Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 1077:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    zunächst einmal ein großes Lob an diese wirklich tolle Seite. Als absoluter Anfänger habe ich am WE in meiner selbt gebauten Destille (5 Liter Schnellkochtopf, 5 cm langes Steigrohr mit 28mm Durchmesser, obendrauf das Thermometer in Kork eingebaut, ca. 20 cm leicht abfallendes Geistrohr mit Spiralkühlung 12mm Durchmesser im Wassereimer) einen 11%igen Billigwein destilliert. Der Topf war mit 3 Litern gefüllt, als Ergebnis hatte ich 300 ml mit 54%.
    Nun meine Fragen: Der erste Tropfen kam erst bei 89 Grad. Der Thermometereinbau ist absolut korrekt an der höchsten Stelle, genau dort, wo der Dampf ins Geistrohr geleitet wird.Ist das normal? Als die Temperatur über 93 Grand ging (ca. nach 10-15 Min.) habe ich das Gas heruntergedreht.
    Ich weiß, das sollte nicht sein, aber sonst hätte ich höchstens 150 ml Ausbeute gehabt.
    2. Frage: Das Destillat hatte einen wirklich üblen Nachgeschmack nach Seife, obwohl ich nach der Reinigung mit Spüli erst einmal Wasser destilliert habe. Woran kann das liegen? Oder sind da noch Rückstände vom Löten im Spiel?
    3. Frage: Sind die Daten zu Bauweise und Mengenverhältnissen in Ordnung?
    Vielen Dank für Ihre Mühe.
    Mart


    Martin Pfeifer, Deutschland
    03.Dez.2003 15:03:51


      89°C sind für den Start viel zu hoch. Was passiert wenn Sie Wasser destillieren? Es sollten ca. 97-98°C angezeigt werden. Mit dieser Temperatur können Sie dann Ihre Anlage eichen. 54%vol für 11%vol Wein sind noch etwas hoch, d.h. Sie haben ein wenig zu früh die Destillation beendet. Der unverdünnte Edelbrand hat bei 11%vol etwa 50-51%vol.
      Der (geschwefelte) Wein sollte die Anlage sehr gut gereinigt haben, versuchen Sie noch eine Weindestillation, bis die Anlage sauber ist und das Destillat rein schmeckt. Es ist gut möglich, daß es sich um Lötrückstände handelt.
      Die Konstruktion ist OK, die Ausbeute könnte noch ein bißchen mehr sein, da ja der Alkoholgehalt wie gesagt etwas hoch liegt. Nicht vergessen beim Verdünnen die Schwefelige Säure auszutreiben (ein zwei Minuten den Schnaps schäumend mixen, bis es nicht mehr in der Nase sticht).

    Eintrag Nr. 1076:

    Hallo Dr. Schmickl !
    Ich würde gerne Honigwein herstellen und ggf. danach brennen.
    - Zur Gärung verdünne ich den Honig 1:1 mit Wasser, insgesamt 25L Volumen. Dann ein Päckchen Turbohefe. Wie viel Zucker muß ich da noch zufügen um 20%vol. nach der Gärung zu erzielen ?
    - Ist der Honigwein nach dem Gären noch süß ?
    - Ist das Destillat nach dem Brennen süß ?
    - Muß ich bei der Maische den PH-Wert kontrollieren ?
    - Braucht die Hefe Mehlzugabe in der Maische zum verkrallen ?


    Michael, D
    02.Dez.2003 20:06:00


      ad 1: Geben Sie nach Gärbeginn statt des Zuckers alle 2-3 Tage Honig nach, sollten Sie noch welchen haben. Dann immer den Alkoholgrad in der Maische kontrollieren, bis Sie sich den 20%vol annähern. Wenn Sie Zucker zugeben möchten, so gilt das gleiche.
      ad 2: Wenn der ganze Zucker bzw. Honig vergoren wurde, ist die Maische herb, bleibt ein Restzucker übrig (z.B. weil Alkoholgehalt bereits so hoch, daß Hefen absterben), dann süß.
      ad 3: Nein, ein reines Destillat ist niemals süß (Zucker ist ein Feststoff, kann folglich nicht in Dampf übergehen), außer man gibt NACH der Destillation Zucker hinzu.
      ad 4: Ja, unbedingt den pH kontrollieren und mit Sicherheit ist Korrektur auf pH 3 notwendig
      ad 5: Ein kleines Löffelchen kann nicht schaden

    Eintrag Nr. 1075:

    Hallo Dr. Schmickl
    Danke für die prompte lieferung von der bestellten Artikeln, super service:) (40 l Schlechenmeische gären schon)
    Ich habe 50 l Blaufränkischgeläger bekommen, schön saftig mit 13,5 Alkohol. Was soll ich machen brennen oder gärstarter und weitergären??
    Kann man aus Weißdorn/Hagedorn Schnaps herstellen und wen ja, einfach etwas Wasser dazu und vergären?
    Danke für die schnellen Antworten, mit freundlichen Grüßen Spike


    Spike, Ungarn
    02.Dez.2003 13:39:16


      Danke!
      :-)
      13,5%vol reichen bei einer pot-still aus, um mit einem Destillationsvorgang bereits Trinkstärke (also mehr als 40%vol) zu erreichen. Der Edelbrand hat dann so um die 50-52%vol. Sie können also direkt brennen.
      Weißdorn/Hahnendorn ist ungiftig und ein hervorragendes Mittel bei Herz-/Arterienleiden. Eignet sich daher auch zum Schnapsbrennen, wegen des geringen Fruchtzuckergehaltes empfiehlt sich die hochgradige Methode. Früchte zu Brei verarbeiten, mit Turbohefe, Verflüssiger (wie bei Hagebutten hier besonders wichtig), und bei pH 3 vergären. Hagedorn sagt mir nichts, meinten Sie vielleicht Hahnendorn?

    Eintrag Nr. 1074:

    hallo herr dr. schmickl,
    können Sie mir sagen woher ich ein Dampfthermometer bekomme ?
    vielen dank


    Manfred, südschweden
    02.Dez.2003 13:35:01


      Im Fachhandel für Laborbedarf.
      ...oder bei uns. Bei Interesse schreiben Sie uns bitte eine kurze mail.

    Eintrag Nr. 1073:

    Hallo Doc,
    bezugnehmend auf unsere Frage Nr. 900 haben wir nun eine größere Menge Traubenzucker bekommen. Die Frage die uns nun auftut ist die Dosierung des Traubenzuckers. Ist 1kg Traubenzucker mit 1kg normalen Zucker gleichzusetzen? Gibt es sonst noch Besonderheiten beim Einsatz von Traubenzucker?
    Vielen Dank im Voraus
    Jörg


    Jörg, Deutschland
    01.Dez.2003 22:15:23


      Ja, die Massen bleiben gleich. Besonderheiten gibt es keine.

    Eintrag Nr. 1072:

    Hallo,
    Wenn ich das richtig sehe, habe sie keine Brennanlage in ihrem Sortiment, das man legal nach Deutschland schaffen darf.
    Da wäre aber sicherlich noch Bedarf ;-)
    Besten Dank für ihre viele Support Arbeit.


    Daniel, Deutschland
    01.Dez.2003 21:28:35


      Wir sind gerade dabei so eine Anlage zu entwickeln.
      Danke!
      :-)

    Eintrag Nr. 1071:

    Hallöchen,
    ich bin gerade dabei, das Buch auswendig zu lernen ;o). Ich habe für meine ersten 2 Maischen Kartoffeln und Äpfel im Sinn, da das jetzt gut erhältlich ist.
    Das Buch ist fantastisch und suchterregend, hehe, ich hätte da nur ein paar Fragen noch, bitte:
    -Wieviel Zucker brauchen festkochende Kartoffeln für eine hochprozentige Maische ?
    -Als Brennkessel habe ich mir eine Alu-Milchkanne zugelegt. Wie dick muss Aluminium mindestens sein für einen Gasflammenbrenner ?
    -Ich habe Gervin High Alcohol Hefe gekauft, dazu Minervit Nährsalzpräparat. Die Minervit-Packung sagt: "1-2 grams per gallon for wines; 6 grams per litre for fermentation of sugar solutions to high alcohol levels". Also, wieviel Nährsalze brauche ich für eine Apfel - oder Kartoffelmaische pro Liter, um möglichst hohen Alkoholgehalt zu erreichen ?
    Vielen Dank schon mal im voraus, echt tolles Buch und die beste Website zu dem Thema, Glückwunsch,
    mfG
    Dirk


    Dirk Jüttemeier, England
    01.Dez.2003 19:28:09


      ad 1: je nach Aufschlußmethode der Stärke schwankt der Zuckergehalt aus Kartoffeln erheblich, für eine hochprozentige Maische können Sie den gleichen Zuckerzusatz wie für Obst verwenden.
      ad 2: 1-2 mm
      ad 3: 6 Gramm je Liter
      Danke!
      :-)

    Eintrag Nr. 1070:

    Hallo Hr. Dr. Schmickl
    Hätte noch eine Frage zu Beitrag 1065. Entsteht Blausäure nur beim Brennen der zerstörten Kerne oder aber auch schon beim Vergären der Maische? In einem Buch für Liköre fand ich ein Rezept für Kernlikör:
    250g aufgeschlagene, ausgelöste Kerne eines beliebigen Steinobstes, 0,5l Weingeist, 0,75l Wasser, 4 Gewürznelken, 1 Zimtrinde, 1 Zitrone. Die Kerne werden im Weingeist angesetzt.
    Wie sieht es hier mit der Bildung von Blausäure aus?
    Vielen Dank für Ihre Antwort


    oewi, Steiermark
    29.Nov.2003 18:14:35


      Die Kerne (Steine) von Steinobst enthalten Amygdalin. Werden die Kerne zerstört, enthält die Maische (oder Likör o.ä.) also auch Amygdalin. Beim Erhitzen wird diese Substanz vollständig in Blausäure abgebaut. Wird nicht erhitzt, findet der Zerfall nur sehr langsam statt (kann aber durch andere Einflüsse, wie z.B. Lichteinfall beschleunigt werden). Theoretisch sollte der Kernlikör also unbedenklich sein. Meine Hand würde ich dafür jedoch nicht ins Feuer legen... (und trinken sowieso nicht)

    Eintrag Nr. 1069:

    kann ich auch in einem alukessel brennen?
    wieviel abstand muss von maischeoberfläche bis geistrohranfang sein?
    wie hoch muss die brenntemperatur sein?
    wie berechnet man die grösse des kühlers?
    welche temperatur muss das kühlwasser haben?
    eigentlich habe ich noch einige fragen denke aber, dass viele im buch, das ich bestellt habe, erklärt werden.
    danke im voraus
    mfg künzl


    Steven Scholz, deutschland
    28.Nov.2003 15:27:31


      Ja, es spricht nichts gegen Aluminium (obwohl immer wieder das Gegenteil behauptet wird, rechts oben als Suchbegriff "Aluminium" eingeben). Von der Maischeoberfläche bis zum Kesselrand sollten einige Zentimeter frei sein, damit nichts übergeht/-spritzt. Das Gesistrohr sollte dann so rasch wie möglich beginnen. Die Brenntemperatur (Edelbrand) bei einer pot-still beginnt bei ca. 78-86°C (je nach Alkoholgehalt im Kessel) und endet bei 91°C. Für die Kühlerberechnung gibt es keine allgemeine Formel, leider. Die Kühlwassertemperatur ist nicht so wichtig, entscheidend ist lediglich, daß das Destillat immer kalt herausrinnt.
      Ja, das denke ich auch.

    Eintrag Nr. 1068:

    Hallo,
    Ich habe eine 7 Liter Pot Still angefangen zu bauen, und wollte fragen ob der Durchmesser vom Kühler mit 6 mm ausreicht? Als Geistrohr ca 20cm lang habe ich Durchmesser 10mm mit verjüngung in den 6 mm Kühler.
    Ich habe in ihrem Buch gelesen das der abstand von den Kühlschlangen 2-3 cm betragen soll das ist bei mir enger fast press aneinander ist das schlimm? wenn ja würde ich einen neuen Kühler mit 8mm Durchmesser bauen, aber nur fals der andere nciht ausreicht.
    Danke im voraus
    Carsten


    Carsten, Hessen
    27.Nov.2003 23:41:01


      Ja, die Abmessungen sind ok. Wenn die Kühschlangen fast aneinanderstoßen sinkt die Kühlleistung. Es sollte immer genug Kühlmedium wie Wasser dazwischengelangen.

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