Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 656:

    Sehr geehrter Dr. Schmickl,
    ich stelle seit einiger Zeit meine eigenen Apfel- und Traubenweine her, indem ich Apfel- bzw. Traubensaft aus dem Supermarkt mit Reinzuchthefe, Zucker und Hefenährsalz laut Anleitung aus der Kitzinger Weinfibel vergäre.
    Wie sieht es mit unerwünschtem Methanol aus, wenn man die Weine unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen hier in der BRD brennen würde? Kann ich mich darauf verlassen, das der Supermarkt-Apfelsaft, bestehend aus 100 Prozent Fruchtgehalt, nicht Reste fauliger Früchte, Stengel etc. enthält, woraus ja bei der Gärung der u.U. tödliche Methanol entsteht?
    Habe ich überhaupt eine Chance, Methanolfreie Weine, wie ganz oben beschrieben, zu erhalten? Dann würde man das Risiko mit dem Methanol beim Brennen ja praktisch ausschließen können!
    Bitte helfen Sie mir! Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


    Christian, Münsterland
    20.Jul.2003 18:14:59


      Wenn Sie nur Saft vergären - und darin gibt es keine Blätter und Stengel - so wird nahezu kein Methanol gebildet werden bzw. vorhanden sein. Sollten bei der Saftherstellung faule Früchte verwendet werden, so brauchen Sie auch davor keine Angst zu haben: alle gekauften Säfte werden erhitzt und somit alle Bakterien abgetötet. Bezüglich Methanol und anderer Fehlgärungen brauchen Sie keine Angst zu haben. Vorrausgesetzt Sie verwenden bei der Vergärung Hefe und Gärspund.

    Eintrag Nr. 655:

    Sehr gehrte Damen u. Herren!
    Bitte senden sie mir Anleitungen über das Einmaischen von Ebereschen.
    Vielen Dank im Voraus
    Skopek Adolf jun.


    Skopek Adi jun., Niederösterreich
    20.Jul.2003 10:36:18


      Siehe Rezeptbörse unter Vogelbeermaische.

    Eintrag Nr. 654:

    Hallo Herr Schmickl, zunächst einmal Kompliment für Ihr neues Buch, ist ganz toll. Jetzt habe ich einige Fragen:
    Kann ich als Thermometer auch ein Digital-Thermometer nehmen?
    Soll das Thermometer am obersten Ende des Steigrohres oder im Deckel am obersten Punkt neben dem Ausgang ins Steigrohr eingebaut werden?
    und als letzte Frage:
    wieviel Durchmesser muss das Kühlrohr (Kupferrohr aus dem Sanitärbereich) haben?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Viele Grüße
    timmy1


    timmy1, nrw
    19.Jul.2003 09:16:41


      Danke für das Lob!!
      Ja, Sie können auch ein Digitalthermometer verwenden, aber achten Sie darauf, daß das Thermoelement im Bereich von 50-100°C genau mißt, anderfalls ist es keine sinnvolle Alternative (wieviele Stellen im Display angezeigt werden, ist irrelevant). Das Thermometer muß - sofern Sie ein Steigrohr haben - am höchsten Punkte des Steigrohres angebracht werden, also am höchsten Punkt, den der DAMPF in der Anlage erreicht. Das Kühlrohr braucht nicht allzudick sein, da hier der Dampf bereits kondensiert wurde: bei einer 5-10 Liter Anlage genügt 0,5 cm Durchmesser.

    Eintrag Nr. 653:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl!
    Habe Ihr Buch gekauft und in eins durchgelesen. Es ist das beste Buch, das ich zu dem Thema je gelesen habe. Aufgrund Ihrer sehr informativen Erläuterungen zum Thema "Brennanlagen" möchte ich mir (nun doch endlich :D) eine "Pot stil" aus einem alten Edelstahdampfkochtopf selbstbauen. Da Sie in Ihrem Buch darauf hingewiesen haben, daß der Durchmesser des Steigrohres von Bedeutung für den Destillationsprozeß ist, möchte ich Sie fragen, welchen Durchmesser Sie z.B. für einen umgebauten Dampfkochtopf mit einem Vol von ca. 4-5 Litern wählen würden. Außderdem besteht die Frage, wie hoch sollte das Steigrohr sein, um optimale Brennergebnisse zu erhalten? Ist eine Edelstahleinlage, die häufig bei Dampfkochtöpfen zu finden ist, sinnvollerweise als Anbrennschutz einsetzbar.
    Danke im voraus für Ihre Bemühungen.
    Dasher


    Dasher, Kärnten
    18.Jul.2003 16:03:10


      Es freut mich!Das Steigrohr sollte so kurz als möglich sein, am idealsten können Sie direkt aus dem Kessel mit einer kleiner Biegung gleich in das leicht abfallende Geistrohr übergehen. Als Durchmesser würde ich 2-3 cm wählen, zum Kühler hin kann (muß aber nicht) das Rohr leicht enger werden. Die Edelstahleinlage können Sie als Anbrennschutz verwenden.

    Eintrag Nr. 652:

    sehr geehrter dr. Schmickl
    kennen sie schwarze sau?
    könnte man sich wodka brennen und gleichzeitig die süssholzwurzel mit rein schmeissen so das man lakritz wodka erhält


    o3mm3L, Kärnten
    17.Jul.2003 15:22:37


      Nein, noch nie gehört. Wenn Sie während der Destillation etwas zugeben möchten, also die Geistmethode, sollten Sie die Wurzel unbedingt zerreiben und dann in den Aromakorb (= Dampfraum) geben. Die richtige Menge können Sie am besten mit einigen kleinen Brennversuchen herausfinden, fangen Sie mit ca. 30 g je Liter an, ist der Geschmack zu intensiv, beim nächsten Versuch weniger verwenden, ansonsten mehr. Ich würde Sie bitten einen kurzen Erfahrungsbericht in die Rezepte zu schreiben, da ein derartiger Geist doch eher ausgefallen ist.

    Eintrag Nr. 651:

    Nochmal Pfefferschnaps.
    Ich habe schon sehr leckere Ergebnisse erzielt bei Ouzo, Gin und Kümmel. Basisrezept: 12 Liter Tetrapack-Rotwein, Anis und Kümmel gemahlen, Wacholderbeeren gequetscht, 1-Wochen ziehen lassen. Die Gewürzmengen hab ich bisher immer per Augenmaß definiert.
    Was noch fehlt, ist Pfefferbrand. Da bin ich etwas vorsichtiger. Wieviel schwarzen Pfeffer braucht man bei der obigen Methode pro Liter? Ganz oder gemahlen?
    Viele Grüße & möge stets ein guter Geist mit euch sein!


    Waldbaer, Deutschland
    17.Jul.2003 14:00:23


      Sie machen einen Ansatz mit Wein und destillieren diesen dann, richtig? Wenn Sie nur einen Geist herstellen, d.h. Kräuter in den Aromakorb und Alkohol destillieren (also nicht ansetzen), so würde ich für 1 Liter 11%vol Alkohol ca. 10-20 Pfefferkörner verwenden (ob die Körner gestoßen werden sollen oder nicht, ist Geschmackssache). Aber natürlich sind Geschmäcker verschieden, d.h. dies ist nur ein Richtwert.

    Eintrag Nr. 650:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
    ich hätte gerne die Menge an Aktiv Kohle pro Liter Maiche bzw. Brand gewusst?
    Ebenfalls wüsste ich gerne ob ich Feine Lebensmittelechte Kohle aus der Apotheke ebenfalls nutzen kann.
    MfG.


    Malerklecksel, Deutschland
    17.Jul.2003 11:54:12


      Geben Sie die Aktivkohle immer nur in das Destillat, niemals in die Maische, diese würde die Kohle verkleben. Sie brauchen 1 gehäuften Eßlöffel Kohle auf 5 Liter Destillat. Theoretisch können Sie auch die Kohle aus der Apotheke benutzen, bedenken Sie aber, daß die "Geschmacklosmachung" der Kohle immer von deren Porengröße abhängt. Die beste Wirkung erzielen also Kohlen, die speziell für diesen Zweck gedacht sind.

    Eintrag Nr. 649:

    Hallo Meister,
    ich habe folgendes großes problem, denn ich habe ein Rezept für roten Johannisbeerwein befolgt, aber beim erhitzen der Maische mich mit der Temperatur wohl etwas verhauen und bin anstat max. 50 °C wohl locker bei 60-70 gewesen und nun will er irgendwie nicht gären.
    Was kann oder besser muss ich nun tun ???
    Desweiteren habe ich einen Gärballon vom letzten Jahr, in dem ich 25 ltr. Apfelsüßmost mit 6 Kg Zucker und anderen Zusätzen angesetzt hatte, der wohl im Winter im Keller zu kühl stand und die Gärung nun nicht mehr anspringt, was kann ich da tun.
    Ich bitte dringend um Fachmännische Hilfe.


    Mannix, Deutschhausen
    17.Jul.2003 09:26:16


      Ist bereits Alkohol entstanden? Wenn nein, dann geben Sie Hefe zu. Haben Sie bereits Alkohol im Wein, dann sollten Sie einen Gärstarter (= 2 l Zucker-Wasser-Maische) machen und ein bis zwei Tage nach Gärbeginn dem Wein zugeben. Prinzipiell macht das Erhitzen nichts, Sie haben dadurch alle (störenden) Bakterien abgetötet.
      Auch für den Apfelmost gilt: hat sich Alkohol bereits gebildet, können Sie die Gärung nur mittel Gärstarter wieder in Gang bringen. Andernfalls einfach Hefe zugeben.

    Eintrag Nr. 648:

    s. g. hr. schmickl!
    wie berechnet man die max. brenndauer beim brennen?
    ich habe mir aus einen multitopf eine brennanlage gebaut (15 liter) und möchte mir hierfür die brenndauer ausrechnen.
    danke für ihre hilfe
    lg


    baux, niederösterreich
    16.Jul.2003 13:46:35


      Sie können sich keine Brenndauer für einen Kessel ausrechnen. Die Brennzeit hängt immer von der Alkoholmenge und der Alkoholkonzentration im Kessel ab. Je höher die Alkoholkonzentration der zu destillierenden Flüssigkeit, umso länger die Brenndauer.

    Eintrag Nr. 647:

    hallo hr. dr. schmickl
    findes es immer wieder super wenn man sich an sie wenden kann - danke
    habe einige fragen:
    1) habe vor einigen tagen meine kirschen gebrannt - hier war kein vorlauf (hab trozdem einige cl weggeben) ist das normal?
    weiters hat die vergorene maische nur 9%vol gehabt und mein "gebrannter" ist mit 69%vol rausgekommen - ??????
    2) habe gestern kriecherl angesetzt, hier hab ich einen ph-wert von fast 4.0 gehabt - ist das ok oder muß man hier sogar säure entziehen?
    3) wenn die maische vergoren ist und es ist noch fruchtfleisch vorhanden, soll man diesen beim brennen mit in den topf geben oder nicht?
    4) wie ist es mit den kernen - beim brennen mit in den topf oder nicht????
    danke für die beantwortung meiner fragen!!!!
    lg norbert


    norbert, nö
    16.Jul.2003 09:56:51


      ad 1: Wenn Sie sauber mit Gärspund, Hefe usw. arbeiten ist es durchaus normal, daß nahezu kein Vorlauf entsteht. Die 69%vol bei 9%vol in der Maische sind nicht in Ordnung, hier haben Sie mit der Destillation viel zu früh aufgehört. Sie hätten bis zu einem Alkoholgrad von ca. 53%vol brennen können, exakt bis 91°C.
      ad 2: pH von 4 ist zu hoch, Sie müssen bis auf 3 ansäuern.
      ad 3: Rühren Sie gut um und geben Sie das Fruchtfleisch mit in den Kessel.
      ad 4: Von den eingemaischen ganzen (!!) Kernen können Sie ca. 10%vol mit in den Kessel geben.

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