Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4273 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 164 anzeigen Seite 162 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 1623:

    Hallo Herr Schmickl,
    in Ihrem Buch schreiben Sie, dass auf Gummidichtungen verzichtet werden muss. Ein paar Seiten später stellen Sie den Multitopf vor. Habe mir so ein Ding besorgt. Die Dichtungen sind aus Gummi! Problematisch ist besonders die Dichtung zwischen Topf und Deckel. Diese kann ich nicht durch etwas anderes ersetzen. Irgendwelche Tipps auf Lager oder ist das doch nicht so schlimm? Habe eine schöne Zwetschgenmaische (10 Liter) und möchte nicht beim Brennen das Ganze noch vermasseln.
    Danke im voraus.


    chefbrenner, Im Wald
    15.Sep.2004 22:40:11


      Dass echter Gummi rot ist und nicht schwarz steht auch im Buch. Nur der rote gibt den "typischen" Gummigeschmack ab. Die schwarzen Dichtungen der Multitöpfe sind insofern nicht so tragisch, da bei diesen Töpfen die Dichtung sehr gut vom Topfdeckel abgeschirmt wird und somit dem Alkoholdampf nur gering ausgesetzt wird. Wenn Ihre Dichtung dem Alkoholdampf ganz ausgesetzt wird, so würde ich eher z.B. Teflonbad o.ä zum Dichten verwenden.

    Eintrag Nr. 1622:

    Hallo!!
    Mir ist die Turbohefe eigentlich zu teuer. Gibt es keine Möglichkeit sie selbst zu vermehren (ich verfüge über die meiste biochemische Ausrüstung) oder normale Backhefe zu verwenden?
    Gruß
    Manfred Waltz


    Manfred Waltz, Köln
    15.Sep.2004 17:54:41


      In den Diskussionen finden Sie bezüglich der eigenen Hefeherstellung und -vermehrung sehr viele, sehr kompetente Einträge.

    Eintrag Nr. 1621:

    Hallo,
    ich habe 18 Liter Zwetschken-Maische angesetzt. 25,8g Turbohefe dazugegeben. pH-Wert ist mit 3 auch O.K. Biogen M habe ich 54 ml dazugegeben. Verflüssiger 1ml. Zuckerzugabe habe ich mit 6,250 Kg ausgerechnet. Nun meine Frage: Der Alkoholgehalt meiner Maische steht seit Tagen bei 14% .Es blubbert auch nicht mehr. Habe ich zu wenig Hefe dazugegeben? oder zuwenig Zucker? Obwohl die ganze Menge Zucker, auf drei mal aufgeteilt, schon alles beigegeben ist.
    Vielen Dank für Ihre Mühe
    Gruß Maxe


    Maxe, Hannover
    15.Sep.2004 17:03:15


      Alle Zutaten sind in Ordnung. Wenn Sie die Maische umrühren, schäumt es dann noch? Wenn ja, dann ist die Gärung nach wie vor intakt, nur die Gärgeschwindigkeit nimmt mit der Zeit ab. Die komplette Vergärung wird je nach Temperatur ca. 4-7 Wochen dauern (je wärmer, desto schneller, für's Aroma optimal sind 16-19°C).

    Eintrag Nr. 1620:

    Hallo
    Leider gibt es für mich noch Unklarheiten bei Ihren Antworten zu Eintrag 1613
    Frage zu ihrer Antwort 1
    Habe gestern Abend den Rest der Birnen zugegeben (früher als erwartet) mit entspr. Menge Verflüssiger. Das mit dem Nachsäuern verstehe ich aber nicht so ganz. Ich denke nachträglich soll man keine Säure mehr zugeben, sprich pH Wert ändern, weil dadurch die Hefen absterben können. Ich benutze Biogen-M und der pH Wert nach der zusätzlichen Fruchtzugabe beträgt 3,0.
    Frage zu ihrer Antwort 2
    Da ich mit Biogen-M arbeite brauche ich mir um dieses beschriebene Problem keine Gedanken zu machen, da ich mit dieser Pufferlösung den pH-Wert immer auf 3,0 einstelle. Hab ich das so richtig verstanden?
    Nochmals Danke für ihre Antworten
    Roland


    Roland, deutschland
    15.Sep.2004 05:13:08


      ad 1: Hat man eine Maische mit z.B. pH 4 oder 5, so muß mit Biogen auf 3 gesenkt werden. Sind die Hefen bereits im Behälter, dann ist diese starke pH-Änderung für deren Wachstum schlecht, es kann auch dazu kommen, daß Sie absterben bzw. sich kaum noch vermehren. Sie haben nach der Fruchtzugabe pH 3, das ist perfekt und es ist kein weiteres Biogen mehr notwendig.
      ad 2: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Das Problem, warum die Hefe immer zum Schluss zugegeben werden soll, ist die plötzlich pH-Wert-ÄNDERUNG. Wie unter Punkt 1 beschrieben. Biogen bildet eine Pufferlösung in Bezug auf pH-Wert und verhindert, daß, trotz z.B. zuviel Zugabe davon, die Maische unter pH 3 absinkt. Dies würde ebenfalls zu einem Absterben der Hefen führen.

    Eintrag Nr. 1619:

    Sehr geehrter Herr Schmickl,
    ich habe mal eine Frage. Wenn ich geschmacksneutralen Alkohol herstellen will, dann muss ich doch keinen Vor- bzw Nachlauf abtrennen, oder. Aber der so gebrannte Schnaps hat bei mir braune Trübungen.
    Vielen Dank!!
    Gruß Christian


    Christian Ufrecht, Stuttgart
    14.Sep.2004 20:18:18


      Nachlauf haben Sie bei jedem Brennvorgang. Vorlauf haben Sie keinen bzw. sehr wenig, wenn Sie Zucker vergären, mit Reinzuchthefe und Gärspund arbeiten. Frische alkoholische Destillate sind ausnahmslos IMMER vollkommen farblos. Meine Vermutung: Sie haben zu stark erhitzt, beim Destillieren hat's zu stark gekocht, sodaß etwas übergegangen ist. Um die Farbe (und den Geschmacksfehler) wegzubekommen, müssen Sie alles noch einmal destillieren.

    Eintrag Nr. 1618:

    Sehr geehrter Herr Doktor Schmickl,
    ich habe wieder einmal eine Frage, und zwar habe ich mit Zucker, Reinzuchthefe, Nährsalz und Holunderblüten eine Maische gemacht, die eigentlich Sekt werden sollte, allerding ist die Maische nach dem Gären umgeschlagen und ist jetzt wie dünnflüssiger Schleim. Der Geschmack ist in Ordnung, aber die Konsistenz ist doch eher unappetietlich. Sind da etwa Bakterien schuld? Kann ich die Maische unter großzügigen Abtrennen des Vorlaufes noch brennen?
    Danke,
    Thomas


    Thomas, Mitteldeutschland
    14.Sep.2004 14:06:58


      Ist der "Schleim" gelblich? Wenn ich Sie richtig verstehe (geschmacklich alles OK), ist das der Blütenstaub. Der setzt sich nach der Gärung nicht mehr ab, sondern bildet zusammen mit Wasser diese Konsistenz. Das schaut nachher so aus, das ist völlig normal, ist nichts giftiges oder so, auch keine Fehlgärung. Wenn Sie die Maische brennen wollen, ist das kein Problem, Maische unfiltriert in den Kessel geben. Auf keinen Fall "großzügig" Vorlauf Abtrennen, sondern genau soviel wie sonst auch, bei sauberer Vergärung ca. 30 Tropfen je 1,5 Liter Maische.
      Sie können daraus auch (hochprozentigen) Blütenwein herstellen: nach Abschluß der Gärung einfach filtrieren.

    Eintrag Nr. 1617:

    Hallo,
    ich habe folgende Frage: Als Anbrennschutz wird zb. in Portugal Stroh verwendet das man als erstes unten in den Brennkessel einlegt. Ist dieses prinzip auch mit gereinigten edelstahlschwämchen in einer Kleinanlage zu empfehlen?


    JF, Brennerland
    14.Sep.2004 11:06:13


      Mit Edelstahlschwämmchen kann ich mir das gut vorstellen, da dadurch ebenfalls die Feststoffe der Maische nicht an den Kesselboden gelangen. Wichtig ist aber, dass Flüssigkeit an den Boden gelangt, sonder glüht der Kessel bzw. bei zu wenig Flüssigkeit brennt diese an.
      Allerdings sollte Sie darauf achten, dass die Schwämmchen nicht rosten (passiert sehr schnell) und frei von Putzmittel sind (wird in Supermärkten oft angeboten). Ist also sozusagen ein "Einweg-Anbrennschutz".

    Eintrag Nr. 1616:

    Eintrag Nr. 1401:

    Hallo Herr Schmickl,
    Ich möchte eine Zuckermaische ansetzen. Wenn die Gärung sauber verläuft brauche ich den vorlauf nicht abzutrennen, wie siehts mit dem Nachlauf aus, muss ich ihn auch trennen?
    Besten Dank und Gruss


    Michel, Schweiz
    14.Sep.2004 00:42:10


      Ja, Nachlauf entsteht immer.

    Eintrag Nr. 1615:

    Trüber Schnaps!
    Ich habe vor vier Tagen Kirschen gebrannt. Es ging los mit 90%, bei 20% habe ich dann abgeschaltet. Ergebnis waren 18 Liter mit 40,6%. Nun zur Frage, bzw. zum Problem: Bei ungefähr 46% lief der Schnaps etwas schneller und wurde trüb. Ich habe die Hitze dann wieder abgeschaltet, der Schnaps ist jedoch trüb geblieben.
    1. Frage: Wieso wurde der Schnaps trüb? (Außer etwas Hefe habe ich nichts dazugegeben)
    2. Frage: Wie bekomme ich den Schnaps wieder klar? Die Brennerei empfahl mir, den Schnaps kalt zu stellen und einige Tage zu warten. Bisher ist jedoch noch keine Besserung eingetreten.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Joschi Speidel


    Speidel Joschi, Heidelberg
    13.Sep.2004 20:48:00


      Das hat nichts der Hefe, den Nährsalzen, der zugegebenen Säure (zumindest bei organischen Säuren) oder Verflüssiger zu tun, das ist bei Steinobst normal.
      Abhilfe: kalt stellen und filtrieren. Die Brennerei hat also die Hälfte vergessen zu erzählen. Zum Filtrieren gibt es spezielle "Faltenfilter fein für Weine und Spirituosen", zwei davon ineinander stecken, damit geht jede Trübung weg, wenn nicht beim ersten mal, dann zweimal oder öfter filtrieren (dabei immer den gleichen Filter verwenden). Notlösung: zwei Papierkaffeefilter mit Watte dazwischen, damit geht leider nicht jede Trübung weg.

    Eintrag Nr. 1614:

    hallo, eine Frage
    müssen Pfirsiche beim einmaischen zerdrückt werden?


    thomas müller, bw
    13.Sep.2004 14:58:42


      Ja, auf jeden Fall, so klein wie möglich, am besten zu Brei. Aber die Kerne vorher unbedingt entfernen.
      Ich kenne Ihre Früchte nicht, aber oft sind Pfirsiche beim Angreifen noch ziemlich "hart". Dann die Früchte ein paar Tage liegen lassen und erst wenn sie weich und vollreif sind, einmaischen.

    <<< Seite 164 anzeigen Seite 162 anzeigen >>>
    428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl