Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4314 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 172 anzeigen Seite 170 anzeigen >>>
    432 431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 1704:

    Hallo Hr. Dr. Schmickl,
    vielen Dank für Ihre email, hier also meine Fragen:
    1. Kann ich als Kessel für meine Destille bedenkenlos ein Aluminiumbierfass verwenden?
    2. In einigen Beiträgen schreiben Sie, dass die Methylalkoholbildung von der arbeitsweise in Verbindung mit der Maische abhängt. Auf der Suche nach einer Faustregel zwischen vielen Ihrer Antworten glaube ich, daß das Entscheidenste der Holzanteil (Kerne, Stiele,..) ist. Stimmt das oder sind andere Faktoren wie z.B. Sauerstoffzufuhr beim Umrühren ebenso wichtig?
    3. Kann ich einen Apfelwein, den ich als Neuling wegen gutgemeinter Ratschläge von "Profis" nachtraglich überzuckert habe doch noch zu einer erneuten Gärung bringen? Wenn nicht, kann ich ihn bedenkenlos brennen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort,
    Thomas


    Thomas, Hannover
    11.Okt.2004 15:19:48


      ad 1: Ja, Aluminium können Sie verwenden.
      ad 2: Ja, der Holzanteil ist das entscheidende bezüglich Methanolbildung.
      ad 3: Sie können versuchen, den Apfelwein mit Hilfe einen Gärstarters neuerlich zu vergären. Sollte jedoch die Zuckermenge zu hoch sein, dann wird auch der Gärstarter nicht funktionieren. Brennen können sie den Wein bedenkenlos (Zucker ist ein Feststoff und geht beim Destillieren nicht mit).

    Eintrag Nr. 1703:

    Hallo,
    warum bringt eine langsame Gärung Aromavorteile?
    Wie kann das sein?
    Es ist doch alles in meinem Gärfass drin. Wo soll da Aroma verloren gehen? Ob ich es jetzt langsam gären lasse und dann einen Monate stehen lasse, oder ob ich es schnell vergären lasse und dann zwei Monate stehen lasse, das dürfte doch keinen Unterschied machen? Wohin soll das Aroma bei einer schnellen Gärung verschwinden, wo bei einer langsamen herkommen?
    Ich frage mich dass schon lange, könnten Sie's mir erklären?
    Danke,
    FRANK


    Frank, Bayern
    11.Okt.2004 12:40:15


      Wenn Sie langsam vergären, so entsteht weniger Gärgas, also CO2, je Zeiteinheit. Wenn Sie schneller vergären, so entsteht mehr Gärgas je Zeiteinheit. Wenn es warm ist gärt's schneller, im Kühlen langsamer. Wenn Sie's ausprobieren merken Sie den Unterschied sofort: bei ca. 24°C Umgebungstemperatur kocht zu Beginn der Gärung der Gärspund fast über, bei ca. 16°C blubbert es gemächlich vor sich hin. Das Gas muß aus dem Faß durch den Gärspund entweichen. Das Gas blubbert durch die Maische durch und nimmt dann Aromen mit (dieser Effekt wird auch als "ausblasen" beschrieben), die durch den Gärspund entweichen. Und je mehr CO2 je Zeiteinheit, desto stärker dieser Effekt.
      Das Stehenlassen nach der Gärung hat damit nichts zu tun.

    Eintrag Nr. 1702:

    Hallo Hr. Dr. Schmickl,
    ein Frage zum Gärende:
    Ist die Gärung generell nur zu Ende wenn der Fruchtkuchen völlig zersetzt ist und feste Bestandteile zu Boden gesunken sind?
    Wenn es bei mir eher zu blubbern aufhört, habe ich dann zu wenig Zucker zugegeben?
    Das hieße dann ja, dass eine nicht-hochprozentige Maische "nie richtig fertig" wird...
    Danke,
    FRANK


    Frank, Bayern
    11.Okt.2004 12:17:51


      Ja, wenn alles zu Boden gesunken ist, dann ist die Gärung aus. Solange Gärgas, also CO2 entsteht, werden dadurch die Fruchtstücke nach oben getrieben. Gibt es kein Gärgas mehr, ist die Gärung ist zu Ende, dann sinken auch die Fruchtstücke ab.
      Sowohl hochgradige als auch normale Maische verhalten sich gleich: das Blubbern wird immer langsamer, dann hört es auf, beim Rühren schäumt es auch nicht mehr und ein paar Tage später setzt sich der Kuchen ab.

    Eintrag Nr. 1701:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ist es sinnvoll 200 l Birnenmaische mit dem von Ihnen angebotenen Brennkessel mit max. 7.8 l Destille zu brennen?
    Danke Lois


    Lois, Österreich
    11.Okt.2004 06:03:45


      Sie müßten dann zumindest 25 mal destillieren, das ist schon etwas viel.
      ;-)
      Da wäre ein Kessel mit zumindest 15-20 Liter Volumen sinnvoller.

    Eintrag Nr. 1700:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    Gestern hab ich 15 Liter Traubenmaische angesetzt. Als ich den PH mass kam ich auf den Wert 2,7. Der Wert sollte stimmen, da ich das Messgerät von unserem Chemiker in der Firma ausgeliehen habe. Ich finde leider nur Infos wie man die Maische saurer macht, aber nicht umgekehrt. Ich hab nun Reinzuchthefe, Nährsalz und Vitamin B1 dazugegeben, habe aber Zweifel das, dass bei der Säure überhaupt was wird.
    Was meinen sie dazu und gibt es ein Mittel den PH Wert zu erhöhen.
    Vielen Dank im voraus und schöne Grüsse
    Bernd


    Hallo Herr Dr. Schmickl,, Bayern
    10.Okt.2004 23:29:11


      Ich vermute, daß der Messwert nicht korrekt ist. pH-Meter (so heißt dieses Messgerät) haben den Nachteil, dass sie nahezu vor jeder Messung neu geeicht werden müssen, da sonst der Messwert falsch ist. Wenn außerdem die Sonde nicht richtig gelagert wird (in 1 m KCl-Lösung) oder sogar austrocknet, hilft auch eichen nicht mehr. Dann muß sie ausgetauscht werden. Es gibt kaum Früchte, die einen so hohen Säurewert haben. 2,7 sollte aber dennoch funktionieren. Es gibt kaum Info darüber, da "normale" Fruchtmaischen eigentlich nie zu sauer ist. Das passiert nur, wenn man versehentlich zuviel Säure zugibt. Durch Kalkzugabe (aus Apotheke oder Feinchemikalienhandel, NICHT der aus dem Baumarkt) kann der pH erhöht werden, allerdings erleidet die Maische dadurch eine Geschmackseinbuße. Versuchen Sie es lieber ohne diese Zugabe.

    Eintrag Nr. 1699:

    Welchen Apfel muss man 2 Mal brennen?
    Bitte um rasche Antwort.
    Danke im voraus.
    IRis


    iris Kogler, Kärnten
    10.Okt.2004 20:17:07


      Jede herkömmliche Apfelmaische muß zweimal gebrannt werden. Ganz einfach deswegen, weil Sie mit einer Anlage ohne Verstärkerkolonnen o.ä. bei einer 5%vol-Maische beim ersten Brand nicht zumindest Trinkstärke (mehr als 40%vol) erreichen können.

    Eintrag Nr. 1698:

    Lieber Herr Dr.Schmickl,
    Sie empfehlen immer wieder im Board, den pH von Obstmaischen bereits VOR der Zugabe von Gärfix mit Biogen M anzusäuern, und danach auf keinen Fall den pH mehr zu verändern.
    Die Herstelleranweisung für Gärfix lautet jedoch "FRÜHESTENS EINEN und spätestens vier Tage" nach Zugabe von Gärfix den pH mit Schwefelsäure oder Biogen M einstellen.
    Was ist besser bzw. richtiger ?


    Dieta, Spessart
    10.Okt.2004 19:59:57


      Bei Gärfix macht es weiters nichts, wenn der pH später reguliert wird, andere Hefen sind da empfindlicher und können durch die pH-Wert Änderung absterben. Daher sollte immer zuerst der pH eingestellt werden, und danach erst die Hefe zusetzen.

    Eintrag Nr. 1697:

    Hallo, Herr Dr. Schmickl
    ich habe bisher bereits einige Ansätze mit Zucker für geschmacklosen Alkohol problemlos hergestellt.
    Nun ist allerdings der Ansatz übergeschäumt und ca 1/4 des Inhaltes liegt als "schleimiger Brei" auf dem Fußboden. Was kann ich da falsch gemacht haben???


    Bernhard Neumann, Deutschland/Berlin
    10.Okt.2004 19:46:33


      Hatten Sie eine zu hohe Umgebungstemperatur? Dadurch wird die Gärung stark beschleunigt. Oder im Gärspund war etwas verstopft, was im Faß zu einem Überdruck geführt hat.

    Eintrag Nr. 1696:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich habe das Erste mal Himbeeren gebrannt.
    Zum Feinbrennen stehen mir 30 l Trub mit
    14 Vol% (Temp 19 C°) zur Verfügung. Mit wieviel
    Liter fertiges Destillat (43 Vol%) kann ich rechnen. Wie funktioniert diese Rechnung ?
    2. Frage : Bei einem meiner Destillate wurde
    mir Vorlaufester nachgewiesen. Das muß wohl schon
    während der Gährung passiert sein. Habe ich eine Möglichkeit mit einer weiteren Destillation dieses
    Übel zu beseitigen, oder soll ich alles verwerfen?
    schöne Grüße


    Kurt Vonach, Vorarlberg
    10.Okt.2004 15:14:01


      ad 1: 30 Liter mit 14% entsprechen 4,2 Liter 100%vol Alkohol (30 * 0,14), die 4,2 Liter wiederum entsprechen 9,7 Litern 43%vol Alkohol (4,2/43*100). Da nicht der ganze Alkohol beim Destillieren mitkommt, können Sie ca. mit 8 bis 8,5 Litern Edelbrand rechnen.
      ad 2: Richtig, das ist während der Gärung passiert. Destillieren Sie nochmals, wobei diesmal der Vorlauf richtig abgetrennt werden sollte (Thermometer, riechen usw.).

    Eintrag Nr. 1695:

    Hallo, Herr Dr. Schmickl
    Zunächst herzlichen Dank für Ihr andauerndes Engagement bei der Beantwortung der aufgeworfenen Fragen.
    Habe angeregt durch Ihr Buch ca. 100 kg "Deutsche Zetschgen" vor 10 Tagen ohne Wasser- und Zuckerzusatz eingemaischt.
    Dabei ca. 60 Gramm Gärfix zugesetzt.
    Pünktlich nach 24 Stunden setzte die Gärung ein, die dann gleichmäßig bis zum achten Tag weiterlief.
    Die Maische habe ich jeden zweiten Tag umgerührt.
    Kein unangenehmer Geruch; frisch herb, fruchtig.
    Raumtemperatur: konstant 20° C
    Deutliche Verflüssigung der Maische unter der Deckschicht festzustellen.
    Ab dem neunten Tag ließ die Gärung deutlich nach und verläuft jetzt nur noch sehr schleppend.
    Kann es denn sein, daß die Gärung trotz deutlich noch erkennbarer fester Bestandteile bereits abgeschlossen ist. Oder soll ich evtl. doch Zucker zusetzen, um den Hefekulturen weitere Nahrung zu geben?
    Herzlichen Dank für Ihre Hinweise.


    Frank, Bayern
    09.Okt.2004 18:55:17


      Danke.
      Die Gärung wird mit der Zeit immer langsamer, das ist so in Ordnung. Bei Ihnen wird die Gärung langsam dem Ende zu gehen, da die Hefen den Zucker der Früchte bereits verbraucht haben. Solange feste Teile obenauf schwimmen, läuft die Gärung noch. Sie können Zucker zugeben, dadurch haben die Hefen wieder Nahrung und können so weiteren Alkohol produzieren.

    <<< Seite 172 anzeigen Seite 170 anzeigen >>>
    432 431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl