Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 1608:

    Hallo Dr. Schmickl!
    Habe vor einigen Wochen das geöffnete Sackerl Turbohefe in den Kühlschrank gelegt. Habe jetzt Zweifel ob das der Hefe nicht geschadet hat, kann ich es weiter verwenden?
    Danke Ing. J. Wallisch


    Ing. J. Wallisch, Austria
    11.Sep.2004 07:31:52


      Ja, das klappt mit Sicherheit noch, sofern das Säckchen wieder zusammengerollt und z.B. mit Büroklammer verschlossen wurde. Wichtig: sie darf nicht feucht werden, sonst ist sie kaputt.

    Eintrag Nr. 1607:

    hallo dr, schmickl
    habe pflaumen in 50% alk. angesetzt und möchte nach ca. 8 wochen brennen natürlich mit den pflaumen im aromakorb ist diese variante vielversprechend oder soll ich gleich den angesetzten vernaschen
    herzlichen dank im vorraus
    und ist eine super HP
    MFG MAXI


    Maxi, Hinter den sieben Bergen
    10.Sep.2004 18:37:36


      Wir hatten bisher beim Destillieren von angesetzten Pflaumen (die Früchte wie immer im Aromakorb) kein zufriedenstellendes Ergebnis, wobei der Angesetzte selbst schon dem Aroma aus einer Pflaumenmaische stark hinterherlag (dabei haben wir relativ viel Früchte im Ansatz verwendet, ein 5 l Glas mit Zwetschken halb voll gefüllt und dann mit Alkohol aufgegossen, bis Glas voll). Ich würde den Angesetzten daher direkt genießen.
      Danke!

    Eintrag Nr. 1606:

    Sehr gehrter Herr Schmickl,
    vorab ein dickes Lob zu Ihrem Buch und ihrer lebendigen Webseite.
    Ich habe eine Frage zu Ihrem Verflüssiger: Sie geben eine Menge von 3ml auf 100 Liter an. Ich benutze bisher ein Präperat von Kitzinger bei dem 3ml auf 1 Liter zugegeben werden soll. Dieser Verflüssiger kostet ca 3€ für 50ml. Sind da verschiedene Enzyme im Einsatz? Was sind die Unterschiede?
    Bald sind die Quitten reif und da braucht es was ordentliches.
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
    Dj1000boern


    dj1000boern, d
    10.Sep.2004 15:27:53


      Danke, wir bemühen uns!
      :-)
      Ja, die Enzyme sind der große Unterschied, Verflüssiger ist nicht gleich Verflüssiger, wir haben hier ein Spezialprodukt. Bei unserem Produkt sind 3 ml/100 l die Untergenze, insbesondere bei Quitten würde ich mehr verwenden, ca. 10 - 15 ml/100 l Maische (kräftig unterrühren nicht vergessen und zugleich mit der Hefe zugeben).

    Eintrag Nr. 1605:

    Sehr geehrter Herr Schmickl,
    wieviel Liter Schnaps erhalte ich, wenn ich 10l 10%-tige Maische brenne?
    Welchen Alkoholprozentsatz erhalte ich, wenn ich 55%-tigen Schnaps nochmal brenne?
    Vielen Dank,
    Gruß
    Christian Ufrecht


    Christian Ufrecht, Stuttgart
    10.Sep.2004 13:54:15


      Sie erhalten ca. 2 Liter 45-48%vol Alkohol. Bei 55%vol erhalten Sie ca. 70-75%vol Alkohol.

    Eintrag Nr. 1604:

    Hallo zusammen,
    wann kann ich Vogelbeeren und Hollunderbeeren ernten bzw. wann sind diese voll reif?


    GG, Bayern
    10.Sep.2004 11:00:13


      Wenn Holunderbeeren schwarz und weich sind, dann sind sie erntereif. Vogelbeeren sind ideal nach dem ersten Frost, das Problem sind allerdings die Vögel. D.h. so spät wei möglich ernten, bevor die Vögel alles wegfressen.

    Eintrag Nr. 1603:

    Hallo Herr Schmickl,
    bei der Diskussionsrunde hat Terras folgenden Beitrag eingestellt. Mich würde interessieren was Sie dazu sagen, denn wenn ich mich richtig erinnere haben Sie mehrmals betont die Maische auf keinen Fall zu filtrieren.
    Gruß Hans

    Jetzt hat er mich doch angesprungen und sitzt fest. Ich erlaube mir zu zitieren: "Mit professionellen Anlagen kann die Maische in einem Doppelwandkessel gebrannt werden. Wenn wir aber eine einfache Anlage haben, muß darauf geachtet werden, daß die Maische beim Brennen nicht anbrennt. Damit dies vermieden wird, filtriert man die festen Bestandteile ab. Diese enthalten weder Alkohol noch Geschmacksstoffe und geben außerdem beim Brennen bei höheren Temperaturen unangenehm schmeckende Fuselöle (den Nachbrandgeschmack) frei. ..... Dann nehmen wir den breiig festen Teil aus dem Filtersack und pressen diesen in einer Fruchtpresse aus."
    Quelle:
    Helfried Schmickl, Friederun Pleterski
    "Handbuch für Schnapsbrenner"
    Eichborn Verlag, Frankfurt, April 1999
    ISBN 3-821 8-1 520-5

    Sorry Herr Dr. Schmickl, aber das musste jetzt mal sein. Nichts für ungut ;). Ihr verehrter Herr Vater(?) lag da genau richtig.


    Hans, Wien
    10.Sep.2004 07:24:42


      Da ich damals an der Erstellung des Buches sehr intensiv mitgearbeitet habe, kenne ich den Inhalt auch heute noch fast auswendig. Daher weiß ich natürlich auch, was mein Vater (ja, die Vermutung stimmt), damals damit gemeint hat: Es war noch die Zeit vor "Erfindung" des Anbrennschutzes, die Maischen mußten somit filtriert werden, damit nichts anbrennt. Mit dem Anbrennschutz war das Problem erledigt, filtrieren ist nicht mehr notwendig.
      Es handelt sich also NICHT um einen Generationskonflikt o.ä., wie dies vor zwei Monaten ein Seminarteilnehmer meinte entdeckt zu haben. Auch mein Vater filtriert heute nicht mehr. Insbesondere bei Kernobst geht dabei merklich Aroma verloren.
      Leider kann ich nicht ganz nachvollziehen was Sie mit dem letzten Satz meinen und was jetzt mal sein mußte. Wie schon in der Diskussion vermerkt lernen wir ALLE immer wieder was dazu. Es wäre traurig, wenn es nicht so wäre.

    Eintrag Nr. 1602:

    Hallo,
    ich habe hier in der Suchfunktion eine Diskussion zu Hollerwein bzw. Hollerschnaps gefunden. Ähnliches habe ich auch schon probiert. Ich habe den Hollersaft mit 1/3 Rum versetzt, hat super geschmeckt. Leider habe ich das Rezept verloren. Jetzt möchte ich gerne Hollerwein ansetzen und finde kein Rezept. Hat jemand einen Tipp für Zutaten, Menge, Heferasse und Lagerung.
    Für Vorschläge wäre ich sehr dankbar


    Dieter Mayer, Bayern
    10.Sep.2004 00:09:00


      Für Hollerwein die gerebelten Beeren zermatschen und mit Hefe für Beerenobst vergären (100 g für 200 Liter Maische). Hollerbeeren erreichen einen Alkoholgehalt von ca. 3-4%vol. Je nach Geschmack ca. eine kleine Orange und eine Zitrone in Spalten geschnitten je 10 Liter zugeben.

    Eintrag Nr. 1601:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich habe ein Problem mit dem anbrennen von Maischen. Ich besitze die Deluxe Anlage. Ich wärme die Maische als erstes am E-Herd vor, danach verwende zwei Brenner beim aufheizen der Maische, obwohl ich den Aromakorb (ohne Stützen) verwende kommt es machmal vor das die Maische anbrennt. Es passiert nicht immer, aber wenn dann richtig. Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben um mein Problem zu vermeiden.
    Schöne Grüße nach Kärnten!
    Andreas


    Andreas, Braunau
    09.Sep.2004 11:29:12


      Sie heizen zu stark auf. Ab ca. 65-70°C sollten Sie die Heizleistung reduzieren. Wenn dennoch einmal etwas anbrennt, dann mit brillo-Metallschwämmchen säubern. Es brennt auch nichts an, wenn Sie zuerst, bis unter dem Anbrennschutz (also nur ca. 3 cm hoch) die Flüssigkeit der Maische einfüllen und darüber dann die unfiltrierte Masche gießen.
      Danke!

    Eintrag Nr. 1600:

    hallo herr schmickl!!
    ich habe in dieser woche von einer dame 300kg. früchte einer zwetschkenähnlichen form bekommen.
    die früchte schauen aus wie grossse herzkirschen!! der kern ist im verhältnis zur frucht recht klein und löst sich leicht vom fruchtfleisch. die blätter des baumes sind leicht rötlich. ich habe die früchte eingemaischt und die gährung hat nach 2 tagen voll begonnen. habe auch schon in etlichen büchern nachgeschaut, kann die frucht aber nicht bestimmen. vielleicht können sie mir weiterhelfen.
    mit freundlichen grüssen
    kletus


    kletus, steiermark
    09.Sep.2004 07:31:47


      Kann es sein, daß es sich dabei um Kriecherln bzw. Zieberln (Kirschpflaumen) handelt? Ergeben einen ausgezeichneten Brand!

    Eintrag Nr. 1599:

    Hallo Herr Schmickl,
    wir haben ein kleines Problem mit unserer Brombeermaische, sie will einfach nicht gären.
    Die Fakten in Kürze:
    - ca 20 l vollreife Bromberen zerstampft = ca 15 l Maische
    - pH-Wert mittels Schliessmann Säurekombination MS auf ca pH3 eingestellt
    - ca 20g Spiriferm Hefe in 1l 30°C Wasser rehydratisiert und zugegeben
    - Maische mittels Wasserbad und Heizstab kostant auf 22°C
    Die Maische hat auch angefangen zu gären, allerdings stellte sich die Aktivität nach ca
    3 Tagen ein.
    Ein Gärstarter (750 ml warmes Wasser, 400g Zucker, 20g Hefe, einen Tag gären lassen, dann Zugabe)
    brachte nur kurzzeitig Abhilfe, nach 15-24 Stunden hörte es jedesmal wieder auf zu gären.
    Nach der dritten Zugabe eines Gärstarters wende ich mich nun an Sie, ob sie vielleicht wissen,
    warum unsere Maische nicht gären will.
    Gruß M.Fleder


    M.Fleder, Bayern
    08.Sep.2004 23:26:24


      Laut Ihrer Beschreibung hat es den Anschein, dass alles bereits ausgegoren ist, d.h. es ist alles völlig normal verlaufen, Sie haben bis auf die Temperatur alles richtig gemacht:
      - Hefen sterben normalerweise über 27°C ab. Anscheinend hatten Sie Glück, dass beim Anrühren mit 30°C Wasser die Hefe nicht sofort abgestorben ist, sonst hätte es nicht 3 Tage lang gegoren.
      - Da Sie die Maische von innen und außen auf 22°C aufheizen ist der Gärprozeß viel schneller als "normal", außerdem enthalten Brombeeren verhältnismäßig wenig Zucker. Es ist somit durchaus wahrscheinlich, dass bereits nach 3 Tagen der Fruchtzucker aufgebraucht ist, danach verhungern die Hefen, die Gärung ist zu Ende.
      - Gärstarter wäre also keiner mehr notwendig gewesen. Sie schreiben "brachte nur kurzzeitig Abhilfe, nach 15-24 Stunden hörte es jedesmal wieder auf zu gären" ist auch normal, weil dann auch der Zucker des Gärstarters aufgebraucht ist, Gärung ist somit wiederum zu Ende.
      Hinweis: geschmacklich wird das Destillat leider nicht umwerfend sein, einerseits wegen der Temperatur (wie schon so oft geschrieben LANGSAM gären ist besser, d.h. UNTER 20°C) und andererseits weil Sie in Summe doch relativ viel Wasser zugegeben haben, damit wird der Geschmack im Destillat "gestreckt". Und leider ist es insbesondere bei Brombeeren in Vergleich zu anderen Früchten sehr schwierig ein gutes Aroma im Destillat zu erhalten.

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    Helge Schmickl