Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 1898:

    ich habe eine 3 liter destille und möchte den hut auf einen einkochautomat setzen leider ist der dekel aus kunststoff würde das gehen oder entstehen da schadstoffe

    Rüdiger, NRW
    26.Dez.2004 12:41:11


      Nein, mit einem Kunststoffdeckel können Sie keinen Alkohol destillieren, dazu ist der Alkoholdampf zu aggressiv.

    Eintrag Nr. 1897:

    Hallo Herr Doktor Schmickl,
    macht es etwas aus wenn ich meine Destillate unverdünnt in Glasballons lagere und erst zu einem späteren Zeitpunkt verdünne? Ist es nicht besser die Maische vor dem brennen so zu verdünnen das man einen Edelbrannt mit der gewünschten Alkoholkonzentration bekomme? (Hab ich noch nicht ausprobiert)
    schöne Weihnachten


    Frank, Essen
    22.Dez.2004 13:24:31


      Nein, es macht nichts aus, wenn Sie erst später verdünnen. Sie sollten keinesfalls die Maische VOR dem Brennen verdünnen, dies würde das Aroma enorm verwässern. Wenn jedoch das Destillat verdünnt wird, wird der Geschmack nicht gestreckt.

    Eintrag Nr. 1896:

    Hallo,
    ist es eigentlich sinnvoll 3 x zu destillieren? Den Verlust mal außer acht gelassen, findet zwischen dem 2 x und dem 3 x noch eine geschmackliche Verbesserung statt? Habe einmal von einem 5 fach gebrannten Wodka gehört, also gibt es doch Anbieter, die mehr als 2 x destillieren.


    MiFa, BRD
    21.Dez.2004 09:49:47


      Na klar, alles gibt's. Ein Qualitätskriterium bei echtem klaren Wodka ist u.a. die Geschmacklosigkeit. Deswegen macht es beim Wodka durchaus Sinn, mehrmals zu destillieren. Jeder Destillationsvorgang erzeugt zwangsläufig einen gewissen Aromaverlust, die physikalischen Hintergründe dafür sind im Buch sehr detailliert beschrieben. Es tritt also das Gegenteil einer geschmacklichen Verbesserung auf, je öfter destilliert wird, desto geschmackloser ist das Produkt.

    Eintrag Nr. 1895:

    Hallo Dr. Schmickl,
    ich habe bereits aufmerksam Ihr Buch verfolgt. Auf eine Frage finde ich leider keine rechte Antwort. Ich habe eine Zwetschgenmaische nartürlich vergären lassen und anschliessend eine klare Edelbrandfraktion von annähernd 60% bekommen. Beim verdünnen mit destillierten Wasser auf 42% stellt sich eine Trübung ein, die sich bei Erwärmung nahezu verschwindet. Ansonsten habe ich alles soweit durchgeführt, wie von Ihnen beschreiben. Was habe ich falsch gemacht?
    Mit freundlichen Grüßen
    Strani


    Stranzi, Deutschland
    20.Dez.2004 19:59:41


      Sie haben nichts falsch gemacht, bei Steinobst kommt es nach dem Verdünnen sehr oft zu Trübungen. Lassen Sie das verdünnte Destillat ca. 14 Tage stehen, danach filtrieren.

    Eintrag Nr. 1894:

    Sehr geehrter Herr Dr.
    Seit kurzem bin ich auch ein Fan des ´Selbstgemachten.Dank Ihres Buches bekommt man ja auch gute Unterstützung.Ich probiere zur Zeit einiges aus ,bin aber mit den Ergebnissen nicht so zufrieden. Ich habe einen 15L kessel, das Steigrohr ist ca.10 cm hoch,das Geistrohr ca 55 cm lang. Beide haben einen Innendurchmesser von 30 mm (Kupfer). Das Geistrohr ist nach unten geneigt und mit einem größerm Rohr (Kupfer) ummantelt (Kühlung). Der Auslauf ist auf 15mm verjüngt. Die Anlage ist weichgelötet aus lebensmittelechtem Material. Zum Säubern habe ich 5mal mit gekauftem Wein destilliert. Die Anlage reinige ich nach jedem Brennen mit normalem Spülmittel. Ist das ausreichend?
    Als erstens habe ich Sauberkirsche gebrannt. Von 7l Maische (16%) habe ich 2l Edelbrand bekommen. Von der Ausbeute habe ich mir allerdings mehr versprochen. Mit der Qualität war ich recht zufrieden.
    Mein zweiter Brand war Pflaume. Das Ergebnis war erschreckend. Obwohl ich jede Pflaume gesäubert, jede schlechte Stelle weggeschnitten habe und jeden Stein kontrolliert habe, war der Vorlaufabtrennungstest sehr negativ. Erst ab 87 Grad konnte ich das Destillat verwenden. Ich habe dann festgestellt, daß ich in der Maische etliche Steine geöffnet haben. Wäre es deshalb nicht besser, die Steine erst garnicht mit einzumaischen? Vorsichtshalber habe ich den Rest der Maische verworfen.
    Nun aber zu etwas, was ich überhaupt nicht verstehe. Ich habe am 26.10. nach Ihrem Rezept aus dem Buch geschmacklosen Alkohol angesetzt. Als Gefäß habe ich wie bei allen Maischen ein Getränkefaß mit aufgesetztem Gärspund und Turbohefe verwendet. Heute habe ich 10l (16%) destilliert. Als Ausbeute erhielt ich 2l Alkohol (64%) und 1l Nachlauf. Wieder nicht doll, oder??? Vorsichtshalber machte ich auch einen Vorlaufabtrennungstest. Auch er war unbefriedigend. Ab 85 Grad konnte ich das Destillat verwenden. Normalerweise dürften doch bei Wasser, Zucker und Turbohefe gar keine Schadstoffe entstehen. Oder??? Beim Gärverlauf (17 Grad) habe ich auch nichts Auffälliges bemerkt. Jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Die Gärzeit müßte doch ausgereicht haben? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für ein paar Tipps, wünsche frohe Feiertage und verbleibe
    mfg
    Rainer Kallweit


    Rainer Kallweit, Sachsen-Anhalt
    19.Dez.2004 19:41:33


      Weichgelötete Anlagenteile sind zum Schnapsbrennen nicht geeignet. Nach dem Brennen mit Spülmittel zu reinigen ist in Ordnung.
      Damit der Vorlauftest ein positives Ergebnis zeigt, müssen Sie Fehlgärungen gehabt haben, das hat nichts mit den Steinen zu tun. Eventuell ist Ihre Hefe nicht sofort angesprungen und es kam zu Fehlgärungen (ich nehme doch an, daß Sie Hefe verwendet haben?).
      Steine sollten niemals zerstört in der Maische lagern, Sie haben recht, die Maische sollte verworfen werden. Ohne Beschädigung beim Zerkleinern hatten wir nie ein Problem, daß sich die Kerne öffnen. Wenn das bei Ihren Früchten jedoch der Fall ist, sollten Sie ohne Kerne einmaischen.
      Bezüglich Ihrer Ausbeute: Sie beenden die Destillation viel zu früh, als Ergebnis einer 16%vol Maische erhalten Sie ca. 53%vol Destillat, dann ist auch die Menge mehr. Richtig, bei Wasser-Zucker kommt es zu keiner Vorlaufbildung, auch hier muß es bei Ihnen zu Fehlgärungen gekommen sein (eventuell durch späten Start der Hefe), das hat nichts mit der Gärzeit zu tun.

    Eintrag Nr. 1893:

    Hallo Herr Doktor Schmickl,
    wenn ich den Nachlauf über den Alkoholgehalt abtrennen möchte, welcher (momentan rinnenden nicht Gesamtmenge) Alkoholgehalt entspricht denn den 91°C?
    viele Grüße und frohe Feste


    Bernd, oben
    17.Dez.2004 18:05:45


      ca. 27 - 30%vol

    Eintrag Nr. 1892:

    Guten Tag,
    habe zu einer Birnenmaische Zugang bekommen. Diese ist nach Aussage des Herstellers ca. 1 Woche alt. Der Aufbewahrungsort war sehr kühl (ca. 10 Grad). Trotzdem hat meiner Meinung nach eine Gährung eingesetzt. Habe nun nach Ihrem Rezept-Turbohefe- die Maische "neu" angesetzt. Kann ich ein gutes Gewissen haben???
    MfG.
    W.H.


    Wolle, He-D
    17.Dez.2004 09:08:20


      Wenn das Faß bereits vor der Turbohefe-Zugabe gegärt hat, war das eine Wildgärung. Mit einem Turbo-Starter können Sie diese zwar "abwürgen", aber Sie müssen dennoch mit Vorlauf rechnen (schließlich sind die Vorlauf-Gifte durch die Wildgärung bereits entstanden). Wichtig für Sie wäre es auch zu wissen, wie sauber die Maische zubereitet wurde.

    Eintrag Nr. 1891:

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe wären 0,5l Brennblasen erlaubt. Wäre es auch erlaubt mehrere Brennblasen mit einem Volumen von 0,5l zu besitzen?

    Alkasch, Im Norden
    16.Dez.2004 15:42:50


      Für Deutschland gilt: Erlaubt sind auch größere Kessel, sind allerdings meldepflichtig. Ja, 0,5 Liter Brennkessel sind anmeldefrei, egal wieviele Sie davon besitzen, allerdings nur dann wenn diese nicht gewerblich genutzt werden (z.B. Vermietung o.ä.).

    Eintrag Nr. 1890:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    in Ihrem Diskussionsforum lese ich über Steinobst entgegen Ihren Ausführungen, das man es so kurz wie möglich lagern sollte und auch ohne Steine am besten nicht hochgradig maischen und brennen sollte. Ich habe meine Zwetschgen mit Steinen und mit Turbohefe angesetzt und auch ca. 3-4 Wochen ruhen lassen. Jetzt habe ich sie ohne Steine in kleinere Behälter abgefüllt. Probeweise habe ich auch schon 3000 ml gebrannt (ohne Steine) und der auf 40% verdünnte Schnaps schmeckte sehr gut nach Zwetschgen aber mit einem leicht brennendem Nachgeschmack aber schon fast so gut wie ein erstklassiger sanfter Zwetschgenbrand. Eigendlich wollte ich die Maische noch eine Zeit lagern bin jetzt aber durch das Forum unsicher geworden. Auch wollte ich meine Destille auf komplett Edelstahl umbauen und lese dort das Kupfer gerade bei Steinobst wohl sehr wichtig wäre. Mich würde Ihre geschätzte Meinung interessieren.


    Frank, Essen
    15.Dez.2004 16:14:32


      Wenn die Steine ganz sind, können Sie hochgradige Maischen auch wesentlich länger lagern, der brennende Nachgeschmack hat damit nichts zu tun. Lassen Sie das Destillat nach dem Verdünnen ca. 14 Tage stehen, am besten nur mit Watte verschlossen, dann wird der Brand feiner. Auch sollte beim Verdünnen kräftig (schäumend!) Luft durchgemixt werden. Ebenso wird der Brand, wenn keine weiteren Geschmacksfehler vorhanden sind, nach ca. einjähriger Lagerung milder. Sollten Sie dennoch einen brennenden Nachgeschmack haben, wurde der Vorlauf / Nachlauf nicht exakt abgetrennt. Sie können sowohl mit Edelstahl als auch mit Destillen aus Kupfer perfekte Ergebnisse erzielen, die Destille macht hier sicher keinen Unterschied, vielmehr kommt es auf die Verarbeitung der Maische an (Gärtemperatur usw.).

    Eintrag Nr. 1889:

    Hallo Herr Dr. Schmickl
    meine frage wäre: Welche bestimmungen gelten eigentlich bei uns in Österreich? Sprich welche größe der Brennblase ist bei uns Steuerfrei? Will mir eine Anlage zulegen um zu brennen. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    mfg Adolf


    Adolf, Vorarlberg
    14.Dez.2004 23:54:50


      Siehe Eintrag Nr. 1866.

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