Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 440:

    Ich habe 20 kg Zuckerrüben erhalten von einem Bauer
    Kann ich daraus geschmacksneutraler Alkohol brennen ?
    Zuckerrüben waschen zerkleinern.
    Zuckerwasser mit Turbohefe anmachen und dazugeben
    Ev. noch Verflüssiger dazugeben
    Gähren lassen
    Brennen
    Ist das richtig so ?
    Wieviel Wasser ( mit Hefe ) gebe ich dazu ?
    ====================
    Zweite Frage:
    Aus ihrem Buch entnehmend!
    Nur Zuckerwasser mit Turbohefe angemacht und gären lassen ergibt
    nach dem Brennen ebenfals ein geschmacksneutraler Alkohol !
    Sehe ich das richtig ?
    V.Pinato


    Valerio Pinato, Schweiz
    13.Dez.2002 16:08:47


      ad 1: Behandeln Sie die Zuckerrüben wie normale Maische, es hängt vom Zuckergehalt der Rüben ab, ob noch zusätzliches Zuckerwasser notwendig ist. Die Maische darf nämlich keinesfalls zu süß werden, in diesem Fall würden die Hefen absterben. Am besten die Rüben zerkleinern, waschen und mit Wasser 1:1 ansetzen, Hefe und Verflüssiger dazu, unbedingt den pH-Wert prüfen. Nach drei Tagen die Maische kosten. Ist sie noch süß? Wenn ja, keine Zuckerzugabe. Wird sie bereits leicht herb, so geben Sie wie bei anderen Turbovergärungen Zucker zu. Wiederholen Sie diesen Vorgang alle 2-3 Tage, bei herben Geschmack sofort zuckern. So sollten Sie in der Maische problemlos 20%vol erhalten.

      ad 2: Ja, das ist richtig.

    Eintrag Nr. 439:

    Hallo Herr Schmickl ,

    Da ich ein 50 Liter Kunststofffass habe und die Turbohefe mit Zuckerwasser darin ansetzen möchte stellt sich folgende Überlegung :
    Maximale Füllmenge 40 Liter ( 10l Steigraum )
    Gewünschter Alkoholgehalt 17 %
    2,6g Zucker erhöhen 1 Liter Wasser auf 1°Öchsle , für 17% Alk. werden 120°Öchsle benötigt.
    Daraus ergibt folgende Rechnung :
    2,6g * 120°Öchsle * 35l Wasser = 11 kg Zucker
    11 kg Zucker nehmen ( 11 * 0,6 ) 6,6 Liter Volumen ein , gesamte Füllmenge 41,6 Liter .
    Meine Vorgehensweise wäre 4 kg Zucker in 35 Liter Wasser aufzulösen , in die Lösung die Turbohefe sorgfältig einzurühren.Dann,5Tage nach Beginn der Gärung weitere 4 kg Zucker einzurühren. Wenn weitere 5 bis 6 Tage vergangen sind die restlichen 3 kg Zucker dazugeben.
    Ist diese Arbeitsweise richtig , bzw. führt das zu Erfolg oder habe ich ein Problem
    übersehen ? Eventuelle Wärmeentwicklung ?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    Hein


    Hein, Deutschland
    13.Dez.2002 15:11:58


      Wenn Sie nur Wasser-Zucker vergären, so brauchen Sie die Zuckerzugabe nicht zu dritteln, es wird alles beim Ansatz zugegeben. Anschließend wird das Volumen auf 25 Liter AUFGEFÜLLT, d.h. 1 Päckchen Turbo + 8kg Zucker auf 25 Liter auffüllen. Für Ihre Faßgröße würde ich 1,5 Päckchen Turbo verwenden, 12 kg Zucker und auf 40 Liter auffüllen. Kleine Anmerkung: Turbo geht bis 20%vol, nicht bis 17%vol.

    Eintrag Nr. 438:

    Habe ca. 80 Liter vergorene Apfelmaische mit derzeit 9%. Bringt es Sinn, einen neuen Gärprozess zu starten (durch Zucker ?) und dadurch höheren Alk.gehalt zu bekommen? Danke und Gruß Siegfried.

    wieder der siegfried, Deutschland
    13.Dez.2002 12:56:20


      Mit welcher Hefe haben Sie die 9%vol Alkohol erreicht? Es macht nur Sinn, einen Gärstarter mit der GLEICHEN Hefesorte wie vorher zu machen. Wenn Sie allerdings einiges über die 9%vol kommen möchten gibt es nur die Turbohefe. D.h. wurde anfangs Turbo verwendet, macht der Gärsarter Sinn. Haben Sie ohne Hefezusatz vergoren, also als Wildgärung, bringt der Gärstarter ebenfalls nicht das gewünschte Resultat.

    Eintrag Nr. 437:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich finde das Forum sehr interessant, obwohl viele Fragen mehrmals gestellt und auch beantwortet wurden. (Wahrscheinlich lesen die meisten Leute nicht alles.)
    Für den Lehrgang im Februar 2003 habe ich mich einschreiben lassen, ebenfalls habe ich Ihr Schnapsbrennbuch bestellt.
    Meine Frage:
    Ich habe einen Saftdurchlaufsafterhitzer, in dem mittels Wasser (welches durch Heizöl erwärmt wird) indirekt der Saft erhitzt wird. Der erhitzte Saft wird dann in einen Vorratbehälter geleitet den man zur Destille umbauen könnte. Die max. Temperatur liegt jedoch nur bei 90°C. Es würde in diesem Fall also kein Nachlauf anfallen, (entsteht ja erst ab 91°C) dieser wird doch sowieso nicht verwendet?

    Schöne Grüße aus Norddeutschland, Frank


    Frank F, Deutschland
    12.Dez.2002 18:00:42


      Meinen Sie, daß die Flüssigkeit wirklich bis maximal 90°C erhitzt werden kann? Würde nämlich nur das Heizwasser auf 90°C erhitzbar sein, so wäre die Wärme viel zu gering, da das Innere dann erheblich kälter ist (wie bei einem Doppelmantelkessel, da reicht die Hitze von drucklosem kochenden Wasser, also ca. 98-99°C, auch nicht aus). Wenn ja, so ist dies auf alle Fälle möglich. Vergessen Sie aber nicht, daß zwischen 90 und 91°C noch eine Menge Destillat kommt und diese Aromafraktion dann auch fehlt, wodurch eine gewisse Geschmacksveränderung entsteht.

    Eintrag Nr. 436:

    Guten Tag, auf Seite 17 beschreiben Sie Orangenschnaps, die Menge der Orangenschalen geben Sie an, jedoch leider nicht die Menge Alkohol. Will mit TRinkstärke ansetzen. Was halten Sie von 3 Litern geschmacklosen Alkohol 40% und der von Ihnen beschriebenen Menge (4-6). Dauer? Wirds bis Weihnachten noch gut? Danke und Gruß. Siegfried

    siegfried, Deutschland
    11.Dez.2002 10:43:46


      Füllen Sie das Ansatzgefäß ca. zu einem Viertel (locker geschüttet!!) mit den Orangenschalen, wobei diese dünn mit einem Kartoffelschäler abzutrennen sind (bei 3 Liter ca. 3-4 Orangen), sodaß so wenig wie möglich Weißes der Schale mitkommt. Unbedingt unbehandelte Früchte, mit ungewachsten Schalen, verwenden. Nach 2 Wochen wird der Geschmack schon deutlich hervorkommen, lassen Sie ihn aber doch mindestens 4 Wochen ziehen, erst dann ist das Aroma voll ausgereift.

    Eintrag Nr. 435:

    Hallo ich Schnapsbrenner!
    Vor ein paar Tagen habe ich 95%igen Alkohol welcher mit Kräutern angesetzt war mit destilliertem Wasser verdünnt. Nun ist der so erhaltenen Schnaps trübe geworden. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich diese Trübung entfernen kann? Ein Kaffeefilter hat gar nichts genützt.

    Mit freundlichen Grüssen

    Fritz


    Rupp Fritz, Schweiz
    09.Dez.2002 13:48:59


      Entweder Spezialfilter oder sonst den Schnaps über Nacht in den Tiefkühler, dann durch 2 Kaffefilter mit Watte dazwischen filtrieren. Haben Sie WÄRHEND des Verdünnens gut gerührt? Wenn nicht, so könnte dies die Ursache für die Trübung sein.

    Eintrag Nr. 434:

    Hallo,Baue mir gerade eine Brennanlage aus einem 30er Keg und brauche eine Dichtung! Was für ein Dichtungsmaterial kann ich nehmen, da Gummi ja nicht in Frage kommt? Geht eine EPDM, Viton, oder Teflondichtung? Außerdem sieht man an einigen Anlagen am Dampfrohr Schläuche/Verbindungen bei ca. 1/3 und 2/3 Höhe. Wofür werden sie benötigt, Braucht man diese unbedingt???
    MfG
    Voß


    CVoß, Deutschland
    07.Dez.2002 17:02:01


      Sie können Viton und Teflon verwenden, bei EPDM habe ich aber allerdings Bedenken wegen der geringen Thermostabilität. Silikondichtungen eignen sich übrigends hervorragend (z.B. Silikonschlauch zerschneiden und somit eine Dichtung selber machen). Vergessen Sie diese Schläuche auf den Anlagen, diese werden zumeist für Verstärkerkolonnen usw. verwendet. Bei 'normalen' Destillationsanlagen für Aromamaximierung werden sie nicht verwendet.

    Eintrag Nr. 433:

    Noch eine Frage zur Quittenmaische.
    Da Quitten sehr hart sind müsste ich sie durch
    Den Fleischwolf drehen um sie zu zermatschen.
    Wird das Kerngehäuse und Schale der Quitte entfernt ??
    Valerio P.


    Valerio P, Schweiz
    07.Dez.2002 10:45:24


      Das Kerngehäuse und die Schale könne Sie dabeilassen. Quitten kann man auch gut mit einem Entsafter 'zerkleinern' und anschließend Saft und Fruchtteil wieder zusammengeben. Es besteht auch die Möglichkeit, die Quitten vor dem Zerkleinern weich zu kochen, dadurch wird laut einem Erfahrungsbericht eines Seminarteilnehmers das Aroma noch besser.

    Eintrag Nr. 432:

    Danke für Ihre promte Antwort auf meine
    Frage der Quittenmaische.
    Valerio P.


    Valerio P, Schweiz
    07.Dez.2002 10:23:08


      Gerne!

    Eintrag Nr. 431:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich baue gerade einen Brennapparat, Durchm. 320mm, Höhe 450mm, ca. 34l, flacher Deckel, Geistrohr DN40.
    Um auch Geiste herzustellen möchte ich Halterungen für ein Sieb vorsehen, in welcher Höhe muß ich das tuen?
    Vielen Dank im voraus
    Gruß Ralf


    Ralf Mock, Deutschland
    05.Dez.2002 18:34:53


      Wichtig für den Aromakorb ist, daß er beim Destillieren ÜBER der Flüssigkeitsoberfläche liegt. Ich würde den Korb im oberen Drittel der Anlage einbauen, so haben Sie noch immer genug Kesselvolumen für die Geistherstellung. Die Höhe, in der der Korb eingebaut ist, ist egal, die Höhe beeinflußt lediglich, welche Menge an Flüssigkeit Sie danach noch einfüllen können, denn das einzige Kriterium für den Korb ist, daß er ÜBER der Flüssigkeit steht und nur vom Dampf durchspült wird.

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