Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2391:

    Hallo Herr DR. Schmickl, ich habe seit zwei Monaten 20 l Quittenmaische am gären. Bei der Zugereitung bin ich Lehrbuchmäßig vorgegangen. Die Quitten habe ich 2 h gekocht bis sie braun und weich waren. Dann habe ich sie zermatscht und wie üblich mit Turbo eingemaischt. Verflüssiger habe ich die 3fache Menge dazugegeben. Der Gärverlauf war wie in Ihrem Buch beschrieben. Der Alcohol beträgt 23 vol und der Geschmack ist einwandfrei.
    Jetzt meine Frage: Die Maische ist noch sehr dickflüssig! Sie sieht sehr frisch aus und der Geschmack ist mitte süß bis herb. Der Fruchtkucken ist noch fast vollkommen erhalten. Ist das richtig so? Ich meine nach zwei Monaten Gärung und konstanter Temperatur bei 17 grad celsius müsste sich doch der Fruchtkuchen so langsam verkleinern!? Bringt es jetzt noch etwas wenn ich Verflüssiger im nachhinein dazugebe?
    Über eine Fachantwort währe ich sehr dankbar!
    Übrigens Ihre Deluxdestille funktioniert Fantastisch!
    Hochachtungsvoll Hans aus S-A


    DER BLONDE HANS, SA-Germany
    17.Dez.2005 14:01:26


      Solange es noch gärt können Sie Verflüssiger durchaus zuzugeben (wieder die erhöhte Dosis). Rühren Sie um, der Kuchen sollte sich dann nach ein paar Tagen nach unten absetzen, wenn nicht, ist die Gärung nicht beendet. Das wäre nach 2 Monaten bei dieser Temperatur eigentlich völlig normal. Wenn sich der Fruchtkuchen auch nicht weitgehend abgebaut hat, ist das kein Problem. Warten Sie bei abgeschlossener Gärung auf jeden Fall noch mindestens ca. vier Monate, bevor Sie brennen. Sollte es beim Destillieren anbrennen, den Anbrennschutz mit einem Blatt Küchenrolle bedecken und vorsichtig aufheizen.
      Danke, freut uns!

    Eintrag Nr. 2390:

    Moin,
    Hat irgendjemand schon mal etwas von einem Schnaps gehört, der aus dem "Trüb" gebrannt wird. Ich hoffe das dies richtig ausgedrückt ist. Es sollen die Reste des Weines sein die bei der Klärung über bleiben, diese werden dann gebrannt.
    Schönen Gruss an Herrn Schmickl. Tolle Homepage, und Ihr Buch ist super. Ich habe es in 2 Tagen gelesen, und in 3 Monaten 6 verschiedene Sorten Schnaps oder Geiste hergestellt, sehr zur Freude meiner Kumpels.
    FinnFatty


    FinnFatty, Niedersachsen/ Deutschland
    16.Dez.2005 17:59:21


      Sie meinen einen Tresterbrand.
      Danke, weiterhin viel Erfolg!

    Eintrag Nr. 2389:

    Hallo Herr Dr. Schmickl!
    Erstmals muß ich ein Lob aussprechen, für die tolle Site und Ihr Buch, find ich super! Nun zu meinem Problem:
    Habe Zuckerrüben sorgfältig gewaschen, fein gemahlen und 1 zu 1 mit Wasser verdünnt. Habe Gärfix für Stein und Beerenobst genommen (Aufschrift: bewirkt eine sichere Verflüssigung der Maische, sorgt für eine zügige, vollständige Gärung, verhindert Fehlgärungen) und fachgerecht zugesetzt, ph mittels Zitronensäure auf 3,5 , mir jedoch den Verflüssiger eingespart. Das ganze steht bei 15 –20 ° Raumtemp, und hat schön zu vergären begonnen, aber nach einigen Tagen tat sich plötzlich gar nichts mehr am Gärspund; (ca. vor 1 Woche). Die Maische schäumt und schmeckt herb. Wieviel % erreicht eine solche Maische wie in meinem Fall, kann es sein dass sie über 13% kommt, und dadurch die normalen Hefen absterben? Soll ich weiter abwarten, oder einen Gärstarer mit Turbo machen? Was hätte ich anders machen sollen? Beim Brennen: 1 oder 2 x brennen? Ist es möglich in einem Atemzug Geiste herzustellen; beim 1 oder 2. Brand?? Irgendwelche Tips bzw. Tricks dazu, wegen Anbrennen (einwandiger Kessel)?
    Vielen Dank im Voraus
    Gruß H.


    Probierer und Genießer, Winterwonderland
    15.Dez.2005 23:38:31


      Bei Gärfix brauchen Sie keinen Verflüssiger mehr, der ist bereits inkludiert. Solange die Maische schäumt ist die Gärung aktiv, d.h. entweder ist das Fäßchen etwas undicht und Sie sehen deshalb im Gärspund nichts mehr oder dadurch, dass die Gärung jetzt einfach langsamer geworden ist, Sie etwas abwarten müssen, um den Gärspund blubbern zu sehen. Warten Sie nach abgeschlossener Gärung (wenn also die Feststoffe zu Boden gesunken sind) noch 1-2 Monate bevor Sie brennen (für Turbo gilt die doppelte Zeit). Zuckerrrüben enthalten je nach Sorte in der Größenordnng von etwa 70% Zucker, den zu erwartenden Alkoholgehalt können sie dann wie um Buch beschrieben berechnen. Haben Sie in der Maische mehr als 10%vol (Vinometermessung genügt), dann reicht es einmal zu brennen. Ja, Sie können Geiste in einem Atemzug herstellen, der verwendete Alkohol im Kessel sollte aber nicht mehr als 15%vol haben.
      Anbrennen: Anbrennschutz verwenden, die Funktion wurde hier bereits oft erklärt.

    Eintrag Nr. 2388:

    Hallo Doc,
    ich bin in Not. Ich habe vor vier Wochen 1 Kg Brombeeren(aus der freien Natur) mit 1l 55% Alc. aus Zuckermaische angesetzt. Nun habe ich das ganze mal geschmeckt und ich bin nicht sehr begeistert. Es schmeckt kaum nach Brombeere und nur nach Alc. Auch die Früchte schmecken nicht mehr nach Beere. Die Beeren waren eingefroren und es war schon viel Saft Raus den ich aber mit in den Ansatz gemacht habe. Ich habe das ganze in 3 Weinflaschen verteilt. 2 mit Beeren je 1 Drittel gefüllt und eine 1 Drittel mit saft und den Rest mit Alc aufgegossen. Was kann da schief gelaufen sein????


    Frettchen, Mosel
    15.Dez.2005 22:29:30


      Es muß hier nicht unbedingt etwas schief gelaufen sein, Brombeeren haben leider kein so intensives Aroma wie z.B. Himbeeren. Verwenden Sie das nächste mal lieber frische Beeren.

    Eintrag Nr. 2387:

    ZUm Eintrag 2375
    Kann nur sagen das ist der Hit, dieser Schnaps. Habe ihn letztes Jahr gemacht allerdings auch da schon mit Birne.... ein traum. Finde die Birne ist besser als der Apfel. Aber ist ja Geschmacksache. Habe ihn auch noch ein wenig verfeinert. Mir fehlte die Süsse und habe auf 5l trinkfertiges Destilat. ca .150ml Honig verflüssigt und darin 1 Vanillestange ausgekocht. super Lecker.. tolles Rezept sollte jeder haben. gruß aus bayern.


    GG, BAYERN
    14.Dez.2005 12:54:19


      Danke!

    Eintrag Nr. 2386:

    Handelt es sich in dem Buch Schnapsbrennen als Hobby beim Thema Angesetzte, um Trockene oder Frische Kräuter?

    Faster, Hessen
    12.Dez.2005 15:40:01


      Wenn nicht anders angegeben, um frische Kräuter.

    Eintrag Nr. 2385:

    Guten Tag Dr. Schmickl,
    ich habe letztes Jahr schon über meinen Vanillegeist im Beitrag 1815 in Ihrem Forum berichtet, da Sie bis dato nur unzufrieden stellende Ergebnisse hatten.
    Es gib eine teure Version, indem Sie sich 30 Stangen Burbon Vanille aus Jamaika besorgen. Die sind doppelt so groß, doppelt so dick und 3x so teuer wie herkömmliche Vanillestangen, haben aber auch ein Vanillearoma, daß unbeschreiblich ist, oder Sie wählen die billige Methode und sammeln alle Vanillestangen, die Sie in der Küche über 2-3 Jahre in einem Schraubglas mit Zucker gefüllt aufheben. Dies hat den Vorteil, daß Sie zum einen immer perfekten Vanillezucker haben und gleichzeitig die Stangen für den Vanillegeist sammeln. Auch hier brauchen Sie 30-40 Stangen, die allerdings vom Mark befreit sind.
    Also die 1. oder 2. Vanillestangen geben Sie in 8 Liter ausgegorene Zuckermaische von 20% und destillieren sie ab. Kein Aromakrob!!! Das bringt nichts, die Stangen müssen ausgekocht werden. Den Nachlauf bei 50-45% abtrennen, danach ist er fade, bitter und nicht mehr vanillig.
    6 Wochen bei 14 Gard (Temp von meinem Weinkeller) in einem leicht belüfteten Glasgefäß stehen lassen, dann erst verdünnen auf Trinkstärke bringen. 45% ist perfekt. Sie werden begeistert sein.
    Schöne Weihnachten an alle "Schwarzbrenner" und "Schnapsnasen" und laßt Euch den Weihnachtsgeist aus Beitrag 1867 + 2375 gut munden.
    Pillepallekarl


    Pillepallekarl, Kärnten
    09.Dez.2005 19:18:52


      Danke für die ausführliche Beschreibung, ebenfalls schöne Weihnachten!

    Eintrag Nr. 2384:

    guten tag allerseits,
    bin schon länger brenner und les' immer mal wieder im forum nach, um rezepte und gute tipps zu bekommen. kann vielleicht auch mal einen loswerden. in eintrag 2288 hatte ein kollege probleme mit einem zu niedrigen pH-wert und der doktor hat zu kalk oder alkaselzer geraten. man kann auch in die apotheke stiefeln, sich etwas natronlauge besorgen und tropfenweise bis zum korrekten pH zugeben. viel braucht man nicht, es hat keinerlei auswirkungen auf aroma und geschmack, das zeug hält sich und ist nicht so arg teuer. bei der handhabung ist aber dringende vorsicht geboten (gummihandschuhe benutzen), da es bei der berührung mit der haut ätzend wirkt (wie starke säuren) und auch die kleidung angreift. habe das selber schon probiert, hat meine pfirsischmaische in gang gebracht, die ich schon fast abgeschrieben hatte.
    ansonsten, "chapeau" vor der gelungenen seite und dem erstklassigen buch herr kollege.


    chemiker, nrw, deutschland
    08.Dez.2005 09:36:27


      Danke!
      :-)

    Eintrag Nr. 2383:

    wieso komt es beim schnaps verdünnen öfters zur eintrübung. grüsse herbert

    herbert, nö
    08.Dez.2005 09:33:22


      mögliche Ursachen sind:
      - Mineralien (Kalk) im Wasser
      - Nachlauf unsauber abgetrennt
      - zu große Temperaturunterschiede zwischen Destillat und Wasser
      - ätherische Öle im Destillat
      - bei vielen Stein- und Kernobstsorten ist eine Trübung normal, deswegen gibt es im Fachhandel auch entsprechende Filter

    Eintrag Nr. 2382:

    Nach dem Kauf einer Destille (Deluxe) und Maischefässern 35 L (bis zum Deckelrand) meine Frage:
    Wieviel kg Äpfel muss ich kaufen um ein Fass bei 20° gut auszunützen (mit Zucker, Turbo, Biogen,Verflüssiger)?


    horst, NÖ
    04.Dez.2005 20:15:29


      Ca. 25-30 kg Äpfel

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