Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2034:

    Zu Eintrag Nr. 2028
    Färbung im Dest.
    Da ich letztens auch mit einer neuen Anlage (Kupfer/Edelstahl) gebrannt habe, habe ich erst mal nur wasser mit billigem Whisky durchlaufen gelassen zum Testen. Habe die ersten 2-3 läufe auch eine Rotfärbung gehabt. Diese kommt vermutlich von einem Belag der innen im Kuper ist und sich wohl durch schneiden und Löten gelöst hat. Jetzt kommt bei mir klares Destillat raus. Ich denke mal das dass bei dir der gleiche fall war.
    mfg
    Frettchen


    Frettchen, Mosel
    11.Mär.2005 16:25:57


      Die Anlage sollte vor der Erstbenutzung immer gereinigt werden, so wie Sie es hier beschreiben. Rotfärbungen sind bei guter Kupferqualität dennoch sehr unüblich.

    Eintrag Nr. 2033:

    Hallo
    Ich habe ein neues Eichenfass (Getoastet) gekauft wie muss ich es behandeln - Reinigen wenn ich es mit Obstbrand befüllen möchte nur mit heißem Wasser Oder?!


    Johann, Burgenland
    11.Mär.2005 13:13:49


      Wie Sie das Fass vor der Obstbrandlagerung behandeln hängt ganz von Ihrem Geschmack ab und was Sie mit der Holzfasslagerung überhaupt erreichen möchten. Alles ist möglich: entweder das Fass mit Wasser ausspülen und danach gleich den Brand einfüllen oder z.B. das Fass vorher mit Rotwein konditionieren (gehaltvollen Rotwein einfüllen und ca. 1 Jahr stehen lassen). Viele Infos diesbezüglich finden Sie in der Diskussion, als Suchbegriff z.B. "Eichenfass" eingeben.

    Eintrag Nr. 2032:

    Hallo Hr. Schmickl,
    danke für Ihr hervorragendes Forum, aus dem ich schon viele Anregungen entnehmen und viele Fehler vermeiden konnte!
    Bezüglich meines Thermometers bin ich aber mehr als verunsichert:
    Ich habe eine Edelstahl-Pottstill mit einem 15 cm langem Steigrohr (22mm), daß ich gut thermo-isoliert habe. 3 cm vor dem obernen offenen Ende geht das Kühlrohr ab. Im oberen Ende steckt ein durchbohrter Kork, durch den das Thermometer in das Steigrohr eingeführt wird. Ich habe aufgrund der in diesem Forum gesammelten Infos darauf geachtet, daß die Unterkante der Thermometerkugel an der Unterkante des abgehenden Kühlrohrs positioniert ist. In der Praxis habe ich mich aber gewundert, daß selbst beim Brennen von Zucker-Maische ein Vorlauf von ca.50ml bei 6 Liter Füllung auftrat.
    Daraufhin habe ich zum testen Wasser destilliert und das Thermometer blieb bei 93° stehen (ca.350 Meter uber NN). Nun wäre es logisch, immer ca 4 ° zuzurechnen.
    Eine Messung des Destillats bei angezeigten 89,5 bis 90 ° ergab allerdings (mit 2 verschiednen Alk.-Metern) einen Alk.-Gehalt von 39%, was fast einem korrekten Thermo-Messwert entsprechen würde!
    Was ist nun richtig, bzw. tun???
    Danke für Ihren kompetenten Rat!


    Otti, Hessen
    11.Mär.2005 06:46:08


      Danke!
      Die Vorlaufmenge hat nichts mit der Temperaturanzeige zu tun, da der Vorlauf nie bei einer fixen Temperatur herauskommt. Die Dampftemperatur ist nur abhängig vom Alkoholgehalt im Kessel (siehe entsprechendes Kapitel im Buch).
      Bei 350 Meter über NN kocht Wasser bei ca. 98°C, nicht bei 93°C, d.h. Ihre Temperaturanzeige ist leider falsch. Wenn das Thermometer selbst geeicht wurde, messen Sie an einem Punkt in der Anlage, wo der Dampf bereits um ca. 5°C abgekühlt ist.
      Kann es sein, dass die Temperaturmessung in Ordnung ist, der Wasserdampftest jedoch nicht richtig durchgeführt wurde? Dazu bei voller Heizleistung destillieren und zumindest ca. 10 min warten, nachdem der erste Tropfen dest.Wasser beim Kühler herausgekommen ist.
      Wenn das Thermometer tatsächlich die richtige Dampftemperatur anzeigt, ist dieser Wert auf alle Fälle "richtiger", weil er dem augenblicklichen Alkoholgehalt entspricht. Ein Aräometer mißt immer nur den Alkoholgehalt der gesamten Flüssigkeit in der das Gerät schwimmt. Da sich der Alkoholgehalt beim Destillieren jedoch andauernd ändert (er wird immer geringer, also hat genaugenommen jeder Tropfen der beim Kühler herauskommt einen anderen Alkoholgehalt), kann auf diese Weise immer nur ein Gemisch, keine Momentaufnahme, gemessen werden. Je mehr Flüssigkeit ein Aräometer für die Messung benötigt und je geringer der Kesselinhalt ist, desto ungenauer wird folglich die Messung sein.

    Eintrag Nr. 2031:

    Hallo Doc,
    1.) Wie lange soll Zuckermaische noch lagern, nachdem sich die Hefe abgesetzt hat und die Maische klar ist?
    2.) Ist es ratsam, die Maische von der abgesetzten Hefe abzuziehen (wg. Hefegeschmack)und weiter zu lagern?
    3.) Wenn ich bei 91 Grad (Beginn Nachlauf) abtrenne, habe ich bei meiner Anlage noch max. 25-30% Alkohol. Müsste der Wert nicht höher liegen? Oder hat bei dieser Alkoholkonzentration der Nachlauf schon längst eingesetzt? Welche %-Werte liegen bei 91 Grad normalerweise an?
    Danke für Ihr Engagement; Hotte


    Hotte, Schwarzwald
    10.Mär.2005 20:01:28


      ad 1: Zumindest 2-3 Monate, je länger umso besser. Hefegeschmack tritt nur auf, wenn zu früh gebrannt wird.
      ad 2: Kann man, ist aber nicht notwendig.
      ad 3: Die gesamte Edelbrandfraktion hat bei einer 20%vol Maische, wenn Sie bis 91°C destillieren, ca. 56-57%vol.

    Eintrag Nr. 2030:

    Hallo Herr Schmickl.
    Jetzt hab ich schon mehrfach destilliert und jedesmal hatte ich noch einen Rest Flüssigkeit im Brennraum, der kaum zu Destillieren war. Das Ergebnis hat kaum geschmeckt und auch kaum Alkohol gehabt, aber es war halt noch Flüssigkeit da.
    Warum hat es aufgehört zu destillieren?


    Malzbiertrinker, Deutschland
    10.Mär.2005 14:01:46


      Natürlich können Sie den Kesselinhalt auch bis zur Trockene eindampfen. Dass dies beim Schnapsbrennen nicht sinnvoll ist, haben Sie ja selbst schon bemerkt. Bezüglich richtiger Nachlauftrennung benutzen Sie bitte die Suchfunktion auf dieser Seite oder lesen Sie dieses Kapitel im Buch nach. Wenn beim Kühler nichts mehr herauskommt, obwohl im Kessel noch Flüssigkeit vorhanden ist, hat die Heizung eine zu geringe Leistung.

    Eintrag Nr. 2029:

    Hallo H. Schmickl,
    ist es möglich einen zu scharfen Himbeergeist mit dem Mixer zu entschärfen oder nur längere Zeit offen stehen lassen?


    Tausch Irene, Kärnten
    10.Mär.2005 05:58:00


      Wenn Sie z.B. mit einem elektrischen Mixer, Zauberstab, Milchaufschäumer o.ä. je Liter ein bis zwei Minuten lang schäumend Luft einmixen und den Schnaps anschließend für ca. 2 Wochen in Flaschen, die nur mit Watte verschlossen sind, bei max. 20°C stehen lassen, wird das Destillat deutlich milder. Beim Mixen ist es wichtig, dass es schäumt.

    Eintrag Nr. 2028:

    hallo herr schmickl - habe mir alle eintragungen zu verfärbung und grünspan durchgelesen - hatte letzte woch ersten brennversuch, es sind noch einige details auszubessern vor allem die dichheit meiner anlage - musste dh. höhere temperaturen fahren um überhaupt ein destillat herauszubekommen - dieses hatt eine rotfärbung!! reinige ich meinen kessel mit einem glitzi - rotfärbung im wasser
    bitte um ihre meinung
    freundlich gruesse
    o.


    o., süd
    09.Mär.2005 10:31:00


      Das Destillat darf keinesfalls eine Farbe haben, auch das Wasser zur Reinigung muß farblos sein. Es gibt nur zwei Ursachen für Färbungen: entweder Ihnen ist ein Teil der Maische beim Kochen übergegangen, dann alles gründlich reinigen und nochmals brennen. Im anderen Fall stammt die Färbung von der Anlage und deutet darauf hin, dass sich Metallsalze gelöst haben. Achtung: diese sind giftig! Daher sollten Sie die entsprechenden Anlagenteile austauschen. Z.B. gibt es Kupferbleche und -rohre mit unterschiedlichen Härtegraden und Qualitätsstufen. Nicht jede Sorte eignet sich für eine Brennanlage.

    Eintrag Nr. 2027:

    Hallo, kann mir jemand mitteilen, wie man Calvados herstellt und in welchem Fass es gelagert werden muß. Ich habe gehöhrt, es muß ein Eichfass sein in dem vorher Cognac gelagert war. Vielen Dank

    Winfried Teiter, Saarland
    08.Mär.2005 18:35:44


      Ja, stimmt, Calvados ist im Eichenfaß gelagerter Apfelbrand. Wobei entscheidend ist, was im Fass vorher drin war. Am besten, so wie Sie schreiben, Cognac-Fässer verwenden.

    Eintrag Nr. 2026:

    Gruezi und Danke für die Antwort auf meine Granatapfelfrage(2024).
    Würde gerne noch wissen ob ich die Kerne mit dem Fruchtfleisch anschliessend noch zermantschen soll, zum Beispiel mit einem Rührstab/werk oder ist es ratsam das ganze durch eine Obstmühle (Muser)zerkleinern lassen?
    Es ist das erste mal das ich Granatäpfel zu Schnaps verarbeiten Kann und ich möchte nichts Falsch machen.
    Dann würde mich noch wunder nehmen nach was schmekt der Schnaps wenn er fertig ist eigentlich und muss er noch eine weile gelagert werden?
    Danke nochmals im voraus.
    Grüsse aus der Schweiz B Böbner


    Bruno Böbner, Schweiz
    08.Mär.2005 18:09:20


      Ja, die Kerne und Fruchtfleisch zermantschen, ohne die Kerne dabei zu zerstören, weil die Maische sonst bitter werden kann und auch der Methanolgehalt ansteigt.
      Bezüglich Geschmack: der Schnaps hat neben dem Granatapfelgeschmack auch einen leichten Kaffeegeschmack, vermutlich wegen der Kerne. Das Destillat sollte zumindest 2-3 Wochen mit Luftaustausch gelagert werden.

    Eintrag Nr. 2025:

    Hallo,
    kann mir bitte jemand den Unterschied zwischen der Herstellung von Cachaca (Brasilianischer Zuckerrohbrand) und Branntwein erklären?
    Danke
    Michael


    Michael Hauzenberger, Bayern
    07.Mär.2005 12:13:14


      Branntwein ist destillierter Weintrauben-Wein. Für Zuckerrohrbrand wird der Saft von Zuckerrohr vergoren und destilliert.

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