Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 240:

    zu 239:
    erstens ist das wohl zinnlot und zweitens geht auch blei- und cadmiumfreies zinnlot


    i bin i, Deutschland
    24.Jan.2002 10:21:20


      Danke für den Hinweis!

    Eintrag Nr. 239:

    hallo
    ich habe gelesen das kupfer leitungen nicht mit zinklot sondern mit silberlot gelötet werden müßen
    ist das richtig wer hat ahnung da von


    frank, Deutschland
    23.Jan.2002 13:32:26


      Siehe Eintrag 157 und 161.

    Eintrag Nr. 238:

    zu eintrag 236: die kerne bei johannisbeeren sind zwar nicht giftig, geben aber erfahrungsgemäß einen bitteren geschmak an das destillat ab.

    thomas, Deutschland
    23.Jan.2002 09:43:45


      Ich mache immer Maische aus roten Ribiseln (= rote Johannisbeere), daraus stelle ich sowohl Wein als auch Destillat her. Ein bitterer Geschmack ist noch nie aufgetreten.

    Eintrag Nr. 237:

    bloß eine nachfrage
    wer kann mir eine richtige destille zu günstigen konditionen (auch gebraucht) verschaffen?
    volumen bis max. 50Liter
    besten dank an alle Brenner und ein schönes 2002

    ihr paukert r


    paukert, Deutschland
    22.Jan.2002 14:10:07



    Eintrag Nr. 236:

    Hallo Herr Schmickl,

    gibt es beim Brennen der roten Johannisbeere bzgl. der reichlich vorhandenen Kerne etwas zu bedenken?
    Können hier giftige Stoffe ähnlich wie bei Zwetschen entstehen?


    Klaus, Deutschland
    22.Jan.2002 11:53:30


      Nein, das gefährliche Amygdalin befindet sich nur in Steinobst. Unabhängig davon kann natürlich Vorlauf entstehen.

    Eintrag Nr. 235:

    Guten Tag, wir haben eine kleine 12 Liter Brennanlage (Inhalt des Topfes plus gewölbter Deckel) gemäß den Anleitungen gebaut. Alles funktionierte nach dem ersten Brennversuch optimal, nur der Geschmack stimmt nicht.
    1. Verwendet wurden 7 Liter Faßwein aus Müller-Thurgau-Traube 11% eines renommierten Weingutes.
    2. Vor- und Nachbrand wurden gemäß Temperaturmethode separiert, alles funktionierte wie bei Ihnen beschrieben.

    Trotzdem schmeckt das Endprodukt nach Reduktion auf 40% brennend, stechend und gefühlsmäßig nicht einwandfrei. Sollten wir das Produkt überprüfen lassen ? Denken Sie, daß die Qualität des Ursprungproduktes (Schwefel o.ä.) für diesen Beigeschmack mit verantwortlich sein könnte?
    Wir haben nun wie vorgeschlagen den Hauptbrand un d den Nachbrand einstweilen separat abgefüllt und hoffen, daß alles mit Ihrer Hilfe noch zum Guten gelingt

    Liebe Grüße
    s.M.


    Siegfried Michaelis, Deutschland
    20.Jan.2002 23:58:01


      Sie brauchen beim Wein keinen Vorlauf abzutrennen, wenn der Wein gemäß dem Lebensmittelgesetz auch verkauft werden darf. Also immer nur den Nachlauf abtrennen.
      Der brennende und stechende Geruch kommt, wie Sie bereits richtig vermuten, vom Schwefel (nahezu jeder Wein wird heutzutage geschwefelt). Das ist aber keine Problem, Sie können das einfach beheben. Nehmen Sie das Destillat und sprudeln Sie mit einem Schneebesen oder besser Handmixer kräftig Luft ein. Rühren Sie so kräftig, daß es schäumt und zwar 2-3 Minuten. Danach ist der Schwefel ausgetrieben (zum Glück ist die schwefelige Säure leicht flüchtig) und auch der stechende Geruch ist weg.
      P.S.: Sie können für die Geistherstellung auch billigen Wein verwenden, das ergibt bezüglich Qualität keinen Unterschied. Schade um den guten Wein, den trinken Sie besser ohne ihn vorher zu destillieren.

    Eintrag Nr. 234:

    hallo
    kann mir einer sagen;
    1. was für eine hefe für welches destillat ?
    2. wieviel gram hefe brauche ich für wieviel liter maische ?
    3. wo bekomme ich diese hefe ?
    MFG.


    frank, Deutschland
    20.Jan.2002 22:03:10


      - Gärfix für Kernobst: für Äpfel, Birnen, ...
      - Gärfix für Stein- und Beerenobst: für Zwetschken, Pfirsich, Marillen, Ribisel,...
      - Gärfix Spezial: Enzian, Vogelbeere, Hagebutte, Schlehen
      Dosierung: 100g Hefe für 200 Liter Maische

      -Turbohefe: für jedes Obst
      Dosierung: 115 g für 100 Liter Maische

      Zu kaufen gibt es alles unter www.schnaps.co.at unter geräte.

    Eintrag Nr. 233:

    Hallo alle zusammen,
    wo kann ich einen Destillierkolden aus Glas
    mit 4 Liter Volumen den Kaufen ?

    Mit Internetten Grüßen
    Arnd


    Arnd, Deutschland
    18.Jan.2002 18:46:07


      Destillierkolben aus Glas bekommen Sie im Laborfachhandel, denn in der Chemie sind solche Geräte Standard.

    Eintrag Nr. 232:

    Hallo,
    ich habe da mal eine Frage, wie lange ist selbstgemachter Eierlikör haltbar?
    ich habe ihn mit 92% Weingeist gemacht.
    Ich würde mich freuen wenn Sie mir das sagen könnten
    Vielen Dank
    Thomas Pohle


    Thomas Pohle, Deutschland
    18.Jan.2002 17:55:46


      Ist der Likör noch immer 92%vol, dann können Sie ihn sehr lange aufbewahren. Wenn Sie verdünnt haben, so können Sie über 40%vol das Getränk sicher auch lange lagern. Hat der Likör um die 20%vol, so würde ich ihn bald konsumieren.

    Eintrag Nr. 231:

    zu Eintrag 229:
    nach dem Reinigen mit Salzsäure sollte der Kühler mit heißer Sodalösung nachgespült werden, um die restliche Säure zu neutralisieren. Falls nämlich Säurereste zurückbleiben greifen diese das Kupfer an und das Problem tritt erneut auf. Auch nach dem Destillieren und vor dem Trocknen des Kühlers ist diese Behandlung zu empfehlen.
    Ich umgehe diese Probleme durch Verwendung eines einfachen, selbstgebauten Liebigkühlers aus Kupfer von 80 cm Länge für einen 30 Liter Kessel.
    den kann ich einfach spülen und fertig- außerdem braucht er deutlich weniger Platz.
    Im Gegensatz zur Meinung vieler, die Kühlschlange müsste länger sein, reicht es doch!


    thomas, Deutschland
    10.Jan.2002 12:15:29


      Vielen Dank für diesen Tip! Noch eine Bemerkung zur Länge der Kühlschlange: der Liebig-Kühler wird im Gegenstrom betrieben, wenn Sie dies auch bei der Kühlschlange machen, dann genügt die gleiche Länge. Benützt man jedoch die Kühlschlange mit einer Kühlung z.B. in einem Eimer, in dem nur zeitweise das Wasser gewechselt wird, so ist unbedingt eine längere Kühlschlange notwendig. Dann ist nämlich der Temperaturunterschied zwischen Kühlwasser und Dampf kleiner.

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