Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2058:

    Sehr geehrter Herr Dr.Schmickl! Ich bin ein blutiger Anfänger in Sachen Schnaps brennen und Maische ansetzen. Können sie mir ein Rezept um Maische anzusetzen (mit Turbohefe) empfehlen wo nichts schief gehen kann? Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

    A.Koppitz, Brandenburg
    06.Apr.2005 21:00:23


      Nutzen Sie bitte die Suchfunktion. Siehe Menüpunkt "Rezepte" oder Buch "Schnapsbrennen als Hobby".

    Eintrag Nr. 2057:

    Guten Tag Herr Schmickl,
    ich habe beabsichtigt, im herbst vogelbeerschnaps zu brennen. meine frage dazu ist, ob ich die giftigen vogelbeeren (unveredelte eberesche?) benutzen kann, oder ob man ausschließlich nur die veredelte eberesche nehmen darf. und wie sieht es mit likör aus, kann ich den saft der unveredelten eberesche zum brand dazugeben, oder ist nur die veredelte eberesche geeingnet?
    vielen dank im vorraus, viele grüße, LG


    LG, sachsen
    06.Apr.2005 10:52:50


      Sie können die Eberesche und die Vogelbeere verwenden, wenn die Maische destilliert wird. Den unerhitzten Saft der Vogelbeere und der Ebersche würde ich nicht verwenden.

    Eintrag Nr. 2056:

    Sehr geehrter Herr Schmickl!
    In den Einträgen habe ich gelesen, dass man mit einer Packung Gärfix 200 Liter Obstmaische herstellen kann.
    Meine Frage: Wie viel Zucker gege ich (nur ungefähr) pro Liter Obstmaische, z.B.: Apfel, Birne..., dazu, wenn ich die max. Alkoholausbeute erreichen will, ungefähr 12-13 Prozent.
    Dankeschön im voraus.
    Happy Burning!


    Herbert, NRW
    05.Apr.2005 20:23:20


      Für 13% Maische benötigen Sie 254 g Zucker je Liter Maische. Apfel bzw. Birne enthalten bereits ca. 100 g Zucker je Liter Maische.

    Eintrag Nr. 2055:

    Hallo,
    ich habe ein paar Fragen zum brennen von Topinambur:
    - gibt es in Deutschland irgendwelche Einschränkungen (ähnlich wie bei der Kartoffel)
    - wenn nicht in welcher Menge muss ich Verflüssiger beimengen und welchen nehm ich und wo kriege ich ihn her.
    Vielen Dank im voraus.
    Herzliche Grüße
    Ralf Kugler


    Ralf Kugler, Baden - Württemberg
    04.Apr.2005 12:52:50


      Es hängt von Ihrer Art des Brennrechtes ab, ob Sie Topinambur brennen dürfen oder nicht. Diesbezüglich am besten direkt bei Ihrem Zollamt nachfragen.
      Die benötigte Verflüssigermenge hängt vom Produkt bzw. Hersteller ab, die Dosierung ist dem jeweiligen Beipackzettel zu entnehmen. Unser Verflüssiger (siehe Produktliste links) ist sehr effektiv, man benötigt für Tobinambur ca. 10 ml auf 100 Liter Maische.

    Eintrag Nr. 2054:

    Sg. Herr Dr. Schmickl!
    Danke für Ihre bisherigen Antworten auf meine Fragen.
    Auch von meiner Seite ein Lob an Ihre hp und das buch: beide sind ausgezeichnet gelungen und suchen nach seinesgleichen sowohl im web als auch auf dem Buchmarkt
    ich hätte weiters eine Frage:
    kann ich einfach mit einem Gewindeschneider in meinen Entsaftertopf ein Gewinde "bohren", in das ende des cu-rohres auch--> zusammenschrauben u´nd mit teflonband von oben abkleben oder direkt das gewinde verkleben
    danke im voraus


    Philipp Niederschick, OÖ,Austria
    02.Apr.2005 10:13:24


      Danke!!
      Ja, das können Sie machen. Ich würde wie beim Wasserleitungsbau vorgehen: Um das Gewinde des Cu-Rohres das Teflonband wickeln und das dann in das Gewinde vom Deckel drehen.

    Eintrag Nr. 2053:

    Hallo herr Dr. Schmickl
    Ich habe Süß- und Sauerkirschen gebrannt. Leider habe ich jedoch mit dem Abschalten zu lange gewartet. Das Ergebnis ist jetzt ungefähr 36% Alkoholgehalt. Meine Frage: Wie kannich den Alkoholgehalt wieder auf 40% steigern, ohne dass der Geschmack darunter leidet? Etwa mit Spiritus aus der Apotheke?


    Speidel Peter, Kurpfalz
    02.Apr.2005 01:30:03


      Spiritus ist "vergällter", also vom Gesetzgeber vergifteter, Alkohol. Damit sollten Sie Ihren Schnaps auf keinen Fall verdünnen. Am besten den Alkoholgehalt mit Weingeist aus der Apotheke anheben, aber das Aroma wird dennoch etwas darunter leiden bzw. wurde bereits durch die zulange Destillation negativ beeinflußt (Nachlauf). Oder noch einmal destillieren.

    Eintrag Nr. 2052:

    Hallo erst einmal,
    habe folgendes Problem:
    Wie kann ich die Maische am Besten erwärmen? Normalerweise kann man zwar den Kolben mit der Maische in ein Wasserbad stellen (ich verwende eine kleine Brennanlage; 2 Liter Kolbenvolumen!), jedoch ergeben sich nach längerer Brennzeit eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum! Außerdem muss ständig das verdampfte Wasser nachgefüllt werden, sodass es zu Temperaturschwankungen kommen kann!
    Silikonöle wären eine sehr teure Lösung, die ich versuche nicht anzustreben!
    Kann mir also jemand sagen, wie (also was ich in meinen Kochtopf einfülle) ich dieses Problem günstig lösen kann?


    Buddy, Norddeutschland
    31.Mär.2005 09:18:04


      Es muss ja nicht teures Silikonöl sein, da das Öl nicht so hoch erhitzt wird, genügt auch herkömmliches Speiseöl oder Motoröl. Allerdings müssen Sie bei Ölbädern sehr darauf achten, dass kein Wasser (nicht einmal ein Tropfen) in das Bad gelangt. Sonst spritzt es fürchterlich. Ein Sandbad geht natürlich auch.
      Alternative:
      Für einen Glaskolben verwenden Sie zum Erhitzen am besten einen Heizpilz bzw. Heizhaube oder einen Bunsenbrenner.
      Ein offenes Wasserbad bringt beim Schnapsbrennen nicht viel, da Sie ohne Überdruck niemals die Temperatur erreichen können, um bis zum Ende des Edelbrandes zu destillieren.

    Eintrag Nr. 2051:

    danke für Ihre auskunft
    hab noch ne frage: wie kann ich das Cu-rohr mit dem deckel ordentlich luftdicht verbinden? mit einem gewinde vielleicht? aber wie macht man das? bitte um Eklärung
    DANKE


    Philipp Niederschick, OÖ, Austria
    30.Mär.2005 13:35:06


      z.B. mit einem PTFE-Gewindedichtband (= Teflonband), wie es in jedem Baumarkt erhältlich ist.

    Eintrag Nr. 2050:

    Hallo,
    Zuerst einmal ein ganz dickes Lob zu Ihre Homepage und zu dem Buch.
    Wenn man das Buch und die Fachfragen genau durchliest sind fast keine Fragen mehr offen.
    Meine Brennerfahrungen mit 6l Schnellkochtopf, fast kein Steigrohr, 20 cm Geistrohr ergab folgende Resultate.
    Birnenmaische mit Turbo bei ca.18 Grad vergoren ergab 20-22% vol. Zuckermenge für 20% in drei Happen zugegeben, zuvor ph eingestellt, Verflüssiger hinzugefügt und sehr sehr sauber gearbeitet.
    Nach 4 Monaten 5 Liter Maische gebrannt, Aufheizzeit ca. 40 min. erste Tropfen kamen dann
    bei 80 Grad, Vorlauf konnte ich nicht riechen dennoch 50 Tropfen verworfen.
    Bis 91 Grad gebrannt (ca. 3 Stunden) ergab
    1340 ml Brand mit 58 %vol. denke das passt so.
    Ähnliche Ergebnisse ergaben auch ein Mirabellenbrad und ein Zwetschgenbrand.
    Schwieriger war die Quittenmaische (Konsistenz erinnerte an Apfelbrei trotz 3 facher Menge an Verflüssiger), werde nächstes Jahr doch 1/3 Wasser der Maische zusetzen müssen.
    Zum Schluss hätte ich noch eine Frage:
    Macht es Sinn eine grössere Menge Maische mit Turbo und entsprechendem Zucker auf 20%vol. zu vergären und kurz vor dem Brennen(Abfindungsbrennerei) mit Wasser zu verdünnen.
    Grund, oft kommt es vor daß ich nicht die 120 l Maische zusammenbekomme um einen ganzen
    Brand anzumelden, aber 70 l sind für zuhause auch zuviel. So könnte man mit entsprechender Zuckerzugabe die Maische auf 120 l bringen, ohne dass der Abfindungsbrenner einen für verrückt erklärt wenn man mit 20% iger Maische ankommt. Hätte sicher auch geschmackliche Vorteile durch das Lagern und vergären mit der Turbo denke ich.
    Vielen Dank
    Achim (Deutschland)


    achim, Baden Würtemberg
    28.Mär.2005 10:29:16


      Danke!
      Ihre Angaben sind vollkommen in Ordnung, sowohl bei der Maische als auch beim Brennen. Insbesondere die Vorlaufmenge und der Alkoholgehalt der Edelbrandfraktion, was wieder darauf hinweist, dass die Maische perfekt war.
      Ja, bei Quitten sollten Sie immer etwas Wasser zugeben oder die Quitten vorher kochen.
      Es ist nicht zu empfehlen die hochgradige Maische vor dem Destillieren mit Wasser zu verdünnen, da dadurch leider auch der Geschmack vom Destillat gestreckt wird. Ihr Problem ist jedoch nachvollziehbar, daher: was Sie nicht selbst verarbeiten können, verdünnen. Aber nicht weiter als bis ca. 11-12%vol, da es bei mehr als ca. 10,5%vol nicht mehr notwendig ist zweimal zu brennen, um zumindest Schnapsstärke im Edelbrand zu erreichen. Beim Brennen sollten Sie am besten dabei sein und auf folgende Punkte achten:
      - nur EINMAL brennen, Aromaverluste wären zwangsläufig die Folge
      - der Vorlauf soll NICHT pauschal abgetrennt werden, sondern nach dem Geruch. Weil Ihre Maische im Gegensatz zu den sonst üblichen Maischen (fast) keinen Vorlauf enthält, würden Sie damit das Herzstück vom ganzen Edelbrand wegschütten. Wie Sie sicher wissen, werden die unterschiedlichen Aromastoffe, die schlußendlich das Boukett vom Brand ausmachen, auch bei unterschiedlichen Dampftemperaturen übertragen. Wenn also ein Teil fehlt (in diesem Fall der wichtigste), wird der Geschmack auch nicht optimal sein.
      - Nachlaufabtrennung: so lange destillieren, bis die GESAMTE Edelbrandfraktion ca. 50-51%vol hat (nicht der augenblickliche Alkoholgehalt, direkt hinter dem Kühler gemessen) bzw. bis 91°C, wenn ein Dampfthermometer vorhanden ist und auch physikalisch richtig eingebaut wurde (an der höchsten Stelle vom ungekühlten Dampf, also auf der Höhe der Geistrohrunterkante). Wird zu früh mit der Nachlaufabtrennung begonnen, ergibt sich im Destillat eine merkbare Schärfe (weil auch hier wiederum gewisse Aromastoffe fehlen).
      - Im Sinne des maximalen Aromaübertrages dürfen KEINE Verstärkerkolonnen, Glockenböden o.ä. verwendet werden. Bei einer professionellen Anlage können diese Anlagenteile weggeschalten werden.
      Ich glaube das waren jetzt die wesentlichsten Dinge auf die Sie achten sollten...

    Eintrag Nr. 2049:

    Hallo Herr Dr.Schmickl
    Ich habe mal eine Frage: Wie lange und wo kann ich ein angefangenes Päckchen Turbohefe lagern? Oder nimmt die Leistung der Hefe zu schnell ab?


    Sebastian Beining, NRW
    27.Mär.2005 17:21:22


      Das Päckchen im Kühlschrank lagern, funktioniert nach einem Jahr noch immer problemlos. Wichtig ist, dass keine Luftfeuchtigkeit dazu kommt.

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    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl