Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1066 von 4325:

Nochmal ein paar Anmerkungen zur Verwendung von Aktivkohle.
1. Die Aktivkohle, die man beim guten Dr. Schmickl erwerben kann ist prima.
2. Der Alkoholgehalt sollte nicht über 50% liegen. Ist er höher, am besten mit destilliertem Wasser verdünnen. Bei normalem Trinkwasser nimmt die Aktivkohle zuerst die darin enthaltenen Stoffe wie Kalk usw. auf. Das könnte dazu führen, dass die Aktivkohle bereits gesättigt ist, bevor sie die unerwünschten Geschmackststoffe aufnehmen kann.
3. Die Aktivkohle vorher ein bis zwei Stunden in etwas (rd. 0,2 l pro Esslöffel) destilliertem Wasser konditionieren und erst dann zum Gemisch geben.
4. Gut umrühren!!! (Auch zwischendruch immer wieder mal) Glücklich, wer einen Magnetrührer (Laborbedarf) besitzt. Nach 48 Stunden kann man dann filtern. Erst mit einem feinen Sieb, dann mit normalen Kaffeefiltern. Die reichen völlig aus.
5. Dosierung: 1 schwach gehäufter Esslöffel je 5 Liter.
6. Stinkt es dann immer noch, nochmal destillieren, wer hat in einer Refluxanlage, Pot Still geht aber auch. Wenn es dann immer noch stinkt, weg mit Brühe! Auch ein weiterer Vorgang hilft (meist) nicht.


Opal, Weinkeller
27.Nov.2003 14:04:05


    Vielen Dank für die genauen Infos!
    :-)
    ad 4: Wir lassen den Alkohol sogar wochen- oder monatelang in der Kohle, je länger desto besser (und rühren von Zeit zu Zeit mal um), Osmose wirkt leider nicht so schnell wie fortwährendes Umrühren.
    ad 6: Geschmacklich haben Sie recht. Mir ist jedoch aufgefallen, daß durch allerfeinste Kohlepartikel der Alkohol einen kaum erkennbaren feinen grauen Stich hat (wenn man nicht darauf hingewiesen wird, fällt das niemanden auf). Da hilft nur noch destillieren.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl