Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4258 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 170 anzeigen Seite 168 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 1688:

    Hallo, Herr Schmickl!
    Habe gerade gehört, dass auf dem spanischen Festland ein hervorragender Orangenwein aus zentrifugiertem frischem O-saft hergestellt wird, allerdings angeblich mit einer speziellen Hefe. haben Sie dazu eine Idee oder soll ich's mal mit einer Weissweinhefe versuchen?
    Wie immer mit freundlichen Grüssen,
    Sabine
    P.S. ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die auch auf's Brennen kommen;)


    Sabine, Kanarische Inseln
    08.Okt.2004 09:30:30


      Möchten Sie danach den Orangenwein brennen oder soll es Wein werden? Wenn Wein gewünscht ist, dann können Sie Weinhefe verwenden, andernfalls sollten Sie schon normale Hefe für Maischen verwenden.

    Eintrag Nr. 1687:

    Sehr geehrter Hr Schmickl!
    1. Ich habe bei meiner Anlage ein Problem, welches auch schon in Eintrag Nr.1306 beschrieben wurde. Obwohl mein Thermometer am richtigen Punkt montiert ist, tropft erst ab ca 87°C das erste Destilat heraus und ich kann dann bis etwa 92°C brennen. Sie haben geschrieben daß die Anlage wohl etwas länger braucht um ins Gleichgewicht zu kommen. Was heißt das genau und wie kann ich etwas dagegen tun? Ich kann mir nur vorstellen, daß es mit meinem Schlangenkühler zusammenhägt, diesen habe ich aus einem Kupferrohr mit etwa 4m Länge(Meine Anlage faßt ca.4 Liter) und 8mm Innendurchmesser gebogen.
    2. Vor Kurzem habe ich bei Freunden einen "Kerngeist" probieren dürfen-sehr lecker! Hier dienten angeblich die Kerne von Kirschen und oder Zwetschgen im Aromakorb zur Geistherstellung. Wissen Sie mehr über ein solches Rezept?
    Vielen Dank im Vorraus


    Andreas, Bayern
    06.Okt.2004 21:09:29


      ad 1: Daß die Anlage länger braucht, um in das Gleichgewicht zu kommen, bedeutet: wenn z.B. das Thermometer von einem zu langen Metallstutzen umgeben ist, so zeigt das Thermometer zu Beginn der Destillation noch nicht die richtige Temperatur, da der Stutzen wie ein Kühlfinger wirkt. Erst nach einer gewissen Zeit hat sich auch der Stutzen so weit erhitzt, daß bezüglich Temperatur die Anlage im Gleichgewicht ist und die richtige Temperatur anzeigt. Am Kühler wird es ziemlich sicher nicht liegen. Destillieren Sie Wasser, es sollte bei ca. 96-98°C kochen. Nehmen Sie diesen Wert als Eichwert und korrigieren Sie zukünftig Ihre Thermometerablesung damit.
      ad 2: Stimmt, teilweise wird Kirschwasser nur aus Kernen hergestellt, allerdings werden die Kerne hierbei im Alkohol angesetzt. Daß es auch als Geist funktioniert, war mir bisher nicht bekannt.

    Eintrag Nr. 1686:

    hallo dr. schmickl,
    eine letzte(?) frage zum verdünnen: kann man auch "stilles mineralwasser" mit niedrigem Kalkgehalt (z.b. Frankenmarkter: 37,13 mg/l Calcium) verwenden? wäre das schon "weiches" wasser, oder gibt es noch andere kriterien als mg/l Ca?


    philipp, nö
    06.Okt.2004 19:49:09


      Weiches Wasser hat 4-7°dH (1°d sind 10 mg /l), d.h. das Wasser ist schon weich. Sie können es zum Verdünnen verwenden. Sicherheitshalber empfiehlt es sich trotzdem, den unter Eintrag Nr. 1685 beschriebenen Versuch zu machen.

    Eintrag Nr. 1685:

    Hi erstmal
    Also ich hab ein 10 liter zwetschgen maische
    seit einiger zeit dasthehen und wollte sie nun brennen. Jetzt stellt sich aber die frage wieviel
    liter ich nach dem brennen wegschütten muss wegen dem methanolanteil. Ausserdem wollte ich wissen wie ich dass methanol am besten vom rest
    trenne.
    wenn ihr wollt addet mich im ICQ 242362029
    danke schonmal im vorraus


    Martin, Metahnol anteil`?
    06.Okt.2004 15:27:59


      Wie hoch ihr Methanolanteil ist, kann man auf Grund der Maischemenge nicht pauschal sagen. Das hängt sehr stark von Ihrer Arbeitsweise ab. Ferner hat man im Vorlauf nicht nur Methanol, das abzutrennen ist. Um den Vorlauf korrekt abzutrennen sollten Sie auf der Anlage ein Thermometer einbauen und zusätzlich den ersten Teil des Destillates in kleinen Gläschchen abtrennen. Vorlauf riecht sehr stark nach Klebstoff. Sollte viel Methanol in Ihrer Maische vorhanden sein, dann hat man leider das Problem, daß dieses sich über das gesamte Destillat zieht und sich destillativ nicht sauber abtrennen läßt.

    Eintrag Nr. 1684:

    Hallo ihr lieben.
    Ich muss einen Vortrag über Schnaps schreiben. Aber ich finde so wenig Material darüber. Ist es denn so, dass Schnaps das selbe ist wie Branntwein?
    Ich wäre um eine rasche Antwort sehr dankbar!
    Liebe Grüsse, Nicole


    Nicole, St.Gallen
    06.Okt.2004 13:32:40


      Schnaps ist ein Trivialbegriff für Branntwein.

    Eintrag Nr. 1683:

    Hallo liebe Brenn-Fachleute,
    ich möchte vermeiden, das demineralisierte Wasser aus dem Baumarkt zum verdünnen zu nehmen. Kann ich Brita-gefiltertes Wasser, von mir aus mehrfach durgelaufen, nehmen, bzw. kann ich den Nachlauf benutzen - er enthält ja immer mehr Wasser -, um den entstandenen Alkohol auf Trinkstärke herunter zu bringen?
    Ich möchte für den Anfang erst mal nur Rotwein in meiner 0,5 l Anlage brennen, um mit Anis (welche Mengen?) einen Ouzo zu machen.
    Viele Grüße
    vom Anfänger
    Rainer
    - der Fischesser -


    Rainer, D/NRW
    06.Okt.2004 08:25:34


      Beim Wasser ist nur wichtig, daß es nicht bzw. nur sehr gering kalkhältig ist. Wenn diese Filter dies bewirken bzw. Sie ohnehin kalkarmes Wasser haben, so können Sie dieses ohne weiteres verwenden. Kalksalze sind im Alkohol unlöslich und fallen daher aus (sieht aus wie Schneeflocken). Wenn Sie unsicher sind, ob das Wasser Ihrer Wahl sich zum Verdünnen eignet, verdünnen Sie vorerst nur eine kleine Probe und lassen diese mindestens 14 Tage stehen. Ist dann noch kein Niederschlag entstanden, können Sie das Wasser verwenden. Mit Nachlauf sollten Sie nicht verdünnen, das würde zu starken Qualitätseinbußen führen.
      Für 0,5 l Kesselinhalt reichen 10g Anis.

    Eintrag Nr. 1682:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich hätte da mal ein par Fragen:
    1./ Sie sagen ja immer man sollte die Maische wenn sie fertig (Fruchtkuchen abgesunken) ist noch mindestens ein Monat lagern.
    In der Diskussionsrunde wird einem davon abgeraten, warum?
    2./ In meinem Keller habe ich nicht mehr genug Platz für neue Maischen, daher würde ich die fertigen gerne mit Gärspund im freien lagern, was meinen Sie dazu? (Natürlich nur wenn es nicht gefriert)
    3./ Es wird auch immer wieder gegen Turbohefe geraten, warum? (Schnaps schmeckt nach Hefe usw.) Speziell der User Terras ist sehr dagegen.
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir eine brauchbare Antwort geben könnten, da ich bis jetzt alle meine Maischen mit Turbo hergestellt habe. Da es für mich das erste Jahr ist wo ich selber Maische hestelle, hoffe ich das ich mit der Turbo keinen Fehler gemacht habe.
    Danke für Ihre Antwort
    PS: Super HP weiter so!!!


    Andreas, Obstland
    05.Okt.2004 21:29:25


      ad 1: Ja, das Lagern der Maische ist richtig. In der Diskussionsrunde wird vieles behauptet...
      ad 2: Sie können fertige Maischen problemlos im Freien lagern, sollte es dennoch frieren, würde auch nichts passieren, sofern das Faß innen genug Platz hat, da ja die gefrorene Maische etwas mehr Volumen hat als die flüssige.
      ad 3: Wenn Sie mit Turbo gearbeitet haben, ergibt das einen hervorragenden Brand, Sie werden es am Ergebnis merken. Dass Hr. Terras anderer Meinung ist, wissen mittlerweile denke ich alle. Vielleicht sollte er selbst einmal einen Versuch starten. Aber lassen Sie sich von seinen Einträgen nicht verunsichern.
      Danke, wir bemühen uns!
      :-)

    Eintrag Nr. 1681:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl
    Ich bin ein Neuling. Ich habe vor 7 Wochen ca. 6kg Brombeeren mit 750g Zucker und 1l Wasser eingemaischt und eine Backhefe zugegeben. Lagerung bei ca. 20°C. Nach 3 Tagen hat die Gärung aufgehört. Nachdem ich nun Ihr Buch gelesen habe wollte ich die Gärung mit einer Sherryhefe erneut starten und machte einen Gärstarter aus 0,5 l Apfelsaft(naturtrüb,ohne Konservierung), 1Esslöffel Traubenzucker und einer Reinzucht Sherryhefe. Als diese Mischung nach 3 Tagen bei 20°C schwach perlte und man etwas Hefebelag am Boden des Glasgefässes sehen konnte rührte ich es zur gleichwarmen Brombeermaische. Dazu gab ich noch 250g Zucker. Diese begann aber nicht zu gären. Warum? Was habe ich falsch gemacht?


    Ludwig, Bayern
    04.Okt.2004 17:56:40


      Haben Sie der Sherryhefe auch die Hefenährsalze zugegeben, ohne diese funktioniert es nicht.
      Oder im Gärstarter ist die Hefe wegen Zuckermangel bereits verhungert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nach 3 Tagen und 20°C der Esslöffel Zucker und der Zuckergehalt vom Apfelsaft aufgebraucht sind.

    Eintrag Nr. 1680:

    Woher stammt der Name Federweißer, wie setzt er sich zu zusammen, würde mich interessieren.
    Vielen Dank.
    MfG
    Chania


    Chania, Unterfranken
    04.Okt.2004 14:51:01


      Seine naturtrübe Farbe erinnert an tausend wirbelnde Federchen im Glas, daher der Name.

    Eintrag Nr. 1679:

    hallo herr dr. schmickl,
    ich habe bereits mehrmals zuckerlösung mit turbohefe vergoren und gebrannt und für unterschiedliche zwecke verwendet. nun meine frage: ich habe z. zt. ca. 15 grad in meinem gärraum. funktioniert die turbohefe noch, oder kann ich andere reinzuchthefen "überreden" die arbeit aufzunehmen?


    peter, nds
    04.Okt.2004 09:18:17


      Bei 15°C funktioniert die Turbohefe noch, die Gärung ist sehr langsam. Allerdings wird es zu Startschwierigkeiten kommen, d.h. zu Beginn das Fass ins Warme stellen und wenn's dann gärt wieder in den Gärraum geben. Oder das Fass auf eine Styropor-Platte stellen (manchmal reicht das schon aus) oder bis es gärt auf ein Heizkissen (kleinste Stufe!) stellen. Oder das Fass in ein warmes Wasserbad stellen, oder mit ähnlichen Methoden erwärmen. Aber immer darauf achten, dass Temperatur der Maische nicht mehr als ca. 25°C beträgt. Bei noch tieferen Temperaturen wird die Gärung einfach zum Stillstand kommen. Es gibt Spezialhefen für sehr tiefe Temperaturen, allerdings sind diese nicht für den hochgradigen Einsatz geeignet.

    <<< Seite 170 anzeigen Seite 168 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl