Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 104:

    Hallo Herr Schmickl und alle Brennfreunde,
    mit großem Interesse verfolge ich seit längerer Zeit die Diskussion rund um diese schöne Hobby.
    Ich hätte gerne gewußt, ob für die Herstellung eines Brennkessel lediglich Kupfer und Edelstahl in Frage kommen, oder ob auch Aluminium dafür geeignet ist. Denn die Zubereitung/Erhitzung von Speisen erfolgt ja auch in Aluminiumgefäßen.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.


    Klaus Zechel, Deutschland
    16.Feb.2001 21:38:44


      Sie können Brennkessel aus allen lebensmittelechten Materialen, die auch hitzebeständig sind, herstellen. Kupfer wurde von jeher gerne verwendet, da es leicht zu bearbeiten ist, auch die Optik ist sehr schön. Aber gegen Aluminium und Edelstahl spricht natürlich auch nichts.

    Eintrag Nr. 103:

    Hallo Dr. Schmickl
    Hallo Freunde des Alkohols

    Es gibt einen Wodka namens Moskowskaja

    Wer kann mir sagen wie ich einen guten Wodka herstellen kann .

    Bitte genaue Angaben.

    Bis bald Erwin


    Erwin Krüger, Deutschland
    14.Feb.2001 17:02:21


      Siehe Rezeptbörse.

    Eintrag Nr. 102:

    Betr. Goldblättchen
    Hier werden Sie geholfen ;-) :
    Einfach ins nächstgelegene Rahmenatelier (nicht in die Rahmenhandlung im Shoppingcenter) gehen. Blattgold ist dort ein viel verwendetes Material.

    Grüsse,
    Hans


    Hans, Schweiz (keine Homepage) Mittwoch, 14. Feb. 2001
    14.Feb.2001 14:16:32


      Danke!!!

    Eintrag Nr. 101:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,

    in Ihren Antworten zu den Beiträgen 101 und 105 schreiben Sie, daß mit Aktivkohle sämtliche Geruchs- und Geschmacksstoffe entfernt werden können. Wie sieht es mit den Substanzen aus, mit denen Alkohol zu Brennspiritus vergällt wird? Das Ausgangsprodukt für Spiritus ist meines Wissens ganz normaler genießbarer Alkohol. Kann man aus Spiritus durch die Behandlung mit Aktivkohle Ansetzschnaps gewinnen?

    Danke und Gruß

    Andreas Strangfeld


    Andreas Strangfeld, Deutschland
    14.Feb.2001 13:32:27


      Leider kann man Brennspiritus nicht mit Aktivkohle reinigen. Der Grund: der Alkohol (Sie haben recht, das ist normaler 'Trinkalkohol') und die zugesetzten Substanzen verhalten sich chemisch gesehen so ähnlich, daß man sie nicht mehr so einfach trennen kann (da hat der Gesetzgeber leider schon mitgedacht). Die Funktion der Aktivkohle beruht auf Adsorption: die Geruchs- und Geschmacksstoffe sind im Vergleich zum Alkohol sehr große Moleküle. Diese werden dann von den feinen Poren der Kohle festgehalten, der Alkohol jedoch nicht.

    Eintrag Nr. 100:

    Sie schreiben, dass es mit der Anlage möglich ist, mittels Wasserdampfdestilation ätherische Öle herzustellen. Leider weiß ich überhaupt nicht wie das in der Praxis funktioniert. Das Brennen von Maische gelingt damit ausgezeichnet. Wird die Anlage durch die Kräuter nicht stark riechen und nachher für Maische unbrauchbar sein? Wieviel Kräuter - wieviel Wasser? Viele Fragen! Vielleicht können sie mir beim Einstieg helfen. Meine Frau - eine echte Kräuterhexe- würde sich bestimmt auch freuen und mein Schnapsbrennen in Zukunft mit ganz anderen Augen sehen.
    Vielen Dank im voraus!
    Peter Reichelt


    Peter Reichelt, Deutschland
    13.Feb.2001 20:23:36


      Nach einer Kräuterdestillation sollten Sie die Anlage gründlich mit Putzmittel und Wasser reinigen (die Inhaltsstoffe sind oft harzig und klebrig). Danach mit hochprozentigem Alkohol (ab 43%vol) eine 'Putzdestillation' durchführen, dieser nimmt dann die ganzen Restsubstanzen, vor allem in der Kühlschlange mit (den Alkohol können Sie dann mit Aktivkohle wieder geschmacks/geruchsneutral machen).
      Und so funktioniert die Wasserdampfdestillation: geben Sie den Aromakorb mit Füßchen in die Anlage. Wasser geben Sie soviel hinzu, daß der Aromakorb gerade über der Wasseroberfläche steht. Den Korb füllen Sie mit Kräutern auf, und zwar soviel wie möglich. Nun destillieren Sie fast das gesamte Wasser über. Lassen Sie ein wenig in der Anlage zurück, damit diese nicht trockenläuft. Das gesamte Destillat besteht jetzt aus Wasser und dem Öl. Diese bilden zwei verschiedene Flüssigkeitsphasen, dadurch kann man sie leicht trennen. Da die Ölmenge eher gering ist, eignet sich zum Trennen am Besten ein sog. Scheidetrichter. Das ist ein Glasgefäß, das nach unten ganz schmal zusammenläuft und unten einen Auslauf hat, den man sehr genau dosieren kann. Man läßt also nun zuerst die wäßrige Phase ab, was übrig bleibt ist das Öl.
      Gutes Gelingen! Ich würde mich freuen, wenn Sie mir über Ihren Destillationserfolg berichten würden. Vorallem, welche Kräuter Sie verwenden.

    Eintrag Nr. 99:

    Hallo Brennfreunde
    Hallo Herr Schmickl

    Ich habe mir einen Doppelmantelkessel aus Edelstahlbierfässern mit Edelstahldeckel selber
    gebaut.(Füllmenge etwa 25 L.)
    meine Frage !
    wie lang sollte das Steigrohr sein und welche Neigung.
    weiter möchte ich wissen wo das Dampftermometer
    angbracht werden muß.
    ich danke schon jetzt und Wünsche allen Brennern
    weiter viel erfolg
    Erwin


    Erwin Krüger, Deutschland
    13.Feb.2001 16:37:04


      Das Steigrohr sollten Sie möglichst kurz halten, so wie es eben von Ihrer Anlagenkonstruktion her möglich ist. Sie sollten das Steigrohr am Besten senkrecht machen. Das Thermometer bringen Sie auf der höchsten Stelle des Steigrohres an, danach darf das Rohr nur noch abwärts Richtung Kühler gehen, um die richtige Dampftemperatur messen zu können. Das heißt, nach dem Thermometer geht das Rohr nach unten seitlich weg zum Kühler.

    Eintrag Nr. 98:

    hallo hobbybrenner,
    kann mir jemand sagen, wo ich in Deutschland oder Österreich 24 Karat Goldblättchen zur Herstellung und Beimischung von Danziger-Goldwasser bestellen kann?


    Schüler Klaus, Deutschland
    12.Feb.2001 06:17:44



    Eintrag Nr. 97:

    Sehr geehrter Hr. Dr.Schmickl,
    ich habe einige Fragen zu Ihrer Turbohefe.

    1. Wie lange ist sie haltbar?
    2. Für welche Menge Maische reicht eine Packung
    115 Gramm.
    3. Ist sie fur alle Obstarten gleich gut zu ver-
    wenden?( Zwetschken,Birnen, Äpfel )
    4. Ist hierfür der ph Wert 3 auch ideal ?
    5. Ist der Temperaturverlauf während der Gärung
    ähnlich der der Sherryhefe?

    Für Ihre Antwort danke ich Ihnen im Vorraus
    ganz herzlich

    Wolfgang aus Westfalen


    Wolfgang, Deutschland
    11.Feb.2001 19:59:22


      Unsere derzeitige Lieferung ist bis August 2002 haltbar.
      2. Eine Packung a 115g reicht für 100 Liter Maische.
      3. Ja. Die Turbohefe hat übrigens bereits alle Nährsalze inkludiert.
      4. Ja.
      5. Sie sollten, wie bei der Sherryhefe, darauf achten, daß Sie sich nie unter 17°C oder ober 27°C befinden.

    Eintrag Nr. 96:

    Spannendes Forum, gratuliere!
    Meine Frage:
    Ich habe einige Schnapsleichen im Keller, will sagen, angefangene Flaschen die mir nicht schmecken (ein asiatischer Ginseng-Schnaps, ein billiger Pernod etc.). Kann ich das alles zusammenschütten und brennen, um daraus einen Ansatzalkohol herzustellen?


    Hans, Schweiz
    11.Feb.2001 18:32:22


      Ja, natürlich können Sie das tun. Schütten Sie alles zusammen und geben Sie Aktivkohle zu, gut umrühren und über Nacht stehen lassen. Die Aktivkohle nimmt alle Farb- und Geschmackstoffe auf. Dann destillieren Sie das zusammen mit dieser Kohle über und Sie erhalten geschmack- und farblosen Alkohol. Sie brauchen ca. 3 gehäufte Eßlöffel Aktivkohle für 15 Liter Alkohol.

    Eintrag Nr. 95:

    Hallo
    Ich hab mal ne Frage zur Lagerung des edlen Destillates. Undzwar beabsichtige ich in näherer Zukunft, mich intensiver mit der Brennerei zu beschäftigen. Vorrausgesetzt, es kommt dann mal ein gutes Resultat zustande ( ich bin da optimistisch ), würde ich den Tropfen auch gerne stilvoll einlagern. Wie wirkt sich denn jetzt die altbewehrte Eichenfass-Lagerung aus bei Weinbrand und Obstbrand ( Apfel ). Sind solche Fässchen eigentlich noch speziell behandelt oder wird da das Rohholz verwendet, das dann unter Flüssigkeitseinfluss quillt und dann dichtet? Eventuell würd ich nämlich dann als Hobbyschreiner diese Gefässe selber bauen, immer mit ca 2Liter Volumen. Ich stelle mir das recvht urig vor, mein Keller voll mit selbstgebrannten, im Holzfass gelagerten Schnäpsen.
    Nochwas diesbezüglich, wird die Flüssigkeit irgendwann ( nach 5 oder 10 Jahren ) in Glasflaschen überführt oder kann man das Wässerchen ewig darin aufbewahren

    Gruss
    Christian

    P.S. Auch mein Kompliment zum Buch, jetzt muss nur noch die Apparatur her


    Christian, Deutschland
    09.Feb.2001 11:24:29


      Natürlich wirkt eine Eichanfaßlagerung auch bei Wein- und Obstbrand. Der berühmte Calvados ist nichts anderes als Apfelschnaps, der anschließend in alten hölzernen Weinfäßern gelagert wird. Bei einer Faßlagerung verändert sich auf alle Fälle die Farbe und der Geschmack. Auch Whiskey und Cognac sind ursprünglich farblos, der feine, weiche Geschmack kommt erst durch die jahrelange Holzfaßlagerung zustande. Wenn Sie frisches Holz verwenden wollen, benutzen Sie keinesfalls irgenwelche Beizen oder ähnliche Chemikalien, das wird alles vom Alkohol herausgezogen. Bezüglich der Dichtheit der Fässer weiß ich leider nicht Bescheid. Aber auch bei frischem Holz nimmt der Brand eine angenehme Note vom Holz an und wird hellgelb. Whikey wird allerdings in alten Weinfäßern (zB Portweinfässer) gelagert, dadurch auch die dunkle Farbe und der intensivere Geschmack. Wenn Sie Ihre Destillate längere Zeit in Fässern lagern wollen, so geben Sie auf alle Fälle den unverdünnten Schnaps in das Faß. Durch die Lagerung entweicht jede Menge Alkohol (beim Whiskey von ca. 75-80%vol auf ca. 65%vol, die Schotten sagen, daß dies der Anteil für die Engel ist). Nach 5-10 Jahren sollten Sie das Produkt verdünnen und in Flaschen abfüllen, wo es sich nicht mehr verändert, im Faß wird sich dann nicht mehr allzuviel tun, außer daß der Alkohol entweicht.

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