Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2107:

    Hallo,
    brenne seit einigen Jahren selbst, und hörte vor kurzem über eine Brennanlage die den ersten und zweiten Brennvorgang in einem machen kann.
    Danke
    Wolfgang


    Binder Wolfgang, NÖ
    16.Mai.2005 10:20:53


      Es handelt sich dabei um Anlagen mit Rektifikationskolonnen, Verstärkerkolonnen, Steigrohre mit Einbauten wie Glockenböden usw. Dadurch können zwei oder mehr Destillationen in einem Arbeitsgang durchgeführt werden. Nähere Infos siehe Buch.

    Eintrag Nr. 2106:

    Hallo!
    ich glaube, hier bin ich richtig... ich habe nicht direkt eine Fragen zum Brenne sondern eher zum Brennrecht. Wie ist das Brennrecht den genau definiert? Und auf was bezieht es sich den genau? Bezieht sich das Brennrecht auch auf die Lokalitäten, wo es gebrannt wird und auch auf das Brenngeschirr?
    Ein Beispiel, um meine Fragen zu verdeutlichen: der Raum, in dem das Brenngeschirr meines Bekanntes steht soll, gegen seinen Willen, vermietet und abgerissen werden. Der Grundstück und das Haus mit dem Raum gehören dem Vermieter. Beim Brennrecht allerdings handelt es sich um eine Erbengemeinschaft. Meine Frage ist dann, kann er den Raum einfach so vermieten oder muss er das zuerst mit seinen Geschwistern noch besprechen? D. h. sind der Raum und das Brenngeschirr auch Teil dieser Erbengemeinschaft?
    Ich Danke schon mal im Voraus!!


    Niki, Kaiserstuhl
    14.Mai.2005 10:14:04


      Ja stimmt, in einem Brennrecht sind immer die Anlage (Typ, Größe usw.) und der Aufstellungsort angegeben. Wobei als "Ort" der Raum, wo sich die Anlage befindet, zu verstehen ist. Ändert sich der Aufstellungsort, muss auch das Brennrecht angepasst werden.
      Für Ihr spezielles Problem sollten Sie auf jeden Fall bei Ihrem zuständigen Zollamt nachfragen.

    Eintrag Nr. 2105:

    Hallo Herr Schmickl,
    nach eineigen Umbau meiner Anlage (6 Liter), habe ich nur noch das Problem der ungleichmäßigen Wärmezufuhr, denn der Boden meines Kessels ist nicht eben und liegt nicht plan auf der Herdplatte auf. Im Beitrag 2052 haben Sie die Möglichkeit eines Sandbades erwähnt. Könnte dies die Lösung meines Problems sein??
    Viele Grüße aus dem Salzkammergut
    Michael


    Michael, Gmunden OÖ
    11.Mai.2005 13:01:00


      Ja durchaus, allerdings wird die Regulierung der Temperatur dadurch sehr träge. Statt der Heizplatte wäre es viel sinnvoller, einen Spiritusbrenner oder Gasbrenner zu verwenden, denn auch die Heizplatte kann für eine genaue Destillation nur ungenügend und zu langsam reguliert werden.

    Eintrag Nr. 2104:

    Hallo,
    Habe vor ein paar Tagen einen Spargelschnaps angesetzt!
    3Liter Korn 38% und 1kg Spargel geschält, geschnitten und zugegeben!
    Muß ich da noch etwas dazugeben und wie lange muß ich das ungefähr ziehen lassen!
    vielen Dank Rainer


    Rainer, Baden Württemberg
    09.Mai.2005 13:02:12


      Weitere Zugaben sind nicht erforderlich, lassen Sie alles zumindest 2 Monate ziehen.

    Eintrag Nr. 2103:

    Hallo Herr Dr. Schmickl.
    habe vor Kurzem Himbeeren ( tiefgeroren) in weißem rum (beinahe geschmacksneutral) angesetzt aber wie sie in Ihrem Buch geschrieben haben, ist der Ansatz sehr wässrig.
    Meine Frage wird der Geschmack und da sAroma intensiver wenn ich den ansatz mit frischen himbeeren im Korb destilliere ( dabei gibt es keinen Vorlauf, wohl aber schon nachlauf oder?


    Philipp Niederschick, OÖ, Austria
    08.Mai.2005 20:28:28


      Ja, destillieren Sie den Ansatz mit frischen Himbeeren, das Aroma wird viel stärker.

    Eintrag Nr. 2102:

    Moin!
    Roßkastanien gibt es im Herbst wie Sand am Meer.
    Und da es sich ja um Samenkörner handelt, müßte das weiße Zeug darin doch eigentlich stärkehaltig sein. Jetzt wüßte ich gern ob durch Keimung oder Notfalls auch durch Zugabe von Amylase oder Grünmalz daraus Zucker in vergährbaren Mengen entstehen kann.
    Das wäre sensationell!
    Vielen Dank


    Fabian, Niedersachsen
    08.Mai.2005 12:12:03


      Das Einmaische von Edelkastanien ist durchaus gängig, Rosskastanien können nicht eingemaischt werden, da der Bitterstoff einfach nicht entfernt werden kann.

    Eintrag Nr. 2101:

    Hallo Herr Dr. Schmickl!
    Auch von meiner Seite ein großes Lob für Ihre tolle Seite und ein großes Dankeschön für die Beantwortung der vielen Fragen!
    Ich habe nun meine ersten Brennvorgänge in meiner selbsgebauten 30L Anlage durchgeführt! Die Erfolge waren teilweise gut, teilweise excellent. Ich vermisse jedoch gewisse Systematik, die für die Wiederholung bei wohlschmeckendem Ergebnis sehr von Vorteil wäre:
    - wie kann es sein, daß dasselbe Destillat in unterschiedlichen Flaschen (verschlossen und bis zum Rand gefüllt) nach einiger Zeit unterschiedlich schmeckt - hauptsächlich bezüglich der Schärfe?
    - wie kann es sein, daß dieselbe Maische gebrannt unterschiedlich schmeckt (15l vor zwei Wochen gebrannt schmecken anders als das Ergebnis von heute)?
    - ich fülle mir von jedem Brennvorgang das "Filetstück", wie Sie es nennen, seperat ab. Selbst ein Gehalt von 68% schmeckt nach ein paar Wochen insgesamt viel besser(und auch milder) als die eigentliche, verdünnte Trinkfraktion - obwohl die Flaschen randvoll und luftdicht verschlossen waren.
    Das Einzige, was ich bisher sicher herausgefunden habe, ist, daß es für das Aroma sehr sehr von Vorteil ist, so langsam wie möglich zu brennen.
    Bitte geben Sie mir ein paar Tips für eine höhere Wiederholgenauigkeit des Ergebnisses.
    Vielen Dank


    Thomas, Hannover
    07.Mai.2005 19:43:52


      Danke.
      ad 1: Vielleicht sind die Flaschen unterschiedliche dicht, d.h. der Schnaps hat einmal mehr oder weniger Luftkontakt.
      ad 2: Das kann nur an der Destilliertechnik liegen. Wurde der Vorlauf und Nachlauf ident abgetrennt? Denn in 2 Wochen sollte in der Maische - sofern sie kühl gelagert wurde - nicht viel passieren.
      ad 3: Wenn Sie das Destillat in einzelne Fraktionen aufteilen, dann haben sich die oben beiden gestellten Fragen von selbst beantwortet, man sollte immer das gesamte Destillat verkosten, und nicht nur Teile davon.

    Eintrag Nr. 2100:

    Hallo zusammen,
    kann man mit Rosmarin auch eine Maische ansetzen? Bisher nirgends etwas darüber finden können was dafür oder auch dagegen spricht. Nur Rezepte für Likör und Geist gefunden.
    Würde das mal gerne probieren, wenn nichts dagegen spricht. Wer kann mir helfen.
    Danke im Voraus.
    Gregor


    Gregor Mombauer, NRW
    07.Mai.2005 18:53:33


      Nein, eine reine Rosmarinmaische wäre geschmacklich viel zu intensiv. Sie können Rosmarin in Form von Geisten destillieren. Eventuell wäre es möglich, eine Apfelmaische herzustellen und dieser etwas Rosmarin zuzugeben.

    Eintrag Nr. 2099:

    Lieber Dr. Schmickl!
    Mir ist aufgefallen, dass Sie immer von Zwetschen schreiben, mir ist jedoch der Ausdruck Zwetschken oder Zwetschgen geläufig.
    Beim systematischen Durchlesen der Fachfragen ist mir aufgefallen, dass Sie z.B. im Eintrag #179 und #181 plötzlich auch Zwetschken schreiben.
    Was bewegt Sie dazu, das lila Obst als Zwetschen zu bezeichnen?
    Soll keine Kritik sein, ich bin nur neugierig.
    Gruß
    Harry.


    Harry, Nö
    07.Mai.2005 18:31:16


      Die verschiedenen Schreibweisen haben wir auch erst von unserer Lektorin beim Verfassen des Buches kennengelernt:
      Österreich: Zwetschken
      Süddeutschland und Schweiz: Zwetschgen
      Rest: Zwetschen
      Es ist aber immer dieselbe Frucht.

    Eintrag Nr. 2098:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    ergänzend zu Eintrag 2080 folgendes: Gute Nasen sagen es riecht nach Formalin/Formaldehyd. Kann selbiges im Gärprozess entstehen und kann man den Stoff entfernen?
    Herzlichen Dank im Voraus
    Ihr Detlef Sönnichsen


    Detlef Sönnichsen, NRW
    06.Mai.2005 15:21:07


      Bei Fehlgärungen können jede Menge verschiedener organischer Verbindungen entstehen, besonders hervorstechend ist aber meist der "Klebergeruch", also Ethylacetat. Durch eine richtige Vorlaufabtrennung können Sie solche organischen Lösemittel zum größten Teil entfernen.

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