Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 953:

    Habe am Wochenende auf einem Markt einen besonderen Schnaps gesehen! Mir fällt aber der Name nicht mehr ein!! Kann mir jemand helfen? Irgendetwas mit U!!! wie Udola, oder Udolo!!!
    Bitte um eure Hilfe!!
    Mfg Michael


    Micahe Hufnagl, Vöcklabruck
    27.Okt.2003 20:19:01


      Habe leider keine Ahnung was Sie meinen. Versuchen Sie doch einmal Ihre Frage bei den Rezepten zu posten.

    Eintrag Nr. 952:

    Hallo!
    Kann ich in einem Fass, 50 l, blau mit orangem Deckel in dem Lebensmittel transportiert wurden dazu benutzen, Maische anzusetzen???? Mir wurde davon abgeraten, weil in dem Kunststoff ein Weichmacher enthalten sein soll, der dann auf den Geschmack des Alkohols übergeht!!
    Gruss der Anfänger


    Anfänger, D
    27.Okt.2003 16:42:39


      Die Extraktionskraft vom Alkohol hängt vom Alkoholgehalt ab. D.h. Maischen können Sie ohne weiteres in einem lebensmittelechten Kunststoffbehälter ansetzen, da beeinflußt das Faß (noch) nicht den Geschmack.
      Wenn Sie hingegen "Hochprozentigen", also Schnaps mit mindestens Trinkstärke, in Kunststoffgefäßen lagern, haben Sie vollkommen recht, daher sollten Schnäpse immer nur in Glas- oder Stahlgefäßen gelagert werden.

    Eintrag Nr. 951:

    Hallo,
    habe mit viel Begeisterung Ihr Buch gelesen und Zwetschgen angesetzt. Die Maische hat 20%Vol, ergibt aber aus ca. 4 L. Maische nur ca. 800 ml Edelbrand. Im Gegensatz zu den Angaben im Buch, wo von ca. 1300 - 1500 ml die Rede ist, woran liegt`s?
    Viele Grüße
    Thommes


    Thommes, D
    27.Okt.2003 15:48:14


      Unsere Angaben beziehen sich auf 43%vol. Wenn die 800 ml unverdünnt sind, würde es also passen. Ansonsten würde es bedeuten, daß Sie eindeutig zuviel Vor-/Nachlauf abtrennen. Das merken Sie auch am Alkoholgehalt des unverdünnten Destillates: bei 20%vol im Kessel hat die gesamte Edelbrandfraktion ca. 53-56%vol. Je früher Sie mit dem Nachlauf beginnen, desto höher ist der Alkoholgehalt im Destillat.

    Eintrag Nr. 950:

    Hallo,
    Frage 1:
    kann ich einer, ohne Hefe- und Zuckerzugabe. weitgehend fertig vergorenen Maische nochmal einen Turbostarter und Zucker zugeben? Falls ja, wie wirkt sich das auf den Vorlauf (erste Gärung mit wilder Hefe), den Geschmack und den Ertrag aus.
    Frage 2:
    5 Liter mit 58% angesetzte Haselnüße fingen beim Brennen schon bei 75° an zu laufen. Bis 81° waren schon ca. 500ml erreicht! Vorlauf sollte es doch keinen geben?!
    Bei Turbomaische, welche ich in der Anlage brenne, paßt Alles.
    mfg
    H.-H.


    lohrjaeger, spessart
    26.Okt.2003 19:34:38


      ad 1: Ja, Sie können problemlos nochmals mit einem Turbohefe-Gärstarter vergären. Wenn mit der bereits vorhandenen Wildgärung Vorlauf entstanden ist, dann baut sich dieser während der neuen Gärung nicht mehr ab, daran ändert sich nichts, er nimmt aber auch nicht zu. Geschmacklich (eventueller Essigstich o.ä.) wird sich nichts ändern, außer daß Sie mehr Alkohol haben. Wenn Sie die richtige Zuckermenge beachten, können Sie mit 20%vol in der Maische rechnen, wodurch die Fruchtaromen besser extrahiert werden.
      ad 2: Da 58%vol Alkohol schon viel früher als 20%vol (Maische mit Turbohefe) zu kochen beginnt, kommen die ersten Tropfen früher. Da sich gerade zu Beginn der Destillation, bei niedrigen Temperaturen, meist noch nicht das Gleichgewicht in der Anlage eingestellt hat, kommen die ersten Tropfen scheinbar früher, obwohl es kein Vorlauf ist.

    Eintrag Nr. 949:

    Moin, Herr Dr. Schmickl, mein abgezogener Johannisbeerwein, 16%, steht noch im Ballon. Da er immer noch einmal "bluppte", habe ich ihn noch nicht abgefüllt. Als Gärspund habe ich einen "Schweineschwanz-Gärspund" verwendet. Dieser blubbt nun rückwärts. Es geht also Luft in den Ballon hinein. Unterdruck? Ich denke, die Gärung ist nun zumindest abgeschlossen. Was halten Sie davon?
    Danke. Gruss Würb.


    Würb, Norddeutschland
    26.Okt.2003 19:08:02


      Ja, Sie haben im Faß einen Unterdruck, dadurch wird die Luft angesaugt. Dies tritt z.B. auf, wenn das Faß kälter als die Umgebung ist und im Inneren kein CO2 mehr entsteht. Ja, dies spricht dafür, daß die Gärung beendet ist, insbesondere, wenn die feinen Schwebeteilchen zu Boden gesunken sind.

    Eintrag Nr. 948:

    Hallo Herr Schmickl!
    Ich hab von Ihnen eine 5 Liter Anlage. Darin hab ich bisher erfolgreich gebrannt.
    Heute nun folgendes: Apfelwein mit Turbohefe angesetzt - ich glaube er war nicht ganz durchgegoren, obwohl sich der Fruchtkuchen und die Hefe abgesetzt hatten. Die Anlage habe ich gefüllt und einen Daumen breit Platz gelassen. Bei 88 Grad ist sie dann übergekocht, hatte also Maische im Destillat, nach dem Öffnen war der Deckel voller Maische, so auch der Dichtungsring. Volumen im Kessel nach dem Öffnen, drei Finger breit unter dem Rand; mit Holunderblütenwein habe ich nie Probleme gehabt mit dieser Füllhöhe. Muss ich Antischaum zugeben oder keine 5 Liter einfüllen?
    Und noch ne Frage zu Holzfässern - habe zum Geburtstag ein 4 Liter Fass geschenkt bekommen, völlig neu - Herkunft unbekannt. Darin lagere ich gerade Rotwein, möchte aber den Apfelschnaps später in diesem Fass veredeln. Was muss ich beachten, wenn ich neue Fässer als Gefäss für den Brand benutze - gibts da Literatur oder eine Anleitung?
    Vielen Dank und liebe Grüsse aus Köln - Frank


    Frank, Deutschland
    26.Okt.2003 19:07:27


      Ein Daumen breit Platz genügt. Wenn von der Destille der Deckel und die Dichtung voll ist, dann ist das in Ordnung, allerdings sollte natürlich im Destillat nichts vorhanden sein. Wenn so etwas passiert, UMGEHEND die Destillation abbrechen. Es könnte ein Fruchtstück die Anlage verstopfen, Überdruck entstehen und dadurch die Anlage explodieren.
      Apfel neigt eigentlich nicht zum Schäumen, vielleicht war Ihre Maische wirklich noch nicht ganz fertig. War dies der Fall, dann kommt es durch das Erhitzen zu einer sehr starken Austreibung des Gärgases, was den Vorfall erklären würde. Fazit: das nächste mal vorsichtiger destillieren, und ja, Antischaum macht auch Sinn.
      Daß Sie das Faß mit Rotwein behandeln ist bereits optimal. Achten Sie beim Abfüllen darauf, daß der Schnaps unverdünnt ist (wegen der Verdunstung des Alkohols durch's Holz). Da es sehr stark von der Beschaffenheit des Fasses und dem zu lagernden Schnaps abhängt, wie intensiv der Faßgeschmack hervortritt, empfiehlt es sich, regelmäßig (ca. ein- oder zweimal monatlich) zu kosten und gegebenenfalls in Glasgefäße umzufüllen.

    Eintrag Nr. 947:

    hallo herr dr. schmickl,
    stimmt es, dass bei einem ca. 10%igem Wein ein brennertrag von ca. 1/10 litern zu erwarten ist?


    peter, nds
    26.Okt.2003 18:37:45


      Aus einem Liter 10%vol Wein erhalten Sie ca. 200-220 ml 45%vol Destillat.

    Eintrag Nr. 946:

    Hallo,
    gestern Abend (25.10.) so gegen 21 Uhr ist mein Gärfass (es war wohl etwas zu voll) "explodiert". Das Fass ist bis jetzt (26.10. 15:30 Uhr) offen dagestanden, weil ich nicht zu Hause war.
    Ist die Maische (10l Birnenmaische mit Turbohefe, Zucker, Biogen M) jetzt kaputt oder kann sie das überstehen?
    Muss ich jetzt auf irgendwas besonders achten?
    Danke,
    KILIAN


    Kilian, Bayern
    26.Okt.2003 15:55:02


      Ja, die Maische kann das überstehen. Geben Sie die Maische in ein Faß, maximal dreiviertel voll, und lassen Sie alles weitergären. Durch die Gärung ohne Gärspund - was ja zumindest einen Tag der Fall war- könnte sich ein Essigstich gebildet haben, einfach kosten, der Essiggeschmack ist unverkennbar.

    Eintrag Nr. 945:

    Guten Tag Herr Schmickl,
    ich habe apfel gebrannt und möchte den edelbrand jetzt auf ca.40% verdünnen, jedoch weiß ich nicht ob ich das destillierte wasser aus dem plastikkanister benutzen kann weil ich angst habe damit den guten geschmack zu verderben, da das wasser den geschmack vom plastikkanister angenommen hat.
    Außerdem ist bei meinem nachbrannt eine gewisse trübung zu erkennen und ich weiß nicht woran das liegt, ich bitte sie da mal um aufklärung.
    DANKE!!


    Peter, Sachsen-Anhalt, Börde
    26.Okt.2003 11:54:01


      Ja, Sie können trotzdem den Schnaps damit verdünnen.
      Nachlauf ist ab einer gewissen Dampftemperatur immer trüb, das ist normal. Die Trübung wird durch unangenehme Substanzen verursacht, die typisch für den Nachlauf sind, daher sollte der Nachlauf auch nicht mit dem Edelbrand vermischt werden. Sie können den Nachlauf allerdings (nach einer Behandlung mit Aktivkohle) ein zweites mal brennen, dann sind diese Trübungen weg.

    Eintrag Nr. 944:

    Hallo!
    Ich hab folgendes Problem:
    Meine 25l Birnenmaische mit Zuckerzusatz ist durch einen Kälteeinbruch zum Gärstillstand gekommen. Ich hab den Alkoholgehalt mit 12 Vol% mittels Vinometer bestimmt. Die Maische schmeckt mir sehr gut, doch ist eindeutig noch unvergorener Zucker drin, was auch meinen Meßwert verfälscht.
    Soll ich nun die Maische wieder mit Sherryhefe impfen um die gewünschten 16 Vol% Alkohl zu erreichen oder soll ich diese Maische gleich brennen und mich mit der geringeren Schnapsausbeute abfinden.
    Danke für Tips
    Hans Peter


    Hans Peter, Bgld.
    25.Okt.2003 15:10:14


      Wenn Sie Hefe direkt in die Maische geben, wird sie durch den bereits vorhandenen Alkohol sofort absterben. D.h. es bleibt nur noch die Möglichkeit zuerst einen Gärstarter zu machen und den dann in die Maische einzurühren.
      Ob mittels Gärstarter noch die restlichen 4%vol geschafft werden, ist jedoch fraglich (ein Versuch ist's aber wert). Ich würde die Maische so wie sie ist brennen, da auch 12%vol ausreichen, um mit einem einzigen Brennvorgang Trinkstärke, also mehr als 40%vol, zu erreichen.

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