Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 894:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    habe am Wochenende meinen Angesetzten mit Himbeeren (55 Vol.% der 7 Wochen gestanden ist) mit frischen Himbeeren gebrannt.
    Heraus kam ein Schnaps mit 75 Vol.%. Das Aroma ist sehr gut. Aufgrund der hohen Alkoholgrades habe ich ca. ein Drittel Wasser zum Verdünnen gebraucht. Das Aroma hat hierdurch etwas gelitten.
    In Ihrem alten Buch schreiben Sie, man hätte den Angesetzten vorher verdünnen sollen.
    In den Fachfragen bzw. Rezepten habe ich entnommen, dass man auf jeden Fall nachher verdünnen soll.
    Was ist jetzt Ihrer Meinung nach die bessere Methode?
    Schönen Gruß
    Stefan


    Stefan, Bayern
    06.Okt.2003 08:42:42


      Ja, unbedingt nachher verdünnen. Wenn man den Alkohol vorher verdünnt, verliert das Destillat stark an Geschmack.

    Eintrag Nr. 893:

    Hallo,
    nach einigen Brenngängen mit Obstmaische, die gut liefen habe ich jetzt 6 Durchgänge a 4 Liter Zucker/Turbo in der großen de Luxe gebrannt. Obwohl ich mit der Temperatur vorsichtig war, ging mir bei den letzten 3 Durchgängen jeweils bei ca. 87° Hefe mit über. Liegt das daran, daß im unteren Bereich meines Maischebehälters der Hefegehalt so hoch war? Destillat war immer zwischen schnell tröpfeln und schwach rinnen.
    4 Liter sollte doch auch auf der sicheren Seite liegen.
    mfg
    H.-H.


    lohrjaeger, spessart
    05.Okt.2003 20:10:37


      Schwach tröpfeln bzw. rinnen ist in Ordnung. 4 Liter sind kein Problem, da sollte nichts übergehen. Ich vermute, daß Sie durch die Hefe gegen Ende der Destillation so Art Siedeverzüge hatten. Es hat - salopp gesagt - blubb gemacht und die Hefe ist übergespritzt. Es kann natürlich auch sein, daß die Maische beim Kochen stark schäumt. Dagegen helfen ein paar Tropfen Anti-Schaum.

    Eintrag Nr. 892:

    Lieber Herr Schmickl,
    ich möchte meine Kleinbrennanlage mit einer Elektro-Platte betreiben, auf die Elektroplatte lege ich eine 10mm Aluplatte, damit sich die Temperatur noch gleichmäßiger verteilen kann (Ausserdem ist die Heizplatte kleiner als der Topfdurchmesser). Allerdings habe ich trotz Siebeinsatz ein Anbrennproblem.
    Ich habe nun folgende Überlegung: Wenn ich in die Aluplatte einen PT100-Fühler einbaue und über einen Regler die Heizplatte ansteuere, dann müsste man doch ähnlich einem Wasserbad den Maximalwert der Heiz-Temperatur sehr genau einstellen können. Und nun die Fragen:
    Wie heiß darf die Platte maximal werden, ohne dass was anbrennen kann?
    Wie heiß wird es mit einem Wasserbad?
    Ist dieses Prinzip ein wirkungsvoller Ersatz für ein Wasserbad oder übersehe ich da was?
    Herzliche Grüße
    ein Hobbybrenner


    Brenner, Ö
    05.Okt.2003 17:36:42


      Nein, es ist kein Ersatz für ein Wasserbad. Ein Wasserbad umschließt einen Brennkessel, das Bad steht unter Druck. Durch das Zwischenschalten des Bades umgibt schonende Hitze den gesamten Kessel, es gibt kein Anbrennen. In einem Wasserbad erreicht man unter Druck ca. 110°C.
      Es kommt immer zum Anbrennen, wenn zu rasch und zu heiß erhitzt wird. Auf alle Fälle die Heizung bei 60°C im Kessel reduzieren. Sie können die Platte bis 60°C schon voll einschalten, dann aber die Leistung reduzieren, so sollten Sie mit dem Anbrennen kein Problem haben.

    Eintrag Nr. 891:

    Hallo nochmal,
    habe noch etwas vergessen zu fragen.
    Wenn ich beim ersten Brand schon den Edelbrand trenne, habe ich dann im zweiten Brand noch Fuselöle enthalten? Bis zu welcher Temperatur sollte ich mit einer Glasdestille hochgehen?
    Methanol sollte ich dann ja auch nicht haben, nur zur Sicherheit die ersten Tropfen verwerfen.
    Oder ist es besser erst beim Zweiten Brand zu trennen?
    Danke für die Mühe.
    Sascha


    Sascha, Niedersachsen
    05.Okt.2003 16:14:44


      Im ersten Brand trennen Sie Vorlauf ab, destillieren bis ca. 93°C, d.h. keine Nachlaufabtrennung. Im 2. Brand haben Sie keinen Vorlauf mehr, Nachlauf allerdings schon, d.h. bis 91°C destillieren.

    Eintrag Nr. 890:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich würde gern meinen Kornbrand mit Eichenholzchips lagern. Dazu sollte er ca. 70-75%Vol haben. Auf welche Stärke sollte ich meinen Raubrand herunterverdünnen damit ich auf 70-75%Vol komme?
    Danke und mfG
    Sascha


    Sascha, Niedersachsen
    05.Okt.2003 15:56:38


      Bei einer pot-still brauchen Sie dafür im Kessel ca. 45%vol Alkohol.

    Eintrag Nr. 889:

    Hallo Herr Schmickl
    Aufgrund Ihres hervorragenden Buches habe ich die wichtigsten Dinge für den Bau einer Brennanlage schon begriffen. Ich möchte Ihnen hier aber jetzt vor Baubeginn meinen Plan vorstellen um eventuell doch noch Änderungen vorzunehmen, bevor es zu spät ist.
    Den eigentlichen Brennkessel habe ich noch nicht. Ich suche (immer noch) einen, in den ich nach Einbau des Anbrennschutzes und dem leerbleibenden Dampfraumes über der Maische ca. 30Liter Maische einfüllen kann. Dieser Topf hat also eine Größe von ca. 40 cm Durchmesser und eine Höhe von ca. 50 cm. Den Anbrennschutz werde ich so konstruieren, das er ca 5cm vom Bodenentfernt ist, und, ähnlich wie ein Sieb seitlich nach oben gezogen wird. In den Deckel schraube ich einen Übergangsnippel aus Messing (3/4" 22mm), von wo es dann in Kupfer weitergeht in ein T-Stück (22mm / 18mm), wobei der seitliche Abgang 18mm beträgt. Im geraden fortlaufenden kurzen Stück möchte ich einen Korken mit Loch befestigen um das Thermometer reinzustecken. Dieses möchte ich so zu plazieren, das die Spitze in dem Bereich liegt, wo der Abzweig des T-Stücks ist. Von dem Abzweig gehts über in ein ca 50cm langes Geistrohr aus 18mm mit Reduzierstück am Ende von 18 auf 15 mm. Jetzt kommt der Spiralkühler aus 15 mm Rohr, wobei ich die Länge noch nicht weiß.
    Diesen werde ich in einem großen Kunststoffeimer mit Wasserzu - und -ablauf versenken und mit 15mm auch unten aus dem Eimer rausführen. FERTIG!!!
    So nun zu meinen Fragen:

    1. Sind die Durchmesser der Rohre ausreichend für die Größe des Topfes? Da alles noch in Planung ist, sehe ich kein Problem darin das alles eine Nummer größer zu bauen.
    2. Ich würde am liebsten (zwecks besserem Aroma)aus das Steigrohr verzichten. Ist die Länge von ca.30-40mm noch vertretbar, oder muss ich mir hier was ganz anderes überlegen?
    3. Sollte ich vielleicht doch lieber einen kleineren Topf nehmen, was wiederum häufigeres brennen bedeutet?
    4. Wenn die Menge so in Ordnung ist, ist es sinnvoll, wenn der Topf breiter und dafür aber niedriger ist?
    5. Wo kann ich entsprechende Dichtungen für den Deckel und die Verschraubung des Übergangsnippel herbekommen (Silikon o.ä.)? Oder gibts andere Alternativen? Ich hab mal was von Baumwolltüchern gelesen.
    6. Ich überlege, ob ich den Anbrennschutz nicht bis ganz nach oben ziehe??? Quasi als kompletten Einsatz passend für den Topf.

    Ich hoffe diese ist eventuell auch interessant für alle anderen Leser dieses Bereichs!!!

    Gruß Roland H. aus N.


    Roland H., aus N.
    03.Okt.2003 15:34:36


      Also das klingt alles hervorragend, da gibt es gar nichts auszusetzen, eine perfekte Beschreibung!
      ad 1: alles OK
      ad 2: 30-40 mm sind in Ordnung, vorallem bei dieser Anlagengröße
      ad 3: Wenn Sie viel Maische haben und größere Mengen (ca. 50 Liter), dann ist die Größe in Ordnung. Möchten Sie auch Geiste und Experimente durchführen, so wäre das schon etwas sehr groß.
      ad 4: Nein, das ist egal. Ein breiterer Topf hat allerdings beim Aufheizen Vorteile, wenn Sie z.B. mit Gas oder einer Heizplatte arbeiten.
      ad 5: Silikon wäre am besten. Erhalten Sie im Laborbedarf. Wenn nicht, verwenden Sie einen Silikonschlauch als Dichtung (einfach den Schlauch halbieren und einsetzen)
      ad 6: Sie sollten den Anbrennschutz auf alle Fälle ganz nach oben ziehen und herausnehmen können, anderfalls werden Sie Probleme beim Reinigen haben.

    Eintrag Nr. 888:

    Herr Schmickl,
    1.) bzgl. Eintrag Nr. 876 verstehe ich Sie dahingehend richtig, dass Ihrer Ansicht nach keinerlei Früchte zum brennen geschält werden sollen?
    2.) Bei meinem letzten Kirschbrand ohne Anbrennschutz sind mir einige Kerne am Kesselboden festgebrannt. Das Destillat hat eine nur wirklich ganz feine Trübung bekommen und einen leichter Brandgeschmack ist übergegangen.
    Kann man die Trübung und den Brandgeschmack entfernen? Wenn ja, wie?
    Filtrierung mittels Kaffeefilter brachte keine positive Wirkung!
    MFG Klaus


    Klaus, Nord
    03.Okt.2003 12:30:52


      ad 1: Ja, das ist richtig, wenn es sich um "normale" Schalen handelt (wie gesagt steckt da das meiste Aroma drin). Z.B. eignet sich die pelzige Schale von Kiwi natürlich nicht zu Einmaischen.
      ad 2: Kaffeefilter können nur gröbere Trübungen entfernen, Kernobst neigt meist zu feinen Trübungen: 2 Kaffeefilter mit Watte dazwischen verwenden und den Schnaps vorher über Nacht im Tiefkühlschrank lagern. Wenn dies auch nichts hilft, dann die Spezialfaltenfilter verwenden, mit denen bekommen Sie jede Trübung weg.
      Fehlgeschmäcker können nicht spezifisch entfernt werden, sodaß nur mehr der "gute" Geschmack erhalten bleibt. Man kann den Schnaps durch die Behandlung mit Aktivkohle nur vollkommen geschmacklos machen.

    Eintrag Nr. 887:

    Hallo Dr. Schmickl,
    Kann man Sanddornfrüchte für Schnaps verwenden?
    Wenn Ja, haben Sie ein Rezept....
    Vielen Dank und schönen Gruß
    Olli


    Beckert, Berlin
    03.Okt.2003 12:13:13


      Ja, Sie können Sanddorn entweder in 50%vol Alkohol ansetzen (geben Sie ca. 1/3 des Volumens an Sanddorn zu) oder einmaischen. Da hängt es von der Menge ab, die Ihnen zur Verfügung steht, ist aber auch machbar.

    Eintrag Nr. 886:

    Ich möchte es auch selber versuchen. Da ich aber auch den technischen Teil (sprich Eigenbau) durchführen möchte suche ich hierzu Information.
    Ist in dem Buch "Schnapsbrennen als Hobby" eine Anleitung zum Selbstbau enthalten oder kann mir jemand eine Bauskizze kopieren bzw. eine Bezugsadresse nennen?
    Danke vorab.
    werner


    werner, NRW
    02.Okt.2003 21:09:30


      Ja, natürlich sind im Buch ausführliche Anleitungen zum Selbstbau enthalten.

    Eintrag Nr. 885:

    Was muss man beachten wenn man Quitten brennen will?

    Heinz Merkel, B.W.
    02.Okt.2003 21:05:54


      Sie müssen ca. 30% Wasser zugeben, die Quitten häckseln, und viel Verflüssiger dazugeben, sonst wird die Maische beim Gären fest. Alles andere (Hefe, pH, Gärspund usw.) wie sonst auch.

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