Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 1324:

    Meine Frage:
    Wir haben Schnapsflaschen mit Siegellack versiegelt und nun das Problem, dass der Lack beim Öffnen so bröselt bzw. sich ganz schlecht entfernen lässt. Teilweise ist es nicht vermeidbar, dass Brösel in die Flaschen fallen und der Lack so abfärbt, dass sogar der Schnaps sich rosa verfärbt.
    Wie lassen sich versiegelte Flaschen am besten öffnen?
    Haben wir etwas falsch gemacht?


    reischl, oberösterreich
    12.Apr.2004 20:25:27


      Verwenden Sie zukünftig lieber Schrumpfkappen statt Siegellack. Bei Siegellack bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, ihn abzukratzen. Danach die Reste eventuell mit Aceton entfernen, mit Wasser nochmals feucht abwischen, damit kein Aceton in den Schnaps gelangt.

    Eintrag Nr. 1323:

    Hallo,
    In ihrem Buch wird gesagt dass man Reinzuchthefen in der Natur finden kann. Aber wo genau kann ich solche 'Naturhefe' finden? Und wie sehen diese Pilze aus?


    Peter, Deutschland
    09.Apr.2004 14:22:28


      Das steht so nicht im Buch. Es gibt im Unterschied zu den Reinzuchthefen sogenannte Wildhefen, die Alkohol erzeugen, wenn ein Fruchtbrei, dem keine Reinzuchthefe zugegeben wurde, gärt. Wildhefen kommen überall in der Natur vor und werden zusammen mit dem Obst ins Maischefaß gebracht. Wildhefen haben im Vergleich zu Reinzuchthefen mehrere Nachteile, die alle im Buch erklärt sind. Der wichtigste: Es entstehen auch unerwünschte (giftige) Nebenprodukte, daher fällt beim Destillieren auch soviel Vorlauf an. Reinzuchthefen wurden, wie der Name schon sagt, gezüchtet. Bei Gärungen solcher Hefen entstehen diese Gifte nicht bzw. in einem viel geringeren Ausmaß als bei Wildgärungen.
      Sehen können Sie Hefepilze nur unter dem Mikroskop.

    Eintrag Nr. 1322:

    zu Eintrag 1321: wir dichten unseren portugiesischen Alambique (mit Turmaufsatz), der aus 3 Teilen besteht, auch immer mit Mehlteig ab - geht wirklich prima und ist garantiert dicht! Der Teig sollte die Konsistenz von Knete haben, also recht fest sein, nicht breiig.
    Frohe Ostern!


    Sabine, Kanarische Inseln
    09.Apr.2004 11:56:51


      Danke, ebenfalls frohe Ostern!

    Eintrag Nr. 1321:

    In Siebenbürgen dichtet man zusammensteckbare Kupferkessel mit einfachem Mehlkleister, d.h. Mehl mit Wasser zu einen dicken Brei verrührt, ab.
    Ist garantiert frei von Schadstoffen, muß nur immer neu gemacht werden.


    Peter, RO
    08.Apr.2004 19:00:08


      Danke für den Hinweis. Diese Methode scheint international bekannt zu sein. Sowohl in Südamerika wie auch in Südostasien werden Selbstbauanlagen damit abgedichtet.

    Eintrag Nr. 1320:

    Hallo!
    Ich hätte mal wieder (ist ja hier Standard :-) eine kleine Frage zum Brennrecht in Deutschland: Wenn ich mir bei Ihnen eine Destille (größer als 2 Liter, müssen Sie ja glaube ich dem Zoll melden, oder?) bestelle und aber nur vorhabe Geiste zu brennen, bekomme ich ja "üblicherweise" ein Recht hierfür, wie Sie mal geschrieben haben. Wie läuft das Ganze denn dann ab? Kommt dann der Zoll abundzu mal vorbei um mich zu kontrollieren?
    Grüße Markus


    Markus, Oberpfalz, Deutschland
    08.Apr.2004 15:14:27


      Wenn Sie für Deutschland Destillen über 0,5 Liter Kesselinhalt bestellen, so müssen Sie diese innerhalb einer Woche nach dem Erhalt selbst beim Zoll in Deutschland melden. Wir machen eine Zollmeldung, wenn Sie Anlagen über 2 Liter für die Alkoholherstellung bei uns erwerben (in Ö sind Anlagen über 2 Liter meldepflichtig). Sie brauchen dann ein Brennrecht, egal ob Maische oder Geist gebrannt wird. Allerdings gibt es bezüglich der Geistherstellung in D öfters Kulanzlösungen, da müssen Sie aber mit Ihrem zuständigen Zollamt reden. Ja, es kann vorkommen, daß nach einer Zollmeldung der Zoll auch zur Kontrolle vorbeikommt.

    Eintrag Nr. 1319:

    Tag, Hr. Schmickl
    Verbesserungsvorschlag:
    Besteht die Möglichkeit, daß Sie in einer Art „Kopfzeile“ am besten (Dick,Fett und Rot) darauf hinweisen die Suchfunktionen vor Fragestellung zu nutzen.
    Am besten in allen Foren, dann sollte es eigentlich nicht mehr zu Mißverständnissen (wie Fachfrage Nr. 1314) kommen.
    gruß, klemptner


    Klemptner, Hinterland
    08.Apr.2004 12:20:19


      Danke für den Tip, hab's soeben reingestellt.
      ;-)

    Eintrag Nr. 1318:

    Zu Eintrag Nr. 1313:
    :In beiden Büchern befinden sich Tabellen mit den ungefähren Zuckerwerten:
    :Schnapsbrennen als Hobby: S.87
    :Handbuch für Schnapsbrenner: S.54
    Die Tabelle im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" auf Seite 87 gibt die Fruchtmenge für 70 Liter Fruchtbrei an, so stehts nun mal da. Das "Handbuch für Schnapsbrenner" auf Seite 54 erstmal die Befüllung eines Gärröhrchens mit Wasser oder Sulfidlösung (!!???) und unten die erreichbaren Alkoholgrade von 8 Früchten.
    Ich schätze mal, Sie haben meine Frage nicht verstanden, verehrter Herr Doktor.
    Bananen enthalten beispielsweise ca. 15-20 g Zucker/100g im ausgereiften Zustand. Kann man das nicht mal zu anderen Früchten als Tabelle aufstellen? Bei einigen kann ich gern behilflich sein. :)
    Zu Eintrag Nr. 1317:
    Ich sehe den Eierlikör schon als verbrannten Kohlenstoff im Apparat kleben.
    Das Seminar am Wochenende muss ja lustig gewesen sein. ;)
    Aber klar doch, alles rein in den Topf! *grins*


    Pepe, Argentina
    08.Apr.2004 01:04:42


      Ein wenig Mitarbeit kann man doch voraussetzen, oder?
      Im Handbuch für Schnapsbrenner finden Sie den erzielbaren Alkoholgehalt von Früchten auf S. 31. Ich habe mich hier an der Seite geirrt, sorry. Ich gehe davon aus, daß auf Grund dieser Angaben Sie sich selbst den Zuckergehalt berechnen können (z.B. Menüpunkt "Zucker Alkohol Rechner" siehe links). Abgesehen davon ist die Umrechnungstabelle Alkohol-Zucker in beiden Büchern sowieso angegeben. Das gleiche gilt für das Handbuch für Schnapsbrenner. Daß sich in diesem Buch auf S. 54 mehr befindet als der von Ihnen gewünschte Alkoholgehalt diverser Früchte, naja, das haben Seiten in Büchern meistens so an sich.
      Bezüglich des Verständisses zu Ihrer Frage: es war mir möglich, Ihrer Frage zu folgen, keine Sorge. Andernfalls wäre es wohl kaum möglich gewesen, den Zucker Alkohol Rechner zu entwickeln und umzusetzen.
      Bezüglich Eierlikör: ich gehe davon aus, daß beim Brennen von Likör ein effektiver Anbrennschutz (z.B. Doppelmantelkessel) verwendet und/oder sehr vorsichtig erwärmt wird, auf dieses Problem wurde hier schon UNZÄHLIGE male hingewiesen! Wir können nicht JEDESMAL eine in die tiefe gehende Abhandlung zu jedem Eintrag schreiben, insbesondere, wenn das bereits x-mal erklärt wurde. Sowas wird mit der Zeit fad.
      Ja, das Seminar war lustig. Allerdings wie Sie das meinen, liegen Sie falsch. So ein Publikum wie von Ihnen angesprochen, ist bei unseren Seminaren nicht anwesend.
      P.S.:
      Wenn Ihnen der Zuckergehalt nicht heimischer Obstsorten bekannt ist, wäre das sicher für viele Leser dieser homepage interessant. Es wäre durchaus sinnvoll, wenn Sie diese Werte in die Rezepte stellen würden, statt hier vage darauf hinzudeuten, daß Sie etwas wissen, was im Buch nicht erwähnt wurde.
      Vielen Dank im Voraus für diese Angaben!

    Eintrag Nr. 1317:

    Ich habe mehrere (geschenkte) Liköre in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die ich nicht mag. Kann ich die einfach alle zusammengeben und brennen?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe,
    Maria


    Maria, Schweiz
    06.Apr.2004 20:05:50


      Aber klar doch, alles rein in den Topf! Das Ergebnis sollten Sie dann mit A-Kohle behandeln, ca. 2 Monate ziehen lassen und dann nochmals destillieren, um es geschmacklos zu machen. Es kann aber natürlich sein, daß Ihnen die Mischung auch so schmeckt.
      ;-)
      Vorlauf gibt's keinen, weil man davon ausgehen kann, daß bei den Likören vorlauffreier Alkohol verwendet wurde.

    Eintrag Nr. 1316:

    Ich möchte Papaya einmaischen, sollte ich besser die Kerne entfernen (pfeffriger Geschmack, enthalten Enzym zur Proteinzersetzung) oder kann ich sie mit vergären?
    Vielen Dank im Voraus,
    Paco


    Paco, Spanien
    06.Apr.2004 13:44:11


      Generell werden die Papaya ohne Kerne eingemaischt, eben wegen des Kerngeschmackes. Machen Sie aber auch einen kleinen Versuch mit Kernen (auf Vorlauf achten!). Über einen kurzen Bericht würden sich sicher viele Leser freuen.
      P.S.: Papayas, die hier bei uns in Österreich in Supermärkten erhältlich sind, kann man bezüglich Geschmack vergessen. Nur große, voll ausgereifte Früchte machen Sinn, aber die gibt's nur vor Ort...

    Eintrag Nr. 1315:

    Wie oft soll ich eine Fruchtmaische umrühren, bzw. muß man den Fruchtkuchen hineindrücken. Meine Bedenken sind, daß dabei zuviel Sauerstoff in die Maische kommt.
    Mein Holunderschnaps hat einen brennenden, scharfen Beigeschmack. Überhaupt habe ich einige Schnäpse die nach kurzer Lagerung sehr mild schmeckern und andere wiederum schmecken auch nach einem Jahr Lagerung noch scharf, Woran könnte das liegen. Ich behandle meiner Meinung nach alle Maischen gleich.
    Danke für die Antworten im Voraus.


    Gerald Lichtscheidl, Burgenland Österreich
    04.Apr.2004 15:37:05


      Während die Maische heftig gärt, sollten Sie zumindest alle 3-4 Tage einmal umrühren (im Fruchtkuchen sitzt alles notwendige: Fruchtzucker, Aromen, Nahrung für Hefe...). Wird anschließend das Faß geschlossen, so füllt es sich in Kürze wieder mit dem Gärgas und dieses verdängt die Luft (CO2 ist schwerer als Luft). Auch bei langsamer Gärung ist es zumindest einmal wöchentlich ratsam, bis der Fruchtkuchen zu Boden gesunken ist (also bis zum Ende der Gärung).
      Schärfe kann verschiedenste Gründe haben, liegt jedoch zumeist an einer fehlerhaften Vorlauf- und/oder Nachlaufabtrennung. Mit Ihrer Beobachtung bestätigen Sie eine "Daumenregel" diesbezüglich: "gute" Schnäpse sind mehr oder weniger von Beginn an mild und werden beim Lagern immer besser, "schlechte" hingegen bleiben scharf, auch eine jahrelange Lagerung ändert daran nichts.
      Unsere persönliche Beobachtung: Brände aus "naturbelassenen" Maischen aus Obst mit sehr geringem Zuckergehalt (z.B. Vogel- oder Holunderbeeren) sind in der Regel sehr scharf in Vergleich zu den hochgradigen Varianten der gleichen Obstsorte.

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