Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 1268:

    Hallo Herr Schmickl
    Ich habe auf Weihnachten ein 3Lt. Edelstahlfässchen geschenkt bekommen. Ist dieses geeignet um darin für längere Zeit Obstschnäpse zu lagern? Wenn ja, muss ich es vor dem ersten gebrauch reinigen und mit welchen Mitteln?
    Danke im voraus für Ihre Antwort
    Viele Grüsse nach Österreich
    Hansi


    Hansi, Australien
    09.Mär.2004 11:58:12


      Ja, Edelstahl ist kein Problem. Einfach mit Spülmittel und Scheuerschwämmchen reinigen. Kunststofffässer sind es, die zum Lagern von hochprozentigen Alkohol (mehr als 35%vol) nicht geeignet sind. Auch wenn Spirituosen im Großhandel oft in Plastikkanistern angeboten werden... grauenhaft...

    Eintrag Nr. 1267:

    Hallo Herr Schmickl
    Ich habe im letzten Jahr ein Fass mit Birnen eingemaischt, und mit "16%-Hefe" und Verflüssiger und dem errechneten Zucker "verfeinert". Irgendwann Anfang des Jahres fing der Fruchtkuchen an sich abzusetzen. D.h. es wurde oben etwas klarer. Dann wurde es aber kälter, so das ich im Keller wo das Fass steht nur noch ca 15° Grad hatte. Ich rührte die Maische wie immer irgendwann wieder um und seitdem tut sich nichts mehr. Der Fruchtkuchen bleibt oben. Einzig ein etwas stechender, aber guter Geruch, wie er am Anfang war, ist immer noch vorhanden. Es riecht also nicht wie Essig, sondern richtig gut nach "Gährung". Sie erklärten es mir, dies sei das Kohlendioxyd was bei der Gährung entsteht. was kann ich tun? Ist die Maische hinüber, oder kann ich sie noch retten? Ich hoffe Sie geben mir positiven Bescheid, weil ich jede einzelne Birne in der Hand hatte und die Stiele, die Faulstellen und auch die Kerne entfernte, damit ich wirklich einen erstklassigen Schnaps erhalte.
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
    Roland


    Roland, Deutschland
    09.Mär.2004 03:19:29


      Laut Ihrer Beschreibung des Gärverlaufes ist die Maische erstklassig geworden. Es gärt noch ein wenig, das ist alles. Durch die niedrige Temperatur geschieht dies sehr sehr langsam. Daher ist auch der stechende CO2 Geruch nach wie vor da. Einfach stehen lassen und ca. alle zwei Wochen einmal umrühren. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß es jetzt noch ein paar Wochen dauern kann bis sich der Kuchen wieder setzt und warten dann noch ein, zwei Monate. Dafür ist der Schnaps dann auch erstklassig, ohne Hefebeigeschmack o.ä. Gut Ding braucht eben Weile.

    Eintrag Nr. 1266:

    Hallo Frau Dr.Malle und Herr Dr.Schmickl,
    kleiner Tipp an "Kleinanleger" wie ich:
    zum kühlen des Kühlers eignen sich hervorragend die verbrauchten Blechgehäuse der Teelichter, in dem man diese mit Wasser füllt und eingefriert. Man kann nun die "Eiswürfel" gut portioniert und billig dem Kühlwasser zugeben. Weiterhin hat man dadurch (Umweltaspekt) die Müllhalde verschont. Als zweites eignen sich die kleinen Plastikbeutel mit Clip-Verschluss auch sehr gut. Einfach mit Wasser füllen und !!!STEHEND!!!eingefrieren.
    mfG
    Andreas Ringel


    andy, Bad.Würt.
    08.Mär.2004 21:56:56


      Danke für den Tipp!

    Eintrag Nr. 1265:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    bei der Herstellung eines Geistes, z.b. Wacholdergeist wurde empfohlen den Brennkessel mit Alkohol mit 11-13% füllen. Was bewirkt der Unterschied wenn ich z.b. Alkohol mit 30-40% verwende? Ist die Aromaausbeute stärker?


    Manuel, Südtirol
    08.Mär.2004 13:34:51


      Nein. Würde man zwar vermuten, ist aber nicht so, weil das gesamte ätherische Öl zu Beginn der Destillation herausextrahiert wird, und nicht, wie anzunehmen wäre, gleichmäßig verteilt. Wenn mehr Wacholder verwendet wird, kommt zwar mehr Öl raus, aber eben auch nur zu Beginn. Die Destillationsdauer ist vom Alkoholgehalt abhängig. Bei 1,5 l Kesselinhalt beträgt diese mit 11-13%vol ca. 25 min, mit 43%vol ca. 50 min bis eine Stunde. Nach den ersten 10-15 min ist das Kraut/Gewürz jedoch schon ausgelaugt, die restliche Brennzeit bringt in Bezug auf's Aroma daher nichts mehr, ist eher nachteilig, weil der Inhalt dadurch schlichtweg zerkocht, was geschmacklich einen negativen Einfluß hat.

    Eintrag Nr. 1264:

    Guten Tag Herr Schmickl,
    seit ungefähr 3 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Schnaps brennen, theoretisch wie auch praktisch. Somit bin ich auch ein fast täglicher Leser Ihrer Seiten geworden. Ob Rezepte, Diskussionen oder Fachfragen es war in der Regel lehrreich. In letzter Zeit finde ich jedoch, dass einige Beiträge das Niveau Biologie, Chemie oder auch Physik 5-7 Klasse erreicht haben und noch darunter. Es ist doch keine Fachfrage mehr, wenn jemand Dinge fragt, die ihm jede durchnittliche Hausfrau beantworten kann oder jeder 13jährige der nur halbwegs in der Schule aufgepasst hat.
    Das wollte ich einmal loswerden.
    Ich werde aber trotzdem weiter Ihr treuer Leser bleiben.
    Herzliche Grüße aus Meck-Pom


    Acrolein, Meck-Pom
    08.Mär.2004 08:48:20


      Natürlich freut es uns, daß Sie unsere Seite so oft besuchen und daß meistens etwas Nützliches dabei ist. Diese Seite ist jedoch nicht ausschließlich für "alte Hasen" (damit ist nicht das Alter gemeint, sondern die Erfahrung) gedacht, sondern für Jedermann/frau. Also auch der blutigste Laie, der in der Schule in den von Ihnen erwähnten Fächern eher weg- als hingehört hat, soll hier sinnvolle, für ihn/sie leicht verständliche Informationen erhalten. Gleichzeitig versuchen wir auch auf sehr spezielle Themen einzugehen, Fragen und Probleme die erst mit einiger Erfahrung auftauchen. Diesen beiden Ansprüchen gerecht zu werden, ist leider nicht immer ganz einfach, ohne, daß sich die Einen langweilen oder die Anderen kein Wort mehr verstehen. Wir bitten diesbezüglich daher auch um Nachsicht und etwas Geduld von den "Profis", schließlich hat jeder mal klein angefangen. Übrigens läuft gerade eine hitzige Diskussion in Bezug auf Eichenfaßlagerung von Destillaten, ich kann nicht gerade behaupten, daß diese Postings trivial sind. So z.B. der Eintrag, der beschreibt, welche Holzart vorwiegend für welche Spirituose verwendet wird und welche Unterschiede in der Geschmacksnote auftreten.

    Eintrag Nr. 1263:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich habe hier noch Aprikosenmaische stehen. Die Maische ist sehr klar - der Rest hat sich unten im Faß abgesetzt.
    Soll ich vor dem Einfüllen in den Kessel noch einmal kräftig umrühren oder lieber den klaren Fruchtwein brennen? Beides geht wohl - wo liegen jeweils die Vor- und Nachteile?


    Gerhard, D
    06.Mär.2004 15:52:17


      Auf jeden Fall umrühren, denn im "Rest" sitzen die Aromen drin. Wenn Sie nur den klaren Fruchtwein destillieren, haben Sie daher Aromaverluste. Gegen ein dadurch mögliches Anbrennen gibt's den Anbrennschutz oder einen Doppelmantelkessel verwenden.

    Eintrag Nr. 1262:

    Sehr geehrter Dr. Schmickl,
    Am Ende der Gährung setzen sich doch alle Feststoffe am Boden ab. Aber wie kann ich die Turbohefe von dem Fruchtfleisch trennen? Kommt die abgestorbene Hefe mit in den Kessel?
    MFG
    Hans


    Hans, Berlin
    06.Mär.2004 12:40:30


      Eine Abtrennung ist nicht notwendig. Wenn Sie langsam vergären (zwischen 16 und 19°C) und die Maische richtig ausgären und danach einige Zeit (ein/zwei Monate) stehen lassen, hat das Destillat keine Geschmacksbeeinflussung von der Hefe. Ja, alles kommt in den Kessel.

    Eintrag Nr. 1261:

    Hallo
    Ich stelle Wein selber her so wie Erdbeer und Pfaumen, der liegt so um die 10-20%
    Meine frage: Kann ich ihn ohne weiteres brennen? Und woher weiß ich wann der vorlauf ende ist und wann der Edelbrand ensteht. Und ich will ja nicht das soviel Methyl entsteht.


    Tikko, Duisburg
    06.Mär.2004 11:32:48


      Ob der Wein 10%vol oder 20%vol hat, ist ein gewaltiger Unterschied. Unter der Voraussetzung, daß Sie den Wein sauber vergoren haben, ist mit sehr wenig Vorlauf zu rechnen. Das nehme ich einmal an, ansonsten hätten Sie ja die Gifte, die sich beim Brennen im Vorlauf anreichern, auch im Wein drin und das wäre nicht gerade gesund.
      Methylalkohol (auch Methanol genannt) und Vorlauf sind nicht dasselbe. Wenn Sie oben rechts als Suchbegriff "Vorlauf" oder "Methanol" eingeben, erhalten Sie viele Infos zu diesen Themen.

    Eintrag Nr. 1260:

    Hallo Herr Doktor Schmickl,
    In ihrem Buch steht, dass man die Kerne von Steinen entfernen muss. Und dass Methanol aus holzigen Teilen der Frucht entsteht. Nun meine Frage: Ist es ratsam, die Kerne auch bei Kernobst zu entfernen, damit weniger Methyl entsteht? Oder sind die Kerne für das Aroma wichtig?
    Danke im Voraus,
    Gerhard


    Gerhard, Münsterland
    05.Mär.2004 16:04:34


      Natürlich können Sie auch die Kerne vom Kernobst entfernen. Sollte theoretisch eine Qualitätssteigerung bringen. In der Praxis ist dieser Unterschied jedoch viel zu gering um ihn zu merken. Und wie immer in so Grenzbereichen gehen hier die Meinungen auseinander: Manche behaupten, daß die Kerne eine geringe Grappa-ähnliche Schärfe erzeugen, die dem Bukett durchaus förderlich ist.

    Eintrag Nr. 1259:

    Sehr gehrter Herr Dr. Schmickl
    ihre Seite ist toll, aber zum Eintrag Nr. 1255 bin ich der Meinung Grappa ist kein Traubenbrand sondern wird aus Trester gebrannt??!!
    Ganze Trauben vergoren = Traubenbrand ?


    Tom, Hessen
    05.Mär.2004 15:04:00


      Wenn man sich nicht gleich ganz unmißverständlich ausdrückt... Ich wollte nur den Unterschied herausstreichen, daß Grappa aus Trauben stammt und Raki Anisschnaps ist.
      Bei Grappa gibt es sehr große qualitative Unterschiede. Bei den billigen Grappasorten haben Sie vollkommen recht, bei den "edlen", teuren (und nicht so scharfen) Sorten wird jedoch nicht der Preßrückstand der Weinherstellung (= Trester) verwendet, sondern tatsächlich ganze Trauben. Wieder andere mischen Trester mit Maische, wieder andere mischen mit Wein usw. Dadurch entfällt die unangenehme, trestertypische Schärfe.

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