Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2498:

    Ich habe aus diesem Forum das Rezept für neutalen Alkohol aus Zucker Wasser und Hefe jedoch konnte ich nicht in erfahrung bringen in welchen Verhältnis diese zutaten stehen stehen ich hoffe jemand kann mir ein genaues Verhälrnis nennen
    DANKE im voraus


    Kalle, Paderborn
    24.Apr.2006 21:22:15


      Siehe Beipackzettel, außerdem steht das auch im Buch.

    Eintrag Nr. 2497:

    hallo herr dr.schmickl,
    da hätte ich noch eine frage. mein aromakorb aus kupfer hat leider zu große löcher. nun fallen kleine kräuter wie zb kümmel großteils durch, als ausgleich möchte ich ein kleinmaschiges drahtgeflecht auf den aromakorb legen, sollte ich da ein alu-, verzinktes- oder edelstahlgeflecht verwenden. aus kupfer habe ich leider nichts gefunden.
    vielen dank für ihre antwort.
    gru marx


    marx, Wien
    21.Apr.2006 17:20:02


      Am besten Edelstahl.

    Eintrag Nr. 2496:

    Sehr geehrte Fachleute,
    werde nun doch ungeduldig. Warte nun seit 15.12. auf ein Ende der Gärung einer Apfelmaische. Ermittele z.Zt. 18%, schäumt noch ein wenig beim Umrühren, Temp. im Heizungskeller ca. 18 Grad (evtl. im Winter auch einmal weniger), Maische schmeckt prima noch leicht süß. Konsistenz: wie dünner Apfelkompott ohne Kuchenbildung. Ist eine solch lange Gärdauer zu akzeptieren? Bildet das Absetzen der Feststoffe immer das Ende der Gärung?
    Danke und mfg
    W.


    Wolle aus, Hessen
    17.Apr.2006 17:35:20


      Solange die Maische schäumt, ist die Gärung nicht abgeschlossen, abwarten! Ja, am Ende setzen sich die Feststoffe ab. Umso länger Sie warten, umso besser wird der Brand, diesbezüglich zahlt sich Geduld wirklich aus. Hochgradige Maischen, so wie in Ihrem Fall, werden durch's Lagern immer besser. Herkömmliche Maischen können gar nicht so lange stehen gelassen werden, da diese wegen dem geringen Alkoholgehalt verderben können.

    Eintrag Nr. 2495:

    Habe das schnapps brennen als hobby Buch gelesen und stell mir ne Frage! Sie geben die erzielbaren Alkoholgehälte von verschiedenen Maischen, aber was ist mit den Werte von Bananen, Ananas, Mango, Erdbeeren, Brombeeren, himbeeren, Johannisbeeren, Quitten, Pfirsiche, Nektarinen, Rhabarber, Weintrauben usw... und deren Mengen an Gewicht und Volumen (ganze Früchte) für 70 liter Maische? Könnten Sie mich bitte aufklären?

    Ruby yannick, Frankreich
    16.Apr.2006 18:54:20


      ad 1: Geben Sie bei der Diskussion "Alkoholgehalt bei Früchten" als Suchbegriff ein
      ad 2: Dies hängt von der Größe der jeweiligen Frucht bzw. der Fruchtstücke und damit der "Schüttdichte" ab. Anhand der Tabelle im Buch können Sie dies in etwa abschätzen.

    Eintrag Nr. 2494:

    Ist es erlaubt in Oberösterreich, Zirbenschnaps zu brennen?
    Wird eine Destillationsapparatur nach jeden mal brennen neu plombiert?
    Wie lange vor dem Brennvorgang muss ich es melden und wo muss ich es melden bzw. welche Telephonnummer?
    Gibt es eine maximale anzahl von Liter die ich im jahr brennen darf? Wenn ja, wieviel?
    Wo kann man Turbohefe, Biogen-M, Verflüssiger usw. kaufen?
    Schickt ihr eure Destillationsapparaturen auch nach Oberösterreich?


    Ziehfreund, Oberösterreich
    12.Apr.2006 19:38:06


      ad 1: Dies sollten Sie beim für Ihren Bezirk zuständigen Zollamt nachfragen.
      ad 2: Prinzipiell ja, dies hängt aber auch von der Kesselgröße ab (Zollamt fragen).
      ad 3: zumindest eine Woche vorher bei Ihrem Zollamt
      ad 4: Zollamt fragen, dies hängt von Ihrem Brennrecht ab (anscheinend haben Sie noch keines).
      ad 5: siehe Menü links "Produktliste".
      ad 6. Ja.

    Eintrag Nr. 2493:

    Hallo Hr. Dr. Schmickl
    Da im Forum immer wieder die Frage bezüglich Mangomaische auftaucht und ich mich selber für dieses Thema interessiere, habe ich mich mal im Netz schlau gemacht. Ich konnte in Erfahrung bringen das eine Mango zwischen 10 und 18% Zuckergehalt hat. Da mir das nicht viel sagt, habe ich auch noch den Zuckergehalt eines Apfels ermittelt. Ergebnis: 11 bis 15% ( je nach Region und Sorte verschieden ). Folglich müsste also eine Mangomaische ca. den selben Alkoholgehalt erreichen wie eine Apfelmaische....
    Leider weiss ich nicht wie zuverlässig die Angaben sind, da ja nicht alles stimmt was man so im Netz zu lesen bekommt...
    Frohe Ostern


    Schnäpschen, Wien Umgebung
    12.Apr.2006 15:05:55


      Ja, stimmt, der Zuckergehalt von Mango ist in etwa so groß wie von Äpfeln. Die Tabelle Zuckergehalt / Alkoholgehalt finden Sie im Buch.

    Eintrag Nr. 2492:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    ist es ratsam, nach Ende der Gärung, bei der reinen Zuckermaische die Hefe abzutrennen?
    Welche Sorten Vogelbeere sind zum Vermaischen empfehlenswert und welche weniger?
    Benötigt Vogelbeerdestillat zur Entwicklung des optimalen Aromas eine längere Reifezeit im Vergleich zu anderen Destillaten?
    Bezüglich der Entwicklung des optimalen Aromas stellt sich mir die gleiche Frage beim Mangodestillat?
    Vor welchem Hintergrund empfehlen Sie, Mangofrüchte zu schälen?
    Ich möchte Likör mit 30 Vol% Alk. herstellen indem ich 43 Vol% Alk. Destillat verwende und Zucker zusetze. Zur Verdünnung von z.B. 200 ml Destillat benötigt man 87 ml Wasser. Die Zuckerzugabe soll versuchsweise 50 Gramm betragen. 50 Gramm Zucker haben ein Volumen von ca. 30 ml. Kann ich die Wasserzugabe um diese 30 ml verringern?
    Welches Fassungsvolumen hat Ihr Leistungsbrenner für eine ca. 3ltr Anlage und wieviel kostet er?
    Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
    Mit freudlichen Grüßen!
    Ein Rheinländer


    Anton Berg, Rheinland
    11.Apr.2006 12:46:58


      ad 1: Lassen Sie die fertige Maische 3-4 Monate stehen, dann erst brennen. Die Hefe brauchen Sie dann nicht abzufiltern. Den Bodensatz der teilweise im Fass zurückbleibt müssen Sie aber nicht in den Kessel geben.
      ad 2: Am besten die wilde Vogelbeere, aber auch die Eberesche ergibt einen guten Geschmack. Vermaischen wie jede andere Obstsorte auch, natürlich mehr Verflüssiger als sonst verwenden (siehe Buch bzw. Packungsbeilage beachten).
      ad 3 und 4: Nein. Ob sich ein "optimales" Aroma überhaupt bildet hängt von der Qualität der Maische ab.
      ad 5: Bei Mangos ist die Schale sehr "ledrig" und wird auch nicht gegessen, nicht essbare Fruchtteile sollten nie eingemaischt werden, dadurch kann z.B. ein erhöhter Methanolgehalt entstehen.
      ad 6: Nein, denn wenn Sie den Zucker auflösen ist der Unterschied viel geringer als 30 ml. Dieses gelöster-Zucker-in-Wasser-Volumen sollten Sie berücksichtigen.
      ad 7: Leistungsbrenner gibt es nur zusammen mit einer Anlage.

    Eintrag Nr. 2491:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich habe einen Apfelbrand auf Trinkstärke (40%) mit dest. Wasser eingestellt. Die dabei entstandene Trübung habe ich nach ca. 3 Wochen abgefiltert. Es ist ein leckerer, klarer Schnaps entstanden.
    Einen Schönheitsfehler hat er jedoch. Wenn eine Flasche, nicht ganz voll, bei Zimmertemperatur steht fängt der Schnaps an zu schwitzen und es beschlägt die Flasche im oberen, leeren Teil. Dies geht beim Schütteln wieder weg und auch der Schnaps bleibt klar. Kann man das irgendwie beseitigen?


    martin, xxx
    09.Apr.2006 08:18:21


      Nein, das ist normal.

    Eintrag Nr. 2490:

    Den 70%igen Schnaps habe ich mit doppelt destillierten Wasser auf 45% gemischt, welcher dann klar war. Wenn ich ihn in Liter Flaschen abfülle und ruhen lasse, ist er in ein paar Tagen wieder milchig trüb geworden. Ich gebe zb. 2 Liter Schnaps 70% in eine Flasche und füge langsam doppelt destilliertes Wasser zu und wird auch oft beim zusammenmischen schon drüb! Würden Sie mir bitte Ratschläge geben, damit mein Schnaps wieder klar wird. Und wie ich im vor hinein schon verhindern kann dass er nicht Trüb wird!!!!!

    walter stipsits, Steiermark
    07.Apr.2006 18:49:38


      Sehr oft läßt sich das nicht vermeiden und durchaus normal. Ursachen für Trübungen finden Sie im Buch bzw. in den Fachfragen (Suchfunktion benutzen!). Lassen Sie das Destillat 14 Tage stehen, danach lt. Beschreibung mit den "Faltenfiltern fein für Weine und Spirituosen" filtrieren.

    Eintrag Nr. 2489:

    Hallo, habe eine Frage. Habe mit Turbohefe Maische angesetzt laut Beschreibung im Buch und die Zuckerzugabe ausgerechnet, um 20°Vol% zu erhalten, es blubbert nicht mehr (nach ca. 1 Monat bei 22 Grad Celsius), doch mehr als 14 Vol.% geht leider nicht, was mache ich falsch??

    Dr.Z G, Österreich
    02.Apr.2006 19:26:46


      Schmeckt die Maische süß? Wenn ja: Dann war die Zuckerzugabe zu spät. Wenn nein: der gesamte Zucker wurde bereits vergoren, folglich wurde zu wenig zugegeben. Mit welchem Gerät messen Sie den Alkoholgehalt in der Maische? Sie brauchen hierfür ein Vinometer.

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    Helge Schmickl