Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4254 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 60 anzeigen Seite 58 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 584:

    Hallo Herr Schmickl,
    Bei der richtigen Temparaturmessung empfehlen Sie immer den höchsten Punkt im Kessel. Ist eigentlich auch logisch. Wenn ich aber Ihre 2, resp. 5 Liter Anlagen sehe, ist das Thermometer auch nicht am obersten Punkt, sondern sitzt an der Seite und weiter unten. Ist das konstruktiv bedingt, da ganz oben der Verschlusshebel sitzt?
    Oder verstehe ich den obersten Punkt nicht richtig?
    Herzlichen Dank im voraus für eine kompentente Auskunft.
    MFG
    Zili

    PS. Kompliment für das neue Buch und auch für die speditive und prompte Lieferung der bestellten Zubehörteile.


    Zili, Schweiz
    16.Jun.2003 13:41:31


      Ja, das stimmt, der ideale Punkte wäre ganz oben. Dort befindet sich aber der Verschluß der Anlage, das Thermometer sitzt nun ca. 1 cm unter der Unterkante vom Geistrohr, also 1 cm unter der höchsten Stelle des noch ungekühlten Dampfes. Dieser geringe Unterschied macht in der Temperaturmessung kaum etwas aus.
      Danke für das nette PS.
      :-)

    Eintrag Nr. 583:

    Grüß Gott Herr Schmickl,
    mit großem Interesse habe ich Ihr Buch "Handbuch für Schnapsbrenner" gelesen.
    Da wir einen Kirschbaum haben, der Heuer viele Kirschen trägt, habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht und habe 100 Liter hochgradige Maische nach Anleitung aus Ihrem Buch angesetzt.
    Leider habe ich das mit dem Säurezusatz nicht richtig verstanden.
    Sie schreiben, dass der optimale ph-Wert zur Vergärung 3,0 betragen soll.
    Nach dem einmaischen der Kirschen und hinzufügen der Sherryreinzuchthefe, Verflüssiger und Hefenährsalz hat meine Maische einen ph-Wert von 3,22 laut elektr. Anzeige.
    Muss ich nun noch Zitronensäure hinzugeben, oder erst wenn während des Gärvorganges der ph-Wert ansteigt.
    Gruß und Danke aus Bayern
    Christian


    Christian, Bayern
    15.Jun.2003 10:44:03


      Der pH-Wert von 3,22 ist vollkommen in Ordnung, wichtig ist, daß er zwischen 3 und 3,5 liegt. Man sollte die Maische immer - wenn notwendig - ansäuern, und zwar VOR der Hefezugabe. Die Hefen mögen es gar nicht, wenn der pH-Wert verändert wird. Während des Gärvorganges sollten Sie den pH-Wert überhaupt nicht mehr ändern.
      Weil Sie schreiben "laut elektr. Anzeige": Bitte denken Sie daran, daß pH-Meter (Meßgeräte zum elektronischen pH Messen) nur dann genaue Werte liefern, wenn die pH-Elektrode in einer EXAKT 1 molaren KCl-Lösung gelagert und fast vor jeder Messung neu geeicht wird. Tun Sie das nicht, kann es z.B. vorkommen, daß bei destilliertem Wasser als pH 12,3 angezeigt wird (nicht unter Luftabschluß gelagertes Wasser sollte ca. 6,5 haben). Fazit: Wenn Sie diese beiden Punkte nicht beachten, ist die Anzeige eine Zufallszahl, viel einfacher in der Handhabung und genauer in der Anzeige sind dann pH Meßstäbchen.

    Eintrag Nr. 582:

    Sehr geerhter Herr Schmickl.
    Ich habe mit 6,25 Litern 55%igem Zucker-Hefe-Turbo-Destillat (6kg Zucker auf 25 Liter) 4 Dosen Williams-Christ Birnen samt Saft angesetzt. Der Ansatz steht jetzt 1,5 Wochen und hat schon einen schönen kräftigen Birnengeschmack.
    Die Birnen in den Dosen waren gezuckert und der Saft natürlich sehr aromatisch.
    Ich vermute, daß sich der aromatische Saft mit dem Alkohol besser mischt als mit frischen, angesetztn Früchten. Wie lange sollte ich den Ansatz ziehen lassen? Soll ich in den Aromakorb die angesetzten oder lieber frische Früchte(aus der Dose)nehmen?
    Gibt es einen Richtwert für den Alkoholgehalt für Birnenbrand?


    Seppl, Kärnten
    14.Jun.2003 20:36:59


      Den Birnenansatz können Sie ruhig mindestens 4 Wochen ziehen lassen. Wir geben angesetzte Früchte immer in den Aromkorb (Dampfraum), das reicht in der Regel vollkommen aus. Füllen Sie statt dessen den Korb mit frischen Früchten, wird das Aroma nochmals stärker. Die angesetzten Früchte können Sie dann als Dessert mit Schlagsahne genießen. Birnenbrand sollte einen Alkoholgehalt von 40-45%vol haben.

    Eintrag Nr. 581:

    Hallo Herr Schmickl,
    ein paar Fragen zum Ansetzen und Brennen von grünen Nüssen:
    - Habe aus der Erfahrung des letzten Jahres, diesmal die Gläser randvoll mit Nussscheiben gefüllt und dann den Alk dazu (letztes Jahr habe ich zuwenig Nüsse genommen und das Aroma nach dem Brennen war gut aber sehr schwach). Habe diesmal mit 55% aufgegossen. Ist das stark genug, oder soll ich noch was Hochprozentiges nachschütten, weil es ja sehr viel Frucht ist?
    - Im Buch steht, vor dem Brennen filtrieren. Hab ich letztes Jahr nicht gemacht und Aroma hat gepasst. Wenn ich filtriert hätte, würde man vermutlich gar nichts schmecken. Sollte ich heuer besser filtrieren, sind ja mehr Früchte?
    - Soll ich vor dem Brennen verdünnen? Ich vermute, den flüssigen Teil soll man messen. Wie stark soll dieser sein vor dem Brennen?
    Herzliche Grüße,
    Ein Brenner


    Ein Brenner, Ö
    14.Jun.2003 11:03:15


      ad 1: 55%vol ist vollkommen in Ordnung. Wenn der Alkoholgehalt nach der Ziehdauer weniger als 40%vol beträgt, ist das in diesem Fall kein Problem, weil Sie den Nuss-Angesetzten sowieso noch einmal destillieren.
      ad 2: Nein, Sie sollten vor dem Destillieren nicht filtrieren, im Gegenteil, geben Sie die Nüsse noch zusätzlich in den Kessel, am besten in den Aromakorb (Dampfraum).
      ad 3: Nein, brennen Sie unverdünnt, erst nach dem Destillieren herunterverdünnen. Das ist für's Aroma besser, als umgekehrt. Der Alkoholgehalt des Angesetzten (vor dem Brennen) ist nicht so wichtig. Einziges Kriterium: Es sollte nach dem Destillieren mindestens ca. 43%vol herauskommen. Aber das erreichen Sie bereits wenn der Kesselinhalt ca. 10%vol hat.

    Eintrag Nr. 580:

    hallo herr schmickl
    ich habe auf der packung der turbohefe das rezept für geschmacklosen alcohol gelesen. dort wird darauf hingewiesen das man nur max 25l(zucker und wasser) plus ein päckchen turbohefe pro gärbehälter ansetzen soll!! was kann passieren wenn man sofort zwei pächchen turbohefe mit insgesamt 50l flüssigkeit in einem gärbehälter ansetzt??
    mit dank im voraus und freundlichem gruß, franz s.


    franz, Kärnten
    12.Jun.2003 11:36:48


      Wenn Sie 2 Turbosäckchen und 50 Liter Wasser verwenden, so ist das auch in Ordnung, es wird alles funktionieren. Gemeint ist, daß man mit einem Säckchen nie mehr als 25 Liter ansetzen soll. Der Grund: die Turbohefepackung beinhaltet auch Nährsalze und diese sind genau auf 25 Liter ausgerichtet. Würden Sie mehr Flüssgkeit verwenden, würden die Hefestämme degenerieren und damit nicht mehr richtig Alkohol produzieren, da die Nährsalzkonzentration zu gering wäre.

    Eintrag Nr. 579:

    Hallo, Herr Schmickl,
    ich habe einen 60 Liter Kessel aus VA bekommen. Der Deckel ist flach. In Ihrem alten Buch habe ich gelesen, dass ein Kupferhelm empfhlenswert sei.
    Wie gross sollte ein solcher Helm sein, und wie dick und wie lang sollte das Steigrohr sein. Da ich den Kühler auch neu brauche, geben Sie mir bitte einen Tip über die Schlangenlänge und Kühlwassermenge.
    Ich habe mir gerade Ihr neues Buch bestellt, bin gespannt was da alles neues zu erfahren ist.
    Vielen Dank
    Daniel


    Daniel, Münsterland
    11.Jun.2003 23:16:03


      Ein Kupferhelm hat eher einen optischen Effekt, bezüglich der Schnapsqualität können Sie jedoch genauso einen flachen VA Deckel verwenden. Das Steigrohr sollte - wenn Sie aromatische Schnäpse herstellen wollen - so kurz als möglich sein, am besten Sie gehen direkt vom Deckel in das Geistrohr über. Der Durchmesser sollte zumindest zu Beginn des Rohres 2cm haben, die Kühlschlange kann dann auf einen cm übergehen. Die Kühlschlangenlänge wäre bei ca. 8 Meter ideal. Bezüglich Kühlwasser würde ich Ihnen eine kontinuierliche Wasserzufuhr empfehlen, es genügt allerdings, wenn die Zufuhr in den Kühlbehälter langsam aber kontinuierlich Wasser einleitet.

    Eintrag Nr. 578:

    Hallo,Habe aus Rotweinhefe Schnaps gebrannt,ist es normal das der Schnaps eine roetliche Farbe hat.

    hjk, Kärnten
    10.Jun.2003 20:48:19


      Nein, jedes Destillat ist farblos. Ursache für Farbe: es ist durch zu starkes Erhitzen etwas übergegangen oder es werden Substanzen aus der Anlage herausgelöst.
      Ausnahme: extrem ölhaltige Substanzen wie Zitronen usw. ergeben oft ein milchiges Destillat.

    Eintrag Nr. 577:

    moin moin
    wo kann ich mir mal schrit für schrit ansehen wie man einen schnaps aus gerste macht ????????


    bert bleeker, Kärnten
    09.Jun.2003 14:20:16


      Genau Schritt für Schritt ansehen können Sie sich die Herstellung in Schottland, jeder Whisky wird dort aus Gerste hergestellt. Für eine sehr fachkundige und detaillierte Führung empfehle ich Ihnen die Destillerie "Highland Park" in Kirkwall auf den Orkney Islands oder "Talisker" auf der Insel Skye.

    Eintrag Nr. 576:

    Hallo Herr Schmickl
    wie misst man mit Indikatorstaebchen den ph Wert einer (roten) Kirschenmaische???
    Alle 3 Felder werden vom Kirschsaft rot gefaerbt, Farbvergleich ist unmoeglich
    Werner


    Werner, Niederösterreich
    08.Jun.2003 10:59:49


      Mit unseren pH-Stäbchen sollte auch die Kirschmaische problemlos abzulesen sein, haben diesbezüglich noch nie ein Problem gehabt. Das einzige, wo es wirklich tiefst rot eingefärbt wurde, waren bisher schwarze Hollerbeeren. In solchen Fällen empfiehlt es sich, Biogen M laut Packungsangabe zuzugeben, dann ist der pH Wert auf jeden Fall OK, egal, wie hoch er vorher war.

    Eintrag Nr. 575:

    Hallo zusammen!
    Naja, Fachfrage ist vielleicht übertrieben, aber wir machen im Moment in Chemie das Thema Alkohole und müssen für Mittwoch 7 verschiedene Schnapssorten raussuchen und woraus sie hergestellt werden. Da ich mit Schnaps normal nicht allzuviel zu tun habe, brauche ich dringend eure Hilfe!!! Es wär echt nett, wenn ich ein paar Antworten (am besten per e-mail) bekommen würde!
    DANKE!!!
    LG
    Janina


    Janina, Aachen
    06.Jun.2003 15:43:29


      Unzählige Schnapssorten sind unter "Rezepte" zu finden.

    <<< Seite 60 anzeigen Seite 58 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl