Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4254 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 76 anzeigen Seite 74 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 744:

    Hallo zusammen,
    meine Apfelmaische gärt nun seit 12 Tagen schön vor sich hin.
    Sie wurde mit dem Häxler geschreddert sowie mit Sherryhefe angesetzt. Leider habe ich keinen Verflüssiger hinzugegeben.
    Kann ich dies noch nachträglich machen, oder hat es keinen Zweck mehr ?
    Danke für Eure Antworten.
    Gruß Navy


    Navy, BRD
    27.Aug.2003 10:18:41


      Doch, nach 12 Tagen können Sie noch Verflüssgier hinzugeben, das macht schon Sinn.

    Eintrag Nr. 743:

    Ich habe vor 3 Tagen eine 60 Liter Zwetschken-Maische angesetzt. Ich gab 19ml Reinzucht-Hefe (Kaltgärhefe von Vina) dazu!
    Frage 1: Kann ich nachträglich Turbohefe dazugeben um einen höheren Alkoholgehalt zu erhalten (Vertragen sich die verschiedenen Hefen?)?
    Frage 2: Bis heute hat die Vergärung noch nicht begonnen. Muß ich mir schon Sorgen machen (hab noch keine pH-Meßstreifen)?


    Christoph Ploder, Graz
    27.Aug.2003 08:10:52


      ad 1: Wenn eine Gärung bereits in Gang ist, macht es keinen Sinn eine andere Hefe zuzugeben, die neue Hefe stirbt durch den Alkohol sofort ab. Nur wenn die Hefe bereits selbst Alkohol erzeugt, kann Sie darin leben. Weiters ist das Mischen von verschiedenen Hefen nicht anzuraten. Lassen Sie die Maische lieber so ausgären.
      ad 2: Das ist dann was anderes. Sind Sie sicher, daß noch kein Alkohol entstanden ist? Wenn ja, dann können Sie die Turbo zugeben. Ist allerdings bereits Alkohol vorhanden oder Sie sind unsicher, dann machen Sie mit der Turbo einen Gärstarter. Beeilen Sie sich, andernfalls könnte der Zwetschkenbrei zu schimmeln/faulen beginnen. 3 Tage sind schon lang, kosten Sie den Brei vorher, ob er geschmacklich noch in Ordnung ist.

    Eintrag Nr. 742:

    Moin moin zusammen,
    ich meine hier im Forum mal gelesen zu haben, das Birnenkerne (wenn sie durch den Gartenhäcksler gehen) den Geschmack negativ verändern. Leider finde ich diesen Beitrag nicht mehr wieder.
    Kann ich die Birnen so durch einen Gartenhäcksler geben, oder sollen die Kerne vorher entfernt werden ?
    Danke für die Beantwortung meiner Frage.
    Gruß Gerd


    Gerd, Ostfriesland
    26.Aug.2003 17:14:43


      Sie könnnen die Birnen ohne Probleme mit den Kernen in den Häcksler geben, die Kerne geben keinen negativen Geschmack ab. Es sind die Kerne von Steinobst die nicht zerstört werden sollen.

    Eintrag Nr. 741:

    ad 720
    In einem Buch (Klosterneuburger Schule?), vor langer Zeit war zu lesen, daß man Essigstich mit Kalk wegbekommen soll. Aber nicht mehr als 200g/hl verwenden. Was gibts dazu zu sagen?
    Oder ist bei Apfel sowieso Essig die Alternative?
    Wie stellt man ihn her? Einfach offen stehenlassen?
    Tincturifax


    Tincturifax, NÖ
    26.Aug.2003 14:37:32


      Ja, es stimmt, Kalk (ist alkalisch) neutralisiert Säuren, also auch die Essigsäure. Durch die Zugabe erhöhen Sie zwar den pH-Wert, ob dann der geschmacklich unangenehme Essigstich damit auch weg ist, kann ich mir allerdings nicht vorstellen.
      Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, daß man Maischen, die geschmacklich nicht vollkommen in Ordnung sind, auch durch diverse Zusätze nicht mehr retten kann. Es wird eher noch schlimmer, im Destillat tritt der Fehler oft noch deutlicher hervor.
      Apfelessig wäre durchaus eine Alternative, aber auch beim Essig gibt es, je nach Herstellungsmethode, große Qualitätsunterschiede. Einfach offen stehen lassen wird da für einen guten Essig leider nicht genügen.

    Eintrag Nr. 740:

    Hallo,
    im Diskussionsforum wurde das "etappenweise" Einmaischen angesprochen. Wie würden Sie vorgehen, wenn ca. je Woche 10-20Kg Birnen anfallen und ein 60 Liter Behälter gefüllt werden soll?. Ist wirklich nur am Anfang eine Gabe Turbohefe nötig und später nur noch Zucker?
    Andere Frage: Macht es Sinn Schlehen jetzt schon zu ernten (bevor sie die Vögel fressen) und einzufrieren?
    Gruß
    H.-H.


    lohrjaeger, Spessart
    25.Aug.2003 21:32:48


      Ja, maischen Sie die erste Portion normal mit der Turbo an. Wenn dann nach einer Woche wieder Birnen hinzukommen, so brauchen Sie nur noch den Zuckergehalt zu korrigieren, die Hefen vermehren sich von selbst.
      Bei Schlehen sollte man eigentlich den ersten Frost abwarten, weil dann der Fruchtzuckergehalt höher ist. Bei hochgradigen Maischen ist das aber nicht so sehr ein Problem, daher ist es durchaus sinnvoll jetzt schon einzumaischen, vorher einfrieren ist in diesem Fall nicht unbedingt notwendig.

    Eintrag Nr. 739:

    Hallo, wie kann ich einen Hefebrand herstellen bzw. muß ich was besonders beachten.
    Jetzt kommt ja wieder die Zeit wo in der Winzergenossenschaft das Zeug zu hunderten von Litern weggeschüttet wird.
    Gruss und Danke schon im Voraus für die Antwort!


    Hans, Baden
    25.Aug.2003 17:29:41


      Nehmen Sie einfach den Rückstand und destillieren Sie ihn (je nach Konsistenz muß eventuell noch Wasser oder Wein zugegeben werden). Der Geschmack ist meines Wissens nach aber nicht wirklich überzeugend.

    Eintrag Nr. 738:

    Moin!
    Habe leider keine großen Brennapparaturen!
    Daher eine Frage zu einer selbstgebauten Destille: Verträgt sich ein Silikonschlauch mit Alkoholdampf?! Wäre unschön, wenn der sich unerwartet auflösen würde! ;-)
    Ich habe noch eine Frage: Ich würde gerne mit Zutaten, die sich in meinem Haushalt finden einen Med-Sud aufzusetzen. Wie muß ich den Honigsaft ansetzen? Danke! :-)


    Honey, Kärnten
    24.Aug.2003 18:49:44


      Ja, kein Problem, Silikonschlauch verträgt auch Alkoholdampf.
      Für den Met: Den Honig 1:2 mit Wasser anrühren, dann Turbohefe zugeben (herkömmliche Hefen sind dafür nicht geeignet, weil die nicht so einen hohen Zuckergehalt verarbeiten können) und vergären lassen (zwischen 16 und 19°C, dann kommt das Honigaroma am besten mit).

    Eintrag Nr. 737:

    Moin nach Kärnten Herr Dr. Schmickl,
    habe heute auf dem Hamburger Fischmarkt 6,6 Kg reife(Aprikosen) erstanden (für 2 Euro)und möchte diese morgen mit Turbohefe einmaischen. Leider kann ich den Seminarunterlagen in der entsprechenden Tabelle nicht den Fruchtzuckergehalt entnehmen.
    Meine Fragen also:
    Wieviel Zucker sollte ich hinzufügen (gedrittelt, ich weiß)?
    Mit wieviel Wasser sollte ich verdünnen?
    Muss ich nachsäuern? Ich habe noch keine Möglichkeit den PH-Wert zu bestimmen. Habe vorsichtshalber gleich eine Kiste Limetten (1,50 Euro) mit gekauft.
    Für eine schnelle Antwort wäre ich dankbar, damit mir die Aprikosen nicht verderben.
    Gruß
    H.
    PS: Auch wenn es bereits mehrfach hier erwähnt wurde: Die Neuauflage des Buches ist absolute Spitze! Ich wollte Ostern beim Seminar das Geld noch sparen, habe es mir zwischenzeitlich aber doch zugelegt.


    Horst, Brennerland
    24.Aug.2003 18:30:49


      Aprikosen (österr.: Marillen) haben ca. 8%vol. Wenn Sie den Zucker der Früchte berücksichtigen, dann geben Sie in Summe 231 g/l Maische dazu (wenn Sie den Fruchtzuckergehalt allerdings nicht berücksichtigen, erreichen Sie einen noch höheren Alkoholgehalt in der Maische, hierfür sind 380 g/l Zucker notwendig, was eher zu empfehlen wäre).
      Verwenden Sie möglichst wenig Wasser. Ansäuern müssen Sie bei Marillen ziemlich sicher. Vorsicht bei Limetten, Sie erhalten bei deren Zugabe auch den Geschmack in der Maische, ob dieser mit Marillen harmoniert, bezweifle ich. Aber die Limetten sind sicher nicht umsonst gewesen, es läßt sich daraus ein ausgezeichneter Geist herstellen. Zum Ansäuern wäre Zitronensäure bzw. Milchsäure besser. Beide sind geschmacklos, zum pH-messen verwenden Sie pH Meßstäbchen. Am einfachsten in der Handhabung ist Biogen M, da muß vorher nicht unbedingt der pH gemessen werden, einfach die Dosierungsangabe befolgen (2 - 4 ml je Liter) und fertig.
      P.S.: Freut mich, daß Sie auch auf das Buch gekommen sind!
      ;-)

    Eintrag Nr. 736:

    Guten Tag Hr. Dr. Schmickl.
    Ich bin absoluter Anfänger was das Brennen angeht. Ich habe mir aus einem 5 Liter Edelstahl-Kochtopf auf welchen ich ein Kupferrohr als als Steigrohr (Vorkühler) aufgesetzt habe, eine Destille selbstgebaut. Das Steigrohr vom Kochtopf aus ist hat 42mm Durchmesser und ist 25 cm lang. Am Oberen Punkt geht ein 15 mm Rohr ab, welches 130 cm lang ist und im Bereich von 100 cm von eine zweiten Kopferrohr umschlossen wird. (Liebigkühler). Als Material wurde Kupfer verwendet und die Einzelteile wurden mit Warmwasser-Lot verlötet. Ich habe heute das erstem mal einen Versuch gemach mit dieser Apparatur und habe reines Wasser destilliert. Vom Prinzip her funktioniert alles sehr gut, jedoch ist mir aufgefallen, dass mein Destillat weisliche Flocken enthält. (ähnlich wie bei einer Schneekugel). Vor Beginn des Versuches habe ich die Destille bereit mehrfach durchgespült.
    Ist die Konstruktion der Destille im Prinzip OK zum brennen?
    Woher könnten die weißlichen Flocken stammen? Muss man etwas bei der Inbetriebnahme einer neuen Destille beacheten? Besonderes "Einbrennen" oder ähnliches?


    Gerod, Zuhause
    24.Aug.2003 13:07:11


      Zum Reinigen einer Destille verwenden Sie am besten ein Gemisch Wasser/ Essig, danach nochmals mit Wein destillieren. Einbrennen ist nicht notwendig. Die weißlichen Flocken sind mit Sicherheit Verunreinigungen oder Ölrückstände in der Anlage.
      Die Anlage ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie allerdings aromatische Schnäpse herstellen wollen, wäre kein Steigrohr bzw. nur mit minimaler Höhe besser gewesen. Das Thermometer oben im Steigrohr muß bis zu der Abzweigung zum Geistrohr reichen, andernfalls würden Sie falsche Werte messen.

    Eintrag Nr. 735:

    Wie gelange ich zu einer grossen Ausbeute wenn ich Vogelbeerschnaps brennen will!

    Andy Arnold, Tirol
    24.Aug.2003 10:25:19


      Wenn Sie mit einer hochgradigen Maische arbeiten (dazu sind spezielle Hefen notwendig, z.B. Sherry- oder Turbohefe).

    <<< Seite 76 anzeigen Seite 74 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl