Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3930:

    Hallo,
    die Lieferung ist schon angekommen!
    Noch eine Frage, die ich im Buch nicht beantwortet gefunden habe:
    Nach dem Brennen eines Geistes oder eines Angesetzten: ist es nötig wie sonst den Geist noch ein paar Wochen atmen zu lassen?
    Oder verändert er sich nicht mehr und kann gleich verschlossen/konsumiert werden?
    Danke ip


    ip, eu
    01.Feb.2014 12:58:37


      Nein, ist bei einem Geist bzw. eines destillierten Angesetzten nicht unbedingt notwendig, Destillat verändert sich kaum noch. Wichtig hingegen bei Bränden aus herkömmlichen Maischen, da ist der Unterschied sehr deutlich erkennbar. Brände aus gelagerten (hochgradigen) Maischen verändern sich ebenfalls nicht mehr sonderlich.

    Eintrag Nr. 3929:

    Hallo!
    Wir haben von nicht eigenen Früchten eine Maische angesetzt und daraus Schnaps doppelt gebrannt. Der Alkoholgehlat wurde vom Zoll bei der Maische und dem Feinbrand gemessen, der zu versteuernde Reinalkohol auf Basis des Alkoholgehalts in der Maische hochgerechnet. Aufgrund einer leider schlechten Ausbeute beim Brennen kommt ein sehr hoher Steuerbetrag heraus. Die Reste des Rohbrandes wurden mit dem Zoll gemeinsam vernichtet.
    Ist es richtig, dass die steuerpflichtige Alkoholmenge aus der Maische berechnet wird? Dadurch würden wir für ein Produkt welches wir weggeleert haben Steuern zahlen...


    Chri F., Steiermark
    28.Jan.2014 14:02:05


      Ja, selbstverständlich ist diese Berechnungsgrundlage bei einem Abfindungsbrennrecht richtig! Bei einem Verschlussbrennrecht muss hingegen an den Kühler zoll-plombiert ein Messgerät angeschlossen sein.
      Jetzt stellt sich natürlich die Frage warum Sie den Rohbrand weggeschüttet haben, schließlich wurden dafür ja auch Steuern bezahlt. Rohbrand kann auch (viel) später das zweite Mal gebrannt werden, dann fallen natürlich keine Steuern mehr an, die Brennmeldung läuft dann unter "Alkoholreinigung" und ist mit keinen Kosten mehr verbunden.
      "Nicht eigene Früchte" --> dass der Zoll dies zugelassen hat wundert mich, ist bei Abfindungsbrennrechten eigentlich nicht erlaubt.

    Eintrag Nr. 3928:

    Hallo zusammen,
    ich hab mit einem Kollegen im Rahmen eines Schulprojektes 500ml Rotwein(9,5%) destilliert. wir bekamen nach insgesamt einer Stunde ca. 40ml Flüssigkeit heraus. Unsere Frage: Befindet sich in dieser Flüssigkeit Vorlauf, Edelbrand und Nachlauf oder nur Edelbrand, da ja "nur" Ethanol im Wein vorhanden war.
    Mit freundlichen Grüßen Schmid Mario


    Schmid Mario, Süddeutschland
    27.Jan.2014 22:01:28


      Was habt Ihr denn da gemacht? 40 ml in einer Stunde sind ca. 14 Tropfen pro Minute! Annahme: 1 Tropfen entspricht 0,05 ml. War die Heizquelle etwa ein Teelicht?
      Mit den Annahmen 70% Ausbeute und 60%vol Alkoholgehalt im Destillat wären ca. 55 ml Mittellauf (Edelbrand) zu erwarten. Im Wein sollte normalerweise kein Vorlauf enthalten sein, bei der sehr geringen tatsächlichen Destillatmenge ist sicher kein Nachlauf dabei.
      Zur Frage: Prinzipiell gibt es auch bei Wein alle drei Fraktionen.

    Eintrag Nr. 3927:

    Hallo zusammen.
    Habe vor mir eine Destille mit einem 25l Kessel und Kühlspirale zu bauen das Steigrohr soll einen durchmesser von 42mm haben dann habe ich vor es bis zum ende des geistrohrs auf 22mm zu verengen.
    Bei den maßen der Kühlspirale bin ich mir nicht sicher ob ich 18mm oder 22mm durchmesser nehmen soll und welche Länge?
    MfG
    CB


    CB, ......
    26.Jan.2014 14:58:37


      Für 25 Liter wären ca. 12 mm Durchmesser (innen) für die Kühlspirale vollkommen ausreichend, 1 bis 1,5 m Länge genügt.

    Eintrag Nr. 3926:

    Sehr geehrter Herr Schmickl.
    Ein Tip zum Anbrennschuts.
    Ich habe einen Aluminiumtopf mit 28 cm Durchmesser und einen Dampfeinsatz mit 26cm Durchmesser,der 5 cm hohe Aussenwände hat und einen Boden mit vielen 3 mm großen Löchern und unten 1 cm hohe Füsschen.Für den Einsatz habe ich mir aus dünnem Alublech einen Zylinder gebastelt,der genau in den Dampfeinsatz passt, und an der Seite mit 3 Alunieten vernietet.Möchte ich nun eine Maische brennen befülle ich den Topf 1,5 cm hoch mit dünner Maische,dann lege ich ein Leinentuch über den Dampfeinsatz und drücke den Zylinder mit Tuch bis auf den Boden des Einsatzes. Ab in den Topf,wo das ganze 2cm unter dem Topfrand oben endet.Nun wird die Maische in den Zylinder bis an die Zylinderoberkannte eingefüllt.Durch den gelochten Boden u. dem genieteten Falz läuft die Flüssigkeit in den Topf.Ist der Flüssigkeitsspiegel aussen gleich hooh wie im Zylinder, was manchmal schnell geshieht manchmal auch etwas länger dauert, kann gebrannt werden. Mit dieser Methode ist mir bis heute noch nichts angebrannt.egal wie dick die Maische auch war.
    Ich hoffe dass ich dem einen oder anderen damit helfen kann.
    mfg.waldi


    Waldi, Ried
    25.Jan.2014 11:47:29


      Vielen Dank für den Tipp!! Bitte beim nächsten mal die automatische Rechtschreibkorrektur einschalten... ;-)

    Eintrag Nr. 3925:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    habe ca. 10 Ltr. Apfelmaische (Jonagold)mit Prestige-Turbohefe angesetzt. Gärung war sehr stürmisch, verläuft jetzt aber etwas ruhiger (Temperatur lag zwischen 16,5 und 17,5 Grad). Der pH-Wert lag zu Beginn nach Biogen-M Zugabe zwischen 3 und 3,5.
    Nach 4 Tagen folgende Werte: Alkohohlgehalt ca. 9 -10 %; pH-Wert zwische 2,5 und 3
    Maische schmeckt herb aber nicht mehr nach Apfelsaft. War die Temperatur vielleicht zu hoch, sodass die Aromen ausgeblasen wurden? Warum ist der pH-wert gesunken?
    Habe den 2. Anteil der Zuckermenge zugegeben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Zappenduster


    Zappenduster, EU
    25.Jan.2014 10:29:47


      Alles in bester Ordnung! Bei dieser Temperatur wird sicher kein Aroma ausgeblasen. pH Veränderung weil sich der Apfelbrei beim Gären zersetzt und damit mehr Säure frei wird. So lange es gärt ist jedoch alles OK. Im zeitlichen Verlauf wird die Gärung immer langsamer, das ist ganz normal. Geschmacksveränderung ebenfalls normal. Weil Zucker abgebaut wurde, schmeckt Maische nicht mehr so süß wie ein Apfelsaft. Süßer Geschmack wirkt intensiver als ohne Zucker.

    Eintrag Nr. 3924:

    Servus Herr Schmickl,
    noch eine Frage, kann man hochprozentigen Schnaps auch mit Quellwasser verdünnen, oder ist es wegen der Haltbarkeit bzw der Trübung eher nicht ratsam?


    alouis 13, bayern
    23.Jan.2014 20:19:06


      Ja, selbstverständlich. Jedoch können je nach Härte des Wassers Trübungen (Kalkflocken) auftreten. Daher am besten eine kleine Probe, z.B. 100 ml, mit dem fraglichen Wasser verdünnen und einige Wochen kühl im Keller stehen lassen. Hat sich nach dieser Zeit kein weißer Bodensatz aus Kalk gebildet (beim Schütteln wirbeln die Flocken auf) können Sie das Wasser benutzen.
      Anmerkung: der Geschmack ist mit Sicherheit besser als abgestandenes demineralisiertes (sogenanntes "destilliertes") Wasser aus dem Plastikkanister.

    Eintrag Nr. 3923:

    Hallo,
    ich möchte eine Apfelmaische brennen und auf den Aromakorb geforenen holunder beigeben. Wenn sich die Maische erwärmt und kocht ist der Holunder aufgetaut. Kann ich davon ausgehen, dass bei der Temperatur des brennens der Holunder nicht mehr giftig ist?


    henry, NW
    21.Jan.2014 16:30:50


      Abgesehen von der Temperatur: das Destillat ist nichts anderes als kondensierter Dampf. Der unerwünschte Inhaltsstoff (Sambunigrin) verdampft nicht beim Kochen.
      Zitat Wikipedia: "Durch Erhitzen zerfällt Sambunigrin und die Beeren verlieren ihre Giftigkeit."

    Eintrag Nr. 3922:

    Wie viel °C muss die Maische haben (war vorher eingefroren), um die Turbohefe dazuzugeben und die Gärung dann bei erreichter Temperatur startet?

    Alois Gross, Italien
    20.Jan.2014 18:32:15


      Keinesfalls sollte die Temperatur IM Fruchtbrei kleiner als ca. 15-16°C sein. Für besseren Gärstart besser um die 20°C und am nächsten Tag, wenn die Maische heftig zu gären begonnen hat, das Fass in einen Raum mit 15 bis 19°C stellen.

    Eintrag Nr. 3921:

    Sehr geehrte Frau Malle & Herr Schmickl.
    Herzlichen Dank für Ihr sehr lehrreiches Buch.
    Trotzdem habe ich noch Fragen zum Säulen von Alkohol.
    1.) Welche Rohre, außer Glas, kann ich verwenden ?
    Kann es ein Abflussrohr mit40-50mm.Durchmesser und 2 Meter Länge aus dem Sanitärbereich sein? Oder sollte es Lebensmitelecht sein?
    2.)Wie hoch sollte der Alkoholgehalt beim säulen sein?
    3.) Welche Aktivkohle ist dafür die richtige?
    Eine andere Frage.
    Aus einer Zwetschkenmaische möchte ich vor dem brennen einen Teil der Steine entfernen. Ich benutze dafür einen Frittierkorb aus einer alten Fritteuse. Doch bei jedem schöpfen aus dem Gärfass habe ich ca. 90% Schalen und Muss im Korb und 10% Steine, die ich mühsam dazwishen herausfischen muß . Das kann es nicht sein. Vieleicht haben Sie einen guten Tip, wie das einfacher geht?
    mfg. Waldi
    Auf eine Antwort würde ich mich freuen.


    Waldi, Ried
    19.Jan.2014 18:37:13


      Danke, freut uns!
      ad 1) eigentlich ist Glas das beste Material. PE und PP geht zur Not auch, wenn der hochprozentige Alkohol (Trinkstärke Schnaps) darin nicht gelagert wird.
      ad 2) Trinkstärke, ca. 40 - 45%vol.
      ad 3) Aktivkohle für den Lebensmittelbereich bzw. spezielle Aktivkohle aus dem Kellereibedarf wie wir sie auch anbieten. Letztere wird aus Pflanzen hergestellt, ist somit garantiert schadstofffrei. Aktivkohle aus z.B. Steinkohle enthält meist sehr (!) giftige Schwefelverbindungen. Erkennbar daran, dass die Körner steinhart sind und aussehen wie schwarze Kristalle. Granulat aus Pflanzenmaterialien ist weich und kann mit den Fingern mühelos zerrieben werden.
      ad 4) Anscheinend haben Sie die Zwetschken nicht richtig zerkleinert bzw. keinen Verflüssiger zugegeben (mehr Infos für beides siehe Buch). Vielleicht nützt es ja etwas, wenn Sie jetzt noch mit einen Bohrmaschinenrührer o.ä. die Maische fein mixen. Und/oder ein Netz mit größerer Maschenweite wählen und den flüssigen Teil der Maische öfter über die Feststoffe gießen, sodass die Schalen und das Mus durchgespült werden.

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    Helge Schmickl