Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4260 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 236 anzeigen Seite 234 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 2350:

    Hallo
    Ich bin begeisterter leser ihres Fachforums.
    Als Anfänger habe ich mir ca. 200 kg Birnen besorgt und sorgfältig entkernt und entstingelt, danach habe ich das Obst mittels Häcksler In Nirofässer zerkleinert, mit einem Quirl umgerührt und 4g Edelhefe mit 40ml lauwarmen Wasser beigemengt. Ich habe die Maische zwei Tage lang je einmal pro Tag kräftig umgerührt, und dann stehen gelassen, ich bemerkte das sich beim Gährspund nichts tat. Auf Grund dieser Tatsache habe ich die zwei Fässer geöffnet und mit Combisäure den pH-Wert von 4,3 auf 3,0 gesenkt. Jetzt gings ab, am Gährspund konnte ich deutlich Bewegung erkennen. Dazu meine Frage: habe ich den pH-Wert zu spät gesenkt welche Messungen geben weiteren Aufschluss auf einen erfolgreichen Verlauf, und muss ich noch Zucker bzw. Verflüssiger dazugeben. Mit besten Dank im voraus und herzliche Grüße aus Tirol Josef


    Haas Josef, Österrreich/Tirol
    28.Okt.2005 18:23:21


      Normalerweise ist es immer umgekehrt: wird zu spät angesäuert, kommt es wegen der radikalen Änderung des pH-Wertes häufig zu einem Gärstopp. Egal. Hauptsache es gärt jetzt.
      Mit einem Vinometer ca. zweimal wöchentlich den Alkoholgehalt messen. Zu Beginn wird dieser sehr rasch ansteigen, nach 1 bis 2 Wochen wird die Zunahme und auch die Gärgeschwindigkeit immer kleiner werden. Dann wird es im Gärspund nicht mehr so häufig blubbern. Wenn der Fruchtkuchen zu Boden gesunken ist, ist die Gärung zu Ende (kann je nach Temperatur und Zuckergehalt der Maische ca. 2 Monate dauern).
      Verflüssiger auf alle Fälle.
      Ich weiß nicht was "Edelhefe" sein soll. Von der Hefeart hängt es ab, ob eine Zuckerzugabe überhaupt sinnvoll ist.

    Eintrag Nr. 2349:

    Hallo !
    Ich habe seit 1 Jahr eine kleine Brennanlage. Ich habe eine Frage, welche mich brennend interessiert. Wenn man die Maische im Fass aufzuckert, verändert dies den Geschmack des Brandes? Bzw merkt man beim Brand, dass die Maische aufgezuckert wurde?
    Bitte um kurze Antwort. Danke !!!!


    Otto, Waldviertel
    27.Okt.2005 19:32:48


      Nein. Zucker ist ein Feststoff, kann folglich nicht verdampfen, auch nicht wenn er in der Maische aufgelöst ist. Abgesehen davon sollte während der Gärung die Hefe den Zucker in Alkohol umgewandelt haben.

    Eintrag Nr. 2348:

    Bekanntermaßen wird Glucose durch Hefeenzyme in Kohlendioxid und Ethanol gespalten.
    Frage 1: Geht das auch mit anderen zuckern wie Fruchtzucker, Malzzucker, Milchzucker ?
    Frage 2: Was macht man mit stärkehaltigen Maischen um diese zu Alkohol zu vergären, da diese ja keinen Zucker enthalten?
    Frage 3: Was müsste man mit Zellulose machen, um sie zu Bioalkohol zu vergären ?


    Bernstein, Berlin
    27.Okt.2005 09:26:46


      ad 1) Hefen können Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker), Saccharose (Rohr-, Rübenzucker) und Maltose (Malzzucker) vergären. Maltose und Saccharose werden in einem Zwischenschritt in Glucose und Fructose gespalten. Milchzucker (Lactose) geht nicht.
      ad 2) Das Enzym Amylase spalte das Polysaccharid Stärke in Monosaccacharide (Glucose, Fructose) auf, diese können mit Hefe vergoren werden. Beim Bierbrauen oder der Whiskey-Herstellung ist der erste Schritt das "Einmalzen": z.B. Gerste wird dabei angekeimt. Beim Keimen entsteht Amylase, welche die Stärke der Gerste abbaut. Somit: vor der Gärung entweder direkt Amylase zugeben oder (aktiven) Malz.
      ad 3) vorher ebenfalls enzymatisch mit Cellulasen aufspalten

    Eintrag Nr. 2347:

    Hallo nochmal!
    Kann man Maische der Verflüssiger zugesetzt wurde auch so trinken?
    Viele Grüße


    Bruno, Dresden
    26.Okt.2005 13:01:51


      Ja

    Eintrag Nr. 2346:

    Hallo!
    Ich habe von einem professionellen Abfindungsbrenner erfahren, dass Kupfer als Innenmaterial für einen Brennkessel unbedingt erforderlich ist, da sonst ungewollte - gar gesundheitsschädliche - Stoffe in das Destillat kommen. Auch hat er erklärt, dass die Wandstärke des Kessel bei diesem Vorgang mit der Zeit abnimmt und ein Kessel von daher nicht ewig hält, sondern auch getauscht werden muss. Stimmt das?
    Einer anderen Person, die in der chemischen Industrie tätig ist, habe ich davon berichtet. Sie war ganz überrascht, da Kupfer ein Schwermetall sei und sich im menschlichen Organismus anreichere.
    "Das ist ja Lebensgefährlich"
    Andererseits wird ja in alten Brauereien, auch in Kupferkesseln Bier gebraut. Löst sich dort evtl. das Kupfer bzw. Kupferoxid nicht ab?
    Was ist denn da jetzt richtig?
    Vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit :-) !!!!!!!


    Bernd, Dresden
    26.Okt.2005 12:55:25


      Kupfer wird traditionell als Material für Brennanlagen verwendet, weil es in früheren Jahrhunderten noch kein Edelstahl oder Aluminium gab. Stimmt, Kupfer baut katalytisch gewisse organische Säuren und Ester ab. Allerdings geschieht dies in einem so geringen Ausmaß, dass in Wirklichkeit dieser Effekt kaum nachzuweisen ist. "katalytisch" bedeutet, dass dieses Metall die Abbaureaktion zwar beschleunigt, aber selbst nicht daran teilnimmt. Somit kann dadurch der Kessel gar nicht angefressen werden.
      Etwas ganz anderes ist der pH. Wenn dieser zu niedrig, also der Säuregrad der Maische zu groß ist, löst sich Kupfer langsam auf. Es bilden sich Kupfersalze (diese sind giftig!). Diese können jedoch nicht verdampfen. Somit: IM Kessel ist dies kein Problem. Ich weiß nicht was Ihr Kollege da so brennt, aber normalerweise sollten Maischen nicht so sauer sein, dass dies passiert. Geben Sie ihm doch den Tipp, sich ein wenig weiterzubilden und das Buch "Schnapsbrennen als Hobby" durchzulesen. Darin ist dieser Sachverhalt sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich erklärt.

    Eintrag Nr. 2345:

    Hallo Haus Schmickl,
    die erworbenen Kenntnisse im Schnapsbrennseminar sowie das intensive Studium des Buches zur Herstellung von aetherischem Oel haben mir gute Ergebnisse und frohes Schaffen gebracht. Dennoch blieben alle Experimente faszinierendes Hobby.
    Nun aber moechte ich meine Kenntnisse auch beruflich nutzen: Ich habe derzeit rund 70 Heilkraeuter, die ich auf Maerkten und im Internet anbiete - alle auf der eigenen 250 ha grossen Farm gesucht oder angebaut.
    Nun moechte ich daraus auch Kraeuterweine herstellen, da dies im Gegensatz zu Selbtgebrannten auf Maerkten frei verkauftw werden kann.
    Ich suche nun nach einer Turbohefe, wo ich Zucker und an Stelle von Wasser einen Kraeuterauszug einsetzen kann. Am Liebsten eine moeglichst rasche Gaerung mit moeglichst wenig Resthefegeschmack und mit einer hohen Alkoholausbeute. Diese Grundweine werde ich dann mit erhitztem (eigenen) Honigwasser auf Trinkstaerke (so um 11-13 Alkoholprozente) verduennen. Wegen den hohen Transportkosten kommen wohl keien Fluessighefen in Betracht. Ist es eventuell sinnvoll, die Hefe statt im deutschsprachigen Raum in einem Land, das naeher bei Zenmtralamerika liegt, zu suchen? Haben Sie dazu einen Tipp?
    Zur Menge: Ich verwende jeweils ein 25-Liter Kunststoff - Gaerfass.
    Danke fuer Infos
    Hanspeter Z'graggen


    Nica - Hanspi: Hanspeter Z'graggen, Nicaragua
    25.Okt.2005 02:58:10


      Dafür eignet sich die Turbohefe die wir anbieten am besten. Wenn man tatsächlich so vorgeht wie im Buch beschrieben, entsteht kein Hefegeschmack. Diese Hefe stammt aus Europa, da ist es aus Ihrer Sicht egal, aus welchem Land.
      Die Turbohefe ist eine Trockenhefe, Gewicht je Säckchen: 115 g. Dies kann als Brief verschickt werden.

    Eintrag Nr. 2344:

    Sehr geehrter Leser(in),
    nach eine Schottlandreise, in der ein paar Freunde und ich eine Whisky-Destillerie besichtigt hatten, wollen wir nun versuchen einen gute Tropfen selbst herzustellen. Meine Frage hierzu lauten:
    - Welche gesetzlichen Ramenbedingungen muss ich dabei beachten? (Gesetze/Verordnungen)
    - Welche Literatur ist dafür gut geeignet? (Bücher,Verlag,Internetadressen)
    Ich bedanke mich im voraus für die Bemühungen aller.
    MfG
    Andreas Funk


    Funk, NRW - OWL
    24.Okt.2005 14:20:27


      ad 1) In Deutschland ist die nicht-gewerbliche Herstellung von Alkohol verboten. Ausnahme: das Kesselvolumen der Brennanlage ist nicht größer als 0,5 Liter. Für größere Anlagen brauchen Sie ein Brennrecht, mehr Infos diesbezüglich erhalten Sie beim Zollamt, Abt. Alkoholverwaltung.
      ad 2) Buch "Schnapsbrennen als Hobby", sowie das Forum "Rezepte" (siehe Menü, links)

    Eintrag Nr. 2343:

    Ich habe als Erbstück eine 2,5 lt Brennanlage ohne Thermometer. Wie kann ich dann die Temperatur messen? Wo kann ich ggfls ein Aufsteck-Thermometer kaufen?

    Ioannis Bouchagiar, Wuppertal, Deutschland
    23.Okt.2005 22:19:12


      ad 1) mit einem Thermometer
      ad 2) wir bieten Stabthermometer und den dazu passenden Silikonstopfen auch einzeln an. Bei Interesse melden Sie sich bitte per e-Mail.

    Eintrag Nr. 2342:

    Hallo Hr. Doktor!
    1. Gibt es ein Gerät, mit welchem ich den Alkoholgehalt (0-80%)von kleinen Mengen Schnaps (<50 ml)einfach bestimmen kann?
    2. Ich wohne auf 1200m über NN. Wie verhält sich der Brennverlauf (1.Tropfen bis Nachlauf) bezüglich Temperatur? Wasser kocht bei 92°C (mehrmals gemessen) Danke!
    PS: Ihr Buch ist 1A


    Wolfgang, Salzburg
    23.Okt.2005 16:50:01


      Danke!
      ad 1) ja, mit einem Ebulliometer. Bei hohem Alkoholgehalt (> 65%vol) das Destillat 1:1 mit Wasser verdünnen und mit einem Aräometer messen. Der Messzylinder den wir anbieten braucht für eine Messung ca. 70 ml, das sollte für Ihren Fall ausreichen.
      ad 2) Ziehen Sie von den Angaben im Buch 5°C ab.

    Eintrag Nr. 2341:

    Hallo Herr Schmickl,
    beim Brennen von meiner Obstmaische (Äpfel und Birnen) ist mir die Maische etwas angebrannt. Der Brandgeschack ist in den Raubrand übergegangen. Den Feinbrand habe ich sehr vorsichtig durchgeführt und den Nachlauf sehr frühzeitig abgetrennt. Leider hat der Feinbrand jetzt auch einen starken aufdringlichen, ungenießbaren Brandgeschmack. Es handelt sich um ca. 5l mit 73% Alkoholgehalt. Gibt ihrer Ansicht nach eine Möglichkeit diesen Feinbrand zu behandeln (Aktivkohle, etc.), daß man diesen Schnaps noch in irgend einer Weise verwerten kann (Ansatzschnaps für Fruchtlikör)? Vielen Dank


    Jörg, BY
    23.Okt.2005 13:22:42


      Siehe Eintrag Nr. 2340.

    <<< Seite 236 anzeigen Seite 234 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl