft eine ungewollte Schärfe.

      Abgesehen davon stimmen Ihre Angaben nicht zusammen. Wenn der Alkoholgehalt im Kessel ca. 11%vol hat und bis 91°C destilliert wird, sind bei 1,5 Liter Kesselinhalt als Ergebnis ca. 270 ml Edelbrand mit ca. 50%vol zu erwarten. Ihre Angaben sind jedoch viel niedriger. D.h. das Ausgangsprodukt muss einen Alkoholgehalt von weit weniger als 10%vol gehabt haben. Anscheinend ist bei der Gärung etwas falsch gelaufen, denn wenn Sie Turbohefe verwenden, hat die Maische ca. 20%vol und der daraus resultierende Brand (wieder bei 1,5 Liter Kesselinhalt) ca. 500 ml mit ca. 57%vol.
      Es könnte z.B. sein, dass die Hefe zu spät zum Fruchtbrei zugegeben wurde und die Wildgärung vorher bereits eingesetzt hat, wodurch die zugegebene Hefe sofort gekillt wurde.
      Beim nächsten Mal wenn Sie einmaischen sollten Sie auf die richtige Vorgehensweise achten. Jetzt können Sie Ihre alte Maische nur noch, so wie Sie auch schreiben, doppelt brennen, um zumindest die Ausbeute ein wenig zu erhöhen, auch wenn der zweite Brennvorgang einen gewissen Teil des Aromas abtrennt.

    Eintrag Nr. 2554:

    Hallo,
    kann man fertigen Schnaps auch in Lebenmittelechten Plastikbehältern kurzzeitig (zum Reifen) lagern?


    Kurt, NÖ
    04.Aug.2006 14:27:49


      Ich weiss, leider werden (minderwertige) Spirituosen in Großmärkten öfters in Kunststoffkanistern angeboten. Trotzdem würde ich niemanden empfehlen Alkohol mit mehr als 35%vol in Plastikbehältern aufzubewahren, auch nicht kurz. Je höher der Alkoholgehalt, desto mehr (krebserregende) Weichmacher können herausgelöst werden.

    Eintrag Nr. 2553:

    meine kirschmaische ist nun seit ca 1Woche beim gären (18 liter mit 4 liter Zuckerzugabe an jedem 2. Tag) Habe versehentlich auf 18Liter maische cirka die 3fache Menge der eigentlichen Menge an Turbohefe zugegeben.
    1. Kann ich den Verflüssiger noch hinzufügen?
    2. Kann die maische nach dem Brennen nach Hefe schmecken, wg der Überdosierung der Turbohefe?


    Kunibert, BRD
    03.Aug.2006 23:14:44


      ad 1: Ja, solange es noch gärt.
      ad 2: Um dies zu verhindern, lassen Sie die Maische nach der Gärung zumindest 4-5 Monate stehen und verwenden Sie nicht den am Boden klebenden Schlamm. Also sehr wohl umrühren und den Teil der Maische welcher gebrannt wird herausschöpfen.

    Eintrag Nr. 2552:

    Hallo Zusammen
    Habe gerade ein neues hobby entdeckt: Schnapsbrennen.
    Habe natürlich am anfang ein paar fragen.
    1.Habe eine Teemaische zubereitet, geht das überhaupt zum brennen und können teekräuter Fehlgärungen verursachen?
    2.Wenn ich keine hefe benutze, wie lange dauert der Gärungsprozess?
    Danke im voraus


    Samuel, Schweiz Wallis
    03.Aug.2006 18:44:33


      ad 1) Alles "geht zum brennen" sobald Alkohol enthalten ist. Da weder Teeblätter noch getrocknete Kräuter Zucker enthalten, kann daraus auch kein Alkohol entstehen. Wahrscheinlich haben Sie eine hochgradige Maische mit Turbohefe gemacht, sonst würde es nicht funktionieren. Wenn Sie außerdem Biogen M und einen Gärspund verwendet haben, wird (fast) kein Vorlauf entstanden sein. Ein kurzer Erfahrungsbericht Ihres Teebrandes würde sicher viele Leser interessieren.
      ad 2) Ohne Hefe wird der Zucker nicht in Alkohol umgewandelt, es gärt also gar nicht. Wird Obstbrei stehen gelassen, kann es sein, dass durch die darin befindlichen Wildhefen eine Alkoholgärung einsetzt. Leider entsteht dabei sehr viel Vorlauf, außerdem ist im Brand immer ein Essigstich bemerkbar. Ich glaube nicht, dass Tee von selbst zu gären beginnt. Der Gärprozess hängt von der Temperatur ab, zwischen ein paar Tagen und ein paar Monaten.

    Eintrag Nr. 2551:

    Hallo,
    Ich möchte jetzt vielleicht auch mit dem Schnapps brennen anfangen. meine Frage:
    Wieviel maische brauch ich denn damit ich ungefähr 1 liter Schnapps bekomm??
    Wie ist da das Verhältnis?
    MFG PHil


    Philipp, stuttgart
    01.Aug.2006 21:55:14


      Das hängt vom Alkoholgehalt der Maische ab. Je nach Frucht und Maischeart benötigen Sie dafür ca. 3 bis ca. 50 Liter.

    Eintrag Nr. 2550:

    Hallo, ich habe mit der Classic-Anlage ca. 6 lit Holunderblütenmaische à 18vol% gebrannt. Zügig bis ca. 65°C aufgeheizt; langsam weiter erhitzt; 60 Tropfen Vorlauf abgetrennt; Edelbrand ab 81°C - 91°C gebrannt . Destillat ist dabei schnell herausgetropft.
    Daraus habe ich 1.24 lit Edelbrand à 66vol% erhalten...
    Laut Buch ist dieses Ergebnis viel zu hoch!
    Was habe ich falsch gemacht?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


    Thomas, Schweiz
    01.Aug.2006 13:48:37


      Sie haben die Dstillation zu früh beendet, vermutlich ist das Thermometer nicht korrekt eingesetzt. Ist jedoch kein Problem, destillieren Sie bis die gesamte Edelbrandfraktion ca. 55-57%vol hat und merken sich dann die zu diesem Zeitpunkt angezeigte Temperatur. Dieser Wert ist dann für Ihre zukünftigen Brände der Nachlaufbeginn.

    Eintrag Nr. 2549:

    Guten Tag Habe vorgestern 100l Marillenmaische angesetzt. Ist die Natur-, oder die Hefegärung hier besser?? Wie lange dauert der Gärprozess??
    Vielen Dank
    André Huprich


    Andre Huprich, OÖ
    31.Jul.2006 12:16:30


      Was meinen Sie mit "Naturgärung"? Sowohl wilde Hefen als auch Reinzuchthefen sind natürlich. Es gibt keine unnatürliche oder künstliche Gärung.
      Wenn Sie den Fruchtbrei seit zwei Tagen tatsächlich sich selbst überlassen haben, ohne Hefezugabe, Säureschutz oder sogar Gärspund, hat dieser höchstwahrscheinlich bereits zum Schimmeln bzw. Faulen begonnen. Nachträgliche Zugabe von Hefe oder Fruchtsäure hat keinen Sinn mehr. Schade um die Arbeit und die guten Früchte!
      Beim nächsten Mal sollten Sie bereits beim Einmaischen auf diese Punkte achten.
      Bei einer Umgebungstemperatur von maximal 19°C dauert die Gärung ca. 2 Monate.

    Eintrag Nr. 2548:

    Guten Tag,
    Ich hätte eine Frage bezüglich der Messung des Alkoholgehaltes.
    Ist es möglich, den Alkoholgehalt des fertig gebrannten Schnapps mittels PH-Wert Messung zu bestimmen?
    Wenn ja, sind die Unterschiede zwischen hoch- bzw. niederprozentigem Schnapps gering und nur schwer messbar, oder unterscheiden sich die Werte deutlich?
    Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank in Vorraus
    Roland


    Roland, Kärnten
    31.Jul.2006 11:30:44


      Nein, die pH-Messung hat mit dem Alkoholgehalt nichts zu tun, dafür benötigen Sie ein Alkoholometer. Ethanol beeinflusst nicht den pH-Wert bzw. den Säuregrad.

    Eintrag Nr. 2547:

    Ich habe aprikosenmaische, die trotz Zusatz von Fruchtsäuren nach Essig stinkt!
    Was mache ich falsch? kann man auch zuviel fruchtsäure zugeben?


    Otto Rupf, Niederösterreich
    30.Jul.2006 21:51:42


      Nein, das können Sie nicht. Das ist auch nicht der Grund für den Essiggeruch. Essig entsteht durch Fehlgärungen, die auftreten können, wenn z.B. der pH zu hoch ist (trotz Säurezugabe), das Fass nicht mit einem Gärspund verschlossen wurde, Essigfliegen dazugekommen sind usw.
      Beim nächsten Mal den pH vor und nach der Sre-Zugabe messen und die Säure zugleich mit der Hefe zugeben, nicht später. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das Fass tatsächlich verschlossen ist (außer über den Gärspund).

    <<< Seite 257 anzeigen Seite 255 anzeigen >>>
    432 431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl