Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3961:

    Kann ich meinen Hollerbrand ein zweites mal Brennen (bin mit dem ersten ergebniss nicht zufrieden).

    harald.zraunig, Feldkirchen
    28.Apr.2014 11:28:47


      Ja, selbst verständlich. Der Geschmack wird sich dabei jedoch nur verringern. Wenn Sie komplett geschmacksneutralen Alkohol erzeugen möchten, mit Aktivkohle behandeln, siehe Buch.

    Eintrag Nr. 3960:

    Hallo,
    ich hab das buch schnapsbrennen als hobby gekauft, da drinn ist ein rezept um geschmacklosen alk selber anzusetzen, aber da sind paar dinge die komisch sind.
    1. er ist trüb und am boden ist weißes zeug wahrscheinlich die abgestorbene hefe
    2. er riecht champagner-sekt-artig
    3. und er steht schon leider lange rum (ca 6 Monate)^^
    hättet ihr vll paar ideen was schief gelaufen ist?
    liebe grüße michi


    Michael, Bayern
    26.Apr.2014 19:08:23


      Wenn sich die 3 Punkte auf eine Zuckerwasser-Maische mit Turbohefe beziehen, scheint alles in Ordnung zu sein. Destillieren und mit Aktivkohle reinigen wie im Buch oder in den Diskussionen beschrieben.

    Eintrag Nr. 3959:

    Hallo,
    habe gerade eben meine erste Destillation hinter mir und natürlich gleich mal einige Fragen. Ich habe in meiner 2-Liter Destille mit Thermometer zwei Flaschen Weißwein destilliert. Zum Heizen des Brennkessels habe ich ein Wasserbad auf der Herdplatte benutzt. Hat auch gut funktioniert und das Destillat fing bei ca 82 Grad zu tropfen an. Als die Dampftemperatur (an der höchsten Stelle gemessen) bei 90 Grad angelangt war, habe ich die Herdplatte soweit runtergeschalten, dass die Temperatur konstant blieb.
    Nun zu meinen Fragen:
    Wenn ich mit meiner Konfiguration die Temperatur so genau steuern kann, warum sollte ich dann weiter bis über 91 Grad destillieren? (Laut Hr. Schmickls Buch fängt bei dieser Temperatur der Nachlauf an)
    Hätte ich die Temperatur nicht reduziert, wäre die Temperatur innerhalb von 15 Minuten von 82 auf 91 Grad gegangen und ich hätte nur ein Schnapsglas Edelbrand erhalten.
    Wie merke ich, dass die zwei Flaschen Weißwein fertig destilliert sind?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe


    Dom, OÖ
    26.Apr.2014 16:44:51


      Wie im Buch sehr ausführlich beschrieben:
      Die Dampftemperatur ist abhängig vom Alkoholgehalt. Beim Destillieren verringert sich laufend der Alkoholgehalt im Kessel, daher steigt die Dampftemperatur auch immer mehr an. Je stärker der Kesselinhalt kocht, desto schneller verringert sich der Alkoholgehalt, desto schneller steigt somit die Dampftemperatur und umgekehrt. Aus qualitativer Sicht ist es beim Schnapsbrennen am sinnvollsten, wenn der Kesselinhalt nur schwach kocht, also nur köchelt. Es ist beim Destillieren also nicht möglich die Temperatur konstant zu halten. Wenn der Kesselinhalt nur sehr schwach kocht, steigt die Temperatur auch nur sehr langsam an.

      Anmerkung:
      Habe gerade einen Fachartikel gelesen, demzufolge die Bestimmung des Nachlaufbeginns mittels Alkoholgehaltmessung in der Vorlage nicht mehr Stand der Technik sei, dies sollte mittels Dampftemperaturmessung geschehen. Als Richtwert sind dort 92°C in Kombination mit sensorischen Eindrücken angegeben.

      Sei es wie es sei, Sie sollten also darauf achten, dass der Kesselinhalt schwach kocht, aber nicht aufhört zu kochen. Wenn Sie Weißwein destillieren mit ca. 11 - 12%vol, hat das gesamte Destillat ca. 50 bis 52%vol beim Nachlaufbeginn. Sobald dieser Wert erreicht ist, merken Sie sich die angezeigte Temperatur, das ist der Nachlaufbeginn für alle zukünftigen Destillationen, unabhängig vom Alkoholgehalt im Kessel vor der Destillation.

    Eintrag Nr. 3958:

    Hab im Fernsehehen eine Sendung über das Brennen von Whisky gesehen und mir gedacht dass kann ich auch. Hab mir selbst eine Destille gebaut und Maische aus Mais und Münchnermalz Hergestellt. Zur ersten "Reinigung" habe ich auch Maische aus Zuckerrüben hergestellt und als erstes mit der neuen Anlage destilliert.
    Als ich die Whisky Maische destiliert habe waren Braune fragmente im auffang Gefäß. nach dem ersten Brenndurchgang waren auch Rückstände im (Kupfer) Geistrohr zu finden. Alles recht schmierig. Beim brennen der Rübenmaische hatte ich das nicht. was kann passiert sein?


    Gerd, Weinviertel
    26.Apr.2014 15:44:56


      Schaumbildung beim Kochen. Anti-Schaum verwenden. Vielleicht hilft es auch, wenn weniger stark aufgeheizt wird und durch Reduzierung der Heizleistung der Kesselinhalt weniger stark kocht.

    Eintrag Nr. 3957:

    Habe 20 Liter Apfelschnaps aus Erstbrand möchte beim Zweitbrand Wacholder dazugeben.
    Frage: Kessel fast 27 l wieviel Wacholder, Wacholder ganze Früchte oder gemaischt.
    Liebe Grüße vom Schneeberg Georg!


    Syrinek Georg, Schneeberg Österreich
    22.Apr.2014 09:24:40


      Wacholderbeeren ganz (getrocknet oder frisch), zerkleinert schmeckt der Schnaps dann eher nach Nadelholz, z.B. Zirben- oder Maiwipferlgeist. Auch ganz einmaischen, z.B. zusammen mit Äpfel. Jetzt beim Feinbrand die Wacholderbeeren nicht mitkochen, sondern in der Dampfraum geben, Menge steht im Buch, siehe Kapitel "Geistherstellung".

    Eintrag Nr. 3956:

    Hab Holler gebrannt. Der Duft ist gut, aber mit dem Brand bin ich nicht zufrieden. Wo liegt mein Fehler. Bitte um Hilfe

    Harald Zraunig, Feldkirchen
    13.Apr.2014 16:52:03


      Haben Sie schon Holunderblütengeist versucht? Wenn der ähnlich schmeckt, mögen Sie den typischen Hollerblütengeschmack einfach nicht. Am besten Holunderblüten zusammen mit Zitrusfrüchten einmaischen, genau so wie für Hollerblütensekt. Rezept siehe Buch. Holunderblüten pur ist nicht jedermanns Sache, die Zitrusfrüchte geben dem Ganzen erst den richtigen Pepp.

    Eintrag Nr. 3955:

    Ich habe mir bei einem Privatbrennerei ein Mirabellenwasser 41,5 Vol.% gekauft, im Nachherein stellte ich fest, dass in diesem Wasser weiße Flocken schwimmen. Der Geschmack ist gut, die Flocken stören aber, wie bekomme ich die Flocken weg und um was handelt es sich da?

    Peter Rauhut, Baden Würtemberg
    10.Apr.2014 16:19:13


      Sehr wahrscheinlich wurde nicht mit kalkfreiem Wasser verdünnt, die Flocken sind demzufolge Kalk. Sollte einem professionellen Hersteller eigentlich nicht passieren. Ganz einfach abfiltrieren, bei Kalkflocken genügt in der Regel ein simpler Kaffeefilter.

    Eintrag Nr. 3954:

    Hallo Herr Schmickl,
    spricht eigentlich etwas dagegen, beim Brennen einer hochprozentigen Maische, die Edelbrand mit 55 - 60 % Vol. ergibt, neben etwas Wasser auch den Nachlauf zum Verdünnen zu benutzen?
    Genießbar ist der ja glaube ich, und wir dachten uns er hat immer noch mehr Geschmack als Wasser. M. E. schmeckt der Schnaps auch einwandfrei.
    Oder ist der Nachlauf aus irgendwelchen Gründen bedenklich?
    Beste Grüße und herzlichen Dank für die vielen wertvollen Tipps hier im Forum!
    F.R.


    F.R., Bayern
    03.Apr.2014 22:44:43


      Wenn es Ihnen schmeckt, spricht nichts dagegen, giftig ist Nachlauf jedenfalls nicht. Ich persönlich würde Nachlauf nicht zum Verdünnen verwenden.
      Danke! :-)

    Eintrag Nr. 3953:

    Guten Tag,
    mir ist ein ganz dummer Fehler passiert.
    Ich habe 10 Liter Erdbeermaische angesetzt und diesen am Abend vor der Hefezugabe mit 2 gr. Schwefel versetzt. Nun beginnt es natürlich nicht zu Gären. Habe die Hefe als Gärstart in Apfelsaft starten lassen. Wie bekomme ich den Schwefel wieder neutralisiert. Vielleicht durch aufkochen oder Mixen?
    Vielen Dank
    Niko030


    Niko Lechner, Berlin
    02.Apr.2014 21:30:15


      Hängt von der Art der Schwefelung ab. Oft genügt es, den geschwefelten Wein bzw. die Maische bei 10 Liter ca. eine Stunde, besser länger, schäumend zu mixen. Z.B. mit Bohrmaschine und einem Bohrmaschinenaufsatz und das dann in ein Stativ o.ä. einspannen.
      Sicher funktioniert Wasserstoffperoxid 3% aus der Apotheke zum Mundspülen: 2,64 ml 3%-H2O2-Lsg (mit einer Spritze abmessen) je 10 Liter, ca. 30 min lang mixen.

    Eintrag Nr. 3952:

    Hallo,
    ich habe letzte Woche zum ersten Mal eine Topinambur-Maische angesetzt. Dazu habe ich die Knollen gebürstet und zweimal gewaschen, danach über Nacht in eine 0,1%ige Absonal-Lösung gelagert zum Desinfizieren. Danach gemust, 50% Wasser, 4fache Menge Verflüssiger, gesäuert, Turbo-Hefe und gezuckert, alles also für eine hochprozentige Maische.
    Die Gärung fing keine 24 h später recht heftig an, oben bildete sich die klassisch opake "Mus-Schicht", unten war die auch normale transparente "Saft-Schicht" in bräunlicher Färbung. Soweit also alles normal.
    Am zweiten Tag trübte jedoch die untere eigentlich transparente Saft-Schicht komplett weißlich ein. So etwas ist mir bei anderen Maischen noch nie passiert. Die Gärung selbst verläuft weiterhin normal, nur die Färbung ist wirklich seltsam. Ist dies ein Indiz für etwas? Ist die Maische noch ok? Habe gelesen, dass sich bei Topimambur gerne Butter-Säure bildet...
    Vielen Dank für die Antwort und beste Grüße!


    Rolfou, EU
    01.Apr.2014 14:05:03


      Buttersäure würden Sie sofort riechen (Schweißfuß hoch10). Die Trübung muss nicht prinzipiell etwas schlechtes bedeuten, wahrscheinlich werden bei der Zersetzung durch die Hefe gewisse Inhaltsstoffe der Wurzel freigesetzt. Wenn die Gärung ansonsten normal verläuft auf jeden Fall brennen. Wenn das Destillat dann "nur" erdig, ohne Essigstich oder anderer Geschmacksfehler schmeckt und riecht, ist alles in Ordnung.

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