Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4327 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 389 anzeigen Seite 387 anzeigen >>>
    433 432 431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 3877:

    Hallo!
    Ich hörte, daß Weißdornschnaps sehr gesund sein soll. Ich würde gerne eine Maische machen aus Blüten und Blättern von Weißdorn, mit Zucker und Turbohefe. Ist das gefährlich? (Ich las, daß in Stängeln, Blättern und Blüten giftiges sei).
    Danke.


    Thomas Strigl, OÖ
    20.Okt.2013 05:36:16


      Wenn Sie im Wikipedia nachlesen, ist nur beschrieben wie gesund Weißdorn ist (Früchte, Blüte, Blätter), dass einige Pflanzenteile giftig sein sollen habe ich nicht gefunden.

    Eintrag Nr. 3876:

    Hallo Herr Schmickl,
    vor eingen Jahren haben wir ein Brennseminar gemacht. Leider hatte ich in den vergangenen Jahren keine Zeit mehr zum Brennen. Nun möcht ich wieder weitermachen, da es mir sehr viel Spass macht.
    Jetzt habe ich eine Frage: Bisher habe ich die 8 KG Turbohefe genommen. (1 Tüte ist noch vorhanden, aber BBE: 15/03/07). Ich finde diese Hefe aber nicht mehr auf dem Markt. Welche Turbohefe empfehlen Sie?
    Vielen Dank
    Schnapsdrossel aus Rheinhessen


    Schnapsdrossel, Rheinhessen
    18.Okt.2013 13:18:12


      Selbstverständlich gibt es diese Hefe der Fa. Prestige noch, bieten wir nach wie vor an.

    Eintrag Nr. 3875:

    Guten Tag,
    wir betreiben einen 13l und einen 20l Kessel. Soll im Mittellauf auch bei diesen Kesselgrößen das Destillat nur schnell aus dem Kühler tropfen oder darf es hier schon ein leichtes Rinnen sein? Wie Lange sollte bei diesen Kesselgrößen Aufheizen/Brennvorgang ca dauern? Ist hier eine saubere Trennung der Fraktionen ohne Rührwerk möglich?
    Vielen Dank für ihre Einschätzung!


    seppi, seppi
    17.Okt.2013 13:42:30


      ad 1) Nein natürlich nicht, im Kessel soll es jedoch nicht stark kochen, ist am Geräusch erkennbar.
      ad 2) Brenndauer hängt vom Alkoholgehalt ab, sicher einige Stunden.
      ad 3) Ja

    Eintrag Nr. 3874:

    Guten Tag Herr Schmickl
    Ich habe beim herstellen einer geschmacklosen Alkohol dummer Weise einen Fehler gemacht. Ich habe die Turbohefe zu früh hinzugefügt (29 C. statt 20 C.). Trotzdem hat eine Gärung angefangen.
    Meine Fragen:
    - Kann es sein das nur ein Teil der Hefe ist gestorben?
    - Kann ich später nochmal neuen Turbohefe hinzufügen?
    Herzlichen Dank für Ihren Reaktion.
    CJ


    Cornelis Jansen, Niederlande
    16.Okt.2013 16:35:13


      Wenn bei Zuckerwasser die Gärung erst nach der Hefezugabe angefangen hat, ist eine Spontangärung eher unwahrscheinlich. Ich würde gar nichts mehr machen, normal ausgären lassen.

    Eintrag Nr. 3873:

    Hallo, wer kann mir weiterhelfen? Habe in den letzten Woche verschiedene Maischen angesetzt (Vers. Äpfel und Pflaumen) jeweils mit Reinzuchthefe. Funktioniert soweit alles ganz gut mit der Vergärung. Nun dachte ich, ich könnte noch eine Maische mit Birnen ansetzen. Bei 20l Birnenmaische verwendete ich die Verflüssiger (die richtige berechnete Menge), den pH-Wert mit Milchsäure genau eingestellt, 25g Turbohefe dazu und den errechneten Zucker (2,6kg) am Anfang zugefügt. Die Temperatur liegt bei ca. 23Grad Celsius. Nach einer Nacht fing es an zu gären. Jedoch nach etwa 2,5 Tagen ließ das Blubbern nach (sogar hat sich eingestellt). Alkohol hat sich schon gebildet, nach dem Geruch. Werde heute Abend den Alkohol messen.
    Nun meine Frage, nach meiner Beschreibung nach, was habe ich evtl falsch gemacht und kann ich jetzt noch Gärstarter ansetzen, um diesen wenn er soweit ist der Maische hinzuzufügen?
    Vielen Dank im Voraus.
    Schmitt


    Schmitt, Brandenburg
    01.Okt.2013 18:24:01


      Hat es tatsächlich aufgehört zu gären? Kein stechend scharfer Kohlensäuregeruch mehr? Die Gärung wird mit der Zeit immer langsamer, und selbst sehr kleine undichte Stellen vom Gärgefäß sorgen dann dafür, dass der Überdruck sich nicht mehr über den Gärspund abbaut. So lange keine Essigfliegen zur Maische gelangen können, ist das kein Problem.
      23°C ist doch sehr warm. Könnte eventuell sein, dass im Fass dann doch mehr als 27°C waren und Hefe abgestorben ist.
      Gärstarter ist natürlich ein Möglichkeit, wegen des schnellen Gärstarts vermute ich jedoch nicht, dass Gärung tatsächlich gestoppt.

    Eintrag Nr. 3872:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich habe gestern eine Traubentrestermaische (die Maische hat laut Vinometer 16% Alk.) in dem 3,8l Kessel gebrannt mit folgendem Ergebnis:
    Tropfbeginn 78,7°C
    Fraktion 1 bis 81°C , 3 ml
    Fraktion 2 bis 82°C , 2 ml
    Fraktion 3 bis 83°C , 3 ml
    Mittellauf bis 91°C, 220 ml 65% alk.
    Nachlauf bis 94°C 310 ml 42% alk.
    Danach habe ich noch einen Versuch gemacht, und zwar habe ich die Energiezufuhr gedrosselt, sodass die Temperatur nicht mehr stieg, insgesamt 3-mal über 30 min.
    Das Ergebnis: 65 ml 41% alk.
    Das Thermometer misst sehr genau (-0.2°C bei 90°)
    Beim beschicken des Kessel ist mir allerdings ein Fehler unterlaufen. Da die Maische etwas dicker ist, habe ich geglaubt bei 2 l Maische wäre der Kessel voll. Ich habe jedoch beim auslitern heute ein füllvolumen von 2,8 l (2cm unter der Dichtung) gemessen.
    Frage 1; Ist der niedrige Füllstand verantwortlich für den hohen alk. Gehalt?
    Frage 2 ; habe ich zu schnell Destilliert, auch in Anbetracht dessen, das bei der 30 min Haltezeit immer noch alk. kommt?
    Mit freundlichen Grüßen


    Tom, Franken
    30.Sep.2013 18:42:54


      ad 1) nein, dazu war der Kessel doch zu sehr befüllt.
      ad 2) Sie sollten bei dieser Kesselgröße so destillieren, dass das Destillat aus dem Kühler schnell heraustropft, jedoch noch nicht rinnt. Wie im Buch sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich beschrieben: Die Dampftemperatur ist abhängig vom Alkoholgehalt. Das Dampfthermometer ist also nichts anderes als ein Alkoholmessgerät. Unter einer Bedingung: kochen muss es schon. Wenn Sie also versuchen die Dampftemperatur konstant zu halten, wird es irgendwann aufhören zu kochen dann beginnt's wieder kurz zu kochen usw. Nicht sinnvoll, besser den Inhalt durchgehend am köcheln halten (schnelles heraustropfen vom Destillat). Ich vermute, wenn das Thermometer tatsächlich so genau misst, dass es nicht richtig eingebaut wurde, siehe Buch.

    Eintrag Nr. 3871:

    Hallo,
    hab vor ca. 10-15 Tagen, Maische von Mirabellen und Zwetschgen angesetzt, mit der Hefe, die Gärfässer sind zu 3/4 gefüllt. Der Gärprozess erscheint mir sehr langsam zu sein, es blubberte nur in ersten 2-3 Tagen.
    Meine Frage: Kann ich zu der angesetzten Maische, nochmals Hefe draufsetzten ?
    Für Ihre Antwort, danke im voraus


    Reutzel Gerd, Hessen
    27.Sep.2013 10:09:39


      Ja, aber die Hefe wird absterben wegen dem Alkohol der bereits enthalten. Ca. ein bis zweimal wöchentlich umrühren, am besten mixen. Durch die Luft vermehren sich die Hefen.

    Eintrag Nr. 3870:

    Hallo Herr Schmickl,
    eine Frage zu Biogen:
    Habe heute Wildpflaumen eingemaischt und der ph Wert liegt zwischen 2 und 3.
    Soll ich auch hier Biogen zusetzen oder nur den ph Wert mit z.b.Kalk nach noben korrigieren?
    Danke für Ihre Antwort mit Grüßen aus Franken.


    Tom aus Franken, Franken
    25.Sep.2013 15:57:50


      Sorry, aber bei Wildpflaumen glaube ich nicht, dass pH deutlich unter 3 sein kann. Sie sollten schon reife Früchte verwenden. Ich würde trotzdem Biogen M zugeben, wirkt auf die Maische wie eine Pufferlösung, d.h. wenn pH von selbst niedrig genug passiert nichts und wenn höher stellt sich 3 bis 3,5 ein. Keinesfalls pH durch Kalkzugabe o.ä. erhöhen.

    Eintrag Nr. 3869:

    Sehr geehrter Dr. Schmickl,
    ich habe Ihr Buch mit Freude komplett gelesen und es ist für mich immer wieder ein interessantes Nachschlagewerk geworden. Nun habe ich aber doch noch eine Frage:
    Ich habe 12 Kg Pflaumen gewaschen, entstielt, entkernt und zerkleinert, anschließend 45 ml Biogen-M zugegeben und den ph Wert auf ca. 3,5 gemessen (bin mir aber unsicher, da die ph-Messstäbchen nicht eindeutig abzulesen waren). Anschließend habe ich 1g Verflüssiger (Pulver) und die Kerne hinzugegeben und die Maische im Gärbehälter zugedeckt, allerdings ohne Gärspund, stehen lassen (Raumtemperatur 20 °C).
    Eigentlich wollte ich noch am selben Abend die Turbohefe zugegeben, kam aber nicht mehr dazu. Also habe ich am nächsten Tag (also nach 10 Std) zuerst 1,5 kg Zucker (erstes 1/3) und dann ca. 12 g Turbohefe zugegeben. Beim Öffnen des verschlossenen Gärfasses habe ich jedoch schon vor der Hefezugabe auf der Maische kleine Bläschen festgestellt. Nun befürchte ich, dass schon vor der Zugabe des Zuckers und der Turbohefe eine Spontangärung eingesetzt hat. Nach einem weiteren Tag – also nach Zugabe von Zucker und Turbohefe - hat der Gärprozess dann ordentlich eingesetzt und der Gärspund fing bald leicht an zu blubbern.
    1. Muss ich nun befürchten, dass sich eine evtl. begonnene Spontangärung im weiteren Gärverlauf durchsetzt, oder stirbt diese nach Zugabe der Turbohefe ab, so dass sich die Turbohefe durchsetzen kann?
    2. Können die Bläschen evtl. von dem Verflüssiger kommen?
    Grüße
    Arvid


    Arvid, Nord
    23.Sep.2013 22:00:13


      Danke, das freut uns!
      ad 1) nein, Spontangärungen beginnen frühestens erst nach einigen Tagen.
      ad 2) nein, vom Umrühren. Wenn's gärt sticht die Kohlensäure derart in der Nase, dass einem die Luft wegbleibt.

    Eintrag Nr. 3868:

    Guten Tag Herr Schmickl,
    Kann es sein dass eine mit Gärstarter reaktivierte Maische länger gärt als normal?
    Nach guten 8 Wochen ist der Fruchtkuchen noch nicht abgesunken.
    Vielen Dank und viele Grüße


    Sebastian, Bayern
    20.Sep.2013 17:03:15


      Nein, eigentlich nicht. Hinweis, falls Sie hochgradig vergären: bei entsprechender Temperatur dauert Gärung ca. 2 1/2 Monate.

    <<< Seite 389 anzeigen Seite 387 anzeigen >>>
    433 432 431 430 429 428 427 426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl