Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4254 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 104 anzeigen Seite 102 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 1024:

    Hallo Herr Schmickl,
    habe nun das Diskussionsforum und so ca. die hälfte der Fachfragen durch. War sehr ergiebig, interessant und lehrreich für mich. Viele Fragen sind somit schon verraucht. Tolle Sache und sicher viel Aufwand. Aber nun kurz gefragt. Beim Steigrohr für eine relux Anlage mit einem Kesselvolumen von 10 Liter bin ich mit dem Durchmesser verunsichert. Man liest von 28 - 50mm. Welcher Durchmesser ist ideal und welche Länge? Muß man bei einem großen Durchmesser dann evtl. das Rohr isolieren, damit oben überhaupt noch Dampf ankommt?
    Und zu Packungen... der Sinn und die Arbeitsweise sind mir klar, aber wo im Steigrohr werden sie positioniert und wie viel??? Ich habe gelesen, das manche sage nach jeder destilation reinigen, andere sagen nach jeder 3ten die Packungen reinigen. das würde aber bedeuten das ja nur oberhalb des Kühlwasserablaufes ( der durch das Steigrohr geht ) die Packungen sein können. Damit man sie wieder aus dem Rohr bekommt. Oder ist das reinigen quatsch??
    Vieleicht können Sie mir ja helfen oder einen Tip geben.
    Danke


    Guido, Norddeutschland
    13.Nov.2003 19:46:42


      Je dünner und höher das Steigrohr, umso effektiver wird die Kolonne. Für 10 liter genügen 28mm, bezüglich Länge würde ich ca. 1,5m wählen. Mit Einbauten wird die Kolonne effektiver. Sie sollten das Rohr komplett damit füllen, also auch zwischen die Kühlwasserabläufe bzw. auf das Durchleiten überhaupt verzichten. Das Steigrohr unten und oben mit einem Drahtnetz versehen, dann die Füllkörper einfüllen. Sie haben beim Destillieren nur reinen Dampf im Rohr, es genügt, das Rohr gut mit Wasser zu spülen und unten heraus rinnen zu lassen. Je nach Benützung sollte nach ein paar Monaten einmal der gesamte Inhalt gereinigt werden. D.h. die Kolonne so konstruieren, daß die Füllkörper relativ einfach wieder entleert werden können.

    Eintrag Nr. 1023:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich habe zum ersten mal Schlehen angesetzt und hatte irgendwie im Kopf, dass ich das mit 90%igem machen sollte. Naja, jetzt ziehen die Schlehen seit fast einem Monat in 90% Alkohol aus der Apotheke und gestern abend hab ich mal wieder in Ihrem Buch geschmökert und erst gemerkt dass ich den Alkohol auf 55% hätte verdünnen sollen. :)
    Wie soll ich am besten vorgehen? Die zwei Monate einfach zu Ende ziehen lassen und dann mit (destilliertem?) Wasser verdünnen oder lieber jetzt gleich verdünnen oder gar nicht verdünnen und stattdessen irgendetwas anderes tun?
    :-)
    Vielen Dank und ein prima Buch, das Sie da geschrieben haben!
    Wolfgang


    Wolfgang, D
    13.Nov.2003 19:08:39


      Lassen Sie die Schlehen zwei Monate ziehen, danach den Alkohol auf Trinkstärke verdünnen und genießen. Vorsicht beim Verdünnen: das Wasser nur sehr langsam zugeben und währenddessen stark rühren, sonst wird alles trüb. Ich vermute aber, daß es trotzdem milchig trüb werden wird, weil der 90%'ige Alkohol Substanzen herauslöst, die in ca. 50%vol unlöslich sind. Die Trübung ist in diesem Fall jedoch nur ein optischer Effekt, hat keinen Einfluß auf das Aroma.
      Danke!
      :-)

    Eintrag Nr. 1022:

    Eine Frage zu den Eichenspänen von wegen Calvados usw. Nimmt man für die Späne abgelagertes oder frisches Eichenholz ?

    dietmar, hessen
    13.Nov.2003 09:20:39


      Das hängt ganz von Ihrem Geschmack ab, Sie können beide Arten verwenden. Sie können die Späne auch ankohlen (siehe Eintrag Nr. 1021).

    Eintrag Nr. 1021:

    Hallo Dr. Schmickl!
    Aus Zuckermaische habe ich geschmacklosen Alkohol gebrannt. Der Brand hatte ca. 63%. Dann habe ich zwei große Späne Eichenholz über der Brennerflamme angekohlt und den Schnaps damit angesetzt (ca. 1,0L). Die Flasche habe ich mit einem Wattepad verschlossen. Sie steht nun ca. 2 Wochen. Der Geschmack ist schon sehr whiskyähnlich und die Farbe goldgelb, sehr originell. Der Schnaps hat jedoch immer noch 58% Alc. Wenn ich ihn verdünne verwässere ich ihn und der Geschmack leidet. Kann ich den Whisky in einem Topf bei gleichzeitiger Messung mit dem Alcometer auf dem Herd so lange erhitzen, bis der Alkoholgehalt auf 40%vol. sinkt ? (Ich weiß, dass ich dabei an Masse verliere, wenn ich nicht auf Trinkstärke verdünne, aber besser als den Geschmack zu verwässern, oder ?)


    Michael, D
    12.Nov.2003 21:15:05


      Möchten Sie die Eichenspäne noch länger ziehen lassen? Dann lassen Sie die Flasche weiterhin nur mit einem Wattepad verschlossen stehen. Sie sollten aber den Alkoholgehalt regelmäßig kontrollieren. Wenn Sie mit dest. Wasser verdünnen wird der Geschmack nicht darunter leiden, keine Sorge. Am Herd sollten Sie den fertigen Alkohol auf keinen Fall mehr erhitzen.

    Eintrag Nr. 1020:

    Hallo Herr Schmickl,
    habe ihr Buch gelesen und lese auch schon längere Zeit hier auf dem Forum. Man kann hier echt viel lernen! Eine Super Seite!!
    Nachdem ich in ihrem Buch und auch hier im Forum über Bierbrand las und lesen konnte daß auch Maische aus Fruchtsaft möglich sei kam mir der Gedanke ob es nicht vielleicht möglich sei auch normales (gezuckertes, nicht gesüßtes) Cola einzumaischen da dieses ja doch viel Zucker enthält (und auch schmeckt). Wäre denn ein "Colaschnaps" möglich oder würde sowas nicht gelingen wegen der Farbstoffe etc. im Cola?
    Vielen Dank für eine Antwort
    Jens


    Jens, D
    12.Nov.2003 07:43:07


      Danke, freut mich!
      :-)
      Na klar, alles gibt's und (fast) alles wurde auch schon ausprobiert. Mir hat allerdings jemand einmal berichtet, daß er Cola (egal ob Coca Cola oder Pepsi) nicht zum Gären gebracht hat, weil die Hefen darin sofort absterben. Da ist also irgendein Zeug drin, welches für Hefen starkes Gift ist. Aber vielleicht gelingt es ja Ihnen. Ein kurzer Ergebnisbericht in den Rezepten wäre sicher für viele Leser sehr interessant.
      Sie könnten jedoch einen Geist versuchen: Bei einem Seminar haben einmal ein paar Witzbolde Cola 1:1 mit geschmacklosen Alkohol (43%vol) vermischt, destilliert und mir zum Kosten angeboten. Natürlich ohne unser Wissen, sonst hätten wir diesem Treiben sofort Einhalt geboten. Jedenfalls war das Ergebnis erstaunlich aromatisch im Geschmack. Zwar undefinierbar (es schmeckt nicht nach Cola o.ä.), aber nicht schlecht.

    Eintrag Nr. 1019:

    Lieber Herr Doktor Schmickl,
    als ich vor ca. 2 Wochen diese Seite durch Zufall entdeckte, habe ich mir zuerst einmal Ihr Buch gekauft und inzwischen das erste mal durchgelesen. Eine Frage ist dabei aufgetaucht:
    Sie schreiben, dass bei einer Destille das Thermometer am höchsten Punkt angebracht sein soll, also da wo das Steigrohr den Knick macht und ins Geistrohr übergeht. Auf dem Gerät auf der Startseite dieser Homepage (links) ist das anders; auch im Buch ist das Modell abgebildet: es sieht so aus als sei das Thermometer am höchsten Punkt des DECKELS angebracht. In der Mitte dieses Deckels kommt dann aber noch ein erhöhter Aufbau, an dem dann das Geistrohr angebracht ist. Wäre es nicht besser, das Thermometer an der Spitze des Aufbaus anzubringen?


    Ralf, Bayern
    12.Nov.2003 07:32:07


      Ja, wäre das Thermometer auf dem Aufbau wäre es theoretisch perfekt. Auf Grund der Halterung ist das allerdings nicht möglich. Es handelt sich um einen Höhenunterschied von ca. 1,5 cm zur Unterkante des Geistrohres, dieser Unterschied ist bei der Messung vernachlässigbar.

    Eintrag Nr. 1018:

    Guten Tag Hr. Schmickl
    In ihrem Buch (Ausgabe 1999) beschreiben sie das Verhältnis Zucker zu Alkohol. 57 Gramm Zucker ergeben 3 Prozent Alkohol. 352 Gramm Zucker ergeben 18.4 Prozent Alkohol. Weshalb ist diese Funktion nicht linear?
    Danke für die Antwort und Gruss aus der Schweiz
    Bruno


    Bruno, Schweiz
    12.Nov.2003 07:31:30


      Meinen Sie das "Handbuch für Schnapsbrenner"?
      Die Angaben sind empirische Meßwerte, daher haben sie eine gewisse Streuung. Wir haben die Werte einmal statistisch ausgewertet, dabei hat sich ein r² von 0,9982 zu einer linearen Gleichung ergeben. Ich würde sagen, das ist nahezu linear.

    Eintrag Nr. 1017:

    Hallo, ich möchte mir so zum Spaß mal eine Brennanlage bauen. Ist das Legal und wieviel darf ich da machen. Kann mir evtl jemand eine Musterbauanleitung zukommen lassen.
    Bin blutigster Anfänger. Gruß und Danke Torsten


    Torsten, BAYERN
    11.Nov.2003 20:16:50


      Es ist legal, wenn Sie die Anlage beim, für Ihren Bezirk zuständigen, Zollamt anmelden. Wenn der Kessel der Anlage nicht größer als 0.5 Liter Fassungsvermögen hat, entfällt die Registrierungspflicht. Die Anmeldepflicht ist unabhängig davon, wieviel Sie "da machen".
      Anleitungen, Tipps und Tricks für Selbstbauanlagen finden Sie im Buch.

    Eintrag Nr. 1016:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    da habe ich aber einen gehörigen Schreck bekommen, als ich heute meine über 14 Tage alte mit Turbohefe vergärte Birnenmaische (Williams) gekostet habe. Die Gärung ist fast zu Ende. Sie ist (die Maische) ziemlich dünnflüssig geworden und kann bald gebrannt werden. Ich meine, die Maische ist mir gut gelungen.
    ABER sie schmeckt (wie während der Gärung und nach vorgeschriebener Zuckerzugabe) lange, lange nicht mehr so süß. Eher herb, sauer - schon angenehm, auch nach Birne. Aber nicht mehr süß. Auch nicht nach Restsüße.
    Frage: Ist das normal? Kann daraus noch ein guter Birnenbrand entstehen?


    Rolf, Sachsen
    10.Nov.2003 23:16:16


      "Herb..." das ist vollkommen richtig! Das bedeutet, daß der Zucker von den Hefen zu Alkohol umgewandelt wurde. Deswegen kann's nicht mehr süß schmecken, weil (fast) kein Zucker mehr vorhanden ist. Alles perfekt, daraus wird sicher ein sehr guter Birnenbrand!

    Eintrag Nr. 1015:

    Guten Tag, nach dem Stöbern in den vielen Fragen sind mir bei meinen versuchen auch 2 in den Sinn gekommen: wenn die maische in der gärung stecken geblieben ist - kann man sie mit erwärmten Obst und Zucker wieder in Gang bringen? und - bei der anlage, so schreiben Sie, muss das Thermometer am höchsten Punkt angebracht sein - bei mir wäre das am Steigrohr, direkt oberhalb des Kühlers - richtig ? - danke für Ihre Bemühungen

    Horst, Deutschland
    10.Nov.2003 21:15:09


      Nein, nur mit Obst und Zuckerzugabe geht nichts mehr, wenn die Hefen bereits abgestorben sind. Sie müssen bei einem Gärstopp - wenn schon Alkohol entstanden ist - einem Gärstarter machen. Ist die Gärung allerdings nur (sehr) langsam, dann leben die Hefepilze noch, dann nützt eine Zucker- bzw. Obstzugabe sehr wohl.
      Thermometerpunkt klingt in Ordnung. Es soll der höchste Punkt sein, wo der ungekühlte Dampf noch hinkommt. Aber nicht in einem toten Winkel, sondern mitten im Dampfstrom.

    <<< Seite 104 anzeigen Seite 102 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl