Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 91:

    Guten Tag Herr Schmickl,
    Gratulation zu Ihrem wirklich interessanten Buch. Meine Fragen an Sie:
    Wie ist die gesetzliche Regelung in Österreich? Wann ist Schnapsbrennen melde bzw. steuerpflichtig?( Kesselgröße, Maischemenge )
    Ist das aufzuckern der Maische erlaubt?

    mfg
    Heimo Pflegpeter


    Heimo Pflegpeter, Österrreich
    31.Jan.2001 07:41:39


      In Österreich ist ein Brennkessel von 2 Liter oder kleiner anmeldefrei. Damit können Sie nun brennen, sooft Sie wollen, Vorraussetzung natürlich, daß Sie es nicht gewerblich nutzen wollen. Die Maischemenge ist unreguliert, es kommt nur auf die Kesselgröße an. Das Aufzuckern der Maische ist für den Privatgebrauch erlaubt, wenn Sie jedoch gewerblich oder meldepflichtig Brennen, dürfen Sie nicht zuckern. Der Grund: durch die Zuckerzugabe kann das Finanzamt die zu entrichtende Steuer nicht mehr bestimmen. Qualitätseinbußen sind nicht gegeben.

    Eintrag Nr. 90:

    Sehr geehrter Herr Schmickl!
    Als erstes möchte ich mich den Glückwünschen zu Ihrem Buch anschließen. Desweiteren habe ich in einem Eintrag im Gästebuch von stechendem Geruch nach dem destillieren von Weißwein gelesen. Dieses Problem konnte ich durch vorsichtige Zugabe von Wasserstoffperoxid beseitigen. Hierdurch wird nämlich das im Wein enthaltene (Weißwein bis über 200mg/l ) Sulfit oxidiert.
    Zum Thema Kortoffel- oder Reiswein habe ich gute Erfahrungen mit normalem Malz gemacht: Ich habe etwa 5 kg Reis mit 250g Malz bei 45-50 Grad verzuckert und dann normal vergoren.


    Thomas Umlauf, Deutschland
    29.Jan.2001 15:25:59


      Vielen Dank für die Tips. Die Idee mit Wasserstoffperoxid und auch mit Malz ist mir neu. Muß ich auch mal probieren!

    Eintrag Nr. 89:

    Durch Zufall habe ich Ihre Homepage gefunden und möchte gerne als Versuchsbrenner folgende Fragen loswerden:
    1. Zwetschenbrand in einer Glasdestillationsanlage - 78° bis 94° (56%) hat einen leicht brandigen Geschmack und Geruch. Warum?
    2. Kann - und wodurch diese missliche Eigenschaft beseitgt werden?
    mfg W.B.


    wBergander, Deutschland
    27.Jan.2001 12:00:56


      ad 1: bei 94°C haben Sie schon sehr viel Nachlauf dabei, und der schmeckt komisch. Brennen Sie nur bis 91°C.
      ad 2: Sie können nur noch ein zweites Mal brennen, anders geht dieser Geschmack leider nicht weg.

    Eintrag Nr. 88:

    Kann mir jemand sagen, wie man Kartoffelschnaps herstellt?
    Vielen Dank im voraus.
    Bitte an -- EWendel@t-online.de -- oder hier.
    MfG Erich


    Erich, Deutschland
    25.Jan.2001 18:14:36


      Kartoffeln sind stärkehältig und können somit nur mit Hilfe des Enzyms Amylase vergoren werden. Dazu gibt es im Handel spezielle Hefe- und Enzymmischungen, diese sind allerdings sehr teuer. Der Aufwand lohnt sich nicht, um geschmacklosen Alkohol herzustellen vergären Sie besser eine Zuckerlösung. Das funktioniert mit jeder Hefe.

    Eintrag Nr. 87:

    Hallo Hr. Dr. Schmickl!

    1.) Ihr Buch hat mich so beeindruckt, dass ich mir umgehend den Mutlitopf inkl. Kühlspirale bestellt
    habe. Angenommen, ich befülle jetzt den Multitopf mit 10 l feinstem Rioja (12,5 % vol.) und destilliere
    mir daraus ca. 1,8-2 l Weinbrand (~ 60 %vol.). Kann ich aufgrund dieser Menge, die ich in einem
    Destillationsvorgang gewinne, Probleme mit dem deutschen Zoll bekommen??

    2.) Für das Destillieren möchte ich den Mutlitopf und die Kühlspirale über ein ca. 80 cm langes
    Kupferrohr (15mm) und entsprechenden Verschraubungen aus dem Sanitärbereich verbinden.
    Ist dies ausreichend bzw. muss ich evtl. an der Konstruktion noch etwas berücksichtigen??

    3.) Läßt sich aus Beckers Bester Apfelsaft/Birnensaft (100%) ein anständiger Fruchtwein
    als Basis für ein späteres Destillat gewinnen??

    Vielen Dank für Ihre Antworten und
    Grüße aus dem Land zwischen den Meeren

    Franz W.


    Franz W, Deutschland
    24.Jan.2001 21:56:30


      1. Das Problem liegt nicht in der produzierten Menge, sondern an der Kesselgröße. In Deutschland ist eine Kesselgröße von 1 Liter anmeldefrei.
      2. Ich weiß nicht genau, wie Ihre Konstruktion aussieht, aber ich denke, Sie möchten das Rohr zwischen Topf und Kühler leicht fallend anbringen. Der dadurch entstandene, höchste Punkt eignet sich somit zur Temperaturmesseung. Aber warum soll es 80cm lang sein? Ich würde es viel kürzer machen, gerade so, daß es sich bautechnisch zwischen Topf und Kühler ausgeht. Wenn mit 15mm der Innendurchmesser gemeint ist, ist das ausreichend.
      3. In der Rezeptbörse unter 'Orangenschnaps' hat jemand guten Erfolg mit Orangensaft auf diese Weise gehabt. Sie können es auf alle Fälle versuchen, aber Sie werden sicherlich nicht ein genauso gutes Aroma wie mit Früchten erhalten, da die in den festen Bestandteilen der Früchte enthaltenen Aromen fehlen.

    Eintrag Nr. 86:

    Sehr geehrter Herr Schmickl

    Ich habe aus kleinen Äpfeln Schnaps gebrannt.Zum verdünnen habe ich destilliertes Wasser genommen.
    Der Schnaps ist jetzt milchig geworden.
    Können Sie mir sagen warum das passiert ist, und
    was ich dagegen unternehmen kann.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    PS: Ich habe Ihr Buch gelesen und ich finde es ausgezeichnet mit all den verschiedenen Anleitungen und Hinweisen.


    Toni Fürer, Anchorage Alaska
    24.Jan.2001 09:25:58


      Es freut mich, daß Ihnen das Buch gefällt. Nun zu Ihrem Problem: der Schnaps wird beim Verdünnen trüb, wenn Sie zuviel Nachlauf dabei haben, hören Sie also früher mit dem Brennen auf. Faustregel: der Nachlauf beginnt bei 91°C . Sollte es dennoch beim Verdünnen trübe werden, hören Sie bereits etwas früher auf. Das hängt sehr stark von den Früchten ab.
      Abhilfe: Die folgende Vorgehensweise ist auch anzuwenden, wenn der Schnaps bereits vor dem Verdünnen trüb ist. Legen Sie den Schnaps über Nacht in den Tiefkühler. Filtrieren Sie ihn anschließend über einen speziellen Spirituosen-Feinfilter. Sollten Sie diesen nicht haben, verwenden Sie einen Kaffeefilter, darüber eine Lage Watte und noch ein Kaffeefilter (also ein Sandwich). Das ist zwar nicht so effektiv wie der Spezialfilter, aber es geht auch. Das hilft leider auch nicht immer, schlimmstenfalls müssen Sie nochmals destillieren

    Eintrag Nr. 85:

    Hallo Hr. Dr. Schmickl,
    wie sieht es mit den Tests des für Jahresanfang versprochenen Vorlauf-Schnelltests aus?

    Herzliche Grüße

    R. Glorius


    R Glorius, Deutschland
    21.Jan.2001 22:52:38


      Wir haben den Vorlauftest nach Piper über Weihnachten ausprobiert, er funktioniert einwandfrei. Wir warten derzeit auf die Lieferung, sobald wir die Produkte haben (ich hoffe doch, im Laufe dieser Woche), werden wir sie in die Geräteliste aufnehmen und auch unter 'detaillierte Produktbeschreibung' näher erläutern.

    Eintrag Nr. 84:

    Suche Austausch mit Besitzern der 15l Multitopfanlage mit Kupferspiral-Kühler.
    jkirberg@jkirberg.de


    Jürgen Kirberg, Deutschland
    21.Jan.2001 08:40:22


      Der 15l Multitopf mit Kupferspiralkühler aus dem Buch aus Seite 118 dient normalerweise zum Biersudkochen, kann aber von Bastlern umgebaut werden.

    Eintrag Nr. 83:

    Grüß Gott:
    1) Gratulation zum Buch - sehr, sehr gut.
    2) Kann man einen klaren Nußschnaps brennen? Was im Gasthaus unter Nußschnaps angeboten wird, ist ja ein Likör. Zusatzfrage: Ich habe vor ca 15 Jahren 10 l Nußansatz (grüne Nüsse, Vanillestange etc. in Korn) hergestellt, aber nie weiterverarbeitet. Könnte man das jetzt noch brennen? Vielen Dank für Ihre Antwort


    Rudolf Fiebinger, Wien
    20.Jan.2001 13:37:10


      ad 1) Vielen Dank!
      ad 2) Man kann Nußschnaps brennen. Nehmen Sie einfach einen Angesetzten mit grünen Nüssen. Wenn Sie diesen danach brennen, ist er klar und schmeckt vorzüglich. Geben Sie die angesetzten Nüsse beim Brennen in den Aromakorb, so haben Sie doppeltes Aroma.
      Kosten Sie einfach Ihren 15jährigen Angesetzten. Ist er ranzig, dann vergessen Sie es. Schmeckt er jedoch 'normal', dann spricht nichts gegen das Brennen. Die hohe Alkoholkonzentration sollte eigentlich verhindern, daß die Nüsse und die anderen Inhaltstoffe überhaupt ranzig werden können.

    Eintrag Nr. 82:

    Hallo Herr Schmickl,

    kann man mit dem alkometer auch den Alkoholgehalt von Likör feststellen und kann man diesen auch mit dest. Wasser herabverdünnen.

    Vielen Dank für Ihre Antwort.


    Gerhard Lutter, Deutschland
    19.Jan.2001 13:59:09


      Liköre können Sie mit dem Alkoholometer nicht messen, da Liköre Zucker und andere Zusätze wie z.B. Milch oder Sahne enthalten, diese verfälschen die Messung.
      Bezüglich Verdünnen: wenn Ihnen das dann auch noch schmeckt spricht nichts dagegen.

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