Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4267 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 116 anzeigen Seite 114 anzeigen >>>
    427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 1147:

    Hallo Herr Schmickl,
    es wäre nett, wenn Sie mir die Drei folgenden Fragen beantworten könnten:
    1. Kann ich bei einem Angesetzten auch die normalen "Rot-Orangen" Gummis der Einmachgläser verwenden?
    2. Ich möchte mir aus einem ausgedienten 7 Liter Schnellkochtopf eine Pot-Destille bauen. Kann ich den schwarz/grauen Dichtungsring (sehr fest gegenüber normalen Gummi) verwenden?
    3. Der Deckel (Flach) hat noch ein zweites Ventil recht weit aussen. Dieses wäre als Aufnahme für ein Thermometer wie geschaffen, nur würde das Thermometer dann trotz kurz geplantem Steigrohr ungefähr 3cm tiefer sitzen wie meine Abzweigung vom Steigrohr. Die Befüllung hätte ich mit max. 4 Litern geplant. (5 cm Luft zur unteren Thermometerkante).
    Für Ihr bemühen vielen Dank im voraus.
    Thomas R.


    Thomas R., D-Niedersachsen
    07.Jan.2004 17:44:34


      ad 1: Ja, denn der Alkohol kommt im Normalfall damit nicht in Berührung.
      ad 2: Probieren Sie ihn aus, wenn Gummigeschmack auftritt, merken Sie das sofort.
      ad 3: Destillieren Sie reines Wasser, sollte das Thermometer 97-98°C anzeigen. Zeigt es bei Ihnen jedoch einen anderen Wert an, müssen Sie zukünftig alle Temperaturen mit diesem Wert korrigieren.

    Eintrag Nr. 1146:

    Wenn man Zuckerwasser mit Turbohefe ansetzt und er hinterher ausgegoren und klar ist braucht man ihn nur in die Tiefgefriertruhe fuer 24 Stunden stellen um den Alkohol % zu verdoppeln.

    Jo-Jo Smith, Nord Amerika
    06.Jan.2004 23:01:41


      Danke für den Hinweis. "Ausfrieren", wie sich dieses Verfahren nennt, wurde früher während der langen Wintermonate in Russland schon praktiziert.

    Eintrag Nr. 1145:

    Hallo Herr Dr. Schmickl, zunächst auch noch von mir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr und die Hoffnung, dass Sie nicht die Lust an der Beantwortung unserer Fragen verlieren.
    Ich habe mir überlegt, da jetzt frische Früchte kaum zu einem normalen Preis zu bekommen sind, kann man Früchte, die im Gastronomiegewerbe z. B. in 4- oder 5-ltr. Dosen angeboten werden, auch zur Maischebereitung verwenden, um diese anschließend zu brennen. In den Dosen sind die Früchte, wie Kirschen, Pflaumen usw., u. a. mit Zucker und ich glaube, in eigenen Saft (oder Wasser) enthalten. Oder gibt es da Probleme beim Gären? Vielleicht haben Sie da schon Erfahrungen gemacht.
    Viele Grüße
    Kalle


    Kalle, D
    06.Jan.2004 15:23:13


      Danke, gleichfalls!
      Auch dieses Obst können Sie problemlos vergären. Wegen des meist sehr hohen Zuckergehaltes wird wahrscheinlich nur noch die Turbohefe in Frage kommen. Einfach so vorgehen wie immer: Obst zu Brei verarbeiten, pH einstellen, Verflüssiger und Turbo zugeben. Auf jeden Fall den Zuckergehalt vom Saft berücksichtigen.

    Eintrag Nr. 1144:

    Lieber Dr. Schmickl!
    Ich würde mich freuen, wenn du mir verrätst, wie hochprozentig wein, schnaps und bier hat.
    dein a n


    a n, Kaiserslautern
    06.Jan.2004 12:26:27


      Das muß vom Gesetz her beim Verkauf angegeben werden, steht also auf dem Etikett der Flasche sowieso immer drauf...
      Wein: ca. 10-13%vol
      Schnaps: ca. 40-45%vol
      Bier: ca. 4-6%vol

    Eintrag Nr. 1143:

    Hallo Dr. Schmickl!
    Über die Herstellung vom Met habe ich Fragen:
    Ich habe 12,5 kg Honig (sehr gute Qualität) in heißem Wasser gelöst und bis ca. 25L Gesamtvolumen mit kaltem Wasser aufgefüllt. Bei Zimmertemperatur, ca. 22°C, habe ich dann ein Päckchen Turbohefe zugegeben. Die Lagerung erfolgte ebenfalls bei dieser Temperatur. Die Maische steht jetzt 2 Wochen. Nach dem dritten Tag hat die Gärung deutlich hörbar eingesetzt. Eine pH-Korrektur habe ich nicht vorgenommen, da ich keine Meßstäbchen und Biogen zur Hand hatte. Nachdem diese Dinge (und das Vinometer) nun bei mir eingetroffen sind, habe ich erst einmal den pH-Wert gemessen. Er liegt irgendwo zwischen 4,5 und 4,0. Dann habe ich eine Messung mit dem Vinometer gemacht und komme auf 20°vol Alc.
    - Ist der pH-Wert zu hoch, wenn ja, welche Auswirkung hat das auf die Maische - und - soll ich jetzt noch auf 3,5 korrigieren?
    - Kann der abgelesene Alc-Wert stimmen? Die Maische befindet sich immernoch in Gärung.
    - In einem alten Metrezept habe ich gelesen, den fertigen Met soll man in ein unbehandeltes Eichenfass einfüllen und für mind. 6 Monate in der Erde eingraben!?!? Was halten Sie davon?


    Michael, D
    05.Jan.2004 20:26:02


      - der pH ist zu hoch, korrigieren Sie ihn aber keinesfalls mehr, das sollte immer VOR der Gärung gemacht werden
      - das Vinometer hat eine Meßungenauigkeit von etwa 1 bis 2%vol, sofern die Flüssigkeit für die Messung gefiltert wurde, also keine Feststoffe enthalten sind und die Flüssigkeitssäule Luftbläschen-frei ist. Der von Ihnen angegebenen Meßwert ist durchaus realistisch.
      - Den Met im Eichenfaß aufzubewahren, dagegen spricht nichts (natürlich nimmt der Met dann den Faßgeschmack an). In die Erde eingraben, naja, das gehört eher in den Bereich der Mythen und Legenden. Ein kühler, ungemauerter Keller (wegen der konstanten Temperatur und Luftfeuchtigkeit) tut's auch.

    Eintrag Nr. 1142:

    Grüss gott herr schmickl!
    bin begeistert von Ihrem buch!
    Ich hätte da allerdings noch eine frage bezüglich der benötigten menge an aktivem malz beim einmaischen von stärkehaltigen früchten. wieviel benötige ich beispielsweise für 25l kartoffelmaische?
    MFG


    karre, bayern
    05.Jan.2004 18:17:45


      Danke!
      :-)
      Die Stärke-Zucker-Umwandlung, damit das Ganze überhaupt vergärbar wird, ist leider nicht so einfach wie die Zucker-Gärung selbst. Eine sehr gute Anleitung steht in den Rezepten:
      "Kornbrand im Infusionsverfahren", vom 23.Nov.2003

    Eintrag Nr. 1141:

    Sehr geehrter Herr Schmickl!
    Da ich vor einigen Tagen einen Versuch mit Eichenholzspänen in Zwetschkenbrand gestartet habe, würden mich einige Punkte interessieren:
    1. Wenn die Dosierung (5 Eßlöffel Späne mit 1-2cm Länge pro Liter) zu hoch ist, kann man mit "normalem" Zwetschkenbrand nachträglich verdünnen, oder reicht es aus, die Extraktionszeit zu verkürzen?
    2. Welche Lagertemperatur würden Sie empfehlen? (Zurzeit Zimmertemperatur)
    3. Wann sollte die Einstellung auf Trinkstärke erfolgen?
    Besten Dank im Voraus!
    MfG, Stefan Wimmer


    Stefan Wimmer, Wien
    04.Jan.2004 17:26:40


      ad 1: am besten die Zeit verkürzen. Sollte der Geschmack aber bereits zu intensiv sein, dann kann auch mit normalem Brand verdünnt werden.
      ad 2: bis Zimmertemperatur ist OK, also < 20°C
      ad 3: Wenn Sie die Späne herausnehmen, kann verdünnt werden, sofern die Lagerung danach in einem Glasgefäß stattfindet. In einem Holzfass verdunstet mit der Zeit der Alkohol, in diesem Fall also unverdünnt lagern.

    Eintrag Nr. 1140:

    Ein gutes Neues Jahr!
    Der erste Brand nach dem Seminar ist gelungen! Nun steigt die Experimentierfreude: Ich habe eine Menge Salbei, Thymian und Rosmarin im Garten. Aus dem Seminar habe ich noch im Ohr, dass Rosmarin mit Vorsicht zu geniessen ist. Kann ich aus den genannten Kräutern einzeln oder in Mischung einen guten Schnaps brennen? Irgendwo habe ich gelesen, das auch Rosmarinblüten mit den Nadeln verwendet werden können?!? Haben Sie Informationen welchen Effekt die Blüten haben? Welche Methode ist die beste für diese Kräuter: Geist oder Ansatz?
    Vielen Dank für ein paar Tips!


    R. Vieth, Provence
    02.Jan.2004 22:58:44


      Gratuliere! Danke, ebenfalls.
      Rosmarin ist OK, das Maggikraut bzw. Liebstöckl ist mit Vorsicht zu genießen, sonst schmeckt der Schnaps intensiv nach Rindssuppe. Aus den genannten Kräutern können Sie einzeln oder in Mischung einen sehr guten Kräuterschnaps herstellen. Natürlich können Sie auch die Blüten von Rosmarin verwenden, den (gesundheitlichen) Effekt kenne ich leider nicht.
      Drei Verarbeitungsarten bieten sich bei Kräutern an:
      1) Einen Angesetzen machen und nach ca. 6 Wochen Ziehdauer direkt genießen. Ergibt einen tatsächlich wohltuenden Magenbitter.
      2) Den fertigen Angesetzen destillieren, dann schmeckt es nicht mehr so "gesund", das Destillat ist glasklar.
      3) Geist: geschmackloser Alkohol mit ca. 11%vol in den Kessel geben, in den Aromakorb (Dampfraum) kommen die kleingeschnittenen Kräuter. Auf 1,5 l Alkohol ca. 100g je Sorte beim ersten Versuch. Je nach Geschmack die Menge beim nächsten mal ändern. Das Ergebnis ist sehr geschmacksintensiv, außerdem ist das die einfachste und schnellste Methode.

    Eintrag Nr. 1139:

    Lieber Herr Dr. Schmickl
    Könnten Sie mir erklären was Maische ist?
    Danke sehr
    Lioba


    Lioba Burkhardt, Niederrhein
    02.Jan.2004 17:12:41


      Maische ist zerkleinertes Obst, das mit Hilfe von Hefe vergoren wird und somit Alkohol enthält.

    Eintrag Nr. 1138:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    es geht um die Verarbeitung von Topinambur. Macht es hier Sinn mit der Turbohefe und Zuckerzugabe zu arbeiten? In den vorhandenen Beiträgen zu Topinambur wird über eine Zugabe von alpha-amylase geschrieben. Ist dieses Enzym in der Turbohefe enthalten? Ich würde dann wie in Ihrem Vorschlag des Beitrages Nr. 46 bzw. lt. Buch vorgehen. Letzte Frage wäre dann die Zuckermenge (falls nötig) pro/L Maische.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe


    pit, D
    02.Jan.2004 14:26:55


      Nein, die Turbohefe enthält keine Amylase. Topinambur enthält genug Fruchtzucker, hier brauchen Sie keine Amylase. pH auf 3 einstellen, Turbo und Verflüssiger (die ca. 4-fache Menge als sonst) zugeben, eventuell Zucker (380 g/l in drei Portionen), das genügt.

    <<< Seite 116 anzeigen Seite 114 anzeigen >>>
    427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl