Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4267 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 132 anzeigen Seite 130 anzeigen >>>
    427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 1307:

    moin moin
    vielen dank noch mal für meine erste frage. den nachlauf erkenne ich an seinem geruch der richt dann nicht mehr nach alc. Aber den vorlauf erkenne ich nicht wie kann man das fest stellen.
    vielen dank schon mal im vorraus
    fg bert


    bert, Ostfriesland
    28.Mär.2004 14:06:40


      Sammeln Sie den vermutlichen Vorlauf in kleinen Schnapsgläschen. Bei einem 2 Liter Kessel füllen Sie ca. 5 Schnapsgläschen zur Hälfte mit Destillat. Verdünnen Sie diese direkt im Glas auf ca. Trinkstärke (1:1 Wasser dazu). Dann riechen Sie. Vorlauf riecht eindeutig nach UHU-Kleber.

    Eintrag Nr. 1306:

    Guten Tag Herr Schmickl
    ich habe mir eine Anlage aus Kupfer selbst gebaut. Das Thermometer habe ich so wie es sein sollte, am höchsten Punkt der Anlage angebracht. Nun habe ich zwei mal testweise Billigwein destilliert und beidemale stellte sich mir das Problem, dass das Destillat erst ab ca. 87°C heraus zu tropfen begann. Danach stieg die Temperatur nur noch extrem langsam an. Ich habe dann bis 91°C weiterdestilliert. Heraus kam bei 2 Liter Wein mit 9,5%vol. ca. 300 ml Destillat mit 50%vol. Woran könnte das Problem mit der Themperatur liegen?
    Vielen Dank schon mal im voraus
    Mfg Röhrich


    Röhrich, Bayern
    28.Mär.2004 13:47:20


      Ihre Angaben passen schon ungefähr. Es könnten statt der 50 zwar 48%vol sein, und statt der 300 ml vielleicht ein klein bißchen mehr. Aber im Großen und Ganzen ist das Ergebnis bei Ihnen vollkommen in Ordnung. Ich schätze, daß Sie vielleicht um einen halben Grad zu früh aufgehört haben. Das ist aber im Rahmen der Meßungenauigkeit schon OK.
      Bei 87°C hat es erst begonnen, vermutlich dauert es bei Ihrer Anlage ein bißchen, bis sich das Gleichgewicht einstellt, ist aber weiters nicht tragisch. Daß die Temperatur langsam ansteigt ist vollkommen in Ordnung.
      Paßt also alles.
      :-)

    Eintrag Nr. 1305:

    Wir freuen uns schon auf Ihr Buch!!!
    Da wir aber nun schon so ungeduldig sind und mein Mann als Weinbauer Reinzuchthefe im Haus hat, wollen wir heute eine Orangenmaische ansetzen von 25 kg Früchten. Obwohl ich inzwischen so ziemlich ALLE Fragen und Antworten in Ihrem Forum gelesen habe, ist mir doch noch unklar, wieviel Zucker ich insgesamt (auf 3x verteilt) zugeben muss, wenn ich nicht die Turbohefe benutze. Bei meinen Berechnungen kamen 6,5 kg heraus? Und wann muss ich den PH-Wert gestimmen, vor oder nach der Zuckerzugabe? Die unbehandelten Orangen (aus dem eigenen Garten) wollten wir mit Schale durch eine Obstmühle treiben und dann kein Wasser mehr zugeben, ist das angebracht?
    Vielen Dank im Voraus!
    Sabine Daehncke


    Sabine Daehncke, Kanarische Inseln
    27.Mär.2004 14:53:22


      Ohne Turbohefe, also mit normaler Reinzuchthefe, kommen Sie ca. auf 13%vol. die Gesamtzuckermenge für 13%vol ist 254 g Zucker je Liter Maische. Diese Menge dann auf drei Mal verteilen. Bei Orangenmaische wird der pH sicher stimmen, da brauche Sie nicht mehr ansäuern. Aber prinzipiell gilt: immer VOR der Hefezugabe ansäuern. Obstmühle für die Orangen ist OK, keine Wasserzugabe ist ebenfalls OK.

    Eintrag Nr. 1304:

    Guten Tag Herr Schmickl,
    müssen Sie den Verkauf und Versand einer Brennanlage nach Deutschland irgendeiner Behörde melden?


    Andreas, Deutschland
    27.Mär.2004 14:52:37


      Anlagen über 2 Liter Kesselgröße, die zum Schnapsbrennen verwendet werden, müssen von uns dem Zoll gemeldet werden.

    Eintrag Nr. 1303:

    Hallo,
    ich habe vorhin ne 25 l Maische angesetzt. Und zwar habe ich zuerst 8 kg Zucker in 8 liter heisses Wasser gemischt dann bis 23 l mit kaltem Wasser gefüllt und mit den restlichen 2 liter lauwarmen Wasser die Turbohefe aufgemischt und dazugetan. Das Ding steht nun 5 min und es tut sich immer noch nichts (Gärröhrchen bleibt ruhig). Hat einer eine Ahnung?


    Micha, D
    25.Mär.2004 22:23:11


      Nach 5 Minuten tut sich sicher nichts. Es dauert ca. 24 Stunden, bis die Gärung einsetzt, diese dauert dann ca. 10 Tage. Geben Sie die Turbohefe niemals in Wasser, das wärmer als 26-28°C ist, das würde sie nicht überleben.

    Eintrag Nr. 1302:

    Hallo Herr Schmickl,
    wie lange sollten, bzw. müssen grüne Walnüsse in 96% Alkohol liegen um ein optimales Aroma für einen Walnussgeist zu bekommen? Läßt man die Nüsse ganz oder werden die Nüsse noch geteilt? Himbeeren läßt man ca. 6 bis 8 Stunden im Alkohol ziehen um sie dann für den Geist abzubrennen. Bei längerer Einwirkzeit soll das Kernaroma zu stark werden.
    Danke im Vorraus
    d.h.


    d.h., NI
    25.Mär.2004 18:03:35


      Am besten wäre ca. 50%vol Alkohol, d.h. Sie würden ca. 1:1 vor dem Ansetzen mit Wasser verdünnen. Lassen Sie die Nüsse mindestens 1-2 Monate ziehen, länger schadet auch nicht. Die grünen, weichen Nüsse vorher je nach Größe halbieren oder vierteln.
      Himbeeren setzen wir immer 6-8 Wochen auch in ca. 50%vol an, nicht länger wegen der vielen kleinen Kerne. Danach kann man destillieren, muß aber nicht.

    Eintrag Nr. 1301:

    wie wird starker schnaps verdünnt..wasser in den schnaps giesen oder..schnaps ins wasser...wie er nicht trüb..
    vielen dank...


    mondkuss, bodensee
    24.Mär.2004 21:28:04


      Das Wasser in den Schnaps gießen, und zwar SEHR langsam und währenddessen SEHR GUT umrühren, am besten mit einem Mixer.

    Eintrag Nr. 1300:

    Aus welchem Material bestehen eigentlich die Dichtungen Ihrer Brennanlagen?

    Unsicher, Zwischen Deckel und Topf
    24.Mär.2004 18:11:36


      Alle Anlagen haben chemikalienresistente Dichtungen. Es hätte schließlich keinen Sinn, daß wir überall auf dieses Problem hinweisen, aber dann selbst Anlagen verkaufen, wo dies nicht der Fall ist. Die Deluxe ist mit einem weißen schaumartigen Dichtungsmaterial ausgestattet, bei den anderen Modellen handelt es sich um eine schwarze Endlosschnur.

    Eintrag Nr. 1299:

    Vielleicht nur ein kleiner Hinweis. CO2 ist ein Gift, dass bei Konzentrationen in der Atemluft ab ca. 8-10 vol.% tödlich wirkt, ab ca. 5vol.% zur Bewusstlosigkeit führt und in geringeren Konzentrationen gesundheitsschädlich sein kann. In der normalen Atemluft sind ca. 0,03vol.% CO2 enthalten. Bei der Vergärung ist deshalb immer auf gute Belüftung zu achten. Selbst ein kleinerer Gärbehälter mit 25 l Inhalt in einer kleinen unbelüfteten Kammer kann schon Probleme bereiten. Auf keinen Fall aber Gärbehälter im Schlafzimmer aufstellen!
    50 Liter hochgradige Maische erzeugen ca. 5 - 10 m³ CO2 innerhalb weniger Stunden. Ohne Luftzirkulation bedeutet dies für einen Raum von 12 m² Grundfläche und 2,50 m Höhe bereits einen Anteil von über 25vol.% CO2!! (Idealisiert gerechnet auf einen wirklich luftdichten Raum; schlecht belüftet - v.a. in Kellerräumen sind aber 5-10% durchaus möglich. HInweis: CO2 hat eine Wichte von etwa 1,9, sammelt sich also am Boden.)
    Also bitte a bisserl aufpassen. :)


    Terras, Italia
    24.Mär.2004 15:38:11


      Vielen Dank für den Hinweis! Ins Buch haben wir auch eine Warnung geschrieben die in diese Richtung geht, aber nicht so detailliert.

    Eintrag Nr. 1298:

    Hallo Herr Dr Schmickl,
    zu Frage 1297 sorry, hab ich übersehen. War keine Absicht.
    Eine Frage hab ich aber noch, und zwar, bei der Gärung entsteht bekanntlich CO2. Dies ist ja gasförmig. Im flüssigen Zustand ist doch dies Kohlensäure. Muss oder kann ich dies bei der Säureberechnung anrechnen, und wenn ja, wie?
    Danke im voraus.
    mfG
    andy


    andy, B.W.
    24.Mär.2004 11:43:53


      Kein Problem.
      Stimmt, CO2 (Kohlendioxid) bildet mit Wasser die schwache Säure H2CO3 (Kohlensäure). Diese löst sich in Wasser auf und ist metastabil, zerfällt sehr leich wieder in H20 und CO2. Wenn stärkere Säuren vorhanden sind (fast alle Säuren sind stärker) wird sie also wieder ausgetrieben. Spuren, die trotzdem noch im Wasser gelöst sind, werden bei der pH-Messung jedoch berücksichtigt, weil hier die gesamte H30+ Konzentration in Summe gemessen wird. Fazit: es ist in Bezug auf die gelöste Kohlensäure nichts besonderes zu beachten.

    <<< Seite 132 anzeigen Seite 130 anzeigen >>>
    427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl