Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4260 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 378 anzeigen Seite 376 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 3770:

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl!
    Ich habe etwa 150 kg Kaki geerntet, mögen tut sie außer mir niemand, und soviel kann ich nicht nur für mich verwerten. Einmaischen und Brennen lassen ist wohl die beste Lösung für so eine große Menge. ABER: Um sie ernten und transportieren zu können, müssen die Kaki noch hart sein, sie müssen noch nachreifen. Erst wenn sie ganz nachgereift sind, sind sie süß, weich, aromatisch und haben fast keine Gerbsäure mehr (wie Holzapfel). Es reifen aber nicht alle Früchte gleichzeitig sondern erst nach und nach. Wenn die letzten Kakis ausgereift sind, sind die ersten schon lange verdorben. Das ist für den Frischverzehr schon gut aber wie mache ich es mit der Maische? Es wird ja empfohlen das Faß in einem Zuge zu befüllen. Für die Abfindungsbrennerei braucht man mindestens 100 ltr. Maische, diese große Menge Kakis gibt es nicht wieder, der Baum wird umgesägt. = letzte Chance = Ich möchte durch meine Unwissenheit /Fehleinschätzung keine Fehler machen. Man soll im fertigen Schnaps das feine Aroma der Kaki herausschmeckt, (z.B. wie Birne) es soll nicht nur Schnaps zum Ansetzen werden und die Maische soll nicht verschimmeln/verderben, das ist zum Wegschütten zu schade. Vorher fragen ist besser als nachher klagen. Die Foren habe ich durchgesehen aber nichts passendes unter Kaki gefunden, zwar manches neue gelernt, anderes gelesen, aber trotzdem bin ich jetzt sehr verunsichert. Es sind immer mehr Fragen aufgetaucht. Ich bitte Sie ganz herzlich, mir zu sagen wie ich nach Ihrer Erfahrung vorgehen soll. Zuerst waschen, den pelzigen Strunk entfernen, zerkleinern ist klar: dann---
    -a- Die reifen Früchte nach und nach ins Gärfass geben noch ohne Hefe? bereits entstandener Alkohol tötet ja die später zugegebene Hefe, = schlecht?
    -b- Zu den ersten reifen Kakis auch wenn es noch wenige sind, schon die Hefe zugeben? es dauert ja immer einige Tage bis die nächsten Früchte eingefüllt werden können, vergären die später eingefüllten Früchte dann nicht mehr? Hefefläschchen für 50 Ltr. muß man ja gesamt einfüllen, ist die Hefe dann schnell verbraucht? Wenn ja, muß man neue Hefe zufügen und dann tötet der bereits vorhandene Alkohol die neue Hefe. oder?
    -- Kann man in die gärende Maische überhaupt nachfüllen und wenn ja , wie lange? Soll man nicht machen aber wie sonst, die unreifen Früchte haben doch noch keinen Zucker? Gerbsäure!!!
    -a- Wenn das erste Faß (60 ltr.) voll ist, soll ich neu beginnen?
    -b- oder die Hälfte ins 2. Faß schütten und die jeweils reifen Früchte in beide Fässer nachfüllen?
    -c- oder gleichzeitig 2 Gärfässer betreiben?
    -a- Die Gärfässer in der Küche aufstellen = warm = Gärgase!!!
    -b- oder im Keller 15°
    -- Kaltgärhefe verwenden? Wie merke ich, dass alles vergoren ist, wenn es so langsam geht, schadet lange Gärzeit dem Aroma?
    -- Verflüssiger gleich zu Beginn oder erst später einrühren?
    -- Wie lange soll/kann die Kaki-Maische im Faß bleiben? Manche Früchte muß man ja gleich nach der Vergärung brennen
    -- Zum Transport zum Brenner muß ich die fertige Maische auf 4 – 5 Fässer verteilen, schadet das? Co 2 Schutz wird dabei zerstört
    -- Wann soll gebrannt werden? Gleich nach Anlieferung oder kann der Brenner die Maische wieder zusammenschütten und Brennen wenn es ihm paßt? Wenn er wartet, bildet sich dann Co 2 Hut neu oder verschimmelt alles? Was sollte der Brenner sonst noch beachten? Kaki-Maische hat er ja selten/nie.
    Lieber Herr Dr. Schmickl, bitte helfen Sie mir mit ihrem reichen Erfahrungsschatz und mit Ihrem umfassenden Wissen, Ich möchte so gerne, dass mein Vorhaben gelingt. Für Ihre Mühe schon vorab vielen Dank
    Es grüßt sie herzlichst Marianne


    Marianne, D Baden-Württemberg
    14.Nov.2012 06:52:26


      Die meisten Ihrer Fragen werden im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich beantwortet, daher sind die Antworten hier auch möglichst knapp gehalten.
      ad a) Nein, zu viel Hefe zu Beginn zugeben, wie der späteren Gesamtmenge entspricht.
      ad b und --) Solange es im Fass noch deutlich gärt können Früchte nachgegeben werden.
      ad a) ja
      ad b) nein, besser ein neues Fass verwenden, wenn das erste voll ist
      ad c) nein
      ad a und b) Bis es zu gären beginnt über ca. 20°C, sobald Gärung deutlich erkennbar, in einen Raum mit max. 19°C stellen, damit so wenig Aroma wie möglich ausgeblasen wird, siehe Buch
      ad --) Frage 1: ist im Normalfall nicht notwendig
      Frage 2: siehe Buch
      Frage 3: langsame Gärung ist vorteilhaft für das Aroma, siehe Buch
      ad --) Zu Beginn und mit jeder weiteren Fruchtzugabe
      ad --) hängt vom Alkoholgehalt der Maische ab, siehe Buch
      ad --) nein, wenn möglichst bald danach gebrannt wird
      ad --) Frage 1: ist vom Alkoholgehalt abhängig, siehe Buch
      Frage 2: CO2 bildet sich nur während der Gärung, danach nicht mehr, siehe Buch
      Frage 3: die üblichen zu beachtenden Punkte: Anbrennschutz bzw. Doppelmantelkessel, bei Kolonnen nicht zu große Verstärkung einstellen, nicht zu starkes Kochen, korrekte Vor- und Nachlaufabtrennung... siehe Buch

    Eintrag Nr. 3769:

    Sehr geehrter Herr Dr.Schmickl.
    ich habe leider nirgends eine Information über Energieeinsparungen bei dem Bau einer Destille gefunden. Gibt es eine Begründung dafür, dass der Kessel und der Dom keinen Wärmeschutz besitzen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    viele Grüße
    Stefan Schwarz


    Stefan Schwarz, Berlin
    13.Nov.2012 16:04:14


      Antwort 1: wie so vieles beim Schnapsbrennen: rein aus traditionellen Gründen. In früheren Zeiten war Energiesparen beim Schnapsbrennen kein Thema.
      Antwort 2: nicht so sehr beim Kessel, aber beim Dom kondensiert ein Teil vom Dampf an der kälteren Wand, was prinzipiell einen höheren Alkoholgehalt im Destillat ergibt. Ob dieser Effekt überhaupt bemerkbar ist, ist jedoch sehr stark von der Form des Domes abhängig. Flacher Dom: sehr geringe bis keine Auswirkung, je höher der Dom, desto mehr wird dieser Effekt auftreten (insbesondere bei den traditionellen "Zwiebeltürmen", nach einer Verjüngung hat der Dom eine Kugelform). Noch stärker ausgeprägt geschieht dies bei einem Steigrohr.
      Antwort 3: Professionelle (Labor)Rektifikationskolonnen sind hingegen so gut wie möglich isoliert! In der Regel mit einem Vakuummantel umgeben, aus Glas und verspiegelt, genau so wie bei einer Thermoskanne. Eine korrekt durchgeführte Rektifikation ist ein adiabatischer Prozess, bis zum Kolonnenkopf soll möglichst kein Energieaustausch mit der Umgebung erfolgen.

    Eintrag Nr. 3768:

    Hallo Herr Dr.
    Habe von meinem Schwiegervater in Slowenien eine tolle Brennanlage (60 L) bekommne, zu der auch ein Anbrennschutz aus Kupfer gehört. Dem traue ich aber nicht so recht, obwohl es scheinbar der Stnadard zumindest in Slowenien ist und ich einige andere Kenne die das gleiche Teil verwenden. Das Ding sieht ungefähr aus wie ein auf dem Kopf stehender Trichter, dessen Untertgeil (Boden) leicht nach oben gewölt ist, so dass sich mit der Wölbung des Kessel ein leicht Ei- oder Elipsenförmiger Hohlraum entsteht. Dieser Boden ist durchlöchert damit die Flüssigkeit durchlaufen kann und der Dampf entweichen kann. In der Mitte ist ein ca. 30 cm hoher Zylinder (Durchmesser etwa 8 cm) aufgelötet, wie eine Art Kamin, der ebenfalls durchlöchert ist. So weit forstellbar? (ich versuche noch Fotos auf die Seite zu laden wenn ich Zeit habe...).
    Meine Sorgen:
    1. Bei einer dickflüssigen, breiigen Maische läuft evtl. nicht genug Flüssigkeit in den Hohlraum unter dem Anbrennschutz - und selbst wenn, ist meine Sorge, das diese schneller erhitzt wird als der Brei darüber und durch den Kamin wunderbar nach oben enweichen kann. Dadurch entsteht doch früher oder später ein ungefüllter Hohlraum und die restliche Maische wird nicht mehr richtig erhitzt?
    2. Problem: dadruch das die Flüssigkeit unter dem Anbrennschutz wie in 1. beschrieben als erstes erhitzt wird und in Form von Alk.-Dampf entweicht wir die Maische ungleichmäßig erhitzt. Hier besteht doch die Gefahr das man Vorlauf abtrennt, sich dann vermeintlich im Mittellauf befindet und dann erst irgendwann später die breiige Maische über dem Anbrennschutz in den kritischen Bereich kommt und so soager der Großteil des Vorlaufs im Edelbrand landet.
    Bestätigt wird meine annahme dadruch, dass wenn ich des Kessel bis über den Anbrennschutz fülle, am Ende des Druchlaufs rund um den "Kamin" eine kleiner Krater entstanden ist, d.h hier vermehrt Alkoholdampf entwichen ist.

    Offenbar ist diese Form des Anbrennschutzes weit verbreitet und deshalb sind meine Vermutung evtl. auch unbegründet. Auf der anderen Seite sehen es viele "Alte" und scheinbar erfahrene Brenne auch nicht so streng mit Vor- und NAchlauf. Haben wir schon immer so geamcht...

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
    Franky


    Franky_begood, Slowenien
    12.Nov.2012 08:58:37


      ad 1) Gemäß Ihrer Beschreibung kann ich mir vorstellen, dass das Ding bei "normalen" Maischen durchaus funktionieren sollte. Mit "normal" sind z.B. unfiltrierte Zwetschken- oder Apfelmaischen gemeint. Sollten noch zumindest einige cm große Fruchtstücke enthalten sein, am besten die Maische mit einem Bohrmaschinen-Rühraufsatz (Baumarkt, Farbenabteilung) intensiv mixen. Wenn es dann immer noch zu Teigartig sein sollte (kann ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen), dann zuerst Flüssigkeit in den Kessel einfüllen, darüber dann die Maische. Wenn möglich, einen Teil der Maische filtrieren und das Filtrat dann als Flüssigkeit verwenden. Oder, weil Maische zum Filtrieren zu fest, geschmacksneutralen Alkohol mit geschätzt dem gleichen Alkoholgehalt unten einfüllen.
      ad 2) nicht nur aus dem von Ihnen genannten Grund ist es daher wichtig, langsam (!) zu destillieren, die Heizleistung also so einstellen, sodass der Kesselinhalt zwar kocht (sonst entsteht kein Dampf bzw. Schnaps!), aber so gering wie möglich. Ebenso würde ich bei dieser Kesselgröße und ohne Rührwerk nur langsam aufheizen bis es kocht.

    Eintrag Nr. 3767:

    Hallo
    habe gehört, dass man einen Teil der(Trauben)Maische vor dem Brennen auspressen soll, damitein intensiverer Geschmackt erzeugt werden kann. Stimmt das so?
    Wenn ja, welchen Anteil soll man pressen, damit es nicht zu bitter wird und mit welchen hilfsmitteln mache ich das?
    Vielen dank und einen schönen Tag
    Markus


    Markus Zürcher, Ostschweiz
    10.Nov.2012 10:38:58


      Bei der Herstellung von Grappa gibt's in Italien je nach Region unterschiedliche Methoden. Eine davon ist so ähnlich wie Sie beschreiben, ein Teil der vergorenen Maische wird abgepresst, der feste Rückstand dann z.B. mit Wein aus früherer Herstellung vermischt und gebrannt. Manchmal wird der Wein vorher (zumindest teilweise) mit der ausgepressten Maische vermischt. Oder mit unvergorenem Weintraubensaft. Wie auch immer, in Abwandlung eines bekannten Sprichwortes: "Viele Wege führen zum Grappa". Nicht zu vergessen ist auch der Einfluss der unterschiedlichen Helmformen der traditionellen Brennanlagen zur Grappaherstellung, an der Helmform ist z.B. erkennbar aus welcher Region die Anlage stammt. Erfahrungsgemäß wird der Geschmack jedoch am meisten von der Traubensorte beeinflusst. Üblicherweise werden für Grappa Gewürztraminer oder Muskateller verwendet, weil am geschmackintensivsten.
      Wenn Sie nicht eine bestimmte traditionelle Methode zur Grappaherstellung "nachkochen" möchten (dazu wäre auch die jeweils verwendete Traubensorte notwendig), würde ich Ihnen vorschlagen wie folgt ein wenig zu experimentieren:
      Zuerst zu Vergleichszwecken Maische "normal" brennen, d.h. ohne Abpressen. Dann Maische abpressen, so viel wie möglich vom festen Pressrückstand in den Aromakorb geben und darunter geschmacksneutralen Alkohol mit ca. 12%vol. Damit wird festgestellt, wieviel Geschmack nur der Pressrückstand alleine abgibt (ist stark abhängig von der Traubensorte). Und schlussendlich wieder so viel wie möglich Pressrückstand in Aromakorb, aber diesmal die ausgepresste Maische zum Destillieren verwenden. Nach diesen drei Versuchen ist sicher besser erkennbar, was nun am sinnvollsten ist und in welche Richtung Sie weitere Versuche machen sollten.
      Zum Auspressen am besten eine herkömmliche Obstpresse verwenden.

    Eintrag Nr. 3766:

    Grüezi Herr Schmickl
    ich lese Brot habe 0.1-0.3% Alkohol. Kann ich nicht glauben da beim backen doch alles verdunstet. Oder irre ich mich?
    Danke und Gruss
    mp


    Marcel E. Plüss, Schweiz
    08.Nov.2012 15:27:27


      Ich gehe auch davon aus, dass beim Backen der Alkohol verdampfen sollte. Aber alles ist möglich. Z.B. hab' ich irgendwo gelesen, dass Cola ebenfalls ca. 0,1 - 0,3%vol Alkohol enthalten soll. Hab's dann nachgemessen (Alkoholanalyseset, siehe Essig-seite) und es stimmt tatsächlich, konnte immerhin 0,1%vol nachweisen.

    Eintrag Nr. 3765:

    Sehr geehrter Hr Dr Schmickl,
    beim Einmaischen von Quitten habe ich den Flaum vorher nicht entfernt.
    Inwieweit wird sich das Ihrer Meinung nach auf das geschmackliche Ergebnis auswirken?
    Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort
    Viele Grüße
    Rainer


    Rainer Roth, bayern
    08.Nov.2012 09:22:11


      Gute Frage, da wir den Flaum vorher immer entfernen... Es könnte sein, dass dadurch ein erhöhter Methanolgehalt entsteht (der Schnaps ist unangenehm scharf), aber ausprobiert haben wir das noch nicht, durchaus möglich, dass es auch keine Auswirkung hat.

    Eintrag Nr. 3764:

    Guten Tag Dr. Schmickl
    Kann man eine herkömmliche, ausgegorene Maische (6-8 vol. %) durch Zugabe von geschmacklosem Alkohol z. Beispiel bis auf 20 vol.% haltbar machen? Damit würde ich mir mehr Aroma versprechen...
    Habe übrigens das Erlernte im Seminar bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt: Herzlichen Dank!


    Othmar Rist, Obfelden CH
    05.Nov.2012 23:59:44


      Ein Versuch ist es zumindest wert, ob es geschmacklich tatsächlich den erhofften Effekt ergibt, würde ich ausprobieren: einen Teil ohne Alkoholzugabe und Lagerung (doppelt) brennen, den Rest mit Alkoholzugabe und nach zumindest halbjähriger Lagerung (einfach) brennen.
      Vielen Dank, das freut uns, wir wünschen weiterhin Gutes Gelingen!

    Eintrag Nr. 3763:

    Hallo, ich hatte zur Zeit der Verarbeitung von Quitten keine Pektinase, wollte aber direkt loslegen. Kann ich die Pektinase noch bei der zweiten Zuckerzugabe hinzufügen?

    Stefan Ziegler, Hannover
    05.Nov.2012 13:33:09


      Ja. Bei der Zugabe am besten mit einer Bohrmaschine und Rühraufsatz die Maische intensiv mixen, das vermust die aufgeweichten Fruchtteile perfekt.

    Eintrag Nr. 3762:

    Hallo, habe jetzt vor einigen Tagen Quitten eingemaischt und Anti-Pektin zugegeben, um die Zellen aufzubrechen. Darüber habe ich schon widersprüchliche Angaben gelesen, z.B., dass Anti-Pektin bei Quitten nicht funktioniert. Stimmt das ?
    Gruß: Peter


    Peter, Kraichgau
    04.Nov.2012 13:22:17


      Das hängt vom Produkt und vom Hersteller ab. Normalerweise sollte es schon funktionieren, insbesondere bei Quitten. Der von uns verwendete "Verflüssiger spezial" funktioniert jedenfalls bestens. Dosierung ca. 5 bis 20 ml je 100 Liter, Abhängig von der Fruchtsorte. Ich gebe die Dosierung an, weil es auch Produkte mit wesentlich größeren Dosiermengen gibt, die aber laut Berichten schlecht oder gar nicht funktionieren sollen.

    Eintrag Nr. 3761:

    Hallo Herr Schmickl
    ich habe in unserem Naturschutzgebiet 50 kg wilde Pflaumen geerntet und eingemacht. Das Produkt aus der professionellen Brennerei überzeugt mich nicht zu 100 % und der Brenner hat auch ein bisschen die Nase gerümpft, als er den Deckel vom Fass entfernte, er wollt wissen, ob ich das Fass an der Sonne stehen gelassen habe, was nicht der Fall war.
    Ist es möglich, dass meine Erwartungen nicht erfüllt worden sind, weil ich zwei verschiedene Qualitäten Pflaumen zusammengemischt habe? Gelbe und Blaue? Mit bestem Dank für Ihre Antwort und freunlichen Grüssen Martin Johner¨


    Johner Martin, Westschweiz
    02.Nov.2012 14:51:47


      Nein, das liegt nicht an den Früchten sondern an der Gärtechnik. Den Fruchtmatsch einfach sich selbst zu überlassen ist schade um die Früchte und um die Arbeit. Sie sollten zumindest Reinzuchthefe und Säureschutz verwenden, eine sehr ausführliche und für Laien leicht verständliche Anleitung für qualitativ hochwertige Maischen finden Sie in unserem Buch "Schnapsbrennen als Hobby".

    <<< Seite 378 anzeigen Seite 376 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl