Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1076 von 4258:

Hallo Dr. Schmickl !
Ich würde gerne Honigwein herstellen und ggf. danach brennen.
- Zur Gärung verdünne ich den Honig 1:1 mit Wasser, insgesamt 25L Volumen. Dann ein Päckchen Turbohefe. Wie viel Zucker muß ich da noch zufügen um 20%vol. nach der Gärung zu erzielen ?
- Ist der Honigwein nach dem Gären noch süß ?
- Ist das Destillat nach dem Brennen süß ?
- Muß ich bei der Maische den PH-Wert kontrollieren ?
- Braucht die Hefe Mehlzugabe in der Maische zum verkrallen ?


Michael, D
02.Dez.2003 20:06:00


    ad 1: Geben Sie nach Gärbeginn statt des Zuckers alle 2-3 Tage Honig nach, sollten Sie noch welchen haben. Dann immer den Alkoholgrad in der Maische kontrollieren, bis Sie sich den 20%vol annähern. Wenn Sie Zucker zugeben möchten, so gilt das gleiche.
    ad 2: Wenn der ganze Zucker bzw. Honig vergoren wurde, ist die Maische herb, bleibt ein Restzucker übrig (z.B. weil Alkoholgehalt bereits so hoch, daß Hefen absterben), dann süß.
    ad 3: Nein, ein reines Destillat ist niemals süß (Zucker ist ein Feststoff, kann folglich nicht in Dampf übergehen), außer man gibt NACH der Destillation Zucker hinzu.
    ad 4: Ja, unbedingt den pH kontrollieren und mit Sicherheit ist Korrektur auf pH 3 notwendig
    ad 5: Ein kleines Löffelchen kann nicht schaden

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